- Die Ergebnisse einer Untersuchung sowie theoretische Ausführungen zur Funktion und Darstellung von Musik über die heute weit verbreitete Onlinepromotion werden in der vorliegenden Arbeit besprochen. Dieses Protokoll bietet zudem einen Überblick über die Anfänge der Internetpromotion und den gestalterischen Aufbau von Webseiten.
- In diesem Projekt werden die Websites von rund 130 willkürlich ausgewählten Musikern bzw. Bands der Genre Electro/Dance, Pop, HipHop/R’n’B, Alternative/Independent, Metal/Crossover und Punkrock/Gothrock dahingehend untersucht, auf welche Art und Weise die Musik an sich auf den Webseiten präsentiert und promotet wird. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog zu erstellen, der Aufschluss über verschiedene Absichten und Inszenierungsweisen der Künstler bzw. Plattenfirmen geben soll.
- Das Projekt ordnet sich unter den Obertitel „Musik und ihre Internetpromotion“ ein, wurde fachübergreifend als Symposiumsbeitrag ausgearbeitet und interessierten Gästen an einem Posterstand im Audimax der Technischen Universität Berlin am 29.01.2005 präsentiert. (Symposium: "Berlin meets Bern")
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung von Kristin Peukert
2. Projektpräsentation
2.1. Abstract
2.2. Kriterienkatalog und Kurzpräsentation
2.3. Struktureller Ansatz
2.4. Guideline
2.5. Symposium
2.5.1.Poster
2.5.1.a) Poster I
2.5.1.b) Poster II
2.5.1.c) Poster III
2.5.2. Erläuterungen zu den Postern
2.5.3. Der neue Kriterienkatalog
2.5.4. Die Websites
3. Resumée von Kristin Peukert
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Projektarbeit ist die Untersuchung der Internetpräsenzen von Musikern und Bands, um auf Basis einer empirischen Analyse von 130 Websites einen Kriterienkatalog für eine ideale Künstlerwebseite zu erstellen und die verschiedenen Strategien der Musikvermarktung und Inszenierung zu beleuchten.
- Strukturelle Analyse von Künstlerwebseiten der U-Musik
- Entwicklung eines Kriterienkatalogs für effektive Musikpromotion im Internet
- Untersuchung des Zusammenwirkens von Funktionalität und Ästhetik
- Bedeutung von Interaktivität und Benutzerintegration
- Wandel der Musikvermarktung durch digitale Medien und Online-Angebote
Auszug aus dem Buch
2.3. Struktureller Ansatz
Musik und ihre Internet-Promotion
Künstlerwebsites der U-Musik: Ein Strukturvergleich
- Funktion vs. Ästhetik
- Information vs. Integration
- Simplizität/ einfache Struktur vs. Vielfalt/ komplexere Strukturen
- dynamisch vs. statische Repräsentation
- auditiv vs. visuell Einbezug bzw. Vereinigung/ Mischung
- Automatismen vs. Eigenkontrolle
Aufmerksamkeitslenkung/ -beeinflussung
- dynamische & visuelle Effekte
- Audio-Applikationen
- Wechsel der Ebenen und Sektionen, Einführung/ Intro Klang als Wegweiser
gezielte Wiederholung/ Sound-Loops
- Wort als Aufforderung (Gesprochenes, Geräusche)
- Bildinformation und Animation
Kontrolle des Konsumenten
- Benutzeranmeldung Online-Verkauf eingegrenzte Produktfreigabe
Integration des Benutzers
- Auswahl bzw. Anwahlmöglichkeiten spielerisches Einbeziehen
- Förderung der Kreativität
- Interaktivität
- Verbindung zw. Künstler und Konsument Forum, Chat, kostenfreie Downloads
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung von Kristin Peukert: Dieses Kapitel führt in die Thematik der multimedialen Musikvermittlung ein und erläutert die Relevanz des Internets als zentrale Kommunikations- und Vermarktungsplattform für Künstler.
2. Projektpräsentation: Hier werden der methodische Ansatz, die Zielsetzung der Untersuchung sowie die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Analyse von 130 Künstlerwebseiten detailliert dargestellt.
3. Resumée von Kristin Peukert: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung, betont die wachsende Bedeutung des Internets gegenüber traditionellen Medien und bewertet den Erfolg des zugrunde liegenden Symposiums.
Schlüsselwörter
Internetpromotion, Musikvermarktung, Künstlerwebseiten, U-Musik, Multimediale Vermittlung, Webdesign, Kriterienkatalog, Benutzerinteraktion, Digitaler Musikvertrieb, Online-Musik, Website-Struktur, Musikfernsehen, User-Experience, Audio-visuelle Installationen, Fanintegration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Vermarktung von Musik und der Inszenierung von Künstlern der U-Musik auf deren Internetpräsenzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die funktionale und ästhetische Gestaltung von Webseiten, den Einsatz multimedialer Elemente, Interaktivität und die Rolle von Plattenfirmen im digitalen Zeitalter.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für die Strukturen hinter effektiven Künstlerwebseiten zu entwickeln und einen Kriterienkatalog für deren Optimierung zu erstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine empirische Untersuchung von 130 ausgewählten Künstlerwebseiten durchgeführt, deren Ergebnisse in einer strukturierten Analyse und einer Leitlinie für die Webseitengestaltung mündeten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden der Kriterienkatalog, der strukturelle Ansatz der Webseitenanalyse sowie die Ergebnisse des Symposiums und die Evaluation der untersuchten Webseiten präsentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Musikvermarktung, Internetpromotion, Künstlerwebseiten, Interaktivität und Strukturvergleich charakterisiert.
Wie unterscheidet sich die Webseite eines Newcomers von der eines Mainstream-Künstlers?
Während Mainstream-Künstler oft über kommerzielle Kanäle und Amazon-Anbindungen vermarktet werden, setzen unbekanntere Künstler häufiger auf direkte Kommunikation, Fanforen und kostenlose Downloads.
Welche Rolle spielen auditive Elemente für die Navigation?
Klänge, Loops oder gesprochene Worte dienen oft als Wegweiser oder Signalgeber, um den Benutzer durch die verschiedenen Ebenen und Sektionen einer komplexen Webseite zu führen.
- Citation du texte
- K. Peukert (Auteur), S. Baumbach (Auteur), J. Reinsch (Auteur), S. Wand (Auteur), 2005, Musik und ihre Internetpromotion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74953