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Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten im Internet unter Einbeziehung des Marketing

Title: Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten im Internet unter Einbeziehung des Marketing

Term Paper , 2001 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Denny Reising (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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A: Einleitung
Die dynamische Entwicklung des Internet und seine immense Verbreitung führte in den letzten Jahren zu einer enormen Kommerzialisierung. Die Unternehmen entdecken immer mehr Einsatzmöglichkeiten mittels der neuen Technologie und die Nutzer freuen sich über schnellere Verbindungen, informative und unterhaltsame Seiten inmitten eines wachsenden Angebots.
Diese Arbeit soll Aufschluß darüber geben, was das Online -Marketing hinsichtlich seines Bezugs zum traditionellen Marketing ausmacht, welche Einsatzmöglichkeiten zum Tragen kommen und wie die Akzeptanz bei den Nutzern anzusehen ist beziehungsweise, wie die Teilnehmer nach aktuellen Forschungsergebnissen einzuordnen sind. Außerdem soll ein Einblick gewährt werden, was zur effektiven Gestaltung von benutzerfreundlichen Informationsangeboten eine Rolle spielt. Abschließend soll nach einer Zusammenfassung Kriterien einer möglichen Verschmelzung der beiden Medien Fernsehen und Internet Erwähnung finden.
B: Wahrnehmungs- und Entscheidungsverhalten unter Einbeziehung des Marketing
1. Konsumentenverhalten
Marketing bedeutet die Sicherung von Markterfolgen durch das Ausrichten aller unternehmerischen Aktivitäten auf die Bedürfnisse, Wünsche und die Probleme der Abnehmer. 1 Die richtige Einschätzung des jeweiligen Marktes auf seine Fähigkeit, Umsätze zu erzielen, ist Aufgabe der Marktforschung.
Auch das Internet sieht sich auf seinem Weg zum Massenmedium in einem Prozeß zunehmender Kommerzialisierung. Betrug der Umsatz deutscher Online-Werbeträger 1999 noch ca. 50 Millionen DM, so wird für 2002 bereits mit einem Erlös von 450 Millionen DM gerechnet 2.
Die treffende Einschätzung des Nutzerverhaltens entscheidet über Erfolg oder Misserfolg aller Marktaktivitäten, Dem Konsument als Träger der Kaufentscheidung kommt daher im klassischen Marketing, wie auch im Online-Marketing eine zentrale Rolle zu.
1 vgl. Bänsch, Axel; Käuferverhalten; a.a.O., S. 1
2 vgl. Media-Perspektiven, 03/2000, S.135

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A: Einleitung

B: Wahrnehmungs- und Entscheidungsverhalten unter Einbeziehung des Marketing

1. Konsumentenverhalten

1.1 Typen von Kaufentscheidungen

1.1.1 Rationalverhalten

1.1.2 Gewohnheitsverhalten

1.1.3 Impulskauf

1.1.4 Sozial Abhängiges Verhalten

2. Nutzertypologie im Internet

2.1 Nutzerzahlen

2.1.1 International

2.1.2 Deutschland

2.2 Nutzergruppen

2.2.1 Internet-Profi

2.2.2 Business User

2.2.3 Traveller

2.2.4 News-Freak

2.2.5 E-Shopper

2.2.6 Gameboys & -girls

2.2.7 Klicker

3. Online Marketing

3.1 Begriff und Einordnung im Marketing

3.2 Ziele und Besonderheiten des Online-Marketing

3.2.1 Pull Marketing Prinzip

3.2.2 One to One Marketing

3.2.3 Internationalisierung

3.3 Sonderwerbeformen

3.3.1 Microsites

3.3.2 Logo Cursor

3.3.3 Download Walpaper

3.3.4 Newlsetter

4. Gestaltung von Informationsangeboten

4.1 Ergonomische Aspekte im Internet

4.1.1 Information/Inhalt

4.1.2 Orientierung

4.1.3 Design/Gestaltung

4.2 Psychologische Aspekte im Internet

4.2.1 Interaktivität

4.2.2 Gedächtnisspanne

4.2.3 Flow

5. Werbewirkung

5.1 Werbeakzeptanz

5.2 Wirkung und Prognose

C: Zusammenfassung und Ausblick auf die Medienkonvergenz

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht das Nutzerverhalten und die psychologischen Entscheidungsprozesse von Internetnutzern unter Berücksichtigung moderner Online-Marketing-Strategien. Ziel ist es, den Bezug zwischen traditionellem und Online-Marketing zu klären sowie Kriterien für benutzerfreundliche Informationsangebote und deren Werbewirkung abzuleiten.

  • Psychologische Aspekte des Konsumentenverhaltens im Netz
  • Struktur und Charakterisierung verschiedener Online-Nutzertypen
  • Methoden und Besonderheiten des modernen Online-Marketings
  • Gestaltungskriterien für die Optimierung von Online-Informationsangeboten

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Flow

Der Begriff " Flow' wurde in den 70er Jahren von amerikanischen Psychologen bereits zum ersten Mal verwendet, um einen bestimmten Bewußtseinszustand zu bezeichnen.

