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Organisationsprozesse im Lean Management

Title: Organisationsprozesse im Lean Management

Seminar Paper , 2006 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rüdiger Göldnitz (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Ein Organisationsprozess ist vom Charakter ein bewusster, geplanter und oftmals längerfristiger Prozess. Er beginnt bei der Feststellung der Notwendigkeit zur Veränderung und endet erst nach einer Überwachungsphase einer herbeigeführten Änderung. Ein Organisationsprozess kann sowohl einmalig als auch kontinuierlich sein. An einem Organisationsprozess sind sowohl aktive als auch passive Elemente beteiligt, die organisieren bzw. organisiert werden. Daraus ergeben sich zwei Blickwinkel, aus denen ein Organisationsprozess beleuchtet und optimiert werden könnte. In dieser Ausarbeitung wird jedoch nicht nach diesen verschiedenen Blickwinkeln unterschieden.
In der vorliegenden Ausarbeitung soll untersucht werden, ob und wie sich Organisationsprozesse verändern müssen, wenn die Philosophie der Organisation von Prinzipien des Taylorismus hin zu den Prinzipien des Lean Managements wechselt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung zur Hausarbeit „Organisationsprozesse im Lean Management“

2 Erklärung der Begrifflichkeiten

2.1 Organisationsprozesse

2.2 Taylorismus

2.3 Lean-Management

3 Definition der Problemstellung

3.1 Soll-Zustand: „Organisationsprozesse nach ‚Lean Management’ Prinzipien“

3.2 Ist-Zustand: „Organisationsprozesse nach Prinzipien des Taylorismus“

3.3 Hindernisse bei der Erreichung des Soll-Zustandes

4 Wirkungsanalyse der Einflussfaktoren

4.1 Grund der Wirkungsanalyse

4.2 Einflussfaktoren und ihre Operationalisierung

4.3 Wirkungsrichtung

4.4 Wirkungsintensität

4.5 Portfolio zur Wirkungsintensität - mögliche Stellgrößen

4.6 Beispiele für Wirkungsbeziehungen

5 Die Veränderung formeller Organisationsstrukturen im Lean Management

5.1 Einleitung

6 Problemstellung

6.1 Soll-Zustand der formellen Organisationsstruktur

6.2 Ist-Zustand der formellen Organisationsstruktur

6.3 Hindernisse der Implementierung

7 Begriffliche Abgrenzungen

7.1 Organisation

7.1.1 Formelle Organisationsstruktur

8 Wirkanalyse der Einflussfaktoren und Zielparameter

8.1 Wer beeinflusst wen?

8.2 Wie stark ist der Einfluss?

8.3 Umwelteinflüsse und die Veränderungen der Organisationstruktur

9 Problemlösungsansätze

9.1 Maßnahmen zur Steigerung der Motivation

9.2 Maßnahmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter

9.3 Gestaltung der Entscheidungskompetenzen

9.4 Gestaltung der Informationen

10 Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen

11 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich Organisationsprozesse verändern müssen, wenn eine Unternehmung von tayloristischen Organisationsprinzipien zum Lean Management wechselt, um dabei auftretende Hindernisse und erforderliche Anpassungsmaßnahmen zu identifizieren.

  • Vergleich zwischen Taylorismus und Lean Management
  • Wirkungsanalyse entscheidender Einflussfaktoren
  • Veränderung formeller Organisationsstrukturen
  • Problemlösungsansätze zur Steigerung von Motivation und Qualifikation
  • Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen bei der Reorganisation

Auszug aus dem Buch

3.3 Hindernisse bei der Erreichung des Soll-Zustandes

Der Organisationsprozess wird von einem für den Mitarbeiter im Hintergrund ablaufenden Prozess zu einem allgegenwärtigen und präsenten Prozess entwickelt. Durch das Bewusstmachen der Prozesse und das dadurch angeregte Überdenken der eigenen Situation in der Organisation können beim Mitarbeiter Ängste entstehen und Blockadehaltungen gegen den Wandel erzeugt werden.

SCHREYÖGG (1999) klassifiziert mögliche Hindernisse bei organisatorischem Wandel in zwei Kategorien:

Hindernisse „aus der Person“8:

• Veränderungen von Arbeitsabläufen, Routinen oder Gewohnheiten werden als Zusatzbelastung und Gefährdung der persönlichen Befriedigungssituation aufgefasst und u.U. abgelehnt.

• Das Herausstellen der Notwendigkeit zur Verbesserung alter Verfahrensweisen erweckt den Eindruck der „Entwertung“ eben dieser. Der dadurch erzeugte. „Frustrations-Regressions-Effekt“ lässt Mitarbeiter eher an die alten Verfahrensweisen festklammern bzw. erzeugt eine heimliche Beibehaltung der alten Arbeitsweisen. Ein positiver, vorwärts gerichteter Verbesserungsprozess wird eher vermieden.

