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Wenn es einen öffentlich-rechtlichen Rundunk gibt, wäre es da nicht sinnvoll auch eine öffentlich-rechtliche Presse zu haben? Eine Untersuchung

Title: Wenn es einen öffentlich-rechtlichen Rundunk gibt, wäre es da nicht sinnvoll auch eine öffentlich-rechtliche Presse zu haben? Eine Untersuchung

Essay , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom Betriebswirtin (FH) Evi Palma (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Summary Excerpt Details

Einleitung
Diese Arbeit beginnt mit einer Gegenüberstellung zwischen öffentlich-rechtlichem und
privatem Rundfunk, wobei hier besonders auf strukturelle, administratorische und inhaltliche
Unterschiede eingegangen wird, um diese gegebenenfalls auf den Pressesektor zu übertragen.
Der Radiomarkt wird bei diesen Betrachtungen nicht berücksichtigt, da der öffentlichrechtliche
Rundfunk an den Fernsehsendern gut beobachtet und untersucht werden kann.
Anschließend wird der jetzige deutsche Zeitungsmarkt untersucht und analysiert, wobei
Werbezeitungen und kleine lokale/regionale Zeitungen aus der Betrachtung ausgeschlossen
werden.
Danach werden die Voraussetzungen für eine öffentlich-rechtliche Presse herausgearbeitet. In
den folgenden Kapiteln wird auf die Vor- und Nachteile einer öffentlich-rechtlichen Presse
eingegangen und abschließend ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gegenüberstellung von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk

2.1 Strukturelle Gegenüberstellung

2.2 Administrative Gegenüberstellung

2.3 Inhaltliche Gegenüberstellung

2.4 Marktanteile des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks

3 Der Pressemarkt in Deutschland

4 Voraussetzungen für eine öffentlich-rechtliche Presse

4.1 Strukturelle Voraussetzungen

4.2 Finanzielle Voraussetzungen

5 Konzept einer öffentlich-rechtlichen Zeitung

6 Vorteile einer öffentlich-rechtlichen Presse

7 Nachteile und Probleme einer öffentlich-rechtlichen Presse

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die strukturellen Voraussetzungen für die Einführung einer öffentlich-rechtlichen Presse in Deutschland, um der zunehmenden Konzentration und dem Glaubwürdigkeitsverlust auf dem privaten Pressemarkt entgegenzuwirken und Meinungsvielfalt zu sichern.

  • Vergleich der Strukturen von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk
  • Analyse der aktuellen Krise des deutschen Zeitungsmarktes
  • Entwurf eines Finanzierungs- und Kontrollkonzepts für eine öffentlich-rechtliche Zeitung
  • Diskussion der Vor- und Nachteile sowie gesellschaftlicher Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

7 Nachteile und Probleme einer öffentlich-rechtlichen Presse

Zu den Nachteilen einer öffentlich-rechtlichen Presse gehört in erster Linie die Gebührenerhöhung, welche die gesamte Bevölkerung trifft. Sozial schwache Personen werden jedoch von der Gebühr befreit. Die Gebührenbefreiung für die öffentlich-rechtliche Presse hält sich an die Regeln der GEZ-Gebührenbefreiung. Die Gebührenerhöhung wird mit 0,41 € pro Person im Monat für eine Wochenzeitung aber so gering sein im Vergleich zum zusätzlichen Nutzen für die Bevölkerung, dass diese die Gebührenerhöhung akzeptieren wird.

Ein weiteres Problem ist der hohe Kontrollaufwand, der bei einer Zeitung betrieben werden muss. Um Meinungsvielfalt, Objektivität und Unparteilichkeit zu gewährleisten, muss das Kontrollgremium jede Ausgabe daraufhin überprüfen. Sind aber die Redaktionsstatuten sehr genau vom Kontrollgremium erarbeitet und organisiert und die Journalisten halten sich vollkommen an diese Richtlinien was Themen, Artikel, Informationen und Reportagen betrifft, wird der Kontrollaufwand überschaubar bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Zielsetzung, eine Gegenüberstellung von öffentlich-rechtlichen und privaten Medien vorzunehmen, um Übertragungsmöglichkeiten auf den Pressesektor zu prüfen.

