Im März 1927 hatten die Streikposten in Shanghai für einen kuren Augenblick der Geschichte die Macht. Im April schlug Tschiang Kai-shek den Aufstand mit seiner Armee nieder. Die Kommunisten hatten damit nicht gerechnet und dazu geraten die Waffen nicht gegen ihn zu erheben. Das war die direkte Konsequenz aus Stalins Politik innerhalb der Kommunistischen Internationale. Diese Arbeit analysiert im ersten Teil die Ereignisse in Shanghai 1927 und im zweiten die Debatten innerhalb des Politbüros in Russland. Insbesondere Leo Trotzki nahm in der Opposition eine Position ein, die eine anderen möglichen Verlauf der Ereignisse andeutet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.A) Die Kommunistische Partei Chinas
- 1.B) Die Kommunistische Internationale
- 1.C) Die Kuomintang (KMT)
- 2. Hauptteil
- 2.A) Der Aufstand von Shanghai März 1927
- 2.B) Die Taktik und Rolle der Komintern
- 3. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Aufstand von Shanghai im März 1927 und der Rolle der Kommunistischen Internationale (Komintern) bei diesem Ereignis. Sie zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen den Ereignissen in Shanghai und der Politik der Komintern aufzuzeigen und die Verantwortung Stalins für den Tod tausender Aktivisten und Kommunisten in China zu beleuchten. Die Arbeit greift dabei die Debatten innerhalb der KPdSU über die chinesische Revolution auf.
- Die Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und die Komintern
- Der Aufstand von Shanghai und die Rolle der Komintern
- Die Taktik und Strategie der KPCh und der Komintern
- Die Verantwortung Stalins für den Verlauf der Revolution in China
- Die Debatten innerhalb der KPdSU über die chinesische Revolution
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung skizziert den historischen Kontext des Aufstands von Shanghai und stellt die Rolle der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der Kommunistischen Internationale (Komintern) und der Kuomintang (KMT) dar. Die Arbeit fokussiert auf die Verbindung zwischen den Ereignissen in Shanghai 1927 und der Politik der Komintern.
2. Hauptteil
2.A) Der Aufstand von Shanghai März 1927
Dieses Kapitel beschreibt die Ereignisse des Aufstands von Shanghai im März 1927, die zur Niederschlagung der Bewegung führten. Es werden die Ursachen und Hintergründe des Aufstands beleuchtet.
2.B) Die Taktik und Rolle der Komintern
Dieses Kapitel analysiert die Taktik und Rolle der Komintern im Zusammenhang mit der chinesischen Revolution und dem Aufstand von Shanghai. Es befasst sich mit den Anordnungen der Komintern und den Debatten innerhalb der KPdSU über die Revolution in China.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Themenbereiche der Arbeit sind: Kommunistische Partei Chinas, Kommunistische Internationale, Kuomintang, Aufstand von Shanghai 1927, Stalin, chinesische Revolution, Taktik der Komintern, Debatten innerhalb der KPdSU.
Häufig gestellte Fragen
Was geschah beim Aufstand von Shanghai 1927?
Nach einem erfolgreichen Arbeiteraufstand schlug Tschiang Kai-shek die Bewegung blutig nieder und vernichtete damit große Teile der kommunistischen Basis.
Welche Rolle spielte Stalin bei den Ereignissen in China?
Stalin zwang die chinesischen Kommunisten zur Allianz mit der Kuomintang und riet davon ab, die Waffen gegen Tschiang Kai-shek zu erheben.
Was war die Position von Leo Trotzki zur chinesischen Revolution?
Trotzki und die Opposition warnten vor dem Verrat der Kuomintang und forderten eine unabhängige Politik der Kommunistischen Partei Chinas.
Wer war die Kuomintang (KMT)?
Die KMT war die nationalchinesische Partei unter Tschiang Kai-shek, die zunächst mit den Kommunisten gegen Kriegsfürsten kooperierte, diese dann aber bekämpfte.
Warum ist das Jahr 1927 ein Wendepunkt für die KPCh?
Die Niederlage in Shanghai zwang die Kommunisten zum Rückzug aus den Städten und markierte den Beginn ihres langen Kampfes auf dem Land.
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- Michael Koschitzki (Author), 2007, Der Aufstand von Shanghai 1927 und die Rolle der Kommunistischen Internationale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77203