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Constantin und seine Legitimationsbemühungen

Titre: Constantin und seine Legitimationsbemühungen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 21 Pages , Note: 1-

Autor:in: Tobias Deppler (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Die folgenden Gedanken versuchen die Ereignisgeschichte Constantins kurz zu umreißen und sein macht- und religionspolitisches Handeln nachzuzeichnen, um dem Hauptanliegen der Arbeit Rechnung tragen zu können, das die Legitimationsbemühungen Constantins des Großen zu erörtern sucht. Auf Basis einschlägiger Quellen und Sekundärliteratur soll Wissen über seine dynastischen und sakralen Anstrengungen zusammengetragen werden. In einer kurzen Hinleitung soll Constantins Vorgänger Diocletian und sein tetrarchisches Konzept vorgestellt werden. Danach erfolgt eine legitimationsgeschichtliche Untersuchung Constantins, angefangen mit seiner Usurpation bis hin zu seinem Tod. Am Ende steht eine kurze Reflektion des Vorgetragenen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Constantin und die Tetrarchie

1. Diocletian als Reformer

2. Constantin als Usurpator

III. Dynastische Legitimationsbemühungen

1. Etablierung der constantinischen Dynastie

2. Sicherung des Kaisertums

IV. Sakrale Unterstützung eines Herrschaftsanspruchs

1. Constantin und der Sol-Invictus-Kult

2. Der neue Christengott

3. Repräsentation als Legitimation

V. Abschließende Gedanken

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit untersucht die komplexen Legitimationsbemühungen Konstantins des Großen, um zu verstehen, wie er trotz einer schwierigen Ausgangslage als Usurpator seine Alleinherrschaft etablieren, absichern und innerhalb seiner Dynastie vererben konnte. Dabei wird analysiert, welche dynastischen, sakralen und repräsentativen Strategien der Kaiser nutzte, um seinen Herrschaftsanspruch gegenüber Zeitgenossen und der Nachwelt zu rechtfertigen.

  • Analyse des tetrarchischen Modells und dessen Scheitern
  • Untersuchung der dynastischen Legitimationsfiktion durch Ahnenkult
  • Betrachtung des Wandels der sakralen Stützung von Sol Invictus zum Christentum
  • Evaluierung der Rolle des Heeres und der dynastischen Nachfolgeregelung
  • Darstellung der repräsentativen Inszenierung kaiserlicher Macht

Auszug aus dem Buch

1. Diocletian als Reformer

Die Spätantike beginnt in übereinstimmender Perspektive gewöhnlich mit Kaiser Diocletian. Auch wenn jener häufig im Schatten seines berühmten Nachfolgers Constantin dem Großen stand, war er für die Forschung doch auch sehr relevant. Der wissenschaftliche Dialog erfolgte hauptsächlich über sein beinahe revolutionäres Herrschaftskonzept der Tetrarchie, einer Kollegialherrschaft zweier Augusti und zweier Caesaren, die von Diocletian ins Leben gerufen wurde.

Heute ist man im Gegensatz zur Argumentation des 19. Jahrhunderts, die Diocletian als Schöpfer eines absolutistisch anmutenden Dominats bezeichnete und die Tetrarchie als utopisches Konzept gering schätzte, zu der Auffassung gelangt, Diocletian habe die Ansätze seiner Vorgänger pragmatisch und konsequent reproduziert aber nichts vollkommen Neues oder Utopisches erschaffen. Kolb argumentierte in den letzten Jahren, die Tetrarchie sei sehr wohl systematisch konzipiert worden.

Diocletian war ebenfalls wie seine zahlreichen Vorgänger aus dem 3. Jahrhundert als Usurpator im November 284 an die Macht gekommen. Es gelang ihm jedoch mit der Tradition der Soldatenkaiser, in der er selbst verwurzelt war, zu brechen und seine Herrschaft über 20 Jahre lang zu festigen. Er schaffte es die Grenzen zu befrieden, er stoppte den ökonomischen Raubbau und behob durch seinen eigenwilligen Herrschaftsentwurf, zumindest eine Zeit lang, das Usurpatorenproblem.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Bedeutung Konstantins und die zentrale Fragestellung der Legitimationsbemühungen ein.

II. Constantin und die Tetrarchie: Hier werden Diocletians Reformen und Konstantins Aufstieg als Usurpator innerhalb des tetrarchischen Systems analysiert.

III. Dynastische Legitimationsbemühungen: Dieses Kapitel erläutert, wie Konstantin durch dynastische Fiktionen und die Sicherung seines Kaisertums seine Macht legitimierte.

IV. Sakrale Unterstützung eines Herrschaftsanspruchs: Die Untersuchung befasst sich mit dem religiösen Wandel von Sol Invictus zum Christengott als Mittel der Herrschaftssicherung.

V. Abschließende Gedanken: Das Fazit fasst zusammen, wie Konstantin bestehende Strategien modifizierte und auf eine neue Grundlage stellte.

Schlüsselwörter

Konstantin der Große, Spätantike, Tetrarchie, Legitimation, Usurpation, Dynastie, Sol Invictus, Christentum, Herrscherideologie, Machtpolitik, Soldatenkaiser, Konstantinische Wende, Claudius Gothicus, Kaiserkult, Repräsentation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Strategien Konstantins des Großen, mit denen er seine Herrschaft legitimierte und sicherte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die tetrarchische Reform, dynastische Fiktionen, den religiösen Wandel und die kaiserliche Repräsentation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, welche Mittel Konstantin einsetzte, um trotz seines Status als Usurpator eine stabile Alleinherrschaft zu errichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine ereignisgeschichtliche Analyse auf Basis einschlägiger antiker Quellen und moderner Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Konstantins Aufstieg, seine dynastischen Ansprüche und den Wandel seiner sakralen Unterstützung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konstantin der Große, Tetrarchie, Legitimation, Sol Invictus und dynastische Nachfolgeregelung.

Welche Rolle spielte der Sol-Invictus-Kult für Konstantin?

Der Kult diente in den Anfangsjahren als zentrale Legitimationsquelle und militärische Siegesideologie.

Warum war die dynastische Absicherung für Konstantin so wichtig?

Da das tetrarchische System bei unerwarteten Ereignissen instabil war, versuchte Konstantin, seine Macht durch eine blutsverwandte Nachfolge dauerhaft zu verankern.

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Résumé des informations

Titre
Constantin und seine Legitimationsbemühungen
Université
University of Tubingen  (Historisches Seminar - Abteilung für Alte Geschichte)
Cours
PS Konstantin der Große und seine Dynastie
Note
1-
Auteur
Tobias Deppler (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
21
N° de catalogue
V76888
ISBN (ebook)
9783638823890
ISBN (Livre)
9783638827164
Langue
allemand
mots-clé
Constantin Legitimationsbemühungen Konstantin Große Dynastie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Deppler (Auteur), 2006, Constantin und seine Legitimationsbemühungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76888
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Extrait de  21  pages
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