Der Zerfall des Populismus in den USA - The Scopes Trial

Der "Übermenschprozess" und seine Bedeutung


Seminararbeit, 2007

28 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Evolutionstheorie Darwins
2.1 Sozialdarwinismus

3. Kreationismus

4. Populismus – die Position Bryans

5. Der Prozess

6. Sieg oder Niederlage – Reaktionen und Ausblick

7. Schlussbetrachtung

Bibliographie

1. Einleitung

Am 21. März 1925 wurde der so genannte „Butler Act“ auch bekannt als „Anti-Evolutionsgesetz“ in Tennessee, USA verabschiedet, was nur vier Monate später, am 10. Juli 1925, zu einem der bedeutendsten Schauprozesse führen sollte.[1]

In der vorliegenden Arbeit soll nun William Jennings Bryans letztes Gerichtsverfahren, jenes „Scopes Trial“, näher beleuchtet werden. Der „Affenprozess“, welcher zur damaligen Zeit für große Aufruhr sorgte, rief nicht nur bei Kritikern, sondern auch unter Anhängern heftige Kontroversen hervor.

Was war Grund und Anlass für jenen heiß diskutierten Medienprozess und warum erklärte sich der prominente Populist William Jennings Bryan gerne bereit die Anklage in einem bis dato relativ unbekannten Ort wie Dayton zu übernehmen? Was war Hauptgegenstand der Anklage und wie war der Ausgang des Prozesses zu deuten? Welche Auswirkungen hatte dieses Verfahren für die Beteiligten und insbesondere für die Behandlung der kreationistischen Lehre sowie für den Darwinismus und nicht zuletzt für die Bewegung des Populismus?

Um diesen Fragestellungen gerecht zu werden und die volle Bedeutung des Scopes Trial exakt erfassen zu können, ist es unumgänglich auf die Lehre der Evolutionstheorie nach Charles Darwin bzw. auf das Phänomen des Sozialdarwinismus sowie auf die „Lehre von der Weltschöpfung durch einen allmächtigen Schöpfer“ – so eine mögliche Bezeichnung des Kreationismus einzugehen. Darüber hinaus spielt bei der Betrachtung und Bewertung dieses Schauprozesses die besondere Situation der USA im Hinblick auf ihr verfassungsgeschütztes Selbstverständnis bzgl. der Trennung zwischen Staat und Religion eine wichtige Rolle.

Diese Arbeit kann nicht leisten, die anmaßende Behauptung der Nichtexistenz Gottes oder dessen Überflüssigkeit zu stützen oder zu widerlegen. Vielmehr stehen die gesellschaftlichen Auswirkungen des Butler Acts – der von Clarence Darrow im Rahmen des Scopes Trial scharf kritisiert und in Frage gestellt wurde – im Fokus.

Die Debatte über Glaube und Wissenschaft ist eine langjährige. Bereits im Mittelalter im Jahre 1633 bewies das Gerichtsverfahren Galileo Galileis als Folge seiner Übereinstimmung mit Kopernikus’ Rotationstheorie[2], dass Forschung mit den aufoktroyierten Vorstellungen der Kirche nicht in Einklang zu bringen war.

Drei Jahrhunderte später, Anfang des 20. Jahrhunderts erschütterte die Verabschiedung des „Tennessee Evolution Statutes“ die Grundfeste der amerikanischen Verfassung im Hinblick auf das „Establishment Clause“ und provozierte somit eine Einmischung durch die „American Civil Liberties Union” (ACLU). Aufgabe der ACLU ist es, neu verabschiedete Gesetze auf ihre Verfassungsmäßigkeit hin zu prüfen.[3] Das „Establishment Clause“ garantiert die Trennung zwischen Staat und Kirche als Konsequenz der religiös motivierten Verfolgung der Auswanderer Europas. Eine klerikale Bevormundung z.B. durch die Etablierung einer Staatsreligion galt es somit in den USA unter allen Umständen zu verhindern und darüber hinaus dieses Anrecht verfassungsmäßig zu schützen.[4]

Somit war das Lehrverbot der Evolutionstheorie in Tennessee mit der Begründung, es verstoße gegen die biblische Genesis, schier skandalös.

Noch ein halbes Jahrhundert später verursachte das geradezu revolutionäre Konzept Darwins gemäß seiner Publikation „The Origin of Species“ (1859) bzw. die noch eindeutigere Veröffentlichung „The Descent of Man“ (1871) in den USA einen Generationenkonflikt bzw. einen Werte- und Ethikkonflikt. Die Vorstellungen traditionell denkender, häufig biblisch-geprägter Eltern prallten auf die Ansichten ihrer heranwachsenden, wissenschaftlich aufgeklärten Nachkommen. Deren reformiertes Weltbild war unvereinbar mit überholten, konservativen Einstellungen ihrer Erzeuger und galt als revidierbar.

