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Ganzheitliches Lernen im Mathematikunterricht in der Grundschule

Title: Ganzheitliches Lernen im Mathematikunterricht in der Grundschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: André Scheible (Author)

Didactics - Mathematics
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Was heißt „Ganzheitliches Lernen?“
Die Forderung nach ganzheitlichem Lernen wurde schon früh von Pädagogen, Psychologen und Philosophen erkannt, dass das ganzheitliche Lernen und die vielseitigen Sinneserfahrungen für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung sind:
- Einer der ersten Pädagogen war Johann Amos Comenius (1592-1670) der
darauf hinwies, dass sich das Wissen auf die Sinneswahrnehmungen stützt.
- Der Philosoph John Locke (1632-1704): „Nichts ist im Verstand, was nicht vorher
in den Sinnen war.“ Er ging von einer Teilung des Menschen in sinnliche und
geistliche Kräfte aus.
- Der Philosoph Jean – Jacques Rousseau (1712-1778) widmete in seinem
Roman „Emile“ ein Kapitel der „Übung der Organe und Sinne“.
- Heute wird ebenfalls noch häufig der Spruch: „Lernen mit Kopf, Herz und
Hand“ von Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zitiert.
Die Beteiligung des Kindes am Lernprozess wird eine immer lauter werdende Forderung, die mit didaktischen Begriffen wie fächerverbindendes Lernen, entdeckendes Lernen, handlungsorientiertes Lernen, Projektlernen, u. a einhergeht.
„Multisensorisches und Ganzheitliches Lernen können Kinder klüger, kreativer, vielseitiger und sozialer, schließlich gesünder, optimistischer und freier machen“ ...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was heißt „Ganzheitliches Lernen?“

2. Wahrnehmungssysteme

2.1 Das visuelle System (Sehsinn)

2.2 Das auditive System (Hörsinn)

2.3 Das taktile System (Tastsinn)

2.4 Das kinästhetische System (Bewegungssinn)

2.5 Das vestibuläre System (Gleichgewichtssinn)

2.6 Das olfaktorische System (Geruchsinn)

2.7 Das gustatorische System (Geschmackssinn)

3. Bezug zu den Bildungsplänen

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des ganzheitlichen Lernens im Mathematikunterricht der Grundschule. Dabei wird erforscht, wie durch die gezielte Einbeziehung verschiedener Sinneswahrnehmungen der Lernprozess von Kindern optimiert werden kann, um mathematische Kompetenzen handlungsorientiert und nachhaltig aufzubauen.

  • Grundlagen des ganzheitlichen Lernens und seine historische Herleitung.
  • Detaillierte Analyse verschiedener Wahrnehmungssysteme für den Unterricht.
  • Praktische Anwendungsbeispiele für den Mathematikunterricht.
  • Untersuchung des Bezugs zu aktuellen Bildungsplänen.
  • Konzeption eines Unterrichtsentwurfs zum Thema Schätzen und Messen.

Auszug aus dem Buch

1. Was heißt „Ganzheitliches Lernen?“

Die Forderung nach ganzheitlichem Lernen wurde schon früh von Pädagogen, Psychologen und Philosophen erkannt, dass das ganzheitliche Lernen und die vielseitigen Sinneserfahrungen für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung sind:

- Einer der ersten Pädagogen war Johann Amos Comenius (1592-1670) der darauf hinwies, dass sich das Wissen auf die Sinneswahrnehmungen stützt.

- Der Philosoph John Locke (1632-1704): „Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war.“ Er ging von einer Teilung des Menschen in sinnliche und geistliche Kräfte aus.

- Der Philosoph Jean – Jacques Rousseau (1712-1778) widmete in seinem Roman „Emile“ ein Kapitel der „Übung der Organe und Sinne“.

- Heute wird ebenfalls noch häufig der Spruch: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ von Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zitiert.

Die Beteiligung des Kindes am Lernprozess wird eine immer lauter werdende Forderung, die mit didaktischen Begriffen wie fächerverbindendes Lernen, entdeckendes Lernen, handlungsorientiertes Lernen, Projektlernen, u. a einhergeht. „Multisensorisches und Ganzheitliches Lernen können Kinder klüger, kreativer, vielseitiger und sozialer, schließlich gesünder, optimistischer und freier machen“.

Beim ganzheitlichen Lernen ist der Mensch als Ganzes gemeint, in der Einheit von Körper, Geist und Seele. Damit wird nichts Neues eingeimpft, sondern vielmehr werden die eigenen Fähigkeiten und Stärken hervorgehoben, über die bereits jeder Mensch von Natur aus verfügt und die ihm seit frühester Kindheit gegenwärtig sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was heißt „Ganzheitliches Lernen?“: Dieses Kapitel erläutert den historischen Hintergrund und die pädagogische Bedeutung der Einbeziehung des ganzen Menschen sowie aller Sinne in den Lernprozess.

