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Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

Title: Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

Seminar Paper , 2005 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Enrico Ebert (Author)

Business economics - Controlling
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Diese Arbeit setzt sich mit den Möglichkeiten der Entscheidungsunterstützung und Verhaltenssteuerung mit Hilfe der Kostenrechnung, speziell der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, auseinander.
Aufgrund der Globalisierung und der daraus folgenden Verschärfung der Marktverhältnisse gewinnt unter anderem auch die Kostenrechnung eine immer größer werdende Bedeutung. So beschränkt sich deren Aufgabengebiet nicht mehr „nur“ auf den Aufbau einer Informationsgrundlage für die Auswertung vergangener Perioden, sondern auch zunehmend auf die Bereitstellung von Daten für entscheidungsorientierte Planungs- und Kontrollmaßnahmen. Das bedeutet zum einen, dass anhand historischer Daten zukünftige Ereignisse und deren Erfolg zu kalkulieren sind. Die darauf aufbauenden Probleme der Systeme auf Vollkostenbasis und die sich daraus ergebenden Chancen für die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung werden in den folgenden Kapiteln ausführlich erläutert. Andererseits dient die Kostenrechnung nicht nur der Informationsauswertung, sondern auch der Unterstützung von Entscheidungsprozessen sowie der gezielten Steuerung des Verhaltens der Aufgabenträger. Dabei wird versucht, mit Hilfe der Kostenrechnung, neben der Unterstützung bei der Kontrolle des Betriebsgeschehens, auch bei der Ausarbeitung möglicher Anreizsysteme mitzuwirken. Für diese Aufgaben ist es umso wichtiger, ein richtiges und gut ausgearbeitetes Kostenrechnungssystem zur Grundlage zu haben. Bevor in Abschnitt 5.3.1 auf die Entscheidungsfunktion und in 5.3.2 auf die Steuerungsfunktion näher eingegangen wird, erfolgen zuerst eine begriffliche Abgrenzung und ein Einstieg in das Konzept der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Betriebliches Rechnungswesen

3. Kostenrechnung

3.1 Merkmale der Kostenrechnung

3.2 Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktion

4. Systeme der Teilkostenrechnung

5. Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

5.1 Das Konzept der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

5.2 Grundrechnung

5.3 Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten

5.3.1 Entscheidungsfunktion

5.3.1.1 Kurzfristige Entscheidungen auf Grundlage der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

5.3.1.2 Preiskalkulation auf Grundlage von Einzelkosten

5.3.1.3 Absatzanalyse auf Grundlage der Deckungsbeitragsrechnung

5.3.2 Verhaltenssteuerungsfunktion

5.3.2.1 Behavioral Accounting

5.3.2.2 Principal-Agent-Theorie

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung zur Unterstützung betrieblicher Entscheidungsprozesse und zur gezielten Verhaltenssteuerung von Aufgabenträgern im Unternehmen.

  • Grundlagen und Abgrenzung des internen Rechnungswesens
  • Methodik der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung nach Riebel
  • Analyse von Entscheidungsfunktionen bei kurzfristigen Sachverhalten
  • Einsatzmöglichkeiten zur Preisbildung und Absatzplanung
  • Verhaltenssteuerung durch Behavioral Accounting und Principal-Agent-Theorie

Auszug aus dem Buch

5.3.1.1 Kurzfristige Entscheidungen auf Grundlage der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

Die Vorzüge der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung liegen besonders in der Unterstützung kurzfristiger Entscheidungen. Dabei sind typische Einsatzgebiete die Beurteilung von Produkten bezüglich ihrer Vorteilhaftigkeit gegenüber anderen (relative Vorteilhaftigkeit) oder generell die Entscheidung, ob eine Fertigung des Produktes unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll ist (absolute Vorteilhaftigkeit). Eine weitere Möglichkeit wäre, Daten für die Beurteilung von unterschiedlichen Fertigungsverfahren bereitzustellen. Hierbei kann auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung das beste Verfahren identifiziert werden. Zusätzlich lässt sich auch, im Zusammenhang mit der Produktbeurteilung, die Wahl des besten Produktionsprogramms unterstützen.

