Muhammad und der Heilige Krieg


Seminararbeit, 2007

27 Seiten, Note: angenommen


Leseprobe

Inhalt

Prolog
Ausgangslage und Zielsetzung
Quellen
Der Koran
Die Prophetenbiografie
Grenzen der vorliegenden Untersuchung

Djihad - Der „Heilige Krieg“ gegen die Ungläubigen
Der Begriff „Djihad“
Der islamistische Djihad
Islamismus

Muhammad, der Gesandte Gottes
Die Gesellschaft Arabiens im 6. Jahrhundert
Mekka
Polytheismus und Monotheismus
Muhammad – der Empfänger der Offenbahrung
Der ignorierte Prophet
Feindschaft im Stamme
Ein Verräter im Stamm
Muhammad, der Vertriebene
Aufruf zum Kampf
Die Hiğra

Muhammad, der Kämpfer im Namen Gottes
Die Umma – die Gemeinde in Unterscheidung zu den anderen Menschen
Der Krieg gegen Mekka
Die Feinde im Innern der Umma
Konsolidierung des islamischen Bündnisses

Der Heilige Krieg und die islamische Expansion
Der Heilige Krieg in Arabien
Expansion der islamischen Herrschaft

Epilog

Anhang
Quellen
Literatur
Der Gründungsvertrag der Umma

Prolog

Ausgangslage und Zielsetzung

Spätestens seit dem 11. September 2001 scheint der Traum vom „Ende der Geschichte“, von einer Welt, in der die verschiedenen Kulturen und Ideologien friedlich in einer liberal-demokratischen Weltgesellschaft koexistieren, vorübergehend ausgeträumt. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit, in Echtzeit übertragen, manifestierte sich der ideologisch terminierte Hass islamischer Extremisten gegen den Westen mit bisher ungeahnter Gewalt und liess die Wahrzeichen des Kapitalismus kläglich in sich zusammenstürzen. Mit den Anschlägen von Madrid im März 2004 und im Juli 2005 in London hat der islamistische Terror schliesslich auch Europa erreicht und so das Bewusstsein in der „Alten Welt“ gefördert, dass sich der Hass nicht nur gegen Amerika, sondern gegen die ganze westliche Ideologie mit ihren liberal-demokratischen Institutionen richtet. Auch wenn die militanten Islamisten innerhalb des Islam nur eine kleine Minderheit bilden, schockiert die unglaubliche Bereitschaft zur Gewalt, die Verachtung des eigenen Lebens und der stark religiös-fundamentalistische Charakter der islamistischen Bewegung. Gemässigte Muslime werden nicht müde, den friedlichen Charakter des Islam zu betonen, was aber die Instrumentalisierung des Korans für einen „Heiligen Krieg“ als real vorhandene Tatsache nicht aus der Welt räumen kann.

Das erste Kapitel dieser Arbeit setzt sich damit auseinander, was den modernen Djihad, den Kampf für die Sache Gottes, auszeichnet. Welche Weltanschauung steht dahinter und welche Ziele verfolgen die Kämpfer im Namen Allahs? Da das Hauptanliegen der vorliegenden Untersuchung die Darstellung des klassischen, bzw. koranischen Djihads ist, muss in diesem Rahmen die Auseinandersetzung mit der modernen Ausprägung des Djihads notwendigerweise skizzenhaft und unvollständig bleiben – sie ist sozusagen das Kontrastmittel für den zweiten Teil der Arbeit und gibt uns die Fragestellung, der wir uns im Hauptteil der Arbeit zuwenden wollen.

Gerade dann, wenn man die islamistischen Terroristen als Fundamentalisten bezeichnet, stellt sich die Frage nach eben dem Fundament, d.h. nach dem ursprünglichen Wesen dieser Ideologie. Wir werden uns also an die Wurzeln des Islam begeben und untersuchen, wie in der heiligen Schrift der Muslime, im Koran, der „Heiligen Krieg“ dargestellt ist und inwiefern zum Djihad aufgerufen wird. Wie ist dieser Krieg beschaffen, welche Motivation steht dahinter und welche Ziele verfolgt er? Handelt es sich wirklich um einen Angriffskrieg gegen die Ungläubigen, so wie es die militanten Kämpfer fordern und vor dem der Westen erzittert? Um dem Wesen des Djihad gerecht zu werden, genügt es natürlich nicht, einfach die Stellen des Korans aneinander zu reihen, welche zum Kampfe aufrufen. Wir müssen die heilige Schrift des Islam als Produkt von soziokulturellen und politischen Begebenheiten verstehen und uns dem Leben des Urhebers dieser Schrift zuwenden. Wer war Muhammad, der Prophet der Araber, und welche Ideale vertrat er?

