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Bernhard von Clairvaux - Leben und Wirken des berühmten Zisterziensers

Title: Bernhard von Clairvaux - Leben und Wirken des berühmten Zisterziensers

Seminar Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandra Schwab (Author), Anna Franziska Krantz (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Bernhard von Clairvaux war ein Mann des Mittelalters, der nicht nur theologische Aufgaben wahr nahm, sondern in seiner Funktion als Abt auch Verwaltungstechnische Aufgaben. Als Lehrer des späteren Papstes Eugen III prägte entscheidend die Geschichte und wurde von diesem auch als Kreuzzugsprediger eingesetzt. Er überzeugte mehrere hochrangige Adlige, in den Zweiten Kreuzzug zu ziehen und für Gott zu kämpfen. Sei Gottesbild revolutionierte die damals herrschende Meinung und sein Rat war auch politisch sehr gefragt. All diese Aufgaben werden in seinen Werken deutlich und zeigen, dass Bernhard von Clairvaux viele Funktionen erfüllte kraft seines Charismas und seiner Gottesliebe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Bernhards Wirken in Kirche und Religion

II.1 Bernhard und die Zisterzienser

II.2 De diligendo Deo (Über die Gottesliebe)

III. Bernhards Wirken in der Welt

III.1 Bernhard und der Templerorden

III.2 Bernhard und der zweite Kreuzzug

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das facettenreiche Leben und Wirken des Zisterzienserabtes Bernhard von Clairvaux. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie in seiner Person die widersprüchlichen Rollen als geistlicher Kontemplativer und politisch aktiver Akteur in der Welt zusammenfanden, was ihn zu seiner Selbstbezeichnung als „Chimäre seiner Generation“ führte.

  • Biographische Grundlagen und der Einfluss auf den Zisterzienserorden
  • Analyse des mystischen Gottesbildes in der Schrift „De diligendo Deo“
  • Der Einfluss Bernhards auf den Templerorden und die Formulierung der Ordensregeln
  • Die Rolle Bernhards als einflussreicher Kreuzzugsprediger des zweiten Kreuzzugs
  • Die Synthese von mystischem Glauben und weltlicher Machtausübung

Auszug aus dem Buch

II.2 De diligendo Deo (Über die Gottesliebe)

Exemplarisch für die Auswirkungen der Predigten Bernhards von Clairvaux auf die Mystik und das Gottesverständnis seiner Zeit wird seine Schrift De diligendo Deo angesehen. Die Entstehung derselben kann nur ungefähr datiert werden zwischen 1126 und 1141, da das Traktat adressiert ist: „Dem erlauchten Herrn Haimerich, Kardinaldiakon und Kanzler der römischen Kirche“. Dieser hatte das Kanzleramt von 1126 bis 1141 inne. Vermutlich wurde das Werk nach 1130 geschrieben, da der Briefwechsel zwischen Bernhard und dem Kanzler ab dort dokumentiert ist.

Nach der Anrede wiederholt Bernhard die gestellten Fragen: „ Ihr wollt also von mir wissen, warum und wie Gott geliebt werden soll.“ Und beantwortet sie auch gleich in zwei Sätzen: „Der Grund, Gott zu lieben, ist Gott. Das Maß, Gott zu lieben ist ohne Maß.“ Doch einsehend, dass eine solche Erklärung nur von dem Weisen verstanden werden kann, welcher dieser Erklärung aber nicht bedarf, erläutert Bernhard näher: „Wem dies einsichtig ist, dem wird […] auch einleuchten, warum Gott geliebt werden muss, das heißt, weshalb er geliebt zu werden verdient“: „Denn wer sonst gewährt Speise allen Essenden, Licht den Schauenden, Luft den Atmenden?“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Ambivalenz der Person Bernhard von Clairvaux anhand seiner eigenen Bezeichnung als „Chimäre“ und gibt einen Überblick über die Quellenlage seiner Werke.

II. Bernhards Wirken in Kirche und Religion: Dieses Kapitel behandelt die frühe Biografie Bernhards, seinen Eintritt in den Zisterzienserorden sowie seine tiefgreifende mystische Lehre von der Gottesliebe.

III. Bernhards Wirken in der Welt: Das Kapitel beleuchtet den politischen Einfluss Bernhards, insbesondere seine prägende Rolle bei der Etablierung des Templerordens und seine Aktivitäten als zentraler Kreuzzugsprediger.

IV. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie Bernhard von Clairvaux durch die Verbindung von charismatischer Frömmigkeit und politischem Handeln maßgeblichen Einfluss auf das mittelalterliche Europa ausübte.

Schlüsselwörter

Bernhard von Clairvaux, Zisterzienser, Mittelalter, Mystik, De diligendo Deo, Gottesliebe, Templerorden, Zweiter Kreuzzug, Chimäre, Kirchengeschichte, Kontemplation, Ordenswesen, Klerus, Adel, Frömmigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben und Wirken von Bernhard von Clairvaux, einer der prägendsten Figuren des 12. Jahrhunderts, und untersucht die verschiedenen Facetten seines Wirkens in Kirche und Welt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der geistlichen Lehre Bernhards, seinem Einfluss auf die Ausbreitung des Zisterzienserordens, seiner engen Verbindung zum Templerorden sowie seiner Rolle bei der Mobilisierung für den zweiten Kreuzzug.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, warum Bernhard sich selbst als „Chimäre“ bezeichnete, und aufzuzeigen, wie er den Widerspruch zwischen monastischer Abgeschiedenheit und weltlichem Machteinfluss in seiner Person vereinte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung von Primärquellen, insbesondere Bernhards Briefen und Traktaten, sowie moderner Sekundärliteratur zur Zisterziensergeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Bernhards mystischer Anthropologie in „De diligendo Deo“ und eine detaillierte Darstellung seines politischen Wirkens bei der Gründung des Templerordens und als Kreuzzugsprediger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zisterzienser, Bernhard von Clairvaux, Gottesliebe, Mittelalter, Kreuzzug, Mystik, Templerorden und politischer Einfluss sind die zentralen Begriffe.

Warum spielt der Begriff „Chimäre“ eine so zentrale Rolle?

Der Begriff dient als analytischer Leitfaden, um die Vielschichtigkeit Bernhards zu verdeutlichen, der gleichzeitig mönchischer Kontemplativer und politischer Akteur war.

Welche Bedeutung hatte das Werk „De diligendo Deo“ für das Gottesbild?

Das Werk war einflussreich, da es ein Verständnis von Gott als liebendes Wesen förderte und nicht allein als strafende Instanz, was das religiöse Bewusstsein jener Zeit nachhaltig beeinflusste.

Was war der Grund für Bernhards Engagement bei den Templern?

Bernhard wollte den damals neuen und in seiner Form als „mönchische Ritter“ umstrittenen Orden legitimieren und stärken, wobei er seine Herkunft aus dem Adel und sein theologisches Wissen nutzte.

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Details

Title
Bernhard von Clairvaux - Leben und Wirken des berühmten Zisterziensers
College
University of Mannheim
Course
Proseminar Mittelalter
Grade
1,3
Authors
Sandra Schwab (Author), Anna Franziska Krantz (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V75818
ISBN (eBook)
9783638770460
ISBN (Book)
9783638844987
Language
German
Tags
Bernhard Clairvaux Leben Wirken Zisterziensers Proseminar Mittelalter Chimäre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Schwab (Author), Anna Franziska Krantz (Author), 2007, Bernhard von Clairvaux - Leben und Wirken des berühmten Zisterziensers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75818
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