Der Butler Act schien jedoch nicht nur in dieser Hinsicht wieder einmal die Nation zu spalten: Die überzeugten, fundamentalistischen Kreationisten aus den südlichen Regionen – dem „Bible-Belt“ – auf der einen, Wissenschaftsexperten als Anhänger

der Evolutionslehre auf der anderen, der zumeist nordstaatlichen Seite, ließen klassische Spannungen in der Rivalitäten geprägten USA wieder aufleben.

Der Ausgang des Scopes Trial sollte letztlich noch über 40 Jahre die Klassenzimmer der High Schools zumindest in Arkansas und Mississippi beeinflussen. Es sollte bis Mitte der 80er Jahre dauern, bis eine eindeutige Entscheidung durch das Oberste Gericht der USA im Fall „Edwards v. Aguillard“ bzgl. der Verfassungswidrigkeit einer schulischen Gleichstellung von Kreationismus und Evolutionslehre erreicht war.

Was die aktuelle Situation in den USA bzgl. kreationistischer Vereinigungen und somit auch die Debatte um „Intelligent Design“[5] als Nachfolge der 1987 verbannten „Creation Science“ betrifft, ist Inhalt dauerhafter Kontroversen und kann im Rahmen dieser Arbeit nicht beantwortet werden. Die Bedeutung und Folgen der wachsenden Popularität von Bewegungen wie z.B. dem „Evangelical[6] Movement“, das eindringlich in der Dokumentation „Jesus Camp“[7] beschrieben wird, und ihre Einflussnahme auf Bildung und Politik lässt die Diskussion z.B. auch um Legitimität von „home-schooling“ aufs Neue entflammen.

2. Die Evolutionstheorie Darwins

Mit seiner außerordentlich progressiven Theorie über die Entstehung der Welt und die Abstammung der Menschheit schien Charles Darwin Mitte des 19. Jahrhunderts den Nerv der Zeit getroffen zu haben – nicht so den der wenig liberalen katholischen Kirche. In der Blüte des Positivismus hatte der englische Naturwissenschaftler einschneidende Erkenntnisse gewonnen und publizieren lassen, die als Evolutionslehre in die Geschichte eingehen sollten. Darwins Annahme der natürlichen Auslese (Selektion) als Hauptursache für die stammesgeschichtliche Entwicklung widersprach eindeutig der biblischen Lehre der Genesis und sorgte – kaum überraschend – zur damaligen Zeit für Zündstoff. In seinem vierten Kapitel der überarbeiteten Ausgabe „Origin of Species“ beschreibt er das so häufig vorsätzlich falsch interpretierte Phänomen des „Survival of the Fittest“:

„Chapter IV: Natural Selection; Or the Survival of the Fittest How will the struggle for existence ... act in regard to variation? Can the principle of selection, which we have seen is so potent in the hands of man, apply under nature? I think we shall see that it can act most efficiently. Let the endless number of slight variations and individual differences occurring in our domestic productions, and, in a lesser degree, in those under nature, be borne in mind; as well as the strength of the hereditary tendency. ... Can it, then, be thought improbable, seeing that variations useful to man have undoubtedly occurred, that other variations useful in some way to each being in the great and complex battle of life, should occur in the course of many successive generations? If such do occur, can we doubt (remembering that many more individuals are born than can possibly survive) that individuals having any advantage, however slight, over others, would have the best chance of surviving and of procreating their kind? On the other hand, we may feel sure that any variation in the least degree injurious would be rigidly destroyed. This preservation of favourable individual differences and variations, and the destruction of those which are injurious, I have called Natural Selection, or the Survival of the Fittest.”[8]

Seine Thesen lehnten nicht nur klar die biblische Schöpfungsgeschichte ab, sondern widersprachen gleichzeitig auch der hartnäckig verteidigten Sonderstellung des Menschen im biologischen System. Dass wir als Geschöpfe Gottes aus winzigen Zellorganen bestehend letztlich vom Primaten abstammen sollten – beschrieben wie folgt –

„It is notorious that man is constructed on the same general type or model as other mammals. All the bones in his skeleton can be compared with corresponding bones in a monkey, bat, or seal. So it is with his muscles, nerves, blood-vessels and internal viscera. The brain, the most important of all the organs, follows the same law, as shewn by Huxley and other anatomists.”[9]

war damals zunächst besonders für Literalisten[10] der klerikalen Kreise nicht nur eine skandalöse Behauptung, sondern für sie vor allem unhaltbar und somit schlichtweg abzulehnen.