2. Wahrnehmungssysteme: Es erfolgt eine detaillierte Einteilung und Beschreibung der menschlichen Wahrnehmung in Fern- und Nahsinne sowie deren spezifische Relevanz für den Mathematikunterricht.

2.1 Das visuelle System (Sehsinn): Dieses Kapitel beschreibt, wie visuelle Eindrücke im Mathematikunterricht gezielt für die Erarbeitung von Zahlenbegriffen genutzt werden können.

2.2 Das auditive System (Hörsinn): Es wird erläutert, wie durch akustische Signale mathematische Lerninhalte, wie die Zehnerreihe, hörbar und damit besser verständlich gemacht werden.

2.3 Das taktile System (Tastsinn): Das Kapitel beleuchtet den Einsatz des Tastsinns zur Erarbeitung von Rechenoperationen und zur Differenzierung von Zahlformen.

2.4 Das kinästhetische System (Bewegungssinn): Hier wird der Einsatz von körperlicher Bewegung zur Veranschaulichung von Zahlstellen und Rechenwegen dargelegt.

2.5 Das vestibuläre System (Gleichgewichtssinn): Das Kapitel zeigt die Rolle des Gleichgewichtssinns bei der räumlichen Orientierung und deren Bedeutung für mathematische Aktivitäten.

2.6 Das olfaktorische System (Geruchsinn): Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Gerüche als assoziative Unterstützung für Rechenoperationen in den Unterricht integriert werden können.

2.7 Das gustatorische System (Geschmackssinn): Das Kapitel beschreibt den pädagogischen Einsatz von geschmacklichen Erfahrungen zur Veranschaulichung mathematischer Operationen.

3. Bezug zu den Bildungsplänen: Es wird analysiert, wie die Prinzipien des ganzheitlichen Lernens in den offiziellen Bildungsplänen von 1994 und 2004 verankert sind.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen, Fachliteratur und Skripten aufgeführt.

Schlüsselwörter

Ganzheitliches Lernen, Mathematikunterricht, Grundschule, Sinneswahrnehmung, Handlungsorientierung, Multisensorik, Didaktik, Wahrnehmungssysteme, Bildungsplan, Bewegungsunterricht, Lernprozesse, Schätzen und Messen, Förderung, Unterrichtsentwurf, Geometrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Begründung und praktischen Umsetzung des ganzheitlichen Lernens im Mathematikunterricht der Grundschule durch die Einbeziehung verschiedener Sinne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die psychologischen und pädagogischen Grundlagen der Sinneswahrnehmung, ihre Anwendung auf mathematische Konzepte sowie die Analyse entsprechender Anforderungen in Bildungsplänen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie ganzheitliche Unterrichtsmethoden die mathematische Kompetenz und das Verständnis der Schüler fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse pädagogischer und fachdidaktischer Werke sowie auf die Reflexion eigener unterrichtspraktischer Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Sinnessysteme (visuell, auditiv, taktil, kinästhetisch, vestibulär, olfaktorisch, gustatorisch) detailliert beschrieben und mit konkreten Anwendungsbeispielen für den Mathematikunterricht verknüpft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ganzheitliches Lernen, Mathematikunterricht, Multisensorik, Handlungsorientierung und Bildungsplan.

Welche Rolle spielt die Bewegung bei mathematischen Aufgaben?

Bewegung dient laut der Arbeit als Medium, um abstrakte mathematische Vorstellungen (wie Zehnerübergänge oder Raumorientierung) durch den ganzen Körper erfahrbar und damit besser verständlich zu machen.

Warum wird im praktischen Teil das Schätzen und Messen thematisiert?

Dieses Thema bietet exzellente Möglichkeiten, die Sinne (Tastsinn, Sehen) einzusetzen und durch handlungsorientiertes Messen im Schulalltag ein echtes Verständnis für Größenverhältnisse zu entwickeln.

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Details

Title
Ganzheitliches Lernen im Mathematikunterricht in der Grundschule
Course
Mathematik - Didaktik - Hauptseminarschein
Grade
1,0
Author
André Scheible (Author)
Publication Year
2004
Pages
41
Catalog Number
V74696
ISBN (eBook)
9783638685887
ISBN (Book)
9783638714488
Language
German
Tags
Ganzheitliches Lernen Mathematikunterricht Grundschule Mathematik Didaktik Hauptseminarschein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Scheible (Author), 2004, Ganzheitliches Lernen im Mathematikunterricht in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74696
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