'Was ist Ihre Lieblingsminderheit? Wen beneiden Sie am meisten?' Zur Stereotypisierung männlicher Roma als Zigeuner in Emir Kusturicas 'Schwarze Katze, Weißer Kater'


Seminararbeit, 2007
34 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kusturicas ‚Schwarze Katze, Weißer Kater’ – Ein erster Blick
a) „Die Wirklichkeit war die Inspiration“ – Der Plot des Films
b) „Magischer Glanz“ – Zur Rezeption von ‚Schwarze Katze, Weißer Kater’

2. Stereotypisierung von Roma als Zigeuner in ‚Schwarze Katze, Weißer Kater’
2.1. Elemente des traditionellen Antiziganismus im Film
a) „Die göttliche Faulheit“ - Arbeit
b) „Sein Blick ist seine Witterung“ - Kriminalität
c) „Übermacht uralter, unzähmbarer Gefühle“ - Musik und Magie
2.2. Stereotype Darstellung dreier männlicher Roma
a) Der Zigeunerkönig – Grga Pitic
b) Der Räuberhauptmann – Dadan 2ß
c) Das Schlitzohr – Matko Destanov

3. Erkundungen zum romantischen Zigeunerbild
a) „Nobody from nowhere“ – Kusturicas Zigeunerbild
b) „Gypsy Groove” – Zigeuner als linke Projektionsfläche

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Achtundsechzig Prozent sind in Dimensionen der politischen Meinungsbildung eine schon absurd hohe Zahl. Eine Partei, die in Deutschland bei einer Bundestagswahl achtundsechzig Prozent der Stimmen erhielte, stellte im Parlament die absolute Mehrheit und dürfte hindernislos regieren. Achtundsechzig Prozent der Abgeordneten im Deutschen Bundestag können ein Enthebungsverfahren des Bundespräsidenten erreichen. Sie können das Grundgesetz verändern und den Verteidigungsfall ausrufen. Eine Demokratie würde mit Gänsehaut an eine Partei denken, die achtundsechzig Prozent der Bevölkerung hinter sich weiß.

Erhielte eine Frage, eine Ansicht bei der Bevölkerung achtundsechzig Prozent Zustimmung, der Schritt wäre ein kleiner, die verbleibenden Gegner – das sind, abzüglich der üblichen zweistelligen Prozentzahl derer, die glauben, sich keine Meinung erlauben zu können, nicht viele – als „Ewiggestrige“, „Miesmacher“, „Nörgler“, zu diffamieren und voller Hohn an den Pranger zu stellen.

Achtundsechzig Prozent sind eine absurd hohe Zahl. Dabei beschäftigt sich diese Untersuchung gar nicht mit jenen achtundsechzig Prozent der deutschen Staatsbürger, die antiziganistische Einstellungen vertreten[1], also Ressentiments gegen das Konstrukt „Zigeuner“ hegen und diese auf reale Menschen, überwiegend aus den Bevölkerungsgruppen der Sinti und Roma, übertragen. Man stolpert über diese Zahl, sobald man sich mit dem Thema auseinandersetzt, und ähnlich jenen grausamen Zahlen des Holocausts setzt sie sich im Hinterkopf fest. Es soll nicht um diese achtundsechzig Prozent gehen, aber eine Arbeit über das Sozialkonstrukt Zigeuner wäre unvollständig, wenn es nicht vor diesem Hintergrund betrachtet würde.

Gegenstand dieser Untersuchung soll ein jugoslawischer Film sein, der sich in Kreisen, die wie selbstverständlich angesichts des populären Antiziganismus in dieser Gesellschaft schockiert den Kopf schütteln, großer Beliebtheit erfreut. Emir Kusturicas Schwarze Katze, Weißer Kater (Cma Macka, Beli Macor) von 1998 gehört seit Jahren zum linksliberal-intellektuellen Filmkanon, als solcher ist er sicher das prominenteste alternative Medium, das das Leben der osteuropäischen Roma thematisiert. Jedoch ist auch hier festzustellen, dass Roma nicht eben als normale Menschen oder dokumentarisch als diskriminierte Bevölkerungsgruppe gezeigt werden, sondern in einer speziellen Weise, die teilweise Elemente des rassistischen Konstrukts „Zigeuner“ übernimmt oder unreflektiert einsetzt.

