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Erfolgsfaktoren von Joint Ventures in China

Marktbearbeitung im Auslandsmarkt China

Title: Erfolgsfaktoren von Joint Ventures in China

Seminar Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Andreas Schatz (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Während die Volkswirtschaft hierzulande stagniert, macht die Volksrepublik China seit vielen Jahren mit hoher wirtschaftlicher Dynamik und traumhaften Zuwachsraten auf sich aufmerksam. Aus diesem Grund entschlossen sich bereits viele westliche Unternehmen, ihre Internationalisierungsstrategien auf China auszuweiten. Der gewaltige chinesische Absatzmarkt und die günstigen Produktionsbedingungen erscheinen verheißungsvoll. Ausländische Direktinvestitionen sind aber erst durch die seit 25 Jahren betriebene schrittweise Öffnung des chinesischen Marktes möglich geworden.
Die Gründung eines Joint Ventures zusammen mit einem chinesischen Partner war lange Zeit die vorherrschende Form des Markteintritts, denn zahlreiche Regelungen und Gesetze gaben Joint Ventures den Vorzug vor alternativen Investitionen. Obwohl mittlerweile auch reine Tochtergesellschaften die Genehmigung der Behörden bekommen, ist das Joint Venture nach wie vor die gebräuchlichste Strategie.
Der Markeintritt in China ist aber trotz aller Euphorie nicht unproblematisch. Empirische Untersuchungen belegen, dass die Hälfte aller Joint Ventures erfolglos bleiben (vgl. Nippa/Klossek 2004, 114). Deshalb sollten die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marktbearbeitung vor der Entscheidung zum Markteintritt überdacht werden. Diese Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren von Joint Ventures in China.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen zu Joint Ventures in China

2.1. Begriffsbestimmung

2.2. Die Entwicklung von Joint Ventures in China

2.3. Gründungsmotive und Gefahrenpotentiale von Joint Ventures

3. Erfolgsfaktoren für Joint Ventures in China

3.1. Der Erfolgsbegriff

3.2. Erfolgsfaktoren

3.2.1 Grundlagen von Erfolgsfaktoren

3.2.2 Ableitung der Erfolgsfaktoren für Joint Ventures in China

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren für ausländische Unternehmen, die über Joint Ventures in den chinesischen Markt eintreten, um das hohe Risiko des Scheiterns bei solchen Kooperationen zu reduzieren. Dabei werden theoretische Grundlagen analysiert und empirische Studien herangezogen, um Entscheidungsträgern ein Modell zur besseren Einschätzung ihrer Marktbearbeitungsstrategie an die Hand zu geben.

  • Grundlagen und Definition von Joint Ventures im chinesischen Kontext
  • Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für ausländische Direktinvestitionen in China
  • Systematisierung und Ableitung von Erfolgsfaktoren für internationale Gemeinschaftsunternehmen
  • Vergleich und Diskussion ausgewählter Studien zur Erfolgsfaktorenforschung (u.a. Eisele, Nippa/Klossek)

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsbestimmung

Der Terminus „Joint Venture“ stammt aus dem Englischen und ist ein zusammengesetzter Begriff. „Joint“ bedeutet gemeinschaftlich, verbunden und „Venture“ steht für Wagnis oder Unternehmung. In der Literatur wird der Begriff nicht einheitlich verwendet. Für manche Autoren sind Joint Ventures kooperative Engagements im weitesten Sinne, während andere hingegen eine engere Definition zu Grunde legen. Nach dieser ist ein Joint Venture ein von zwei oder mehreren kooperierenden Gesellschaften neu gegründetes, rechtlich selbstständiges Unternehmen, in welches die Gründungsgesellschaften Kapital und andere Ressourcen einbringen (vgl. Probst/Rüling 1999, 5). Joint Ventures zählen zu den Direktinvestitionen.