Quellen

Für die Bestimmung des Begriffes „Djihad“ und seiner modernen Ausprägung verlasse ich mich auf die Beiträge namhafter, zeitgenössischer Autoren. Den damit verbundenen Islamismus erschliesse ich ebenso aus der aktuellen Literatur und aus Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften. Diese Vorgehensweise rechtfertigt sich dadurch, dass wir es, infolge der Aktualität des Gegenstandes, mit einem eigentlichen Allgemeinplatz zu tun haben und der moderne Islamismus für diese Arbeit nur den Ausgangspunkt bildet.

Der Koran

Der Koran steht sicher an erster Stelle, wenn es darum geht, die Geschichte von Muhammad und dem Islam nachzuzeichnen. Es ist dies nicht der Rahmen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte des Korans, deren Erforschung nach wie vor einige Fragen offen lässt, zumal die heilige Schrift der Araber erst rund 20 Jahre nach dem Tod des Propheten schriftlich fixiert wurde.[1] Für unsere Zwecke muss es notgedrungen genügen, dass die moderne Forschung davon ausgeht, dass der Koran aus lauter authentischen Aussprüchen des Propheten besteht[2] und es sich dabei um die Sammlung der von Muhammad empfangenen und öffentlich verkündeten Offenbarungen Gottes handelt.[3] Sämtliche in dieser Arbeit verwendeten Koranzitate stammen aus der allgemein anerkannten Übersetzung von Rudi Paret.[4]

Die Problematik bei der Auseinandersetzung mit dem Koran ist einerseits die fehlende Systematik der einzelnen Suren und andererseits entbehrt er jeglicher chronologischer Verbindlichkeit. Für den modernen Historiker ist es unmöglich alleine aus der heiligen Schrift der Muslime das Leben und Wirken des Propheten nachzuzeichnen. Was die chronologische Zuordnung der einzelnen Aussagen betrifft, muss ich mich auf die Erkenntnisse der modernen Forschung verlassen.

Die Prophetenbiografie

Die älteste kohärente Darstellung über das Leben Muhammads stammt aus dem 8. Jahrhundert. Diese Prophetenbiografie von Ibn Ishāq (gest. 768) ist uns im Original leider nicht erhalten geblieben und so müssen wir uns mit der überarbeiteten und gekürzten Fassung von Ibn Hišām (gest. 833) begnügen. Daneben liegen uns in den Annalen (Ta’hri) von at-Tabarī, eine umfassende Weltgeschichte, auch einzelne Teile von Ibn Ishāq vor, die von Ibn Hišām übergangen wurden.[5] Selbstständige Teile der Biografie finden sich aber nur bei Ibn Hišām und die heute vorliegende Form erhielt dieses Werk im 11. Jahrhundert.[6] Watt geht davon aus, dass der Biografie von Ibn Ishāq, wie sie von den genannten Autoren überliefert wurde, zu trauen sei, zumindest dort, wo sie nicht einer „tendenziösen Gestaltung“ erliege.[7]

Die für diese Arbeit verwendete Übersetzung umfasst lediglich rund einen Viertel des Originals von Ibn Hišām.[8] Weggelassen wurden der Vorspann über die Geschichte Arabiens und Mekkas, die Namenslisten der Teilnehmer an den Schlachten, sich häufig wiederholende Legenden und Begebenheiten, Schilderungen, die nicht direkt das Leben des Propheten betreffen und schliesslich Kapitel, die reine Kommentare zu den einzelnen Koranabschnitten sind. Das Hauptanliegen des Übersetzers war die Wiedergabe des Lebens des Propheten, was auch der Absicht dieser Arbeit entspricht. Der abschliessende Vergleich zwischen der verwendeten Quelle und den Fakten, wie sie in der Literatur dargestellt sind, rechtfertigte die Auswahl - bis auf wenige Ausnahmen finden sich alle Stationen und Begebenheiten aus Muhammads Leben in der zitierten Ausgabe der Prophetenbiografie.

Grenzen der vorliegenden Untersuchung

Eine weitere wichtige Quelle für die Auseinandersetzung mit Muhammad und der Charakteristik des Islam bilden die Hadīte, die umfangreiche Sammlung von Anekdoten und Aussprüchen von und über Mohammed. Die Hadīte gibt uns aber hauptsächlich Angaben über rechtliche und dogmatische Angelegenheiten. An biografischem Material ist in den Hadīte beinahe nichts enthalten.[9] Für die Bestimmung der Tradition und der Ausprägung des Djihad finden sich in der Hadīte durchaus wichtige Anhaltspunkte. Eine Auseinandersetzung damit würde aber den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Wie Watt betont, hat die abendländische Islamforschung „in einem gewissen Sinn einen Endpunkt gefunden“.[10] Es konnte nicht in der Absicht des Autors, der weder der arabischen Sprache kundig noch Islamwissenschaft studiert hat, liegen, aus den Quellen eine völlig neue Erkenntnis zu generieren. Demnach bestand ein grosser Teil der Recherche in der Aufarbeitung der ausgezeichneten Literatur zum Thema.

