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Die Zielgruppe als strategische Erfolgsgröße in der Gründungsqualifizierung. Gründungsdidaktisch und marketingtheoretisch fundierte empirische Erhebung zur Zielgruppe

Titre: Die Zielgruppe als strategische Erfolgsgröße in der Gründungsqualifizierung.  Gründungsdidaktisch und marketingtheoretisch fundierte empirische Erhebung zur Zielgruppe

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 24 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Katrin Gewinner (Auteur)

Gestion d'entreprise - Création d'entreprise, Business Plans
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Résumé Extrait Résumé des informations

Innovative Gründungen werden als ökonomisch sinnvoll und wünschenswert angenommen. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Bildung und Forschung das Projekt EXIST 1997 ins Leben gerufen. [...]
Es gilt nicht nur die Frage wie eine Vermehrung von Gründungen herbeigeführt werden könnte als kritisch, sondern auch die Frage, ob Gründungen die Lösung der oben angerissenen Probleme sind. [...]
Fest steht aber, dass die Angebote der Gründungsförderung in Hochschulen (in der bestehenden Form) nicht angenommen werden. Die folgende Arbeit soll zunächst verschiedene Ansatzmöglichkeiten aufzeigen und konzentriert sich dann auf Erhebungen zur Zielgruppe der potentiellen Gründer. Dies soll einerseits von der gründungsdidaktischen und andererseits von der marketingtheoretischen Perspektive geschehen. Zum Schluss wird eine Verknüpfung der beiden Blickwinkel als mögliche Variante zur Zielgruppenerhebung aufgezeigt, sowie kritisch hinterfragt. Insgesamt erhofft man sich, durch die genaue Erhebung der Zielgruppe, mögliche Gründer besser ansprechen zu können und damit die Nutzung der Gründungsförderung zu intensivieren und die Zahl der Gründungen zu erhöhen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kurz- und mittelfristige Intervention:

2.1 Gründungswissenschaftler oder Gründer?

2.2 Substitutionseffekte

3 Warum eine gründungsdidaktisch bzw. eine marketingtheoretisch fundierte Erhebung zur Zielgruppe?

4 Langfristige Intervention:

4.1 Konfigurationsansatz

4.2 Segmentierungsansatz

4.3 4.3 Kritik und Schnittmengen der beiden Ansätze

4.4 Eigener Lösungsansatz

5 Zusammenfassung / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Verbesserung der Gründungsförderung an Hochschulen, indem sie die Zielgruppe der potenziellen Gründer durch eine Verknüpfung gründungsdidaktischer und marketingtheoretischer Ansätze präziser analysiert und adressiert.

  • Analyse von kurz- und langfristigen Interventionsmöglichkeiten in der Gründungsförderung
  • Gegenüberstellung von gründungsdidaktischen und marketingtheoretischen Erhebungsperspektiven
  • Diskussion des Konfigurationsansatzes zur Identifikation gründerrelevanter Merkmale
  • Anwendung des Segmentierungsansatzes zur zielgruppenspezifischen Marktbearbeitung
  • Entwicklung eines kombinierten Lösungsansatzes zur effizienteren Gründungsansprache

Auszug aus dem Buch

4.1 Konfigurationsansatz

Der Konfigurationsansatz betrachtet den Untersuchungsgegenstand eher von der didaktischen Perspektive. Bisher lag das Augenmerk im Bereich der Unternehmensgründungen laut FRANK et. al. vielfach auf dem Gründungserfolg und der Gründungsentscheidung, was unter verschieden Ansätzen (gründerpersonbezogener Ansatz, organisationsökologischer Ansatz, gründungsunternehmensbezogener Forschungsansatz und das Gründen als Entwicklungsprozess) betrachtet wurde. Die Konfigurationsanalyse begreift das Thema der Gründungen von vielseitigen Blickwinkeln und deren Verknüpfungen. Dies scheint eine geeignete Möglichkeit zu sein, einen Untersuchungsgegenstand zu betrachten. FRANK et. al. nutzten dieses Erhebungsverfahren bereits im Bereich der (österreichischen) Unternehmensgründungen, wobei es ursprünglich aus dem Bereich der Unternehmensentwicklung stammt. Folgende -speziell (erfolgreichen) Gründern zu zuordnende- Eigenschaften konnten erhoben werden: eine hohe Leistungsmotivation und Kontrollüberzeugung, sowie ein Selbstverwirklichungs- und Absicherungsprinzip. Zudem zeigte sich, dass Gründungen innerhalb von Netzwerken einen günstigeren Verlauf nahmen, was für die Idee des EXIST -Programms spricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz innovativer Gründungen ein, beleuchtet die Ziele des EXIST-Projekts und begründet die Notwendigkeit einer präziseren Zielgruppenerhebung.

