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Schulprogramm und Schulkultur

Eine exemplarische Dokumentenanalyse an Gymnasien

Title: Schulprogramm und Schulkultur

Examination Thesis , 2005 , 83 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Miriam Funke (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Summary Excerpt Details

Im Fokus dieser Staatsarbeit steht die Thematik der Schulprogrammarbeit des Landes Nordrhein-Westfalen unter Berücksichtigung einer Untersu-chung an Gymnasien. Eingebunden ist diese Arbeit in das Teilprojekt ‚Schulsystem und Kultur der Einzelschule als Kontext des naturwissen-schaftlichen Lernens in Schulen der Sekundarstufe I’. Dieses Teilprojekt entsteht im Rahmen der Forschergruppe und des Graduiertenkollegs Naturwissenschaftlicher Unterricht, welches durch die Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG) finanziert wird. Die Untersuchungsmethodik sieht in einem zweiten Schritt „Einzelfallstudien mit Hilfe von Fragebogenerhebungen und Interviews: Analyse der durch das ‚kulturelle Innenleben’ von Schulen gegebene Rahmenbedingungen des NWU“ vor. Zur Untersuchung gehören je acht Gymnasien aus zwei ausgewähl-ten Bundesländern mit unterschiedlichen Unterrichtsvolumina und unterschiedlichen Ausmaßen an Sequenzialität: Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. In dieser Arbeit werden die acht Gymnasien des Lan-des Nordrhein-Westfalen untersucht.
Im Folgenden wird ein inhaltlicher Überblick der vorliegenden Staatsarbeit gegeben. Die theoretische Dimension eines Schulprogramms und die Un-tersuchung der acht, durch das DFG-Projekt ausgewählten nordrhein-westfälischen Schulen bzw. Schulprogramme sollen behandelt werden.
Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen geliefert. Begonnen wird mit einer terminologischen Abgrenzung der Begriffe Leitbild, Schul-profil und Schulprogramm. Weiterhin wird auf die Historie und die schul-rechtlichen Aspekte eingegangen. Die Ziele und Aufgaben als auch die Funktionen eines Schulprogramms werden beschrieben. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt wird im Anschluss behandelt: Schulprogramme gelten als Qualitätssicherung und Teil der Schulentwicklung. In weiterer Betrachtung stehen die Beteiligten der Schulprogrammarbeit. Das bedeu-tet, dass die Rollenverteilung geklärt wird. Das Kapitel der theoretischen Grundlagen endet mit einem Kriterienkatalog.
Im zweiten Teil werden die Schulchroniken und die Programme selbst beschrieben, um im dritten Teil die gewünschte Untersuchung durchzuführen, die mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse schließt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen: Schulprogramm

2.1 Terminologische Diskussion von Begrifflichkeiten im Kontext von Schulkultur

2.1.1 Leitbild

2.1.2 Schulprogramm

2.1.3 Schulprofil

2.2 Historie der Schulprogramme

2.3 Schulrechtliche Aspekte

2.4 Ziele und Aufgaben eines Schulprogramms

2.5 Funktion eines Schulprogramms

2.6 Schulprogramm als Qualitätssicherung und Teil der Schulentwicklung

2.6.1 Definition von Evaluation

2.6.2 Funktionen von Evaluation

2.6.3 Zusammenfassung

2.7 Rollenzuteilung

2.7.1 Schulleitung

2.7.2 Lehrerkollegium

2.7.3 Eltern- und Schülerschaft

2.7.4 Steuerungsgruppe

2.8 Notwendige Kriterien für ein Schulprogramm

2.8.1 Beschreibung der schulischen Arbeit als Ergebnis einer Bestandsaufnahme

2.8.2 Leitbild einer Schule

2.8.3 Schulinterne Konzepte

2.8.4 Mittelfristige Ziele für die Entwicklung der schulischen Arbeit

2.8.5 Fortbildungsplanung

2.8.6 Planungen zur Evaluation

3 Beschreibung der Schulen und der Schulprogramme

3.1 Gymnasium Essen-Überruhr; Essen

3.1.1 Beschreibung der Schule

3.1.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.2 Friedrich-Bährens-Gymnasium; Schwerte, NW-SP