Für die Produktbeurteilung ist von zentraler Bedeutung, wie das Erzeugnis aus Sicht der Gewinnmaximierung zu bewerten ist. Somit ist zu entscheiden, welche Produkte besonders rentabel sind und deshalb weiter gefördert werden sollen und welche negativ auf den Betriebsgewinn wirken und deshalb aus dem Programm zu nehmen oder durch andere (mit positiven Deckungsbeitrag) zu ersetzen sind. Um die Kosten des Produktes zu erfassen, gibt es zwei Ansätze. Nach dem ersten (der Systeme auf Vollkostenbasis) würden auf das Erzeugnis alle anfallenden Kosten verrechnet, unabhängig davon, ob es dafür direkt verantwortlich ist, also diese auch beeinflussen kann, oder nicht. Von diesem Ansatz unterscheidet sich der von RIEBEL grundlegend. So werden nur die Kosten zugerechnet, die von ihm (allein) verursacht wurden, d.h. ihm direkt zurechenbar sind (Einzelkosten und evtl. unechte Gemeinkosten über Schlüssel). Es stellt sich nun die Frage, welches System für solch eine Entscheidung besser geeignet ist. Dies soll anhand eines vereinfachten Beispiels untersucht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Bedeutung der Kostenrechnung für die Entscheidungsunterstützung und Verhaltenssteuerung unter Berücksichtigung marktwirtschaftlicher Verschärfungen.

2. Betriebliches Rechnungswesen: Es erfolgt eine begriffliche Abgrenzung zwischen externem und internem Rechnungswesen hinsichtlich ihrer Zwecksetzung und Zielgruppe.

3. Kostenrechnung: Das Kapitel erläutert grundlegende Merkmale, Kostenbegriffe sowie die Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktionen innerhalb der Kostenrechnung.

4. Systeme der Teilkostenrechnung: Es werden Direct Costing, die mehrstufige Fixkostendeckungsrechnung und das Konzept von Riebel kurz gegenübergestellt.

5. Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Konzepte, die Grundrechnung sowie die Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten des Systems.

6. Zusammenfassung: Das Fazit stellt die Stärken und Grenzen des Konzepts für die kurz- bis langfristige Entscheidungsunterstützung zusammenfassend dar.

Schlüsselwörter

Kostenrechnung, Relative Einzelkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Entscheidungsfunktion, Verhaltenssteuerung, Behavioral Accounting, Principal-Agent-Theorie, Preisuntergrenze, Kostenträgerrechnung, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Grundrechnung, Pagatorischer Kostenbegriff, Informationsasymmetrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Kostenrechnungssystem nach Paul Riebel, speziell die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, als Werkzeug für betriebliche Entscheidungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kostenrechnung, der Entscheidungsunterstützung für das Management sowie der Verhaltenssteuerung innerhalb von Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Anwendungsmöglichkeiten der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung zur Unterstützung von Managemententscheidungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse der Kostenrechnungssysteme sowie die Herleitung von Entscheidungsmodellen basierend auf der Literatur vorgenommen.

Was ist der Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil vertieft die Prinzipien der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und prüft diese hinsichtlich ihrer Eignung für kurzfristige Entscheidungen und Verhaltenssteuerung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben der relativen Einzelkostenrechnung sind insbesondere Behavioral Accounting und die Principal-Agent-Theorie zentral für die Argumentation.

Warum lehnt das Konzept von Riebel die Vollkostenrechnung teilweise ab?

Das Konzept kritisiert die künstliche Proportionalisierung fixer Kosten und die Gemeinkostenumverteilung, da diese zu Fehlentscheidungen führen können.

Welche Rolle spielt die Principal-Agent-Theorie?

Sie dient als theoretischer Rahmen, um Anreizprobleme zwischen Unternehmensleitung (Principal) und Bereichsleitern (Agent) zu analysieren und Lösungsansätze aufzuzeigen.

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Details

Title
Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1,7
Author
Enrico Ebert (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V76660
ISBN (eBook)
9783638805384
Language
German
Tags
Steuerungs- Entscheidungsmöglichkeiten Basis Einzelkosten- Deckungsbeitragsrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Enrico Ebert (Author), 2005, Steuerungs- und Entscheidungsmöglichkeiten auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76660
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