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Deutschunterricht - Motivation - Medien - Methoden

Title: Deutschunterricht - Motivation - Medien - Methoden

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 23 Pages

Autor:in: Angelina Kalden (Author), Julia Kirst (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Die vorliegende Arbeit soll zunächst einen kurzen Einblick in die Motivation bzw. die Lernmotivation geben, weil dieser im Lernprozess ein erheblicher Stellenwert zukommt. Wir werden uns hauptsächlich damit auseinandersetzen, wie man Motivation bei SchülerInnen erzeugen kann. Dies gelingt u. a. über einen abwechslungsreichen und gezielten Medieneinsatz. Die Medien, die im Allgemeinen für den Einsatz im Deutschunterricht geeignet sind, sollen zunächst besprochen werden. Das Internet wird dabei als ein neueres und immer wichtiger werdendes Medium etwas eingehender betrachtet. Darüber hinaus haben wir die Lehrpläne für die Berliner Schulen mit Differenzierung der Primarstufe und der Sekundarstufe 1 und 2 im Hinblick auf die Medienpädagogik genauer untersucht: In wiefern spielt dieser Themenbereich hier eine Rolle und in wie weit soll er in den Deutschunterricht integriert werden? Anschließend gehen wir auf drei Themenbereiche der Medienpädagogik genauer ein. Zum einen werden die Filmanalyse im Unterricht und einige methodische Verfahrensweisen vorgestellt. Zum anderen skizzieren wir die Stellung der Kinder- und Jugendliteratur in einer multimedialen Gesellschaft und widmen uns der Leseförderung, wobei es um die Konkurrenz zwischen dem traditionellen Printmedium des Buches und dem audio-visuellen Medium Fernsehen gehen wird. Abschließend werden wir unsere Ausführungen zusammenfassend reflektieren und versuchen, Anregungen für einen zukünftigen, kompetenten Deutschunterricht zu geben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motivation

3 Medien im Deutschunterricht

3.1 Internet im Deutschunterricht

4 Medienpädagogik im Berliner Lehrplan

4.1 Filmanalyse als Beispiel

4.2 Kinder- und Jugendliteratur in der heutigen Mediengesellschaft

4.3 Leseförderung als Beispiel

5 Abschlussbetrachtungen

6 Anhang

6.1 Zur Geschichte der Medien- Eine chronologische Übersicht

7 Literatur

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht, wie eine gezielte Einbindung verschiedener Medien im Deutschunterricht die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern steigern kann. Dabei stehen die theoretische Fundierung von Motivation, die medienpädagogischen Vorgaben in Berliner Lehrplänen sowie konkrete methodische Ansätze – wie Filmanalyse und Leseförderung – im Zentrum, um einen kompetenten und zeitgemäßen Umgang mit traditionellen und modernen Medien zu skizzieren.

  • Bedeutung und Steigerung von Lernmotivation
  • Medien im Deutschunterricht (von traditionell bis Internet)
  • Medienpädagogik in Berliner Lehrplänen
  • Methoden der Filmanalyse
  • Kinder- und Jugendliteratur in der Mediengesellschaft
  • Strategien zur Leseförderung

Auszug aus dem Buch

4.1 Filmanalyse als Beispiel

Nun besprechen wir den Einsatz der Methode der Filmanalyse, die vor allem in der Sek. 2 eine wichtige Rolle spielt. In den neueren Lehrplänen ist die Filmanalyse als wichtigster Teil der Medienerziehung vertreten. Demnach scheint dieser analytisch-kognitive Ansatz endgültig auch als Unterrichtsmethode festgeschrieben zu sein. Bei einer Filmanalyse geht man davon aus, dass die Wirkung eines Films von zwei Komponenten abhängt: dem Film und dem Zuschauer. Die Rezeption einer Filmsequenz ist in unterschiedlichen Zuschauergruppen und zu unterschiedlichen Zeiten verschieden. Eine Filmanalyse muss deshalb stärker die Bedingungen, Interessen, Bedürfnisse und den Erwartungshorizont des Rezipienten berücksichtigen.

Dabei müssen filmsprachliche Elemente und Strukturen stärker als Mittel der Wahrnehmungssteuerung und der bewussten Inszenierung interpretiert werden.

Analysen von audiovisuellen Texten sind nicht identisch mit unterrichtsmethodischen Verfahrensweisen, es gibt lediglich einige Übereinstimmungen. Bei einer Filmanalyse beginnt man stets mit inhaltlichen Fragen. Im medienpädagogischen Unterricht gehören zur filmanalytischen Arbeit auch die emotionale Sensibilisierung und die sinnliche Erfahrungsgewinnung, weil sie so stark in den Alltag der Jugendlichen integriert sind, dass der Mediengebrauch an sich problematisiert werden muss. Die emotionale und sinnliche Sensibilisierung von Filmen kann Lernbereitschaft erzeugen. Die Filmanalyse greift sehr unterschiedliche Textsorten, Programmbereiche und Medien auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Motivation im Lernprozess dar und erläutert das Ziel der Arbeit, die Integration verschiedener Medien sowie medienpädagogische Konzepte in den Deutschunterricht zu untersuchen.

2 Motivation: Das Kapitel definiert den Begriff der Lernmotivation anhand verschiedener Forschungsperspektiven und beschreibt die Bedeutung von Flow-Erlebnissen für erfolgreiches Lernen.

3 Medien im Deutschunterricht: Hier wird das Medienspektrum von klassischen Mitteln bis hin zum Computer und Internet analysiert, wobei die Notwendigkeit abwechslungsreicher Einsatzmöglichkeiten hervorgehoben wird.

3.1 Internet im Deutschunterricht: Dieses Unterkapitel beleuchtet die Chancen und Risiken der Internetnutzung im Unterricht und betont die Notwendigkeit der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Online-Medien.

4 Medienpädagogik im Berliner Lehrplan: Es wird diskutiert, warum medienpädagogische Inhalte in den Schulunterricht integriert werden sollten und wie sich dies in den Berliner Rahmenplänen widerspiegelt.

4.1 Filmanalyse als Beispiel: Dieses Kapitel stellt methodische Zugänge zur Filmanalyse vor, um Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und bewussten Umgang mit audiovisuellen Medien zu befähigen.

4.2 Kinder- und Jugendliteratur in der heutigen Mediengesellschaft: Hier wird der Funktionswandel der Literatur in einer von audiovisuellen Medien geprägten Umwelt und die Anpassung der Jugendliteratur an veränderte Sehgewohnheiten beschrieben.

4.3 Leseförderung als Beispiel: Dieses Kapitel widmet sich dem aktuellen Verständnis von Leseförderung und diskutiert, wie die Schule trotz der Konkurrenz durch Bildmedien die Lesemotivation und Lesefreude bei Heranwachsenden stärken kann.

5 Abschlussbetrachtungen: Die Autoren reflektieren ihre Ergebnisse und betonen die Notwendigkeit, Motivation und Medienkompetenz als zentrale Bestandteile eines zukunftsorientierten Deutschunterrichts zu etablieren.

6 Anhang: Der Anhang bietet eine chronologische Übersicht zur Mediengeschichte von 1445 bis 1996.

7 Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen der wissenschaftlichen Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Deutschunterricht, Motivation, Lernmotivation, Medienpädagogik, Internet, Filmanalyse, Medienkompetenz, Kinderliteratur, Jugendliteratur, Leseförderung, Lesemotivation, Berliner Lehrplan, Mediengesellschaft, Unterrichtsmethoden, audiovisuelle Medien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Motivation im Lernprozess und untersucht, wie der gezielte Einsatz unterschiedlicher Medien im Deutschunterricht dazu beitragen kann, Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihre Medienkompetenz zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Lernmotivation, die Integration traditioneller und moderner Medien, Medienpädagogik in Lehrplänen, Filmanalyse sowie die Förderung von Kinder- und Jugendliteratur in einer durch audiovisuelle Medien geprägten Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Motivation durch abwechslungsreiche Medieneinsätze erzeugt werden kann und welche didaktischen Ansätze notwendig sind, um Schülerinnen und Schüler in der heutigen Mediengesellschaft zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Medien zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Inhaltsanalyse einschlägiger Literatur und didaktischer Konzepte sowie auf eine Auswertung der medienpädagogischen Vorgaben in den Berliner Lehrplänen für die verschiedenen Schulstufen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Motivation, diskutiert verschiedene Medien im Deutschunterricht (inklusive Internet), untersucht die Verankerung der Medienpädagogik in Lehrplänen und stellt konkrete Methoden wie die Filmanalyse und die Leseförderung vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Lernmotivation, Medienpädagogik, Filmanalyse, Leseförderung, Medienkompetenz und die Integration von modernen Medien in den Deutschunterricht.

Wie bewerten die Autoren die Rolle des Internets im Deutschunterricht?

Das Internet wird als komplexes und wichtiges Medium eingestuft, dessen Integration in den Unterricht zwar notwendig ist, jedoch aktuell noch durch mangelnde didaktische Konzepte und Defizite in der technischen Ausstattung der Schulen erschwert wird.

Warum ist die Leseförderung laut der Arbeit auch heute noch relevant?

Trotz der zunehmenden Bedeutung von audiovisuellen Medien bleibt Lesen eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb sprachlicher Kompetenzen; die Schule steht daher vor der Aufgabe, neue Lesergruppen zu erschließen und die Lesemotivation aktiv zu fördern.

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Details

Title
Deutschunterricht - Motivation - Medien - Methoden
College
Technical University of Berlin
Course
HS: Deutschdidaktik in Theorie und Praxis
Authors
Angelina Kalden (Author), Julia Kirst (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V75521
ISBN (eBook)
9783638812863
ISBN (Book)
9783638814102
Language
German
Tags
Deutschunterricht Motivation Medien Methoden Deutschdidaktik Theorie Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angelina Kalden (Author), Julia Kirst (Author), 2006, Deutschunterricht - Motivation - Medien - Methoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75521
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