Ziel sein soll aber dennoch keine Wertung, zumal ich, seit langem Freund der Filme Kusturicas, als Richter kaum in Frage komme. Ziel sein soll auch nicht die „Enttarnung“, wie sie das Zentrum für Antiziganismusforschung in zahlreichen Publikationen betreibt, dabei einen Begriff von Antiziganismus führend, der nicht nur die klar feindliche Haltung, sondern jegliche Stereotypisierung als Ent-Individualisierung verurteilt[2] und somit die Grenzen verwischt zwischen tatsächlich rassistischen Vorurteilen und anarchistischer-romantisierender Überhöhung. Ein solcher Begriff scheint mir kein guter Ausgangspunkt.

Jedoch zeigt er noch einmal deutlich, dass der Gegenstand tatsächlich zwei Seiten hat: Einerseits sind Zigeuner das personifizierte Andere in einer Gesellschaft und als solche traditionelle Feindbilder: Faule Nichtsnutze, Schmarotzer, vagabundierende Kriminelle. Andererseits verbinden sich mit den Zigeunern auch romantische Vorstellungen von feurigen Frauen, temperamentvollen Männern und ungebundenem Leben.

Dieser Zwiespalt steht letztendlich auch im Mittelpunkt. Der Hauptteil der Untersuchung konzentriert sich auf einen Abgleich traditioneller Antiziganismen mit dem Film: Welche tauchen auf, welche nicht? Wie wird mit ihnen umgegangen? Wo gibt es eine Umkehrung ins Positive? Eine nähere Betrachtung nimmt drei der Hauptpersonen unter die Lupe und gleicht ihre Charaktere mit klassischen Zigeunerrollen ab. Dabei beziehe ich mich überwiegend auf mitteleuropäische Quellen wie Zigeunerforscher, Lexika und Kunst, jedoch nicht auf osteuropäische. Die Sozialfigur des Zigeuners, gerade als Verkörperung des Anderen und Projektionsfläche für Träume, ist jedoch eine, die in jeder bürgerlichen, patriarchalischen, industriellen Gesellschaft bzw. Nation funktioniert, Dies zeigt ein Blick auf Roma-Politik in heutigen osteuropäischen Staaten, die die gleichen Muster aufweist wie die mitteleuropäische bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein.

Allerdings sollen auch die Hintergründe gesucht werden. Diese liefert ein Einstieg, der kurz die biographische Vorgeschichte des Regisseurs anreißt und die Reaktionen auf den Film aufzeigt. Zum anderen soll zum Abschluss der Untersuchung eine Einordnung des Films in die Tradition linker Zigeunerbilder vorgenommen werden, hierbei wird der Blick sowohl nach vorne zum aktuellen Balkan-Trend gerichtet als auch nach hinten zu einer psycho-sozialen Theorie des Phänomens, die sich im Wesentlichen auf die Antiziganismustheorie nach Franz Maciejewski stützt.

Ich empfinde diese Arbeit dabei aus mehreren Perspektiven als sinnvoll und politisch wie kulturell relevant: Zunächst ist, wie angedeutet, die Beschäftigung mit Antiziganismus und antiziganistischem Denken eine junge wie bislang unauffällige Disziplin; eine gesellschaftliche Sensibilisierung in diese Richtung jedoch eindeutig erforderlich. Dies kann Kulturwissenschaft insofern leisten, als einem Phänomen beizukommen ist, das sich eben nicht nur politisch, sondern gerade in Alltags- und Populärkultur manifestiert. Gerade heute, da der Aufstieg folkloristischer Balkan-Musik zum Massensound seinen Niederschlag im verblüfften Feuilleton findet, lädt ein Film wie Schwarze Katze, Weißer Kater - als vermeintliche Wurzel dieses Trends - dazu ein, kritisch unter die Lupe genommen zu werden. Dass die Lupe dabei so zeitig abgesetzt wird, ohne unerwartete Brandentwicklung - zeugt von einer latenten Subjektivität, die zwar angreifbar ist, aber gerade darum auch anregen könnte zu einem Diskurs über die im Folgenden dargelegten Überlegungen hinaus. Schwarze Katze, Weißer Kater ist kein rassistischer Film, aber er zeigt deutlich, wie langlebig Stereotype sind und wie schwer eine subversive Umdeutung tatsächlich zu leisten ist.

