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Hannah Arendt: Totalitarismus und die Zerstörung des Politischen

Título: Hannah Arendt: Totalitarismus und die Zerstörung des Politischen

Trabajo Escrito , 2007 , 21 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Torsten Hänel (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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In der Institutionalisierung totaler Herrschaft ging die Politik der Vernichtung mit der Vernichtung des politischen Raumes einher. Zwei Erfahrungswelten, die auch unmittelbar Auswirkungen auf die Vorstellungswelten des Lebens und der Moderne haben müssen!
Eingang finden diese Erfahrungen in Hannah Arendts Analyse des Totalitarismus-Phänomens. Das Anliegen, welches sie mit ihrem 1955 in Deutschland veröffentlichten Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ verfolgte, umschrieb sie kurzum mit dem Versuch des Begreifens. Etwas zu begreifen, was nie hätte geschehen dürfen?!
Ihr Anspruch an den Versuch einer Beschreibung ist es ausdrücklich nicht, dem Darstellungsmuster zu folgen, „als habe alles was einmal geschehen ist nur so und nicht anderes [hätte] geschehen können.“ Arendt positioniert sich hier gegen den historischen Determinismus, demgemäß es rückblickend eine Vorherbestimmtheit allen Geschehenen gibt. Vielmehr zeigt sie sich bestrebt darzulegen, dass der Nationalsozialismus und Stalinismus, als Ausprägungen totaler Herrschaft, sowohl historisch wie auch politisch-praktisch ein völliges Novum darstellen...

Ihre weiterführenden Konzepte des politisch-öffentlichen Raumes, ihre Kritik an der Moderne und ihre stets betonenden Überzeugung, „es hätte auch anders kommen können“, machen Sie zu Recht zur „Denkerin des posttotalitären Moments“.
Die Kritik an ihrer Methodik hat vor allem mit ihrem „Denken des Bruchs“ zu tun, der oft wohl eher zum ‚Bruch des Denkens’ führte...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Arendts historische Perspektive
  • Im Angesicht der Krise
    • Schwindende Urteilsfähigkeit
    • Verlust der Zugehörigkeit
    • Radikaler Selbstverlust
  • Der Entzug politischen Handelns
  • Die Zerstörung des Politischen
  • Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit Hannah Arendts Analyse des Totalitarismus und der damit einhergehenden Zerstörung des Politischen. Ziel ist es, Arendts Argumentation in ihrem Werk "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" zu verstehen und ihren Ansatz zur Beschreibung der totalitären Herrschaft zu ergründen.

  • Die historischen und politischen Besonderheiten des Totalitarismus im Vergleich zu anderen Formen der Herrschaft.
  • Die Rolle der Ideologie und des Terrors bei der Zerstörung des öffentlichen Raums und der menschlichen Freiheit.
  • Die Auswirkungen des Totalitarismus auf die Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit zum politischen Handeln.
  • Arendts Kritik am historischen Determinismus und ihre Betonung der Eigenart des Totalitarismus.
  • Die Bedeutung des politischen Handelns für die Erhaltung der menschlichen Freiheit und die Bedeutung des öffentlichen Raumes für das politische Leben.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema des Totalitarismus ein und stellt die Problematik der Vernichtung des Politischen durch die totalitäre Herrschaft in den Fokus. Arendts historische Perspektive wird im zweiten Kapitel beleuchtet, wobei ihr Anspruch auf eine Neuinterpretation des Totalitarismus als einem Phänomen, das sich von anderen Formen der Herrschaft grundlegend unterscheidet, herausgestellt wird. Kapitel 3 untersucht die Folgen des Totalitarismus für die Urteilsfähigkeit und das menschliche Zusammenleben.

Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Entzug des politischen Handelns im totalitären Staat, während Kapitel 5 die Zerstörung des Politischen im Detail analysiert.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Totalitarismus, Hannah Arendt, Politische Theorie, Ideologie, Terror, Urteilsfähigkeit, politisches Handeln, öffentlicher Raum, Freiheit, Geschichtsphilosophie, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht Hannah Arendt unter der „Zerstörung des Politischen“?

Es ist die Vernichtung des öffentlichen Raumes und der menschlichen Freiheit durch totale Herrschaft, wodurch politisches Handeln unmöglich gemacht wird.

Wie unterscheidet sich Totalitarismus von anderen Herrschaftsformen?

Totalitarismus stellt laut Arendt ein völliges Novum dar, das durch Ideologie und Terror nicht nur unterdrückt, sondern die menschliche Natur und Urteilsfähigkeit radikal verändert.

Welche Rolle spielt der Terror im Totalitarismus?

Terror dient dazu, den öffentlichen Raum zu zerstören, Individuen zu isolieren und jegliche Form von Widerstand oder eigenständigem Urteil im Keim zu ersticken.

Warum lehnt Arendt den historischen Determinismus ab?

Sie betont, dass Geschichte nicht vorbestimmt ist („es hätte auch anders kommen können“). Totalitarismus war keine zwangsläufige Entwicklung, sondern ein spezifischer Bruch in der Moderne.

Was bedeutet der Begriff „Denkerin des posttotalitären Moments“?

Dieser Begriff beschreibt Arendts Bemühen, nach den Erfahrungen von Nationalsozialismus und Stalinismus politische Konzepte zu entwickeln, die Freiheit und öffentliches Handeln neu begründen.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Hannah Arendt: Totalitarismus und die Zerstörung des Politischen
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Politikwissenschaft)
Curso
Hauptseminar
Calificación
2,3
Autor
Torsten Hänel (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
21
No. de catálogo
V76772
ISBN (Ebook)
9783638823319
ISBN (Libro)
9783638824606
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hannah Arendt Totalitarismus Zerstörung Politischen Hauptseminar
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Torsten Hänel (Autor), 2007, Hannah Arendt: Totalitarismus und die Zerstörung des Politischen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76772
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