Sie zeichnen sich vor allem durch die Aspekte Kooperation und Autonomie aus, da die Partner einerseits in dem gemeinsamen Unternehmen zusammenarbeiten, dieses andererseits aber rechtlich und organisatorisch unabhängig ist (vgl. Probst/Rüling 1999, 6).

Ein Joint Venture kann nach chinesischem Recht entweder als Equity Joint Venture oder als Contractual Joint Venture gestaltet werden. Die gebräuchlichste Rechtsform stellt das Equity Joint Venture dar. Grundsätzlich entspricht es einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ähnlich der deutschen GmbH, mit mindestens je einem ausländischen und chinesischen Investor (vgl. Stricker-Kellerer 1999, 530-531).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Motivation westlicher Unternehmen für einen Markteintritt in China trotz stagnierender heimischer Märkte und thematisiert das hohe Risiko des Scheiterns bei Joint Ventures.

2. Grundlagen zu Joint Ventures in China: Definiert die Begriffe, beleuchtet die historische Entwicklung der chinesischen Öffnungspolitik für ausländische Investoren und analysiert die Beweggründe sowie Gefahren für solche Kooperationen.

3. Erfolgsfaktoren für Joint Ventures in China: Erläutert den komplexen Erfolgsbegriff im Management und analysiert durch den Vergleich verschiedener Studien, welche Faktoren den langfristigen Erfolg von Gemeinschaftsunternehmen maßgeblich beeinflussen.

6. Fazit: Resümiert, dass Joint Ventures trotz steigender Marktliberalisierung ein zentrales Instrument bleiben und liefert Denkanstöße für die Analyse der eigenen Marktposition.

Schlüsselwörter

Joint Venture, China, Markteintritt, Erfolgsfaktoren, Direktinvestitionen, Kooperation, Equity Joint Venture, Contractual Joint Venture, Wettbewerbsvorteil, Synergieeffekte, Strategie, Unternehmensführung, Marktbearbeitung, Risikomanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Erfolgsfaktoren für ausländische Unternehmen, die den chinesischen Markt mittels eines Joint Ventures erschließen wollen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und den Motiven von Joint Ventures, der historischen Entwicklung des chinesischen Investitionsumfelds sowie der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Erfolgsfaktoren.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, Entscheidungsträgern durch eine theoretisch fundierte Zusammenfassung von Erfolgsfaktoren dabei zu helfen, Marktbearbeitungsstrategien besser zu planen und das Risiko des Scheiterns zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, bei der bestehende Forschungsansätze und empirische Studien (insbesondere Eisele sowie Nippa/Klossek) ausgewertet und zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst die theoretischen Grundlagen des Joint Venture-Managements in China und leitet anschließend aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven die entscheidenden Faktoren für einen Markterfolg ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Joint Venture, China, Markteintritt, Erfolgsfaktoren, Kooperation, Strategie und Risikomanagement.

Welche zwei Hauptformen von Joint Ventures werden unterschieden?

Es werden das Equity Joint Venture, das einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ähnelt, und das Contractual Joint Venture, das flexibler gestaltet werden kann, unterschieden.

Warum wird im Fazit zur Vorsicht geraten?

Der Autor weist darauf hin, dass die Erfolgsfaktorenforschung zwar Denkanstöße liefert, aber kein Modell existiert, das einen wirtschaftlichen Erfolg in China garantieren kann.

Welche Bedeutung hat die Partneranalyse?

Eine umfassende Partneranalyse vor der Gründung wird als ein wesentlicher phasenspezifischer Erfolgsfaktor eingestuft, um die Kompatibilität der Unternehmen zu gewährleisten.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von Joint Ventures in China
Subtitle
Marktbearbeitung im Auslandsmarkt China
College
University of Bayreuth
Grade
2,7
Author
Andreas Schatz (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V76428
ISBN (eBook)
9783638821377
ISBN (Book)
9783638928984
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren Joint Ventures China
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Schatz (Author), 2005, Erfolgsfaktoren von Joint Ventures in China, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76428
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