Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Théologie - Théologie biblique

Die kerygmatische Bedeutung der dämonischen Mächte im Markusevangelium

Titre: Die kerygmatische Bedeutung der dämonischen Mächte im Markusevangelium

Dossier / Travail , 2004 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Theol. (Univ.) Markus Schäfler (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Dämonen und dämonische Mächte sind in den Evangelien, und besonders im Markusevangelium, allgegenwärtig, denn die Furcht vor Dämonen war auch im Leben der antiken Menschen allgegenwärtig. Dämonen betrachtete man als die Ursache von Krankheiten, Naturkatastrophen, Sünde und Tod.
Die Arbeit erklärt zunächst diese Dämonenfurcht des antiken Judentums und stellt dem die markinische Antwort Jesu auf die Angst vor Dämonen gegenüber.

Denn dem Autor des Markusevangeliums ging es nicht darum, etwas über Dämonen auszusagen, sondern sein Kerygma zielt darauf ab, wie der Mensch auf diese Bedrohungen reagieren soll, nämlich mit dem Vertrauen auf Gott. Jesus betont durch das ganze Evangelium hindurch immer wieder dieses Vertrauen. Das ist es, was er der Angst vor dämonischen Mächten entgegensetzt. Jesus erweist, dass er Herr ist über alle den Menschen bedrohenden Mächte, sogar über den Tod. Anhand ausgewählter Perikopen zeigt die Arbeit schrittweise, wie das Markusevangelium die unüberbietbare Macht Jesu über die Dämonen darstellt und so den Leser zum Vertrauen ermutigt.

Mit dieser Thematik ist das Markusevangelium auch heute noch aktuell. Zwar ist dem modernen Menschen die Vorstellung von Dämonen fremd, doch das Grundproblem des Menschen ist immer noch das Gleiche: Immer noch ist menschliches Leben durch vielfältige Faktoren bedroht. Wer sich aber in Gott gehalten weiß, der überwindet die Angst und kann freier leben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS DÄMONENVERSTÄNDNIS IM NEUEN TESTAMENT

2.1 DÄMONENFURCHT IN DER ANTIKE UND IM ALTEN TESTAMENT

2.2 ABWEHR DER DÄMONEN

2.3 NEUTESTAMENTLICHE VORSTELLUNGEN

2.4 ÜBERWINDUNG DER DÄMONENFURCHT IM NEUEN TESTAMENT

3 DIE AUSEINANDERSETZUNG JESU MIT DÄMONEN IM MARKUSEVANGELIUM

3.1 DER TAG IN KAFARNAUM (1,21-34)

3.2 DIE HEILUNG EINES AUSSÄTZIGEN (1,40-45)

3.3 DIE HEILUNG EINES GELÄHMTEN (2,1-12)

3.4 DIE BERUFUNG DES LEVI UND DAS MAHL MIT DEN SÜNDERN (2,13-17)

3.5 DER STURM AUF DEM SEE (4,35-41)

3.6 DIE HEILUNG DES BESESSENEN VON GERASA (5,1-20)

3.7 AUFERWECKUNG DER TOCHTER DES JAIRUS UND HEILUNG DER BLUTFLÜSSIGEN FRAU (5,21-43)

3.8 WEITERE HEILUNGSERZÄHLUNGEN

3.9 DER SIEG JESU ÜBER DEN TOD

4 WAS KANN DIESE BOTSCHAFT UNS HEUTE SAGEN?

5 QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS

5.1 QUELLEN

5.2 LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der dämonischen Mächte im Markusevangelium und analysiert, wie Jesus Christus durch seine Begegnungen mit Dämonen als Sohn Gottes dargestellt wird, der Macht über existenzbedrohende Mächte besitzt, um das Vertrauen der Menschen zu stärken.

  • Antike Vorstellungen von Dämonen und deren Abwehr.
  • Die christologische Deutung der Dämonenaustreibungen bei Markus.
  • Vergleich von Dämonenfurcht und christlichem Vertrauen (Pistis).
  • Die Relevanz der biblischen Dämonenbotschaft für den modernen Menschen.
  • Analyse ausgewählter Perikopen als Zeugnis der Vollmacht Jesu.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Tag in Kafarnaum (1,21-34)

Gleich die erste Wundererzählung im Markusevangelium ist eine Dämonenaustreibung. Das ist sicher kein Zufall. Markus zeigt gleich zu Beginn des Wirkens Jesu, wer dieser Jesus ist, nämlich derjenige, der Macht hat über alle bösen, den Menschen bedrohenden Mächte. Die Austreibungserzählung folgt dabei „dem Schema gattungsgemäßen Erzählens bei Exorzismen [...]:

1. Begegnung (des Exorzisten mit dem Dämon) VV 21b.23a; 2. Abwehr (des Dämons, der sich seiner Austreibung widersetzen will, mit Beschwörungsversuch) VV. 23b-24; 3. Drohung (des Exorzisten) V 25a; 4. Schweigegebot (des Exorzisten) V 25bα; 5. Ausfahrbefehl, Apopompē (des Exorzisten) V 25bβ; 6. Ausfahrt (des Dämons unter letztem Aufbegehren, demonstrativer Zug) V 26; 7. Staunen (der Menge, beglaubigender Zug) V 27a; 8. Chorschluß (der Menge, werbender Zug) V 27 bde; 9. Verbreitungsnotiz V 28.“

