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Humankapitalmodelle - Anwendbarkeit in der öffentlichen Verwaltung

Title: Humankapitalmodelle - Anwendbarkeit in der öffentlichen Verwaltung

Term Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Pfeiffer (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Zwar gibt es die Forderung, auch Menschen in die Bilanz mit aufzunehmen, seit
den 70ern, erst in den letzen Jahren konnte aber beobachtet wie vermehrt Humankapitalmodelle
in deutschen Unternehmen verwendet werden.
Dem Humankapital seinen richtigen Wert zuzuweisen, ist eine Aufgabe die sich
in der Praxis deutlich komplizierter gestaltet als die Bewertung einfacher Anlagegüter.
Dennoch gibt es eine Reihe von Modellen, die sich an diesem Thema versucht
haben. Einige davon sind bereits erfolgreich und dauerhaft in Unternehmen implementiert
worden. In Verwaltungen insbesondere deutschen Verwaltungen sind
Humankapitalmodelle jedoch immer noch eine Rarität.
In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob Humankapitalmodelle ein sinnvolles
Instrument im öffentlichen Dienst seien können.
Dazu wird zunächst ein Bezugsrahmen hergestellt, der die Notwendigkeit von
weiteren Reformen im öffentlichen Dienst verdeutlicht (Abschnitt 2.1), bisherige
Reformansätze im öffentlichen Dienst skizziert (Abschnitt 2.2) und auf personalwirtschaftliche
Besonderheiten des öffentlichen Dienstes eingeht (Abschnitt 2.3).
Schließlich werden verschiedene, vornehmlich in Unternehmen erprobte Humankapitalmodelle
vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit im öffentlichen Dienst untersucht
(Abschnitt 3).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffsdefinitionen

1.1.1 Humankapital

1.1.2 HCM, HRM und wertorientierte Personalarbeit

2 Handlungsrahmen

2.1 Notwendigkeit von Verwaltungsreformen

2.2 Von Webers Bürokratiemodell zum New Public Management

2.3 Das Beamtenverhältnis und Beschäftigte im öffentlichen Dienst

3 Human Capital Management - Diskussion der Ansätze

3.1 Wichtigkeit von HCM

3.2 Ansätze

3.2.1 Marktwertorientierte Ansätze

3.2.2 Human Ressource Accounting

3.2.3 Indikatorenbasierte Ansätze

3.2.4 Balanced Scorecard

3.2.5 Die Saarbrücker Formel

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Humankapitalmodelle als sinnvolles Instrument für das Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung dienen können, um auf aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel und knappe Haushaltsmittel zu reagieren.

  • Analyse der Notwendigkeit von Verwaltungsreformen und der Besonderheiten des öffentlichen Dienstes.
  • Gegenüberstellung von klassischem Bürokratiemodell und New Public Management.
  • Diskussion verschiedener Humankapitalmodelle (Marktwertorientierte Ansätze, HRA, Indikatorenbasierte Ansätze, Balanced Scorecard, Saarbrücker Formel).
  • Bewertung der Übertragbarkeit dieser betriebswirtschaftlichen Instrumente auf die öffentliche Hand.
  • Untersuchung des Potenzials zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Effizienz in der Verwaltung.

Auszug aus dem Buch

3.2.5 Die Saarbrücker Formel

Die Saarbrücker Formel steht momentan im Zentrum der Diskussion um Humankapitalmodelle. Es wird zurzeit eine Bewertung des Humankapitals der führenden deutschen Unternehmen anhand der Saarbrücker Formel durchgeführt.