2 Kurz- und mittelfristige Intervention:: Das Kapitel untersucht kurzfristige Ansätze zur Gründungsförderung und beleuchtet Spannungsfelder sowie zeitliche Barrieren, die Gründer an der Teilnahme hindern können.

3 Warum eine gründungsdidaktisch bzw. eine marketingtheoretisch fundierte Erhebung zur Zielgruppe?: Hier wird die Notwendigkeit und der Nutzen begründet, das Gründersubjekt sowohl aus bildungswissenschaftlicher als auch aus marktanalytischer Sicht zu betrachten.

4 Langfristige Intervention:: Dieses Kapitel stellt wissenschaftliche Ansätze (Konfigurations- und Segmentierungsansatz) vor, um die Zielgruppe langfristig und fundiert zu analysieren.

5 Zusammenfassung / Ausblick: Die Ergebnisse werden synthetisiert, wobei die Verknüpfung der Ansätze hervorgehoben und weitere Einflussfaktoren auf die Gründerkultur diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Gründungsförderung, Existenzgründung, EXIST-Projekt, Gründungspädagogik, Gründungsdidaktik, Marketingtheorie, Zielgruppenanalyse, Konfigurationsansatz, Marktsegmentierung, Entrepreneurship Education, Unternehmertum, Bildungsmarketing, Gründerprofil, Gründungskultur, Wirtschaftspädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Gründungsförderung an Hochschulen durch eine genauere Zielgruppenerhebung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Gründungsdidaktik zur Persönlichkeitsbetrachtung und die Marketingtheorie zur gezielten Marktsegmentierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine präzisere Identifikation potenzieller Gründer die Gründungsförderung effektiver zu gestalten und die Gründungszahlen zu erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden der Konfigurationsansatz zur ganzheitlichen Merkmalsanalyse und der Segmentierungsansatz aus dem Bildungsmarketing kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert Interventionsmöglichkeiten, vergleicht wissenschaftliche Analyseansätze und leitet daraus ein eigenes Konzept für eine empirische Erhebung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Gründungsförderung, Gründungspädagogik, Zielgruppenanalyse und Marktsegmentierung.

Welche Rolle spielt der Konfigurationsansatz bei der Zielgruppenidentifikation?

Der Konfigurationsansatz hilft dabei, individuelle Persönlichkeitsmerkmale und Kontextfaktoren von Gründern in ihren wechselseitigen Beziehungen besser zu verstehen.

Warum hält die Autorin den Segmentierungsansatz für Bildungsanbieter für relevant?

Da Bildungsangebote Dienstleistungen sind, ermöglicht die Segmentierung eine zielgruppengerechte Ausrichtung, um den spezifischen Bedürfnissen potenzieller Gründer besser zu begegnen.

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Résumé des informations

Titre
Die Zielgruppe als strategische Erfolgsgröße in der Gründungsqualifizierung. Gründungsdidaktisch und marketingtheoretisch fundierte empirische Erhebung zur Zielgruppe
Université
University of Wuppertal  ( Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, Gründungspädagogik, Gründungsdidaktik)
Cours
Wirtschaftspädagogisches/-didaktisches Hauptseminar
Note
2,3
Auteur
Katrin Gewinner (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
24
N° de catalogue
V74738
ISBN (ebook)
9783638716833
Langue
allemand
mots-clé
Zielgruppe Erfolgsgröße Gründungsqualifizierung Gründungsdidaktisch Erhebung Zielgruppe Wirtschaftspädagogisches/-didaktisches Hauptseminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katrin Gewinner (Auteur), 2006, Die Zielgruppe als strategische Erfolgsgröße in der Gründungsqualifizierung. Gründungsdidaktisch und marketingtheoretisch fundierte empirische Erhebung zur Zielgruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74738
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Extrait de  24  pages
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