Allerdings setzt Markus durch seine Komposition ganz eindeutige christologische Schwerpunkte. Besonders lenkt er bei diesem Exorzismus die Aufmerksamkeit auf das machtvolle Wort Jesu. Jesus lehrte in der Synagoge (V. 21 b). Im Synagogengottesdienst konnte sich jeder erwachsene Israelit nach dem Verlesen der Schriften zu Wort melden. In V. 22 wird die Betroffenheit der Menschen von der Lehre Jesu geschildert: Er lehrt mit Vollmacht (exousia). Darin unterscheidet sich seine Lehre von der der Schriftgelehrten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Der Autor erläutert seine Motivation, sich mit der im Markusevangelium dargestellten Macht Jesu über Dämonen auseinanderzusetzen, um deren christologische Bedeutung zu verstehen.

2 DAS DÄMONENVERSTÄNDNIS IM NEUEN TESTAMENT: Dieses Kapitel beschreibt das antike Weltbild, in dem Dämonen als allgegenwärtige Bedrohung galten, und zeigt den Übergang von jüdischen Abwehrpraktiken zur neutestamentlichen Sichtweise auf.

3 DIE AUSEINANDERSETZUNG JESU MIT DÄMONEN IM MARKUSEVANGELIUM: Anhand zahlreicher Heilungs- und Austreibungsberichte wird aufgezeigt, wie Jesus durch sein befehlendes Wort und seine Vollmacht als Überwinder des Bösen und des Todes gezeichnet wird.

4 WAS KANN DIESE BOTSCHAFT UNS HEUTE SAGEN?: Der Autor reflektiert über die moderne Bedeutung der Texte, indem er Dämonen als existenzielle Ängste interpretiert, denen das Vertrauen auf Jesus als befreiende Kraft gegenübergestellt wird.

5 QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Bibelübersetzungen und der theologischen Fachliteratur zur Exegese des Markusevangeliums.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Dämonen, Exorzismus, Christologie, Macht, Vertrauen, Pistis, Heilung, Unreinheit, Antike, Wundererzählung, Messiasgeheimnis, Vollmacht, Angst, Glaube

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Darstellung von Dämonen und deren Austreibung durch Jesus Christus im Markusevangelium unter besonderer Berücksichtigung ihrer christologischen Aussage.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das antike Dämonenverständnis, die Abwehr dämonischer Mächte, die Vollmacht Jesu und die Überwindung menschlicher Angst durch Vertrauen auf Gott.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es herauszustellen, wie das Markusevangelium Jesus als denjenigen präsentiert, der Macht über alles hat, was den Menschen bedroht, und wie dies als Frohbotschaft verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine exegetische Arbeit, die durch die Analyse ausgewählter Perikopen des Markusevangeliums sowie die Einbeziehung historischer und theologischer Hintergrundliteratur den Text erschließt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Begegnungen Jesu mit Dämonen, vom Tag in Kafarnaum bis hin zum Sieg Jesu über den Tod durch die Auferstehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Dämonenaustreibung, christologische Vollmacht, Vertrauen (Pistis), Messiasgeheimnis und die existenzielle Überwindung von Angst.

Wie unterscheidet sich die Sicht Jesu von der antiken Dämonenfurcht?

Während die antike Umwelt Dämonen fürchtete und Reinheitsrituale zur Abwehr nutzte, tritt Jesus ohne Berührungsängste auf und verlagert das Problem der Unreinheit vom Äußeren in das Herz des Menschen.

Welche Rolle spielt das "Messiasgeheimnis" bei den Dämonenaustreibungen?

Das Messiasgeheimnis verdeutlicht, dass die wahre Identität Jesu als Sohn Gottes erst durch seine Auferstehung vollumfänglich offenbar wird, während sie zu Lebzeiten verborgen bleibt.

Warum spielt die Auferstehung eine zentrale Rolle in der Dämonenthematik?

Der Tod wird in der Arbeit als der mächtigste Dämon begriffen; dessen Sieg durch Jesu Auferstehung bedeutet somit die endgültige Unterwerfung aller bedrohlichen Mächte.

Fin de l'extrait de 26 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die kerygmatische Bedeutung der dämonischen Mächte im Markusevangelium
Université
University of Augsburg
Note
1,0
Auteur
Dipl.-Theol. (Univ.) Markus Schäfler (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
26
N° de catalogue
V75085
ISBN (ebook)
9783638745222
ISBN (Livre)
9783638795319
Langue
allemand
mots-clé
Bedeutung Mächte Markusevangelium
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Theol. (Univ.) Markus Schäfler (Auteur), 2004, Die kerygmatische Bedeutung der dämonischen Mächte im Markusevangelium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75085
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  26  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint