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Eigentumswechsel von Unternehmen

Welche Auswirkungen haben sie auf die Mitarbeiter?

Title: Eigentumswechsel von Unternehmen

Diploma Thesis , 2002 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt VWA, Voll-Juristin Mareike Siewert (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in der Zeitung über einen Unternehmenskauf, -verkauf, eine Fusion, oder noch besser, über eine Mega-Fusion gelesen werden kann. Firmenzusammenschlüsse bzw. Firmenverkäufe wie Daimler – Chrysler, Degussa – Hüls, Dresdner Bank – Allianz und viele mehr stehen heutzutage auf der Tagesordnung des Weltwirtschaftsgeschehens. Kaum ein Geschäftszweig in Deutschland ist hiergegen immun. Die Palette reicht von Automobil-, Chemieindustrie, Rechtsanwaltskanzleien, Banken über Stromwirtschaft, Versicherungen bis hin zu Gewerkschaften. Ein neuer Trend? Jedenfalls konnte in Deutschland Ende der 90er Jahreein starker Anstieg der Fusions-tätigkeiten bzw. der Unternehmensübernahmen verzeichnet werden.

Müssen wir also bei diesen statistischen Zahlen befürchten, dass es in Zu-kunft nur noch eine grosse Bank oder nur noch einen einzigen Automobil-hersteller gibt? Was steckt hinter dieser Entwicklung? Schlagworte wie Kosteneinsparung, Globalisierung, Konzentration auf das Kerngeschäft und Ausnutzen von Synergieeffekten sind die am häufigsten genannten Gründe für Eigentumswechseln von Unternehmen.

Die meisten Erklärungsversuche bzgl. des Scheiterns von Unternehmensverkäufen und Fusionen betonen heutzutage die zwischenmenschlichen und kulturellen Aspekte als Hauptursache. Die Erkenntnis, die sogenannten Soft-Facts, und nicht etwa operative oder finanzielle Faktoren bei einem Eigentumswechsel stärker zu berücksichtigen, setzt sich heutzutage immer mehr durch. Unter Soft Facts lassen sich alle menschlichen und psychologischen Aspekte, also die Emotionen der Mitarbeiter, zusammenfassen.

Die Verfasserin hat selbst im Jahr 2001 bei diesem Unternehmen als Mitarbeiterin im Personalwesen miterleben können, wie ein eigenständiger Unternehmensteil in der Form eines MbO (Management Buyout) aus der Alstom–Gruppe ausgegründet wurde und unter einer Neufirmierung nun selbständig weiter am Markt besteht. Jetzt, ca. ein ¾ Jahr nach der formellen Umsetzung des MbO soll die Diplomarbeit aus betriebspsychologischer Sicht erarbeiten, welche Auswirkungen dieser Eigentumswechsel auf die Mitarbeiter des Unternehmens hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation: Eigentumswechsel von Unternehmen

1.2 Zielsetzung der Arbeit und Problemstellung

1.3 Struktur der Diplomarbeit

1.4 Vorgehensweise für die Interviews

1.4.1 Befragter Personenkreis

1.4.2 Themen

1.4.3 Interviewverlauf

2 Der Eigentumswechsel von Unternehmen

2.1 Eigentumswechsel oder M&A

2.2 Erklärung des Begriffes Management Buyout

2.3 Phasen eines M&A – Prozesses

2.3.1 Pre-Merger-Phase

2.3.2 Merger-Phase

2.3.3 Post-Merger-Phase

3 Interviewergebnisse

3.1 Empfindungen der Mitarbeiter

3.1.1 Antworten der Mitarbeiter

3.1.2 Veränderungsprozess der Reaktionen

3.1.3 Psychologische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse

3.2 Visionen

3.2.1 Antworten der Mitarbeiter

3.2.2 Frage der Notwendigkeit von Visionen

3.2.3 Reflektion

3.3 Unternehmenskultur

3.3.1 Antworten der Mitarbeiter

3.3.2 Unternehmenskultur als Schlüsselfaktor?

3.3.3 Reflektion

3.4 Identifikation mit dem „neuen“ Arbeitgeber

3.4.1 Antworten der Mitarbeiter

3.4.2 Exkurs: Veränderung des Wertesystems

3.4.3 Reflektion

3.5 Information / Kommunikation

3.5.1 Antworten der befragten Personen

3.5.2 Reflektion

3.5.3 Was wollen die Mitarbeiter wissen?

3.5.4 Erklärung des Begriffes Kommunikation

3.6 Erwartungen der Mitarbeiter

3.6.1 Antworten der befragten Mitarbeiter

3.6.2 Reflektion

3.7 Arbeitsmotivation

3.7.1 Antworten der befragten Mitarbeiter

3.7.2 Was ist Motivation?

3.7.3 Reflektion

4 Lösungsvorschlag für ein erfolgreiches M&A-Vorhaben

4.1 Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter

4.2 Schaffen Sie Akzeptanz

4.3 Entwickeln Sie eine Vision

4.4 Fördern Sie Ihre eigene Unternehmenskultur

4.5 Gehen Sie auf die Erwartungen Ihrer Mitarbeiter ein

4.6 Scheuen Sie sich nicht vor weiteren Veränderungen

4.7 Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu

4.8 Unterstützen Sie die Kommunikation

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht aus betriebspsychologischer Sicht die Auswirkungen eines Management Buyouts auf die Mitarbeiter eines Unternehmens. Das primäre Ziel ist es, die emotionalen Reaktionen, Sorgen und Bedürfnisse der Beschäftigten während eines Eigentumswechsels zu erfassen, um daraus Handlungsempfehlungen für ein erfolgreicheres Change-Management abzuleiten.

  • Psychologische Auswirkungen von Eigentumswechseln auf die Belegschaft
  • Die Rolle der Unternehmenskultur als Schlüsselfaktor im Fusionsprozess
  • Bedeutung von Visionen und Identifikation mit dem neuen Arbeitgeber
  • Notwendigkeit und Gestaltung einer transparenten Informations- und Kommunikationspolitik
  • Analyse von Motivationsfaktoren unter Veränderungsdruck
  • Lösungsansätze zur Vermeidung des sogenannten "Merger-Syndroms"

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Psychologische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse

Die oben dargestellten Empfindungen der Mitarbeiter wie Angst, Unruhe, Unsicherheit und Vertrauensverlust bestätigen die in nahezu allen Beiträgen dargestellten psychologischen Zusammenhänge bei Eigentumswechseln von Unternehmen. Hinter jeder Fusion, hinter jedem Eigentumswechsel spielen sich sehr private, persönliche und menschliche (psychologische) Vorgänge, sozusagen als Begleiterscheinung bei den Mitarbeitern, ab. Die Gesamtheit dieser psychologischen Auswirkungen einer Akquisition werden unter dem Begriff des „Merger-Syndroms“ oder auch unter dem Begriff des „flashlight syndroms“ zusammengefasst. Unter diesen Stichworten wird auf psychologische Auswirkungen wie Identitäts- und Autonomieverlust, organisationale Trauer, Existenzängste, Orientierungslosigkeit und Fusionsstress hingewiesen. Auswirkungen wie die Abnahme der Leistung und Leistungsbereitschaft, die Zunahme von Zeiten kollektiver Leistungserbringung durch die gleichzeitige Zunahme kommunikativer Aktivitäten, unproduktive Auseinandersetzungen auf den Führungsebenen in Form von Verteilungs-, Positions-, Einfluss-, Machtkämpfen, eigeninitiative Fluktuation von den zumeist leistungsfähigsten Mitarbeitern können Erscheinungen des Merger-Syndroms sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation von Eigentumswechseln in Deutschland, definiert das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise anhand von Interviews.

2 Der Eigentumswechsel von Unternehmen: Erläutert die Begrifflichkeiten von M&A und Management Buyout sowie die verschiedenen Phasen (Pre-, Merger- und Post-Merger-Phase) eines solchen Prozesses.

3 Interviewergebnisse: Detaillierte Darstellung der durchgeführten Mitarbeiterbefragungen zu Themen wie Empfindungen, Visionen, Unternehmenskultur, Identifikation, Kommunikation, Erwartungen und Arbeitsmotivation.

4 Lösungsvorschlag für ein erfolgreiches M&A-Vorhaben: Zusammenfassung von praktischen Empfehlungen an die Geschäftsführung, um den Wandlungsprozess durch Akzeptanzbildung und Kommunikation erfolgreich zu gestalten.

Schlüsselwörter

Eigentumswechsel, Management Buyout, M&A, Mitarbeiter, Unternehmenskultur, Visionen, Change-Management, Merger-Syndrom, Kommunikation, Arbeitsmotivation, Identifikation, Psychologie, Akzeptanz, Betriebspsychologie, Führung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Eigentumswechseln, speziell eines Management Buyouts, auf die emotionale Verfassung und Motivation der Mitarbeiter eines Unternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf psychologische Aspekte wie Ängste, Unsicherheit, die Rolle von Unternehmenskultur und Identität sowie die immense Bedeutung von transparenter Information und Kommunikation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, die Perspektive der Mitarbeiter während eines Transformationsprozesses zu verstehen und konkrete Empfehlungen zu formulieren, um negative psychologische Effekte bei den Beschäftigten zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurden offene, qualitative Interviews mit Mitarbeitern der Cegelec Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG geführt, um deren Empfindungen und Reaktionen auf den Eigentumswechsel zu erforschen.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in M&A-Phasen sowie eine detaillierte Auswertung der Mitarbeiterinterviews, ergänzt durch psychologische Erklärungsmodelle wie das 7-Phasen-Modell oder Motivations-Theorien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Soft-Facts", "Merger-Syndrom", "Akzeptanzfaktoren" und "interne Kommunikation" geprägt.

Was genau ist laut der Autorin das "Merger-Syndrom"?

Es beschreibt die Gesamtheit negativer psychologischer Auswirkungen bei Mitarbeitern nach einer Akquisition, wie Identitätsverlust, Existenzängste und Stress, die zu sinkender Leistungsfähigkeit führen können.

Warum ist die Unternehmenskultur für den Erfolg einer Fusion so entscheidend?

Sie bietet den Mitarbeitern einen Orientierungsrahmen und Sicherheit. Laut der Arbeit ist sie ein kritischer Schlüsselfaktor, da sie das Verhalten, das Engagement und die Identifikation der Mitarbeiter maßgeblich bestimmt.

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Details

Title
Eigentumswechsel von Unternehmen
Subtitle
Welche Auswirkungen haben sie auf die Mitarbeiter?
College
Mangement School Frankfurt
Grade
1,0
Author
Dipl. Betriebswirt VWA, Voll-Juristin Mareike Siewert (Author)
Publication Year
2002
Pages
40
Catalog Number
V75696
ISBN (eBook)
9783638722353
Language
German
Tags
Eigentumswechsel Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirt VWA, Voll-Juristin Mareike Siewert (Author), 2002, Eigentumswechsel von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75696
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