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Literaturrezension zu: Julia Gerlach - "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland"

Title: Literaturrezension zu: Julia Gerlach -  "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland"

Term Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Deichmann (Author)

Social Work
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„Zwischen Pop und Dschihad“ – die Paradoxie des Buchtitels hatte mich sofort fasziniert. Mit „Pop“ verbinde ich in erster Linie Pop-Musik, eine moderne Spaßkultur, deren oberste Werte Leben, Freiheit, Gleichheit und Individualität sind. Dschihad dagegen lässt an Krieg, ein starres System, scheinbar unüberwindbare Kulturunterschiede und die fanatische Identifikation der Muslime mit ihrer Religion denken. Dazwischen liegen Welten! Wie kann eine junge Autorin derartige Gegensätze mit einer so einfachen Konjunktion verbinden? Ich war sehr gespannt, was sich hinter dem Titel verbarg, und meine Entscheidung, dieses Buch aus dem Katalog auszuwählen, stand sehr rasch fest.
Meiner Rezension möchte ich der Vollständigkeit halber einige allgemeine Angaben, einen kurzen Abschnitt über die Autorin, wie sie sich selbst im Rahmen ihres Buches beschreibt, den Klappentext sowie den inhaltlichen Aufbau des Werkes voranstellen. Diesen grundlegenden Informationen folgt eine ausführliche, der Gliederung des Buches folgende Inhaltsangabe. Meine persönlichen Gedanken vor, während und nach der Lektüre sowie eine Stellungnahme zur Leseempfehlung bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Angaben

3. Die Autorin

4. Klappentext

5. Inhalt und Aufbau

6. Inhaltsangabe

6.1 Einleitung

6.2 Die internationale Bewegung der Pop-Muslime

6.3 Pop-Muslime in Deutschland

6.4 Dialog mit islamischen Gruppen

6.5 Anhang

7. Persönliche Stellungnahme

8. Leseempfehlung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Rezension verfolgt das Ziel, das Werk „Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland“ von Julia Gerlach kritisch vorzustellen, den inhaltlichen Aufbau zu erläutern und eine fundierte Einschätzung zur Relevanz und Qualität des Buches abzugeben.

  • Analyse der neuen islamischen Jugendbewegung ("Pop-Muslime")
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Religion, Identität und westlicher Lebenswelt
  • Rolle von Identifikationsfiguren wie Amr Khaled
  • Kritische Reflexion gesellschaftlicher Integrationsdebatten
  • Diskussion über Vorurteile und Medienbilder in Deutschland

Auszug aus dem Buch

6.3 POP-MUSLIME IN DEUTSCHLAND

Der 28-jährige Rapper Milkias Kebede alias „Ammar“ ist in Frankfurt aufgewachsen. Ihm gelang es, die bis dahin unvereinbaren Elemente Rap und Islam miteinander zu verbinden. Seine Texte sind politisch und radikal. Er thematisiert in seinen Songs das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, kritisiert die Berichterstattung von Spiegel-TV und vergleicht die Diskriminierung von Muslimen im Namen der Demokratie mit dem Antisemitismus. Zu seinen Fans zählen auch zwei junge Musliminnen aus Düsseldorf. Beide haben ihr Abitur gemacht und tragen Kopftuch – jedoch nur privat, denn bei der Suche nach Lehrstellen merkten sie schnell, dass ihnen das Tuch dabei im Wege steht. Ammars Texte drücken ihren Unmut über die für sie unverständlichen Einschränkungen aus, deshalb mögen sie ihn.

„Die Pop-Muslime sind cool in ihrem Auftreten, aber sie sind selten liberal. Sie stellen unsere Gesellschaft auf die Probe, denn für die jungen Gläubigen steht Gott an höchster Stelle, – über der Regierung, über dem Grundgesetz und über dem menschlichen Willen.“ (S.97) Dennoch können sie eine ganz zentrale Rolle bei der Lösung aktueller Probleme spielen, da sie sich klar gegen gewaltsame Aktionen aussprechen, die Frauenrechte reformieren und versuchen, auch andere Muslime von ihrem friedlichen Weg zu überzeugen. Selbst in den islamischen Organisationen in Deutschland ist die Bewegung des Pop-Islam bereits angekommen, wie das Jahrestreffen der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland beweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihre Beweggründe für die Auswahl des Buches dar und beschreibt das Ziel ihrer Rezension.

2. Allgemeine Angaben: Zusammenstellung der bibliographischen Daten des rezensierten Werkes.

3. Die Autorin: Kurzbiografie von Julia Gerlach und ihr beruflicher Hintergrund.

4. Klappentext: Wiedergabe der offiziellen Inhaltsbeschreibung des Verlags.

5. Inhalt und Aufbau: Überblick über die Gliederung des Buches.

6. Inhaltsangabe: Detaillierte Zusammenfassung der inhaltlichen Abschnitte und Argumentationslinien des Buches.

7. Persönliche Stellungnahme: Kritische Reflexion der Thesen und Argumente der Autorin aus der Sicht der Rezensentin.

8. Leseempfehlung: Abschließendes Fazit und Einschätzung zur Empfehlung des Werkes.

Schlüsselwörter

Pop-Muslime, Dschihad, Islam, Integration, Identität, Amr Khaled, Medien, Vorurteile, Jugendbewegung, Koran, Religionsausübung, gesellschaftlicher Dialog, Deutschland, Kopftuch, Werte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine Literaturrezension des Buches „Zwischen Pop und Dschihad“ von Julia Gerlach dar, die sich mit der neuen Bewegung muslimischer Jugendlicher befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entstehung einer modernen islamischen Identität, der Einfluss von Popkultur auf religiöse Praktiken und das Verhältnis von Muslimen zur westlichen Mehrheitsgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Thesen von Julia Gerlach zur gewaltfreien und modernisierten islamischen Jugendbewegung vorzustellen und diese kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Rezensentin stützt sich auf eine detaillierte inhaltliche Analyse des Buches unter Einbeziehung des roten Fadens, der in der Gliederung und Argumentation der Autorin erkennbar ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte Zusammenfassung der Buchinhalte, von der internationalen Bewegung der Pop-Muslime bis hin zu spezifischen Situationen in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Integration, Identität, Pop-Islam und gesellschaftliche Vorurteile stehen im Zentrum der Diskussion.

Warum spielt das Lied „Aïscha“ eine Rolle für die Interpretation?

Die Rezensentin nutzt den Liedtext als Metapher für das angespannte Verhältnis zwischen Europa und den Integrationsansprüchen muslimischer Bürger.

Wie bewertet die Rezensentin die Objektivität des Buches?

Sie kritisiert das Buch als teilweise tendenziös und wirft der Autorin vor, die Tatsachen zu beschönigen, während sie den deutschen Landsleuten Vorurteile unterstellt.

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Details

Title
Literaturrezension zu: Julia Gerlach - "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland"
College
University of Applied Sciences Ravensburg-Weingarten
Course
Ausländerrecht
Grade
1,0
Author
Sandra Deichmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V77259
ISBN (eBook)
9783638821582
ISBN (Book)
9783638822770
Language
German
Tags
Literaturrezension Julia Gerlach Zwischen Dschihad Muslimische Jugendliche Deutschland Ausländerrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Deichmann (Author), 2007, Literaturrezension zu: Julia Gerlach - "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77259
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