Djihad - Der „Heilige Krieg“ gegen die Ungläubigen

Der Begriff „Djihad“

Die gebräuchlichste und im vom gegenwärtigen Terrorismus geprägten Diskurs bevorzugte Übersetzung des Wortes Djihad (ğihād) ist „Heiliger Krieg“. Damit ist der Kampf gemeint, den ein Muslim auf dem Wege Gottes führt. Die Ausbreitung des Islam mit Waffengewalt ist eine religiöse Pflicht für die muslimische Gemeinschaft als Ganzes.[11] Wie wir später noch sehen werden, hat der Djihad diese Bedeutung stufenweise erreicht. In den frühen Suren wird die Geduld gegenüber den Angriffen der Ungläubigen verlangt. Ob Muhammad einen Angriffskrieg gegen alle Ungläubigen bis hin zu deren totalen Unterwerfung im Sinne hatte, ist eine der Fragen, die im Verlaufe der Arbeit geklärt werden muss. Die Tradition jedenfalls entwickelte sich hin zu einem Krieg gegen alle Ungläubigen in jenen Regionen, welche an die muslimische Gemeinde grenzte. Alle männlichen, freien und erwachsenen Muslime, die an Körper und Geist gesund waren und die Mittel dazu hatten wurden dazu aufgerufen. Die Pflicht der Gemeinschaft war dabei aber hinlänglich erfüllt, wenn eine gewisse Anzahl an Muslimen am Krieg auf dem Wege Gottes teilnehmen.[12]

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind die moderaten Anhänger des Islam, so zum Beispiel die Gelehrten im Zentrum für islamische Studien an der Azhar-Universität in Kairo, darum bemüht darzulegen, dass der Djihad nicht primär als Kampfhandlung zu betrachten sei, sondern als eine „Anstrengung auf dem Wege Gottes“ - als ein „zielgerichtetes Mühen“, die Ungläubigen mit der Macht des Wortes auf den richtigen Weg zu leiten.[13] Dieser grössere Djihad, der keine Gewalt beinhaltet, müsse vom kleinen, kriegerischen Djihad unterschieden werden, der nur in bestimmten Situationen, zum Beispiel bei Übergriffen von Seiten der Ungläubigen, zum Einsatz komme.[14] Der Beweis für diese friedliche Gesinnung des Islam findet sich gemäss dieser Perspektive in der Sure 2.256, wo geschrieben steht: „In der Religion gibt es keinen Zwang“.

Wer sich aber ausführlich mit dem Koran beschäftigt, wird darin einen schwachen Trost finden. Die Aufforderung zum Kampf tritt uns an verschiedensten Stellen in aller Deutlichkeit entgegen[15] und angesichts dessen, dass sich die islamistischen Terroristen explizit auf den Koran berufen, kann die Instrumentalisierung des Islam für gewalttätige Aktionen nicht negiert werden. Besonders bedrohlich erscheint zudem die globale Perspektive, welche dem Islam die universelle Gültigkeit über alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zuspricht, denn die Gläubigen sind „die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist“ und sie gebieten, was recht ist und verbieten, was verwerflich ist (Sure 3.110). „Er [Allah] ist es, der seinen Gesandten [Muhammad] mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt“ (Sure 9.33).

Der islamistische Djihad

An dieser Stelle interessiert uns der Djihad, wie er sich beispielsweise in der palästinensischen Widerstandsbewegung manifestiert, nur sekundär. Auch wenn sich die Selbstmordattentäter als Kämpfer im Namen Allahs bezeichnen und auf die im Koran den Märtyrern versprochene Belohnung im Jenseits zählen, handelt es sich bei dieser Ausprägung des „Heiligen Krieges“ um einen Konflikt, der eine lokale Perspektive verfolgt und seinen Ursprung in der Ungerechtigkeit der jüngeren Geschichte findet.[16] Der palästinensische Djihad will keine globale Gottesherrschaft etablieren – die Palästinenser kämpfen für ein islamisches Palästina und gegen die Unterdrückung der Zionisten.[17] Sicher aber zählt der Palästinakonflikt zu den zentralen Quellen des Hasses der Islamisten gegen den Westen,[18] der für unsere Untersuchung von primärem Interesse ist.