Die SF synthetisiert Konzepte, die auf dem Marktwert beruhen, Accounting basierte Konzepte und Modelle, die qualitative Informationen durch Kennzahlen verarbeiten. Es fließen fünf verschiedene Komponenten in die Bewertung mit ein:

HC-Wertbasis Per Definition stellt die Wertbasis die Fähigkeiten der Mitarbeiter dar, die der Leistungserstellung innerhalb der Organisation dienen. Zur rechnerischen Wertermittlung werden die Mitarbeiter werden gemäß ihrer Qualifikation in Gruppen eingeteilt. In Anlehnung an marktwertorientierte Konzepte werden die branchenüblich gezahlten Löhne der Qualifikationsgruppen als Referenzwert verwendet. Um Fehlkalkulationen zu vermeiden, die durch eine fälschliche Überbewertung von Teilzeitstellen entstehen könnten, wird das Full Time Equivalent (FTEi) statt der einfachen Zahl der Mitarbeiter zur Berechnung herangezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Bewertung von Humankapital ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Anwendbarkeit entsprechender Modelle in der öffentlichen Verwaltung zu prüfen.

2 Handlungsrahmen: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit von Verwaltungsreformen und beleuchtet den Übergang vom traditionellen Bürokratiemodell zum New Public Management sowie die Besonderheiten des Beamtenstatus.

3 Human Capital Management - Diskussion der Ansätze: Hier werden zentrale Humankapitalmodelle vorgestellt, hinsichtlich ihrer theoretischen Basis diskutiert und ihre Eignung für den öffentlichen Sektor kritisch bewertet.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein erheblicher Nachholbedarf in der öffentlichen Verwaltung besteht und Modellversuche zur Anwendung von Humankapitalmodellen sinnvoll sind, um die Effizienz und Qualität im Personalmanagement zu steigern.

Schlüsselwörter

Humankapital, Human Capital Management, öffentliche Verwaltung, Verwaltungsreform, New Public Management, Personalmanagement, Saarbrücker Formel, Balanced Scorecard, Human Ressource Accounting, Personalcontrolling, Verwaltungsmodernisierung, Beamtenverhältnis, Mitarbeiterführung, Arbeitgeberattraktivität, Wertorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Humankapitalmodellen aus der Privatwirtschaft auf den Bereich der öffentlichen Verwaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Reformbedarf der öffentlichen Verwaltung, die theoretischen Grundlagen des Human Capital Managements sowie die praktische Diskussion verschiedener Bewertungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob Humankapitalmodelle ein geeignetes Instrument sind, um das Personalmanagement der öffentlichen Hand strategisch zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, bei der bestehende betriebswirtschaftliche Modelle und empirische Erkenntnisse analysiert und auf ihre Übertragbarkeit auf den öffentlichen Dienst hin bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Notwendigkeit von Verwaltungsreformen, dem Vergleich zwischen Bürokratiemodell und New Public Management sowie der detaillierten Diskussion von Modellen wie der Balanced Scorecard und der Saarbrücker Formel.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Humankapital, New Public Management, Saarbrücker Formel und Verwaltungsreform geprägt.

Warum wird das Beamtenverhältnis in der Arbeit explizit diskutiert?

Das Beamtenverhältnis ist ein charakteristisches Merkmal des öffentlichen Dienstes, dessen spezifische Strukturen wie die Unkündbarkeit die Anwendung konventioneller Personalmanagementmodelle beeinflussen.

Welche Rolle spielt die "Saarbrücker Formel" in der Argumentation?

Die Saarbrücker Formel wird als ein modernes, komplexes Modell hervorgehoben, das unterschiedliche Ansätze synthetisiert und als vielversprechendes, wenn auch noch zu testendes Instrument für die öffentliche Verwaltung identifiziert wird.

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Details

Title
Humankapitalmodelle - Anwendbarkeit in der öffentlichen Verwaltung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Professur für Verwaltungslehre - insbesondere Personal und Führung)
Grade
1,0
Author
Christoph Pfeiffer (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V77410
ISBN (eBook)
9783638818728
ISBN (Book)
9783638820127
Language
German
Tags
Humankapitalmodelle Anwendbarkeit Verwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Pfeiffer (Author), 2007, Humankapitalmodelle - Anwendbarkeit in der öffentlichen Verwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77410
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