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Gestaltung einer Schulstunde für die Sportart Judo

Titre: Gestaltung einer Schulstunde für die Sportart Judo

Plan d'enseignement , 2001 , 9 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anja Dinter (Auteur)

Sport - Théorie et Pratique
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Die Durchführung einer Judoausbildung an Schulen verfolgt das Ziel einen Beitrag zur körperlichen und geistigen Bildung, sowie zur Erziehung und Gesunderhaltung der Schüler zu leisten.

Durch die Sportart Judo sollen beim Schüler bestimmte Charaktereigenschaften, wie Leistungsbereitschaft, mutiges Verhalten, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Beharrlichkeit und Selbstbeherrschung, als gesellschaftlich bedeutsame Werte, ausgeprägt und gefestigt werden.
Der Schüler soll den Willen entwickeln körperliche Aufgaben anzunehmen und auszuführen, muss sich der Verantwortung dem Partner gegenüber bewusst sein und sich diszipliniert verhalten, um Verletzungen zu vermeiden.
Das Sozialverhalten innerhalb der Klasse soll durch gemeinsames Lernen, Ein- und Unterordnen, Gewinnen und Verlieren gefestigt werden.

Neben der Fähigkeits- und Fertigkeitsausbildung steht auch eine Kenntnisvermittlung über die historische Entwicklung des Zweikampfes, die biologisch-physikalischen Grundlagen der Sportart sowie über die Theorie des Judos, z.B. das Erlernen von Wurfbezeichnungen, im Vordergrund.
Bei der Kenntnisvermittlung muss das Alter der Schüler und die bis dahin in anderen Fächern vermittelten Grundlagen für das Verständnis der Inhalte beachtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Bedeutung von Judo in der Schulsportausbildung

2. Gestaltung der 1. Judostunde in der Klassenstufe 7 (Dauer: 45 min.)

2.1 Allgemeines:

2.2 Ziel der Unterrichtsstunde

2.3 Ablauf: Einleitender Teil (ca. 15 min.)

2.4 Ablauf: Hauptteil (ca. 20-25 min.)

2.4.1 Methodisches Vorgehen: Fallübung seitwärts

2.4.2 Methodische Reihung / Technik: Kesa-gatame

2.5 Schlußteil (ca. 5 min.)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der methodischen Konzeption einer ersten Judostunde für Schüler der 7. Klasse. Ziel ist es, den Schülern einen ersten Einblick in die Theorie und Praxis des Judosports zu geben, grundlegende Verhaltensregeln zu vermitteln und erste technische Fertigkeiten sicher einzuführen.

  • Vermittlung von Werten wie Disziplin, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Einführung in die judospezifische Etikette und Terminologie
  • Methodik der Fallübung seitwärts zur Verletzungsprävention
  • Einführung in die Festhaltetechnik Kesa-gatame
  • Konditionelle und koordinative Schulung durch altersgerechte Sportspiele

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Methodisches Vorgehen: Fallübung seitwärts

Das Erlernen dieser Technik erfordert, dass der Schüler Angst und Hemmungen ablegt (vgl. H. IHLO et al. 1975, S. 90).

Aus diesem Grund wird laut WOLF (1983, S.32) mit einfachen Vorübungen begonnen " um nach und nach unter Steigerung der Schwierigkeiten die Fertigkeit zu erwerben, den Fall seitwärts abzufangen ."

Als erstes wird nur der Armschlag geübt. Dabei liegt der Schüler mit angehobenem Kopf auf der Seite und führt mehrmals den Armschlag durch. Es ist darauf hinzuweisen, dass der Winkel zwischen Rumpf und Schlagarm während des Schlages etwa 45 Grad beträgt.

Bei der darauf folgenden Übung liegt der Schüler erneut auf der Seite, jedoch führt er diesmal eine Schaukelbewegung aus. Ein betonter Armschlag erfolgt beim Senken des Rumpfes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Bedeutung von Judo in der Schulsportausbildung: Das Kapitel beleuchtet den erzieherischen Wert des Judosports hinsichtlich körperlicher und geistiger Bildung sowie die Förderung sozialer Kompetenzen.