Islamismus

Die Islamisten, denen beispielsweise Bin Laden zuzurechnen ist, führen einen Krieg gegen die liberale Weltanschauung und somit gegen das gesamte Abendland. Er hat zum Ziel eine Herrschaft der Religion durchzusetzen – einen globalen Gottesstaat. Die Ideale des Islam sollen die ordnungspolitischen Grundsätze der Zivilisation sein.[19] Der Islamismus fordert einen Universalismus, der dem westlichen Ideal der gesellschaftlichen Zusammenarbeit einen theokratischen Weltstaat entgegenstellt.[20] Er wendet sich nicht nur gegen die abendländische Vorstellung des Zusammenlebens, sondern auch gegen die reformerischen Kräfte, die eine Modernisierung und Öffnung des Islam anstreben.[21] Mit dem Terrorismus führen die Islamisten einen Krieg gegen die westliche Zivilisation um die zukünftige Weltordnung. Die Bilder der jubelnden Menschen in der islamische Welt, nachdem die Zwillingstürme eingestürzt waren, geben uns eine Ahnung davon, dass es sich beim Hass gegen den Westen nicht nur um die Ideologie einiger Extremisten handelt, sondern deren Taten auch der Befindlichkeit der islamischen Welt ein Gesicht verleihen.

Der Hass, der dem Islamismus die Menschen in die Arme treibt, hat viele Ursachen. Nebst der globalen Ungerechtigkeit, was die Verteilung von Gütern, Privilegien und politischer Einflussnahme betrifft, der ideologischen Überzeugung, dass dem Islam die Herrschaft über die Welt gebührt, nährt sich dieser Hass aus den historischen Ereignissen der letzten zwei Jahrhunderte. Mit der erfolglosen Belagerung von Wien (1683) beginnt der Niedergang der islamischen Vorherrschaft über weite Teile der Welt. Zuvor wurden die islamischen Herrscher bereits aus Spanien verdrängt und mit der Einnahme Kairos 1798 wendete sich das Blatt. Von nun an stand der Islam in der Defensive und sie, die Muslime, waren die Eroberten. Der Djihad wandelte sich von einem Eroberungskrieg in einen Verteidigungskrieg.[22] Der wissenschaftlich-technologische, der militärische und der ökonomische Fortschritt der christlich-abendländischen Welt, der um das 16. Jahrhundert Europa erfasste, führte zu einer Expansion des sich industrialisierenden Westens in den Vorderen Orient. Die Gesellschaft der islamischen Welt befand sich fortan in einem permanenten Zwang zur Selbstbehauptung gegenüber dem europäischen Führungsanspruch.[23] Im islamischen Bewusstsein ist dieser Übergang zu einem Primat der westlichen Lebensweise eine zivilisatorische Demütigung und zudem fühlten sich die Menschen im Nahen Osten nicht nur als Opfer, sondern sind es in vielen Fällen auch tatsächlich gewesen. Der islamistische Terrorismus ist auch eine Reaktion auf das imperiale Gehabe der westlichen Welt und die vielen Toten, die westliche Invasionen in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit verursacht haben.[24]

Jetzt, im 21. Jahrhundert, fordert der Islamismus eine Gottesordnung zuerst für die Welt des Islam, und dann für die gesamte Menschheit. Dabei ist die islamistische Bewegung in der Lage, Millionen von frustrierten Muslimen für ihre Ziel zu mobilisieren.[25] Als ideologische Rechtfertigung dient dabei die heilige Schrift. Der Koran fordert die Menschen auf zum Kampf, bis niemand mehr versucht die Gläubigen zu verführen und nur noch Allah verehrt wird (Sure 2.190-193). Der erstrebte Endzustand ist der Friede in einer islamisierten Welt. Toleriert werden lediglich solche Gesellschaften, die sich dem Islam unterordnen und dessen Führungsanspruch nicht in Frage stellen. Bis dieser Zustand erreicht ist, ist die Welt aber aufgeteilt in zwei Gebiete: Das Gebiet des Islam und das Gebiet des Krieges. Auf dem Gebiet des Islam herrscht göttlicher Friede, wohingegen ausserhalb Unrecht regiert und die Menschen in Sünde leben.[26]

Ob nun diese totalitäre Interpretation des Islam tatsächlich der Intention ihres Begründers entspricht, wollen wir im Folgenden untersuchen. Denn bei all dem, was bisher an Koranstellen erwähnt wurde, gilt es festzuhalten, dass das gleiche Verfahren angewendet wurde, wie es auch die Islamisten tun – es wurden isolierte Koranzitate dazu verwendet, einer bestimmten Absicht als Rechtfertigung zu dienen. Die mangelnde Systematik des Koran aber verlangt einen differenzierteren Umgang mit den einzelnen Stellen. So wollen wir jetzt das Rad der Zeit zurückdrehen und uns an die Wurzeln des Koran begeben, auf der Suche nach einem differenzierteren Bild dieser Religion, zu der sich Milliarden von Menschen bekennen, die, so glaube ich, dasselbe wollen wie die Menschen im Westen – ihr Leben einigermassen würdevoll bestreiten.

