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Die Wirkung handlungsorientierter Methoden zur Veränderung von Lehr- und Lernstrategien

Title: Die Wirkung handlungsorientierter Methoden zur Veränderung von Lehr- und Lernstrategien

Diploma Thesis , 2003 , 106 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. Miriam Biritz (Author)

Sport - Sport Psychology
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Das Thema meiner Diplomarbeit sollte eigentlich ein ganz anderes sein. Doch aufgrund widriger Umstände bin ich dann bei diesem Thema gelandet, worüber ich jetzt froh bin. Ich möchte mich somit auch gleich bei Ao. Univ.Prof. Dr. Günter Amesberger bedanken, dass ich bei diesem Projekt mitarbeiten und somit die Daten für die Diplomarbeit nutzen konnte.
Mein Hauptaugenmerk wendet sich an die LehrerInnen der Schulen, da ich mich sehr für Lernsituationen in Schule und Universität und auch für die Schule als lernende Organisationen interessiere. Wichtig erachte ich die Methoden bzw. Vorgangsweisen mittels denen das Lernen unterstützt wird, da diese sowohl zu einer Steigerung des Lernverhaltens, als auch zur Verminderung des Lernverhaltens beitragen können. Weiters sind LehrerInnen wichtige Bezugspersonen für SchülerInnen, Schulleitung und Eltern, und bilden somit ein wichtiges Bindeglied zwischen den jeweiligen Gruppen.
Die Überlegung hinsichtlich der Strukturierung des hermeneutischen Teils dieser Arbeit bereitete mir sehr viel Mühe, da ich sowohl einen gewissen Überblick über die Umwelt und Arbeitssituation der LehrerInnen geben, aber doch nicht zu allgemein bleiben wollte. Es lag mir auch am Herzen, schon angewandte und mit Erfolg gekennzeichnete Formen der Zusammenarbeit zwischen LehrerInnen darzustellen, sowie Qualitätskriterien für einen optimalen Unterricht anzuführen.
Meine Vorstellung war somit eine Annäherung an das Thema des empirischen Teils zu gewährleisten, welches sich auf die Interaktion in der Klasse zwischen SchülerInnen und LehrerInnen bezieht. Die Vorgangsweise sollte deswegen vom Allgemeinen zum Spezielle erfolgen. Das bedeutet nun, dass der hermeneutische Teil mit dem Prinzip des Wandels beginnt, da die Schule ständigen Veränderungen unterworfen ist. Als nächster Punkt wird die Funktion der LehrerIn als Change-Agentry angeführt, da die LehrerInnen ebenfalls zur Veränderung der Schule beizutragen haben. Weiters werden die Außenwelt und das Thema Erziehung vs. Bildung bearbeitet. Und als spezielle Bereiche, welche direkt mit dem empirischen Teil in Verbindung gebracht werden können, sind das soziale Lernen, das Lehrsystem und die Outdooraktivitäten zu nennen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Wandel