Hindernisse „aus der Organisation“9

• Wird die in jeder Organisation vorhandene Unternehmenskultur (formelle und informelle Normen und Regelwerke) durch den Veränderungsprozess in Frage gestellt, ist ein starker Widerstand der Organisationsmitglieder zu beobachten. Dabei ist eine positive Wirkungsbeziehung zwischen zu erwartendem Widerstand und Stärke der Organisationskultur zu beobachten.10

• Widerstand ist auch zu erwarten, wenn die neuen Prozesse und Strukturen nicht in der Organisation selbst entwickelt wurden.11 Dieser Widerstand hat keine sachlichen Ursachen, sondern ist einzig emotionaler Natur („verletzter Systemstolz“12)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung zur Hausarbeit „Organisationsprozesse im Lean Management“: Einführung in die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Umstellung von tayloristischen auf Lean-Management-Prinzipien.

2 Erklärung der Begrifflichkeiten: Definition der zentralen Konzepte Organisationsprozess, Taylorismus und Lean-Management als theoretische Grundlage.

3 Definition der Problemstellung: Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Zustand sowie Analyse potenzieller Hindernisse bei der Transformation.

4 Wirkungsanalyse der Einflussfaktoren: Methodische Herleitung zur Identifikation und Messung von Wirkungsbeziehungen zwischen relevanten Faktoren.

5 Die Veränderung formeller Organisationsstrukturen im Lean Management: Diskussion der Notwendigkeit organisatorischer Anpassungen angesichts dynamischer Umweltbedingungen.

6 Problemstellung: Untersuchung der spezifischen Herausforderungen bei der Anpassung formeller Strukturen.

7 Begriffliche Abgrenzungen: Klärung des Begriffs Organisation unter Fokussierung auf die formelle Organisationsstruktur.

8 Wirkanalyse der Einflussfaktoren und Zielparameter: Detaillierte Untersuchung von Wirkungsmechanismen auf die Organisationsstruktur.

9 Problemlösungsansätze: Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Förderung von Motivation, Qualifikation und effizienter Kommunikation.

10 Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen: Darstellung rechtlicher Voraussetzungen und Mitbestimmungsrechte bei Reorganisationsprozessen.

11 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der zentralen Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderungsprozesse im Lean Management.

Schlüsselwörter

Lean Management, Taylorismus, Organisationsprozesse, Organisationsstruktur, Wirkungsanalyse, Gruppenarbeit, Change Management, Arbeitsteilung, Prozessverbesserung, Mitarbeiterpartizipation, Unternehmenskultur, Qualifizierung, Arbeitsrecht, Mitbestimmung, Reorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Organisationsprozessen in Unternehmungen, speziell dem Wechsel von tayloristischen Strukturen hin zu den Prinzipien des Lean Managements.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören die Wirkungsanalyse von Einflussfaktoren auf Organisationsstrukturen, die Bewältigung von Veränderungshindernissen sowie arbeitsrechtliche Aspekte bei der Einführung von Gruppenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie sich Organisationsprozesse verändern müssen, um den Anforderungen einer Lean-Management-Philosophie gerecht zu werden, und welche Maßnahmen dabei zielführend sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Wirkungsanalyse, inklusive der Operationalisierung von Einflussfaktoren und der Verwendung von Portfoliodarstellungen zur Bewertung von Wirkungsintensitäten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsdefinition, die Analyse von Hindernissen, eine detaillierte Wirkungsanalyse mittels operationalisierter Faktoren sowie die Erarbeitung von Problemlösungsansätzen für die Bereiche Motivation, Weiterbildung und Strukturgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lean Management, Organisationsstruktur, Wirkungsanalyse, Gruppenarbeit, Mitarbeiterpartizipation und Change Management charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundärorganisation eine Rolle?

Die Arbeit betont, dass neben der primären formellen Struktur informelle Sekundärorganisationen bei der Bewältigung komplexer, übergreifender Aufgaben eine zentrale Rolle spielen.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Transformation?

Der Betriebsrat hat weitreichende Unterrichtungs-, Beratungs- und Mitbestimmungsrechte (§§ 90, 91, 96-98 BetrVG), wenn sich durch Lean-Management-Projekte Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe oder Qualifikationsanforderungen wesentlich verändern.

Wie gehen die Autoren mit dem Widerstand der Mitarbeiter um?

Die Arbeit identifiziert Hindernisse "aus der Person" und "aus der Organisation" und empfiehlt Maßnahmen wie frühzeitige Information, Partizipation und eine wertschätzende Unternehmenskultur, um Ängste abzubauen.

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Details

Title
Organisationsprozesse im Lean Management
College
Hamburg University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Rüdiger Göldnitz (Author)
Publication Year
2006
Pages
27
Catalog Number
V77250
ISBN (eBook)
9783638821674
Language
German
Tags
Organisationsprozesse Lean Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rüdiger Göldnitz (Author), 2006, Organisationsprozesse im Lean Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77250
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