[...]


[1] Watt, W. Montgomery / Welch, Alford T.; Der Islam. Mohammed und die Frühzeit – Islamisches Recht – Religiöses Leben; Stuttgart Berlin Köln Mainz 1980; Seite 48. Vergleiche auch: Buhl, F.; in: Enzyklopaedie des Islam; Arnold, T.W. / Basset, R. / Hartmann, R. / Houtsma, M. Th. (Hrg); Leipzig 1913; / II, Seite 1143

[2] Paret; 1991; Seite 166

[3] Bobzin, Hartmut; Der Koran – Eine Einführung; München 1999; Seite 18

[4] Der Koran; Übersetzt, kommentiert und eingeleitet von Rudi Paret; Digitale Bibliothek Band 46; Berlin 2001

[5] Watt; 1980; Seite 49.

[6] Brockelmann, C. ; in: Enzyklopaedie des Islam; Arnold, T.W. / Basset, R. / Hartmann, R. / Houtsma, M. Th. (Hrg); Leibzig 1913; II, Seite 414

[7] Watt; 1980; Seite 50

[8] Ibn Ishāq; Das Leben des Propheten; Übersetzt von Gernot Rotter; Tübingen und Basel 1976

[9] Watt; 1980; Seite 50

[10] Watt; 1980; Seite 32

[11] McDonald, D. B.; in: Enzyklopaedie des Islam; Arnold, T.W. / Basset, R. / Hartmann, R. / Houtsma, M. Th. (Hrg); Leibzig 1913; I, 1087 / Dazu auch: Maier, Bernhard; Koran-Lexikon; Stuttgart 2001

[12] McDonald, D. B.; Leibzig 1913; 1913; I, 1087

[13] Bergmann, C.; Schillernde Bedeutung des Begriffs „Jihad“ – Umstrittene Exegese der Azhar-Universität in Kairo; in: NZZ, 26.11. 2001

[14] Vergleiche auch: Gholamassad, Dawud; Selbstbild und Weltsicht islamischer Selbstmord-Attentäter; Berlin 2006; Seite 30

[15] Eine kurze Übersicht bietet: Falaki, Salam; Kampfbefehle Allahs im Koran;
http://www.csi-schweiz.ch/pdfs/kampfbefehle_allahs.pdf [27. Januar 2007, 11.36]

[16] Eine ausgezeichnete Darstellung über den Befreiungskampf der Palästinensischen „Gotteskrieger“ bietet: Croitoru, Joseph; Der Märtyrer als Waffe – Die historischen Wurzeln des Selbstmordattentats; München 2006

[17] Tibi, Bassam; Der neue Totalitarismus – „Heiliger Krieg“ und westliche Sicherheit; Darmstadt 2004; Seite 36f

[18] Tibi, Bassam; 2004; Seite 58

[19] Tibi, Bassam; 2004; Seite 48

[20] Tibi, Bassam; 2004; Seite 10

[21] Tibi, Bassam; 2004; Seite 17

[22] Tibi, Bassam; 2004; Seite 17

[23] Schölch, Alexander; in: Haarmann, Ulrich (Hg.): Geschichte der Arabischen Welt; München 2004; Seite 365

[24] Metzger, Albrecht; Woher stammt der Hass – Die Ideologie der militanten Islamisten; in: Herder Korrespondenz 59, 9/2005; Seite 453

[25] Tibi, Bassam; 2004; Seite 18

[26] Khoury, Adel Theodor; Was sagt der Koran zum Heiligen Krieg? Gütersloh 1991; Seite 13ff

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Muhammad und der Heilige Krieg
Hochschule
Universität Zürich  (Historisches Seminar )
Veranstaltung
Seminar
Note
angenommen
Autor
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V76951
ISBN (eBook)
9783638813204
ISBN (Buch)
9783638825641
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Muhammad, Heilige, Krieg, Seminar
Arbeit zitieren
Patrick Weber (Autor), 2007, Muhammad und der Heilige Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76951

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