1. Kusturicas „Schwarze Katze, Weißer Kater“ – Ein erster Blick

In Kusturicas Filmen gibt es keine Ruhepausen, weil sie Ausgeburten einer Phantasie sind, die nie zur Ruhe kommt. Der Treibsatz, die historische Lunte, welche diese Phantasie entzündet hat, war die Implosion des jugoslawischen Vielvölkerstaates am Anfang der neunziger Jahre. Seither kreisen Kusturicas Filmstories in immer neuen Anläufen um die Frage, wie diese Katastrophe geschehen, wie eine Welt zusammenbrechen konnte, in der Menschen, Tiere, Dinge, Gedanken und Gefühle an ihrem Platz zu sein schienen, in der das Multikulturelle kein Schimpfwort, sondern alltägliche Wirklichkeit war.[3] So kommentierte die FAZ das Werk des Belgrader Regisseurs Emir Kusturica, dessen Film Schwarze Katze, Weißer Kater mit seiner beinahe märchenhaften Zeichnung des Lebens der Roma an der serbischen Donau in dieser Untersuchung im Fokus steht. In diesem Kapitel sollen seine Hintergründe aufgezeigt werden. Zum Verständnis des Films und seiner stereotypen Darstellung ist jedoch auch die konkrete biographische Vorgeschichte des Regisseurs von Bedeutung. Der Vorgängerfilm Underground von 1995 sorgte für breite Diskussionen. Kritiker stießen sich an der Darstellung der Serben als Opfer der Geschichte, ordneten den Film als intellektuellen Beitrag zur Milosevicschen Propaganda ein, in Bosnien galt der Film als Vaterlandsverrat, wie die taz 2005 angesichts Kusturicas Jury-Vorsitz beim Filmfestival in Cannes rückblickend beschreibt: Der Jury-Vorsitz sei insofern überraschend, als sich mit Cannes für Kusturica nicht nur Triumphe verbinden. Sondern auch die heftige Kritik, die er einstecken musste, als seine Bürgerkriegs-Groteske "Underground" 1995 die Goldene Palme gewann. Französische Intellektuelle und bosnische Kritiker warfen ihm daraufhin vor, mit seinem Film letztlich der serbischen Propaganda das Wort zu reden: In dem über drei Stunden langen Film löst sich die Frage nach Schuld und Verantwortung für die Blutbäder auf dem Balkan in einem Strudel aus Schlachtengetümmel, besinnungslosem Chaos und enthemmter Blasmusik auf.[4] Als Reaktion darauf erklärte Kusturica erst seinen Rücktritt, um schließlich ein Comeback mit seinem zweiten Film (nach Dom za vesanje, 1989) zum Thema „Zigeuner“ zu versuchen, bei dem er auf jegliche Angriffsfläche zu verzichten sucht[5]

a) „Die Wirklichkeit war die Inspiration“ – Der Plot des Films

Schwarze Katze, Weißer Kater spielt in der Donau-Landschaft Nordserbiens, der Provinz Vojvodina, in einem einfachen Roma-Dorf. Thematisch ist der Film eher einfach, er erzählt keine politische Parabel wie der Vorgänger, vielmehr ist er märchenhafter Slapstick, mit magischen Elementen ebenso wie sanfter Satire. Der Regisseur ist sich dabei der Klischees bewusst (Künstler dürfen keine Rücksicht darauf nehmen. Ich wollte nie ein realistisches Abbild schaffen. Aber die Wirklichkeit war die Inspiration[6], wie Kusturica im Interview erläutert) die den überbordenden Film in Tradition von Fellini und Jacques Tati auszeichnen. Ihrer Untersuchung ist das nächste Kapitel gewidmet. Zunächst soll der Film und seine Rezeption vorgestellt werden, wobei der Eindruck einer fortlaufenden Handlung in Schriftform unzureichend bleiben muss, setzt der Film doch zu stark auf scheinbar nebensächliche Impressionen und eine Vielzahl unterschiedlicher Handlungsstränge (Iordanovas Kusturica-Biographie unterscheidet fünf, die unabhängig voneinander funktionieren[7]):