2 Gegenüberstellung von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk: Es werden strukturelle, administrative und inhaltliche Unterschiede sowie Marktanteile beleuchtet, um die Grundlagen des dualen Rundfunksystems zu verstehen.

3 Der Pressemarkt in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die aktuelle Lage des Printmarktes, insbesondere den Auflagenrückgang und den zunehmenden Konzentrationsprozess sowie den Vertrauensverlust.

4 Voraussetzungen für eine öffentlich-rechtliche Presse: Es werden notwendige strukturelle Kontrollmechanismen und die finanzielle Machbarkeit einer solchen Presse skizziert.

5 Konzept einer öffentlich-rechtlichen Zeitung: Das Kapitel diskutiert die Entscheidung zwischen Wochen- und Tageszeitung und schlägt ein Verteilungsmodell nach dem Vorbild von Gratiszeitungen vor.

6 Vorteile einer öffentlich-rechtlichen Presse: Hier werden die Stärkung der Meinungsvielfalt und die Erhöhung der Erreichbarkeit als zentrale positive Aspekte hervorgehoben.

7 Nachteile und Probleme einer öffentlich-rechtlichen Presse: Es werden Herausforderungen wie die notwendige Gebührenerhöhung und der administrative Kontrollaufwand kritisch bewertet.

8 Fazit: Die Autorin resümiert, dass eine öffentlich-rechtliche Presse eine sinnvolle Ergänzung darstellt, um publizistischer Machtkonzentration entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

öffentlich-rechtlicher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Presse, Medienökonomie, Meinungsvielfalt, Pressekonzentration, Grundversorgung, Gebührenfinanzierung, duales Rundfunksystem, Medienaufsicht, Printmedien, Auflagenkrise, Bildungsauftrag, Gratiszeitung, Medienpolitik, Kontrollgremium

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretische Möglichkeit und den Nutzen der Etablierung eines öffentlich-rechtlichen Presseorgans in Deutschland nach dem Vorbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Medienökonomie, die Untersuchung von Marktkonzentrationen, die Analyse der Rundfunkfinanzierung sowie die Bedingungen für journalistische Unabhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu klären, ob eine öffentlich-rechtliche Presse als Korrektiv zur privaten Medienmacht dienen kann, um Meinungsvielfalt und Objektivität zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse der bestehenden dualen Rundfunkstrukturen, kombiniert mit einer wirtschaftlichen Fallstudie zur Kalkulation möglicher Gebührenmodelle für Presseerzeugnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Analyse der Rundfunksysteme über den Zustand des aktuellen Zeitungsmarktes bis hin zur konkreten Konzeptualisierung einer öffentlich-rechtlichen Zeitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienvielfalt, duales System, Gebührenfinanzierung und Pressekonzentration geprägt.

Warum wird die Gratiszeitung als Modell herangezogen?

Das Modell der Gratiszeitung dient als praktisches Beispiel, um eine hohe Reichweite innerhalb der Bevölkerung kosteneffizient zu erzielen.

Wie hoch wäre die monatliche finanzielle Belastung für die Bürger?

Nach den Berechnungen der Autorin ergäben sich monatliche Kosten von ca. 0,55 € für eine Wochenzeitung oder 3,96 € für eine Tageszeitung.

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Details

Title
Wenn es einen öffentlich-rechtlichen Rundunk gibt, wäre es da nicht sinnvoll auch eine öffentlich-rechtliche Presse zu haben? Eine Untersuchung
College
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Munich
Grade
1,0
Author
Diplom Betriebswirtin (FH) Evi Palma (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V74898
ISBN (eBook)
9783638741668
ISBN (Book)
9783638755450
Language
German
Tags
Wenn Rundunk Presse Eine Untersuchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Betriebswirtin (FH) Evi Palma (Author), 2006, Wenn es einen öffentlich-rechtlichen Rundunk gibt, wäre es da nicht sinnvoll auch eine öffentlich-rechtliche Presse zu haben? Eine Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74898
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