Flow entsteht, wenn man so in eine Tätigkeit vertieft ist, daß man von ihr völlig absorbiert wird, also regelrecht sich selbst und die Welt um sich herum vergisst. Dies ist vor allem der Fall, bei kreativer Arbeit, Spielen oder Leistungen, die hohe Anforderungen an Konzentration und Intellekt stellen.

Flow ist eine uneingeschränkt positive Erfahrung, eine Art Rausch, der sich aus einem Gemisch von Anstrengung und spielerischer Leichtigkeit, hoher Konzentration und Selbstvergessenheit zusammensetzt. Dies geht einher mit einem Gefühl von Effizienz und "Können."

Das Internet ist für zum Erlangen des Flow-Zustandes ein geeignetes Medium. Dies nicht zuletzt durch die bereits angesprochene Interaktivität im Vergleich zu Fernsehen, Radio und Print-Medien sowie der Tatsache, in kurzer Zeit viele Entscheidungen zu treffen und Informationsfluten bewältigen zu müssen. Diese anspruchsvollen Aufgaben und Herausforderungen am Bildschirm intensivieren den Flow, lassen Handlungen und Gedanken gewissermassen "fließen."

Zusammenfassung der Kapitel

1. Konsumentenverhalten: Analysiert verschiedene Typen von Kaufentscheidungen, vom bewussten Rationalverhalten bis hin zu impulsorientierten und sozial abhängigen Verhaltensmustern.

2. Nutzertypologie im Internet: Klassifiziert die Internetgemeinde in sieben distinkte Nutzertypen, darunter Profis, Business-User und E-Shopper, um Zielgruppen für Marketingmaßnahmen präziser zu definieren.

3. Online Marketing: Erläutert die Einordnung des Internetmarketings in den klassischen Marketing-Mix und beleuchtet spezifische Konzepte wie das Pull-Prinzip, One-to-One-Marketing und diverse Sonderwerbeformen.

4. Gestaltung von Informationsangeboten: Untersucht ergonomische und psychologische Anforderungen, die für eine hohe Benutzerfreundlichkeit, intuitive Navigation und die Erzeugung eines Flow-Zustands beim Nutzer essenziell sind.

5. Werbewirkung: Bewertet die Akzeptanz von Internetwerbung durch den Nutzer und diskutiert die Messbarkeit von Werbeerfolgen sowie zukünftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Informationspsychologie, Online-Marketing, Konsumentenverhalten, Nutzertypologie, Benutzerfreundlichkeit, Usability, Interaktivität, E-Commerce, Flow-Zustand, Werbeakzeptanz, Medienkonvergenz, Kaufentscheidung, digitale Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Wahrnehmungs- und Entscheidungsverhalten von Internetnutzern und untersucht, wie Unternehmen diese Erkenntnisse in ihre Online-Marketing-Strategien integrieren können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Konsumentenverhalten, der Segmentierung von Internetnutzern, den Mechanismen des Online-Marketings sowie der psychologischen und ergonomischen Gestaltung von Webangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Bezug zwischen traditionellem und Online-Marketing aufzuzeigen und Strategien für eine effektive, nutzerfreundliche Gestaltung von Webauftritten unter Berücksichtigung der psychologischen Wirkungsweise zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Studien und Marktanalysen (z.B. GfK Online-Monitoring), um eine fundierte Klassifizierung von Nutzergruppen und Gestaltungsprinzipien abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Konsumentenentscheidungen, die Typologisierung der Internetnutzer, die Methoden des Online-Marketings sowie die ergonomische und psychologische Optimierung von Informationsangeboten und Werbemaßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Usability, Nutzertypologie, Online-Marketing, Kaufverhalten, Flow-Zustand und Medienkonvergenz.

Warum spielt die "Gedächtnisspanne" eine Rolle bei der Webgestaltung?

Untersuchungen zeigen, dass die Gedächtnisspanne beim Surfen begrenzt ist und Informationen, die länger als 4-5 Seiten zurückliegen, kaum noch erinnert werden, was eine klare, intuitive Struktur der Website notwendig macht.

Was unterscheidet den E-Shopper von anderen Nutzertypen?

Der E-Shopper gilt als der derzeit profitabelste Nutzertyp, der über ein hohes Einkommen verfügt, stark auf Online-Werbung anspricht und das Internet intensiv für kommerzielle Transaktionen wie Auktionen und Online-Banking nutzt.

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Details

Title
Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten im Internet unter Einbeziehung des Marketing
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (Medienmanagement)
Grade
1,3
Author
Denny Reising (Author)
Publication Year
2001
Pages
26
Catalog Number
V762
ISBN (eBook)
9783638104968
ISBN (Book)
9783638716888
Language
German
Tags
online marketing werbeformen nutzerverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denny Reising (Author), 2001, Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten im Internet unter Einbeziehung des Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/762
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