3.2.1 Beschreibung der Schule

3.2.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.3 Königin-Luise-Schule; Köln, NW-SP

3.3.1 Beschreibung der Schule

3.3.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.4 Leibniz-Gymnasium; Essen

3.4.1 Beschreibung der Schule

3.4.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.5 Lise-Meitner-Gymnasium; Leverkusen

3.5.1 Beschreibung der Schule

3.5.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.6 Riesener-Gymnasium; Gladbeck

3.6.1 Beschreibung der Schule

3.6.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.7 Städtisches Gymnasium; Bergkamen, NW-SP

3.7.1 Beschreibung der Schule

3.7.2 Beschreibung des Schulprogramms

3.8 Werner-Heisenberg-Gymnasium; Leverkusen, NW-SP

3.8.1 Beschreibung der Schule

3.8.2 Beschreibung des Schulprogramms

4 Analyse

4.1 Gymnasium Essen-Überruhr

4.2 Friedrich-Bährens-Gymnasium, NW-SP

4.3 Königin-Luise-Schule, NW-SP

4.4 Leibniz-Gymnasium

4.5 Lise-Meitner-Gymnasium

4.6 Riesener-Gymnasium

4.7 Städtisches Gymnasium Bergkamen, NW-SP

4.8 Werner-Heisenberg-Gymnasium, NW-SP

4.9 Zusammenfassung

5 Resümee

6 Verzeichnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert exemplarisch, inwieweit verschiedene Gymnasien in Nordrhein-Westfalen die vom Schulministerium vorgegebenen Kriterien für Schulprogramme in ihrer eigenen Praxis umsetzen und dokumentieren.

  • Theoretische Grundlagen zur Definition und Funktion von Schulprogrammen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Schulprogrammarbeit in NRW
  • Analyse von acht ausgewählten Gymnasien hinsichtlich ihrer spezifischen Schulprogramme
  • Überprüfung der Umsetzung des Kriterienkatalogs (Bestandsaufnahme, Leitbild, Konzepte, Evaluation)
  • Reflexion über den Stellenwert von Schulprogrammen in der Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Leitbild

Der Begriff Leitbild stammt ursprünglich aus der Wirtschaft und Verwaltung der 80er Jahre und nicht aus einer pädagogischen Tradition. Verschiedene Schulen in Deutschland, aber auch der Schweiz, haben sich dieses Begriffes bedient und ihn sich für ihre eigenen Schulzwecke zu Nutze gemacht und modifiziert. Ein Leitbild beinhaltet die Grundhaltung einer Schule mitsamt einer Ausrichtung auf Ideen, die eine Schule nach innen und außen tätig werden lässt. Dieses Leitbild sollte kurz und bündig formuliert werden. Es wird mit Hilfe von so genannten Leitsätzen dargestellt. Allerdings sollte die Anzahl von zehn Leitsätzen nicht überschritten werden, da dieses Leitbild für die Adressaten unverwechselbar und einprägsam sein soll.

Eine höhere Anzahl erschwert die prägnante Darstellung des Leitbildes und macht es kaum möglich, dieses auf Plakaten oder Visitenkarten angemessen zu präsentieren. Weiterhin ist das Leitbild selbstbezogen, das heißt nicht auf andere Schulen übertragbar. Dementsprechend benennen PHILIPP und ROLFF das Leitbild auch als Eigentum der einzelnen Schule, welches nur von dieser hergestellt wird. „Ein Leitbild soll Ausdruck des gemeinsamen Grundes und des Zukunftswillens einer Schule sein.“

Dies bedeutet für die Schulen, dass es wichtig ist, bei der Erstellung eines Leitbildes darauf zu achten, dass es von Lehrern, Eltern und Schülern gemeinsam erarbeitet wird. Dies bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, sich mit ihm zu identifizieren, denn nur dann können sich alle dem Leitbild der Schule verpflichtet fühlen.