Trotz vehementer Bemühungen Darwinscher Opponenten setzten sich seine Erkenntnisse schließlich durch und erlangten internationale Anerkennung. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind sich Forscher über die Verifikation der Thesen einig und der Triumphzug durch ein reformiertes Bildungssystem begann.

Genau dieser ließ Evolutionsgegner 1925 erschaudern, provozierte er doch scheinbar die Abkehr der jungen Generation von religiösen Werten, Sitte und Moral – wie Bryan im folgenden propagierte: „…if they believe [evolution], they go back to scoff at the religion of their parents. And the parents have a right to say that no teacher paid by their money shall rob their children of faith in God and send them back to their homes, skepticals, infidels, or agnostics, or atheists.”[11]

Demzufolge sah man eine zwingende Verbindung zwischen Evolutionslehre und Missachtung elterlicher Richtlinien. Man lief Gefahr, dass sich Kinder zwangsläufig gegen die eigenen Eltern wandten und wollte dies, besonders als regelmäßiger Kirchgänger, nicht tatenlos hinnehmen. Der große Populist bekräftigte das Aufbegehren der ländlichen, gottesfürchtigen Bevölkerung und sprach mit dem Aufruf nach mehr Mitbestimmung seinen Anhängern aus der Seele: „Those who pay the taxes have a right to determine what is taught; the hand that writes the pay check rules the school.“[12]

Warum Bryan ausgerechnet dieses Recht so vehement im „Affenprozess“ zu verteidigen suchte, wird noch deutlicher, wenn man in seine Beweggründe die von ihm prophezeite Gefahr ausgehend vom Sozialdarwinismus mit einbezieht.

2.1 Sozialdarwinismus

Das Phänomen des Sozialdarwinismus basiert u.a. auf der Übertragung der biologischen Selektionstheorie Darwins auf die gesellschaftliche Ebene. Aufgrund seines Missbrauchs in Zusammenhang mit Rassenideologie und Antisemitismus während des Dritten Reichs in Deutschland ist es in heutiger Zeit eines der am kontroversesten diskutierten. Ob die damalige Berufung auf den englischen Wissenschaftler rechtens war, ist äußerst fragwürdig – wie folgender Abschnitt zeigen soll.

Ein Wegbereiter des Sozialdarwinismus war der britische Philosoph und Soziologe Herbert Spencer. In seinem Werk „Growth, Development, Structure and Function“ schreibt er zur „Nature of Sociology“:

“It is a truth in Sociology, comparable to the biological truth that the first step in the production of any living organism, high or low, is a certain differentiation whereby a peripheral portion becomes distinguished from a central portion. And such exceptions to this biological truth as we find in those minute non-nucleated portions of protoplasm that are the very lowest living things, are paralleled by those exceptions to the sociological truth, seen in the small incoherent assemblages formed by the very lowest types of men.”[13]

Spencer ging davon aus, dass menschliche Gesellschaften wie biologische Arten einem Entwicklungsprozess unterliegen, in dem Erfolg und Überleben der Stärksten einer Generation zur permanenten Verbesserung der Gruppe führt. Der Begriff des Stärksten konnte hier sowohl im direkten Sinne als auch metaphorisch zum Beispiel im Sinne kultureller Überlegenheit verstanden sein.

Besonders im Zweiten Weltkrieg legitimierte man die Unterdrückung und Ausmerzung bestimmter Rassen mit der Theorie „Kampf um das Überleben des Stärkeren“. Hier schien es in der Übersetzung des Ausdrucks „Survival of the fittest“ zu einem Gedankenfehler gekommen zu sein. Darwin bezog sich mit diesem Term nicht unbedingt auf das Recht des Stärkeren, vielmehr propagierte er das natürliche Überleben durch die Überlegenheit des am besten Geeigneten, jener Organismus der am besten passt bzw. sich anpasst.[14] Dementsprechend beschreibt die Brockhaus Enzyklopädie sozialgeschichtliche Entwicklungen als Auslese- und Anpassungsprozesse, „in denen durch konflikthafte Auseinandersetzungen soziale Hierarchien entstehen, die von den sozial Tüchtigen (Eliten) dominiert werden. Die »natürliche« Ungleichheit der Menschen erzwingt in dieser Sichtweise die Differenzierung zwischen den im Sinne der Evolution »Tauglichen« (Herrschenden) und den »weniger Tauglichen« (Untergeordneten)“.[15]

[...]