Matko, ein ständig betrogenes Schlitzohr, dessen Schwarzhandel ihn und seinen adoleszenten, schüchternen Sohn Zare mehr schlecht als recht in seinem ärmlichen Heim über der Donau ernährt, plant einen großen Coup. Er erschwindelt sich die finanzielle Unterstützung eines Freundes seines Vaters, des alten Patriarchen Grga Pitic, um einige Waggons eines illegal über die bulgarisch-serbische Grenze geschmuggelten Benzinlastzuges zu erwerben, die er gewinnbringend verkaufen will.

Auch beim lokalen Gangsterboss Dadan nimmt er Schulden auf. Bei der Grenzkontrolle sorgen Dadan und seine Gehilfen dafür, dass Matko außer Gefecht gesetzt wird, bis sie den Transporter unerkannt entwendet haben. Unerkannt kann er so am Abend nach der Zug-Entführung die Tilgung Matkos Schulden fordern. Als der erwartungsgemäß nicht zahlen kann, schlägt Dadan einen Handel vor: Matkos Sohn soll seine kleinwüchsige, ungeliebte Schwester Afrodita heiraten, so sei die Schuld beglichen.

Zare hingegen hat sich derweil in Ida, die hübsche Tochter der örtlichen Bar-Besitzerin verliebt. Gemeinsam kommen sie dem Handel auf die Spur, wollen sich dem Geschäft nicht beugen. Auch Matkos Vater Zarije, der nach einem Krankenhausaufenthalt wieder in das Dorf zurückkehrt, ist erbost und will Zare helfen. Doch weder sein Tod noch der Unwille der Braut hält die Vorbereitung zur Hochzeit auf – der Leichnam wird eisgekühlt, bis die Feierlichkeiten zu Ende gegangen sind.

Im Verlauf überschlägt sich die Handlung. Die Hochzeit wird beinahe vollzogen, doch Afrodita flieht während des Festes in den Uferwald, wo sie von ihrer Familie gejagt wird. Unterwegs begegnet sie dem Sohn Grga Pitics, einen baumlangen Mann, es ist Liebe auf den ersten Blick. Die beiden wollen sofort heiraten, Grga sr. handelt die Bedingungen mit Dadan aus, der Matko das Geld, um das er betrogen wurde, zurückzahlt. Am Vorabend der neu angesetzten Doppelhochzeit – auch Zare und Ida wollen nun heiraten – stirbt nunmehr auch der Patriarch, sein Tod wird ebenso vertuscht, so dass seine Leiche bald neben der seines Freundes auf dem Dachboden liegt.

Nicht lange jedoch, denn am Morgen des Festtages erwachen beide wieder zum Leben. Die Hochzeit wird ein rauschendes Fest, doch Ida und Zare ziehen es vor, fort zu gehen und flüchten an Bord eines auf der Donau passierenden Kreuzfahrtschiffs. Unterwegs wird auch ihr Ehebund geschlossen, mit einer schwarzen Katze und einem weißen Kater als Trauzeugen.

b) „Magischer Glanz“ – Zur Rezeption von „Schwarze Katze, Weißer Kater“

Die Kritiken zum Film waren in der großen Mehrzahl positiv. Als negativ wurde teilweise der unsubtile Humor mit seinen vordergründigen, lauten Gags empfunden, so sprach etwa der epd film von Bauerntheater[8]. Aber selbst diese eher zurückhaltende Kritik sah sich durch das zweistündige Werk gut unterhalten. So konnte es mit Nominierungen für den Europäischen Filmpreis und den Goya, drei Preisen bei der Biennale 1999 sowie einer Auszeichnung für die beste Musik bei der Filmmusik-Biennale im gleichen Jahr aufwarten – Ehrungen, die im Widerspruch stehen zu der Kritik, die westliche Roma-Verbände am Film äußerten: Verharmlosung der Lebensumstände der Roma, Herabwertung zu Karikaturen, Auffrischung abgelegt geglaubter Zigeuner-Klischees.[9]

Interessant für die Fragestellung dieser Arbeit ist auch der Umgang der Presse mit dem Film und vor allem diesen Vorwürfen. Inwiefern werden Stereotype als solche aufgefasst, in die Bewertung aufgenommen?