„Gemeinsam erarbeitete Leitbilder geben einer Schulgemeinschaft Halt und Orientierung, sind Ausdruck einer Perspektive beziehungsweise einer Entwicklungslinie und können als Grundlage für ein Schulprogramm dienen. Ohne eine gemeinsame Zielperspektive scheinen innerschulische Entwicklungsvorhaben nur wenig erfolgversprechend.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet das Thema im Kontext aktueller Bildungsdebatten und definiert die Schulprogrammarbeit als zentrales Instrument für Qualitätsentwicklung und Selbststeuerung.

2 Theoretische Grundlagen: Schulprogramm: In diesem Kapitel werden Begriffe wie Leitbild und Schulprogramm differenziert, die historische Entwicklung in NRW skizziert, rechtliche Aspekte erläutert und die Rollen der Akteure sowie Kriterien für ein Schulprogramm definiert.

3 Beschreibung der Schulen und der Schulprogramme: Hier werden acht ausgewählte Gymnasien in Nordrhein-Westfalen vorgestellt, wobei jeweils die Schulgeschichte und das spezifische Schulprogramm skizziert werden.

4 Analyse: Das Kernkapitel überprüft die Schulprogramme der acht Schulen anhand des in Kapitel 2.8 erarbeiteten Kriterienkatalogs und fasst die Ergebnisse in tabellarischer Form zusammen.

5 Resümee: Das Resümee reflektiert die Ergebnisse der Dokumentenanalyse und diskutiert die Diskrepanz zwischen theoretischen Anforderungen und der praktischen Umsetzung an den untersuchten Schulen.

6 Verzeichnisse: Dieser Abschnitt enthält das Literaturverzeichnis sowie eine Auflistung der untersuchten Schulprogramme.

Schlüsselwörter

Schulprogramm, Schulkultur, Schulprofil, Schulentwicklung, Qualitätssicherung, Evaluation, Leitbild, Gymnasien, NRW, Bestandsaufnahme, pädagogische Konzepte, Schulaufsicht, Selbststeuerung, Bildungswissenschaften, Schulinternes Konzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die praktische Ausgestaltung und Umsetzung von Schulprogrammen an ausgewählten Gymnasien in Nordrhein-Westfalen im Kontext des naturwissenschaftlichen Lernens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Schulprogrammarbeit, die rechtlichen Vorgaben des Landes NRW sowie die Analyse der tatsächlichen Umsetzung dieser Programme an acht spezifischen Gymnasien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit die offiziellen Kriterien des Schulministeriums in den tatsächlichen Schulprogrammen der untersuchten Gymnasien verankert und abgebildet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine exemplarische Dokumentenanalyse, bei der die vorliegenden Schulprogramme (in schriftlicher Form oder als Hypertext) mit einem Kriterienkatalog abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Schulprogrammen sowie eine detaillierte Analyse der einzelnen Schulchroniken und Schulprogramme der acht gewählten Gymnasien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schulprogramm, Schulkultur, Schulentwicklung, Qualitätssicherung, Evaluation und Gymnasien sind die zentralen Begriffe.

Welche Rolle spielt die Evaluation laut der Arbeit für die Gymnasien?

Die Evaluation wird als zentrales Element der Qualitätssicherung beschrieben, wobei die Arbeit feststellt, dass die inhaltliche Tiefe der Umsetzung zwischen den Schulen stark variiert.

Gab es Unterschiede zwischen naturwissenschaftlich ausgerichteten Schulen und anderen?

Die Analyse kam zu dem Schluss, dass sich die ursprüngliche Erwartung, zwei völlig verschiedene Gattungen von Schulprogrammen vorzufinden, nicht bestätigen ließ.

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Details

Title
Schulprogramm und Schulkultur
Subtitle
Eine exemplarische Dokumentenanalyse an Gymnasien
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2,0
Author
Miriam Funke (Author)
Publication Year
2005
Pages
83
Catalog Number
V76317
ISBN (eBook)
9783638786447
Language
German
Tags
Schulprogramm Schulkultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Funke (Author), 2005, Schulprogramm und Schulkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76317
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