[1] The Evolution-Creationism Controversy: A Chronology in: University of Missouri-Kansas City School of Law [Hrsg.], URL http://www.law.umkc.edu/faculty/projects/FTrials/scopes/scopeschrono.html, Stand 12.3.07

[2] Die Brockhaus Enzyklopädie [Hrsg.], URL http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/be21_article.php#3 http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/be21_article.php, Stand: 12.3.07

[3] The Columbia Encyclopedia, Sixth Edition 2006 [Hrsg.], URL http://www.encyclopedia.com/doc/1E1-AmerCLU.html Stand: 12.3.07

[4] Exploring Constitutional conflicts in: University of Missouri-Kansas City School of Law [Hrsg.], URL

http://www.law.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/conlaw/estabinto.htm, Stand: 12.3.07

Establishment Clause in: Firstamendment Center [Hrsg.], URL http://www.firstamendmentcenter.org/rel_liberty/establishment/index.aspx, Stand: 12.3.07

[5] Ein die Evolutionstheorie infrage stellendes Konzept, das sich vom Kreationismus herleitet. Anhänger des ID gehen davon aus, dass Zellen und höhere Lebewesen aufgrund ihres außerordentlich hohen Komplexitätsgrades nicht im Laufe natürlicher physikalisch-chemisch-biologischer Prozesse entstanden sein und sich nicht unter den Bedingungen der natürlichen Selektion entwickelt haben können, sondern dass ihnen ein intelligenter Plan zugrunde liegt.

Aus: Meyers Lexikon [Hrsg.], URL http://lexikon.meyers.de/meyers/Intelligent_Design, Stand: 12.3.07

[6] Der englische Term „Evangelical“ wird im Folgenden in der deutschen Übersetzung als „Evangelikal/er“ verwendet und ist nicht zu verwechseln mit der deutschen Konfession: „evangelisch“

[7] Vgl. z.B. den Artikel über Jesus Camp: “Sie beten zu Gott, Bush und Amerika“ in: Die Welt.de [Hrsg.], URL http://www.welt.de/kultur/article157849/Sie_beten_zu_Gott_Bush_und_Amerika.html, Stand: 12.3.07

[8] The Origin Of Species (1872) Charles Darwin in: Secular Web - Atheism, Agnosticism, Naturalism, Skepticism [Hrsg.], URL http://www.infidels.org/library/historical/charles_darwin/origin_of_species/Chapter4.html, Stand: 12.3.07

[9] The descent of man (1871) Charles Darwin in: Secular Web - Atheism, Agnosticism, Naturalism, Skepticism [Hrsg.], URL http://www.infidels.org/library/historical/charles_darwin/descent_of_man.html. Stand 12.3.07

[10] Anhänger des “Literalismus”= wortwörtliche Bibelauslegung

[11] W. J. Bryan zitiert in R. Hofstadter: „Anti-intellectualism in American life“-2. print.-New York, NY:Knopf,1963 p.127

[12] W. J. Bryan zitiert in E. Larson:“Trial and error:the American controversy over creation and evolution.”-New York [u.a.]:Oxford Univ. Pr.,1985 p. 49

[13] Herbert Spencer: „Growth, Development, Structure and Function“ in: The Origins of British Sociology: 1834-1914 / P. Abrams (ed.) - Chicago [u.a.] : The Univ. of Chicago Press, 1968 p. 202

[14] Vgl. Englisch: fit [ft] I. adj <-tt-> 1. geeignet; günstig 2. passend, ratsam, angebracht 3. gesund; in Form in: Pons Wörterbuch [Hrsg.] URL: http://www.ponsline.de/cgi-bin/wb/w.pl?von=&ID=10052poiZumG.ht18s&Richtung=ED&Treffer=2&Begriff=fit, Stand: 5.3.2007

[15] Die Brockhaus Enzyklopädie [Hrsg.], URL

http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/be21_article.php?document_id=0x0d22597f@be, Stand: 12.3.07

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Der Zerfall des Populismus in den USA - The Scopes Trial
Untertitel
Der "Übermenschprozess" und seine Bedeutung
Hochschule
Freie Universität Berlin
Veranstaltung
Populismus in den USA. Geschichte und Gegenwart
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
28
Katalognummer
V77342
ISBN (eBook)
9783638829229
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zerfall, Populismus, Scopes, Trial, Populismus, Geschichte, Gegenwart
Arbeit zitieren
Julia Koehler (Autor), 2007, Der Zerfall des Populismus in den USA - The Scopes Trial, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77342

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