3 Der/die LehrerIn als Change Agentry

3.1 Fallbeispiel IGL

3.2 Kollegiale Beratung

4 Die Außenwelt

5 Erziehung vs. Bildung

6 Soziales Lernen als Grundvoraussetzung für schulisches Lernen

7 Das Lehrsystem

7.1 Handlungsebene

7.2 Metaebene

7.3 Beziehungsebene

7.4 Therapeutische Ebene

7.5 Unterrichtskriterien

7.5.1 Qualitätskriterien

7.5.1.1 Qualitätskriterien für die Beziehungsebene

7.5.1.2 Qualitätskriterien für die Inhaltsebene

7.5.2 LehrerInnenkriterien

7.5.3 SchülerInnenkriterien

8 Outdooraktivitäten

8.1 Stellenwert der handlungsorientierten Methoden

8.2 Bedeutung für die Schule

9 Empirischer Teil

9.1 Thema der Diplomarbeit

9.2 Erklärung zum Projekt

9.3 Inhalt des empirischen Teils

9.4 Ziel

9.5 Der Fragebogen

9.5.1 SchülerInnenfragebogen

9.5.2 LehrerInnenfragenbogen

9.6 Die Gütekriterien der Skalen

9.6.1 SchülerInnenskalen

9.6.1.1 Linzer Fragebogen

9.6.1.2 Berliner Skalen

9.6.1.3 Schülerperzipierte Lehrerbezugsnorm

9.6.1.4 Fachkompetenz

9.6.1.5 Lebensweltbezug

9.6.1.6 Soziale Etikettierung

9.6.2 LehrerInnenskalen

9.6.2.1 Skala zur Lehrer-Selbstwirksamkeitserwartung

9.6.2.2 Skala zur Lehrer-Bezugsnorm-Orientierung

9.6.2.3 Maslach Burnout Inventory

9.6.2.4 Berufliche Belastung

9.6.2.5 Herausforderungs-, Bedrohungs- und Verlusteinschätzungen von Lehrern

9.6.2.6 Kollektive Selbstwirksamkeitserwartung

9.6.2.7 Rivalität

9.6.2.8 Lernbereitschaft

9.7 Hypothesen

9.8 Geschlechtsspezifischer Vergleich von Versuchsklassen und Kontrollklassen der befragten SchülerInnen

9.8.1 Lebensweltbezug

9.8.2 Unterrichtszufriedenheit

9.8.3 Schüler-Sozialklima

9.8.4 Schülerperzipierte Lehrerbezugsnorm

9.8.5 Fachkompetenz

9.8.6 Soziale Etikettierung

9.8.7 Störeignung

9.8.8 Unterrichtsdruck

9.8.9 Vermittlungsqualität

9.8.10 Schülerbeteiligung

9.8.11 Pädagogisches Engagement

9.8.12 Restriktivität

9.8.13 Mitsprache der SchülerInnen

9.8.14 Rivalität in der Klasse

9.8.15 Lernbereitschaft in der Klasse

9.8.16 Zusammenfassung

9.9 Vergleich zwischen LehrerInnen und SchülerInnen

9.9.1 Balkendiagramme der LehrerInnenskalen

9.9.2 Balkendiagramme der SchülerInnenskalen

9.9.3 Qualitativer Vergleich der SchülerInnenskalen mit den LehrerInnenskalen

10 Schlußwort

11 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Wirkung handlungsorientierter Methoden (insbesondere Integrativer Outdoor-Aktivitäten) auf Lehr- und Lernstrategien. Ziel ist es, den Einfluss solcher Interventionen auf das schulische Umfeld sowie die Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern kritisch zu analysieren und unterschiedliche Sichtweisen dieser Gruppen in Beziehung zu setzen.

  • Handlungsorientierte Lehrmethoden und Outdoor-Aktivitäten
  • Lehrerpersönlichkeit im Wandel (Change Agentry)
  • Schulentwicklung und Lernorganisation
  • Soziales Lernen und Schulklima
  • Empirische Analyse von Schüler- und Lehrerbefragungen (Gender-Mainstreaming-Projekt)

Auszug aus dem Buch

3 Der/die LehrerIn als Change Agentry

Unter Change Agentry wird eine Person, die sich mit dem Wesen des Wandels und des Wandlungsprozesses beschäftigt und sich diesen bewusst macht, bezeichnet. (Fullan, 1999, S 54)

Der Wandel hat die Eigenschaft unberechenbar und flüchtig zu sein. Somit ist es eine unabdingbare Notwendigkeit immer flexibel und offen für alle Probleme, Situationen und Ereignisse zu sein. Change Agentries befassen sich ausdrücklich mit der Suche nach neuen Erkenntnissen und Fähigkeiten, durch die sie den Veränderungsprozess besser bewältigen und immer mehr Elemente so beeinflussen können, dass angestrebte Ziele erreicht werden. Außerdem sind sie immer offen für neue Ziele, die sich möglicherweise im Verlauf des Prozesses ergeben.

Nun stellt sich die Frage, welche Konzeption und Fähigkeiten denn ein(e) engagierte(r) LehrerIn mitbringen sollte, damit er/sie ein(e) effektive(r) MittlerIn des Wandels werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den persönlichen Hintergrund des Themas, die Motivation der Arbeit sowie den methodischen Aufbau von theoretischen Grundlagen hin zum empirischen Teil.

2 Der Wandel: Das Kapitel beschreibt den ständigen Veränderungsprozess in der Schule als komplexes System und betont die Notwendigkeit für Lehrkräfte, flexibel auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.

3 Der/die LehrerIn als Change Agentry: Dieses Kapitel definiert die Rolle der Lehrkraft als aktiven Gestalter von Veränderungsprozessen und stellt erforderliche Fähigkeiten wie Visionsentwicklung und lebenslanges Lernen vor.

