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Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD

Título: Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD

Ensayo , 2005 , 6 Páginas , Calificación: 8 / 9 Pkt.

Autor:in: Anja Wedekind (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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Der vorliegende Essay beschäftigt sich mit den Fragen: Welche verfassungsrechtlichen Änderungen gegenüber der Weimarer Reichsverfassung sind im Grundgesetz (GG) verankert worden, die den Erfolg der deutschen Demokratie nach 1949 erklären können? Welche Aspekte des Erfolgs der Deutschen Demokratie sind nicht mit den neuen verfassungsrechtlichen Institutionen und Verfahren zu erklären?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD
    • Welche verfassungsrechtlichen Änderungen gegenüber der Weimarer Reichsverfassung sind im Grundgesetz (GG) verankert worden, die den Erfolg der deutschen Demokratie nach 1949 erklären können?
    • Welche Aspekte des Erfolgs der Deutschen Demokratie sind nicht mit den neuen verfassungsrechtlichen Institutionen und Verfahren zu erklären?

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der vorliegende Essay analysiert die verfassungsrechtlichen Unterschiede zwischen der Weimarer Reichsverfassung und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (GG). Dabei wird untersucht, welche Änderungen im GG die erfolgreiche demokratische Entwicklung Deutschlands nach 1949 erklären können. Darüber hinaus werden Aspekte des Erfolgs der deutschen Demokratie beleuchtet, die nicht allein durch die neuen verfassungsrechtlichen Institutionen und Verfahren zu erklären sind.

  • Verfassungsrechtliche Veränderungen im GG im Vergleich zur Weimarer Reichsverfassung
  • Stärkung der Position des Kanzlers und Schwächung des Bundespräsidenten
  • Anerkennung und Regulierung politischer Parteien im GG
  • Einführung des Föderalismus als Grundprinzip im GG
  • Etablierung des materiellen Rechtsstaatsprinzips im GG

Zusammenfassung der Kapitel

Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD

Welche verfassungsrechtlichen Änderungen gegenüber der Weimarer Reichsverfassung sind im Grundgesetz (GG) verankert worden, die den Erfolg der deutschen Demokratie nach 1949 erklären können?

Der Essay analysiert die wichtigsten Unterschiede zwischen der Weimarer Reichsverfassung und dem Grundgesetz der BRD. Er zeigt auf, dass die Weimarer Verfassung mehrere „Strukturmängel“ enthielt, die im GG behoben werden sollten. Diese Mängel umfassen die übermächtige Rolle des Reichspräsidenten, die unklaren Machtbefugnisse des Reichskanzlers, die Möglichkeit für radikale Parteien, die Reichsregierung zu stürzen, die Ausrichtung der Weimarer Republik als totalitärer Zentralstaat und die Aussetzung von Grundrechten sowie den nur formellen Rechtsstaat.

Das GG stärkte die Position des Kanzlers und begrenzte die Macht des Bundespräsidenten. Es wurden Regelungen für politische Parteien eingeführt und der Föderalismus als eines der grundlegenden Verfassungsprinzipien verankert. Durch die Einführung des materiellen Rechtsstaatsprinzips wurde die Aussetzung von Grundrechten ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde die Unabhängigkeit der Richter gegenüber der Legislative und Exekutive festgelegt.

Schlüsselwörter

Weimarer Reichsverfassung, Grundgesetz der BRD, Bundespräsident, Bundeskanzler, Föderalismus, Rechtsstaatsprinzip, Grundrechte, politische Parteien, Demokratie, politische Kultur, Marshall-Plan, Korea-Boom.

Häufig gestellte Fragen

Was waren die „Strukturmängel“ der Weimarer Verfassung?

Dazu gehörten die übermächtige Rolle des Reichspräsidenten (Ersatzkaiser), die Schwäche des Kanzlers, die Möglichkeit der Grundrechte-Aussetzung und das Fehlen einer Sperrklausel für Splitterparteien.

Wie stärkt das Grundgesetz die Position des Bundeskanzlers?

Durch das konstruktive Misstrauensvotum kann ein Kanzler nur gestürzt werden, wenn gleichzeitig ein Nachfolger gewählt wird, was die Regierungsstabilität massiv erhöht.

Warum wurde die Macht des Bundespräsidenten im Grundgesetz beschnitten?

Um einen erneuten Missbrauch von Notverordnungen zu verhindern. Der Bundespräsident hat im GG primär repräsentative Aufgaben und keine direkte Befehlsgewalt über das Militär oder das Recht zur Notgesetzgebung.

Welche Rolle spielt der Föderalismus für die Stabilität der BRD?

Der Föderalismus dient als vertikale Gewaltenteilung. Er verhindert eine zu starke Zentralisierung der Macht und sichert die Mitwirkung der Länder an der Bundesgesetzgebung.

Was versteht man unter dem materiellen Rechtsstaatsprinzip?

Es bedeutet, dass staatliches Handeln nicht nur formal rechtmäßig sein muss, sondern auch inhaltlich den Werten der Gerechtigkeit und den unantastbaren Grundrechten entsprechen muss.

Final del extracto de 6 páginas  - subir

Detalles

Título
Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD
Universidad
University of Göttingen
Curso
Einführung in das Regierungssystem der BRD
Calificación
8 / 9 Pkt.
Autor
Anja Wedekind (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
6
No. de catálogo
V74686
ISBN (Ebook)
9783638716291
Idioma
Alemán
Etiqueta
Weimarer Verfassung Grundgesetz Einführung Regierungssystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anja Wedekind (Autor), 2005, Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz der BRD, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74686
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