2. Gestaltung der 1. Judostunde in der Klassenstufe 7 (Dauer: 45 min.): Dieses Kapitel dient als Leitfaden für die konkrete Unterrichtsplanung unter Berücksichtigung methodisch-didaktischer Grundsätze.

2.1 Allgemeines: Hier werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unterrichtsplanung, wie die Berücksichtigung des Schüleralters und der methodischen Prinzipien, erläutert.

2.2 Ziel der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel definiert die konkreten Lernziele, primär die Einführung in die Fallschule und eine erste Festhaltetechnik.

2.3 Ablauf: Einleitender Teil (ca. 15 min.): Der Fokus liegt auf der Hinführung zur Etikette, den japanischen Begriffen und einer allgemeinen körperlichen Erwärmung.

2.4 Ablauf: Hauptteil (ca. 20-25 min.): In diesem Kernbereich wird die technische Einführung der Fallübung und der Festhaltetechnik detailliert beschrieben.

2.4.1 Methodisches Vorgehen: Fallübung seitwärts: Das Kapitel widmet sich der methodischen Heranführung an das Fallen und der Korrektur typischer Anfängerfehler.

2.4.2 Methodische Reihung / Technik: Kesa-gatame: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretische und praktische Einführung des Kesa-gatame-Haltegriffs.

2.5 Schlußteil (ca. 5 min.): Das Kapitel beschreibt den Abschluss der Unterrichtseinheit durch ein Auswertungsgespräch und die Sicherung der Schülermotivation.

Schlüsselwörter

Judo, Schulsport, Fallübung, Kesa-gatame, Methodik, Unterrichtsplanung, Sozialverhalten, Körperbeherrschung, Zweikampfsport, Etikette, Sportpraxis, Didaktik, Judoausbildung, Verletzungsprävention, Unterrichtsgespräch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Konzeption einer ersten Judo-Schulstunde für Siebtklässler.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Wertevermittlung durch Judo, die methodische Einführung der Fallschule sowie einfache Festhaltetechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen strukturierten Ablaufplan zu entwerfen, der Sicherheit vermittelt und die Schüler für den Judosport motiviert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt sportwissenschaftliche Fachliteratur, um die methodische Reihung von Übungen für Anfänger zu begründen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen Übungsreihen für die Fallübung seitwärts und den Festhaltegriff Kesa-gatame.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Judoausbildung, Fallschule, methodische Reihung, Etikette und pädagogische Prinzipien.

Warum ist das Erlernen der Fallübung für Anfänger so zentral?

Die Fallübung ist die wichtigste präventive Maßnahme, um Verletzungen im Judotraining durch Angstabbau und richtige Falltechnik zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die japanische Etikette in der ersten Stunde?

Sie dient dazu, Disziplin zu wahren, den historischen Ursprung zu würdigen und die Schüler auf den respektvollen Umgang miteinander vorzubereiten.

Wie soll die Leistung der Schüler in der ersten Stunde bewertet werden?

Die Bewertung sollte stark pädagogisch geprägt sein, indem positive Ansätze hervorgehoben werden, um die Motivation für weitere Stunden zu sichern.

Warum wird im Kesa-gatame-Abschnitt betont, dass nicht alle Befreiungsversuche realisiert werden?

Da in der ersten Stunde noch keine Würfe gelehrt werden, fehlen den Schülern die Vorkenntnisse, um technisch komplexe Befreiungsvarianten auszuführen.

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Résumé des informations

Titre
Gestaltung einer Schulstunde für die Sportart Judo
Université
University of Potsdam  (Institut für Sportwissenschaft)
Note
1,7
Auteur
Anja Dinter (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
9
N° de catalogue
V75106
ISBN (ebook)
9783638797788
Langue
allemand
mots-clé
Gestaltung Schulstunde Sportart Judo
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anja Dinter (Auteur), 2001, Gestaltung einer Schulstunde für die Sportart Judo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75106
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Extrait de  9  pages
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