Die Arbeit "Ukraine und Weißrussland als energiepolitische Pufferzone zwischen Russland und der Europäischen Union" behandelt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse dieser Länder, aber auch die Beziehungen der Staaten
zueinander und dabei werdenverschiedene Schwerpunkte gesetzt. Ein Schwerpunkt dabei ist
das Verhältnis von Russland, Ukraine und Weißrussland zu den Mitgliedsstaaten der EU und der
Europäischen Union allgemein. Auch ich habe in meiner Arbeit stets versucht, immer einen Bezug
zur EU herzustellen, auch wenn ich mich in erster Linie auf die Situation innerhalb der drei
genannten Staaten konzentriere.
Hauptteil der Arbeit ist es aber, die Energiekonflikte in der Ukraine im Januar 2006 und in Belarus im Januar 2007 zu untersuchen und zu analysieren. Wie kam es zur Energiekrise? Welche Auswirkungen hatte der Konflikt für die beiden Transitländer? Welche Rolle spielte dabei Russland bzw. die Europäische Union? Ich habe versucht einiger dieser Fragen zu behandeln und Antworten bzw. Erklärungen zu finden.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Themenstellung
- Politische, sozioökonomische und energiepolitische Situation
- Ukraine
- Belarus
- Russland
- Die Energiekrisen im Januar 2006 und im Januar 2007
- Zentrale Akteure: Gazprom, Yukos und Lukoil
- Gasstreit zwischen Ukraine und Russland / Jänner 2006
- Konflikt um Gas- und Öllieferungen von Russland nach Belarus
- Energiepolitische Beziehung zwischen Russland und der EU
- Die energiepolitischen Alternativen für die Ukraine und Belarus
- Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Energiekrisen zwischen Russland und der Ukraine im Januar 2006 sowie den Konflikt zwischen Russland und Belarus im selben Jahr. Dabei werden die ökonomischen Konsequenzen für die Ukraine und Belarus beleuchtet sowie die Motive für die Preiserhöhungen durch Russland untersucht. Des Weiteren wird die Abhängigkeit der Europäischen Union von russischen Energielieferungen diskutiert.
- Analyse der energiepolitischen Situation in der Ukraine, Belarus und Russland
- Bewertung der ökonomischen Konsequenzen der Energiekonflikte für die Ukraine und Belarus
- Untersuchung der machtpolitischen Dimensionen des Energiekonflikts
- Bewertung der Rolle der Europäischen Union im Energiekonflikt
- Prognose der zukünftigen Entwicklung der Energiepolitik in den beteiligten Staaten
Zusammenfassung der Kapitel
- Vorwort: Die Arbeit setzt sich mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in Russland, der Ukraine und Belarus auseinander, wobei ein Schwerpunkt auf dem Verhältnis zu den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union liegt.
- Themenstellung: Die Arbeit analysiert die Energiekrisen im Januar 2006 und 2007 zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Russland und Belarus. Im Fokus stehen die ökonomischen Folgen für die Ukraine und Belarus, die Motive für die Preiserhöhungen durch Russland sowie die Abhängigkeit der Europäischen Union von russischen Energielieferungen.
- Politische, sozioökonomische und energiepolitische Situation: Die Arbeit gibt einen Überblick über die politische und sozioökonomische Situation in der Ukraine, Belarus und Russland, wobei der Fokus auf die energiepolitischen Grundstrukturen der Länder liegt.
- Die Energiekrisen im Januar 2006 und im Januar 2007: Die Arbeit beleuchtet die Gasstreitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine im Januar 2006 und den Konflikt um Gas- und Öllieferungen von Russland nach Belarus im gleichen Jahr.
Schlüsselwörter
Energiepolitik, Energiekrise, Russland, Ukraine, Belarus, Europäische Union, Gas, Öl, Preiserhöhungen, ökonomische Konsequenzen, machtpolitische Beziehungen, Abhängigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine „energiepolitische Pufferzone“?
Länder wie die Ukraine und Weißrussland fungieren als Transitstaaten für russische Energielieferungen (Gas/Öl) in die Europäische Union.
Was geschah bei den Energiekrisen 2006 und 2007?
Es kam zu massiven Gasstreitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine (2006) sowie Konflikten mit Weißrussland (2007) über Lieferpreise und Transitbedingungen.
Welche Rolle spielt Gazprom in diesem Konflikt?
Gazprom ist der zentrale staatliche russische Akteur, der durch Preiserhöhungen und Lieferstopps politischen und wirtschaftlichen Druck ausübt.
Wie abhängig ist die EU von russischen Energielieferungen?
Die Arbeit analysiert die hohe Abhängigkeit der EU-Mitgliedstaaten von Importen durch diese Transitländer und die Suche nach Alternativen.
Welche Alternativen haben Transitländer wie die Ukraine?
Diskutiert werden Diversifizierung der Energiequellen und eine stärkere Anbindung an den europäischen Energiemarkt.
- Quote paper
- Christian Pilz (Author), 2007, Ukraine und Weißrussland als energiepolitische Pufferzone zwischen Russland und der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75333