Die Auswirkungen der sog. Unternehmensteuerreform 2008 auf das Umwandlungssteuergesetz werden Gegenstand dieser Arbeit sein. Hierbei beschränkt sich die Darstellung auf die nationale Ebene und die in jüngster Vergangenheit verstärkt durchgeführte Umwandlung aus der Kapitalgesellschaft in die Personengesellschaft. Zunächst wird auf die grundlegenden Anwendungsvorschriften und deren Zielsetzungen eingegangen. Den anschließenden Hauptkern der Arbeit bildet die Analyse der daraus resultierenden steuerlichen Wirkungen nach geltendem Recht und in Folge der Unternehmensteuerreform 2008. Ein einfaches Rechenbeispiel soll die ökonomischen Auswirkungen beim Bilanzansatz aufzeigen.
In einer Schlussbetrachtung werden sodann die Einflusskriterien einer kritischen Würdigung unterzogen
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Umwandlungsrechtliche Grundlagen
- Steuerwirkungen nach geltendem Recht und in Folge der Unternehmensteuerreform 2008
- Auswirkungen auf die übertragende Körperschaft
- Übertragungsgewinn
- Steuerliche Rückwirkung
- Steuernachforderungen
- Offene Rücklagen
- Auswirkungen auf die übernehmende Personengesellschaft
- Eintritt in die steuerliche Rechtsstellung
- Übernahmegewinn
- Steuerliche Rückwirkung
- Übernahmefolgegewinn
- Buchwertaufstockung
- Umwandlungskosten
- Umwandlungsbedingte Besonderheiten
- Nicht wesentlich beteiligte Gesellschafter
- Personengesellschaften ohne Betriebsvermögen
- Missbrauchsregelung nach § 18 Abs. 3 UmwStG
- Ökonomische Vorteilhaftigkeit des Wertansatzes
- Schlussbetrachtung und kritische Würdigung
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Umwandlung aus der Kapital- in die Personengesellschaft. Im Fokus stehen dabei die steuerlichen Folgen für sowohl die übertragende Körperschaft als auch die übernehmende Personengesellschaft.
- Analyse der steuerlichen Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Umwandlung von Kapitalgesellschaften in Personengesellschaften
- Untersuchung der Auswirkungen auf die übertragende Körperschaft und die übernehmende Personengesellschaft
- Bewertung der ökonomischen Vorteilhaftigkeit des Wertansatzes in der Schlussbilanz
- Kritische Würdigung der Reform und ihrer Auswirkungen auf die Umwandlungstätigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema der Unternehmensteuerreform 2008 und deren Auswirkungen auf die Umwandlung von Kapitalgesellschaften in Personengesellschaften ein.
- Das Kapitel "Umwandlungsrechtliche Grundlagen" beleuchtet die grundlegenden Anwendungsvorschriften des Umwandlungsgesetzes und des Umwandlungssteuergesetzes sowie deren Zielsetzungen.
- Das Kapitel "Steuerwirkungen nach geltendem Recht und in Folge der Unternehmensteuerreform 2008" untersucht die steuerlichen Auswirkungen der Reform auf sowohl die übertragende Körperschaft als auch die übernehmende Personengesellschaft. Dabei werden die einzelnen Aspekte wie Übertragungsgewinn, Steuerliche Rückwirkung, Steuernachforderungen und Offene Rücklagen für die Körperschaft sowie Übernahmegewinn, Steuerliche Rückwirkung, Übernahmefolgegewinn, Buchwertaufstockung und Umwandlungskosten für die Personengesellschaft detailliert betrachtet.
- Das Kapitel "Umwandlungsbedingte Besonderheiten" behandelt spezifische Aspekte, die bei Umwandlungen von Kapitalgesellschaften in Personengesellschaften auftreten können. Dabei werden die Fälle von nicht wesentlich beteiligten Gesellschaftern, Personengesellschaften ohne Betriebsvermögen und die Missbrauchsregelung nach § 18 Abs. 3 UmwStG beleuchtet.
- Das Kapitel "Ökonomische Vorteilhaftigkeit des Wertansatzes" analysiert die ökonomischen Vorteile und Nachteile des Wertansatzes in der Schlussbilanz.
Schlüsselwörter
Unternehmensteuerreform 2008, Umwandlung, Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft, Übertragungsgewinn, Übernahmegewinn, Steuerliche Rückwirkung, Buchwertaufstockung, Umwandlungskosten, Missbrauchsregelung, Wertansatz.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst die Unternehmensteuerreform 2008 die Umwandlung von Gesellschaften?
Die Reform hat erhebliche Auswirkungen auf das Umwandlungssteuergesetz, insbesondere bei der Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft, was steuerliche Chancen und Risiken neu bewertet.
Welche Folgen hat die Umwandlung für die übertragende Körperschaft?
Untersucht werden Aspekte wie der Übertragungsgewinn, steuerliche Rückwirkungen, mögliche Steuernachforderungen und die Behandlung offener Rücklagen im Zuge der Übertragung.
Was ändert sich für die übernehmende Personengesellschaft?
Für die Personengesellschaft sind der Übernahmegewinn, die Buchwertaufstockung, der Übernahmefolgegewinn sowie die steuerliche Rechtsstellung nach der Reform von zentraler Bedeutung.
Was ist die Missbrauchsregelung nach § 18 Abs. 3 UmwStG?
Diese Regelung soll verhindern, dass Umwandlungen rein zur Steuervermeidung missbraucht werden, und setzt bestimmte Grenzen für die steuerliche Gestaltung bei Umstrukturierungen.
Ist die Umwandlung ökonomisch vorteilhaft?
Die Arbeit analysiert die ökonomische Vorteilhaftigkeit des Wertansatzes in der Schlussbilanz und bietet eine kritische Würdigung der Reformeffekte auf die Umwandlungstätigkeit in Deutschland.
- Citar trabajo
- Josef Hummel (Autor), 2007, Der Einfluss der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die Umwandlung aus der Kapitalgesellschaft in die Personengesellschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76871