Eine Kritik, die in dem deutschen Magazin Filmdienst erschien, sei in diesem Zusammenhang gesondert untersucht, da sie zeigt, wie sehr das überzeichnete Bild, das Kusturica liefert, zwar als Klischee wahrgenommen, aber auch als im Kern ‚wahres Zigeuner-Leben’ aufgefasst wurde. Hierbei scheinen die Reflektionsebenen zu verschwimmen zwischen der Realität des Lebens der Roma, der Stereotypisierung der Roma als Zigeuner und den Film-Zigeunern, ein Symptom, das auch viele (weniger professionelle) Kritiken, insbesondere in Internet-Magazinen, aufweisen.

Josef Lederer schreibt: Seine bisherigen Filme leben vom rauschhaften Rhythmus, der […] in einen rhapsodischen Strudel zieht und unter den Klängen einer delirierenden Musik zu mythischen Gestaden trägt, wo Tote und Lebende, Opfer und Täter […] im wilden Tanz zusammenfinden. Es ist daher kaum verwunderlich, dass er sich bei seinem Neuanfang […] dorthin zurückwendet, wo eine seiner Inspirationsquellen zu suchen ist: zur Kultur der Zigeuner, deren außergewöhnliche Vitalität, ihren Hang zum Kitsch und die Kunst, sich über alles lustig zu machen und nichts ernst zu nehmen er als Lebensverwandtschaft empfindet.[10] Völlig unreflektiert schließt der Autor in dieser Einleitung zur Kritik von Filmästhetik Kusturicas auf eine Seelenverwandtschaft Kusturicas mit einer Zigeunerkultur, die sich seiner Darstellung zufolge nicht etwa primär mit staatlicher Unterdrückung und sozialer Stigmatisierung als Asoziale oder Kriminelle auseinandersetzt - Aspekten also, die Kusturica selbst bei Dom za vesanje in den Mittelpunkt rückt - sondern sich vielmehr aus magischem Glanz und ungeheurer Lebenslust[11] zusammenfügt. Die Selbstverständlichkeit, als die es betrachtet wird, dass Kusturica nach einem schwierigen politischen Film sich nun dem ‚leichten’ Zigeunertum hinwendet, schreibt wiederum die Rolle der Zigeuner als das eigentliche Andere fest, die zwar in dieser Welt leben, aber den ernsten Themen abhold sind, eine Stereotypisierung, mit der sich im Zuge der näheren Untersuchung des Films noch auseinandergesetzt wird.

[...]


[1] Wippermann 1997, S.8

[2] Winckel 2005, S.58

[3] Kilb 2004, S.42

[4] Bax 2005, S. 12

[5] Iordanova 2002, S. 83f

[6] Dachkorn 1999, S. 47

[7] Iordanova 2002, S. 84f

[8] Dockhorn 1999, S. 46

[9] Iordanova 2002, S. 87

[10] Lederer 1999, S. 28

[11] ebd.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
'Was ist Ihre Lieblingsminderheit? Wen beneiden Sie am meisten?' Zur Stereotypisierung männlicher Roma als Zigeuner in Emir Kusturicas 'Schwarze Katze, Weißer Kater'
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
SE Geschlechterdifferenzen in Nationalstereotypen
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
34
Katalognummer
V77263
ISBN (eBook)
9783638882095
Dateigröße
538 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ihre, Lieblingsminderheit, Stereotypisierung, Roma, Zigeuner, Emir, Kusturicas, Schwarze, Katze, Weißer, Kater, Geschlechterdifferenzen, Nationalstereotypen
Arbeit zitieren
Steffen Greiner (Autor), 2007, 'Was ist Ihre Lieblingsminderheit? Wen beneiden Sie am meisten?' Zur Stereotypisierung männlicher Roma als Zigeuner in Emir Kusturicas 'Schwarze Katze, Weißer Kater', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77263

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