4 Die Außenwelt: Es wird die Wechselwirkung zwischen Schule und ihrem externen Umfeld (politische Rahmenbedingungen, Gesellschaft) beleuchtet und die Bedeutung der Schulleitung hervorgehoben.

5 Erziehung vs. Bildung: Das Kapitel befasst sich mit der veränderten Aufgabe der Schule, die über reine Wissensvermittlung hinausgeht und soziale Kompetenzen sowie kritisches Denken fördern soll.

6 Soziales Lernen als Grundvoraussetzung für schulisches Lernen: Hier wird die Notwendigkeit der Rekonstruktion des sozialen Miteinanders als Basis für erfolgreiches schulisches Lernen thematisiert.

7 Das Lehrsystem: Es werden Ebenen der Unterrichtsentwicklung (Handlungsebene, Metaebene, etc.) und spezifische Qualitätskriterien für modernen, handlungsorientierten Unterricht definiert.

8 Outdooraktivitäten: Dieses Kapitel führt in den erlebnispädagogischen Ansatz ein und begründet den Einsatz von Outdoor-Methoden zur Verbesserung der Lernumgebung.

9 Empirischer Teil: Der Hauptteil beschreibt das Forschungsprojekt, die eingesetzten Fragebögen zur Erfassung von Einstellungen bei Schülern und Lehrern sowie die statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.

10 Schlußwort: Ein abschließendes Resümee über die Herausforderungen der Umsetzung von Theorie in die Schulpraxis und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

11 Literatur: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Schulentwicklung, Handlungsorientiertes Lernen, Outdoor-Aktivitäten, Lehrerrolle, Change Agentry, Sozialklima, Lehr- und Lernstrategien, Gender Mainstreaming, Schulorganisation, Empirische Schulforschung, Lehrer-Schüler-Interaktion, Burnout-Prophylaxe, Personal Mastery, Soziales Lernen, Unterrichtsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie handlungsorientierte Methoden – insbesondere Outdoor-Aktivitäten – genutzt werden können, um den Wandel von Lehr- und Lernstrategien in der Schule positiv zu beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem professionellen Selbstverständnis von Lehrkräften, der Schulentwicklung, dem sozialen Lernen und der empirischen Untersuchung von Klassenklima und Unterrichtserfahrungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, den Zusammenhang zwischen handlungsorientierten Interventionen und den Lernstrategien an verschiedenen Schulen aufzuzeigen und die Sichtweisen von Schülern und Lehrkräften kritisch gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine prospektive Längsschnittuntersuchung mit einem quasi-experimentellen Versuchsplan, wobei Fragebögen (Vorher-Nachher-Vergleiche bei Schülern) und qualitative Interviews verwendet wurden.

Was deckt der umfangreiche Hauptteil ab?

Der Hauptteil gliedert sich in einen hermeneutischen Teil, der theoretische Rahmenbedingungen (Wandel, Erziehung, Outdoor-Pädagogik) erarbeitet, und einen empirischen Teil, der die statistische Auswertung der Schulentwicklungsdaten präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Schulentwicklung, handlungsorientiertes Lernen, Change Agentry und Lehr- und Lernstrategien.

Warum ist das "Change Agentry" Konzept für Lehrer wichtig?

Es ist wichtig, weil Lehrer in modernen Schulen nicht nur Stoff vermitteln, sondern aktiv an Veränderungsprozessen mitwirken müssen, um flexibel auf die ständigen Anforderungen des Systems Schule reagieren zu können.

Was ist das Erfolgsmodell IGL?

IGL steht für "Interessengemeinschaft Lernen". Es ist ein Beispiel für ein lernendes System in der Schule, bei dem Lehrkräfte Probleme gemeinsam durch Austausch und Supervision bearbeiten, anstatt Einzelkämpfer zu bleiben.

Welches Fazit zieht die Autorin zu den Outdoor-Aktivitäten?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Outdoor-Aktivitäten eine legitime und sinnvolle Methode sind, um die Lernbereitschaft zu fördern, sofern sie stetig und in einen pädagogischen Gesamtzusammenhang integriert eingesetzt werden.

Excerpt out of 106 pages  - scroll top

Details

Title
Die Wirkung handlungsorientierter Methoden zur Veränderung von Lehr- und Lernstrategien
College
University of Vienna  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
2
Author
Mag. Miriam Biritz (Author)
Publication Year
2003
Pages
106
Catalog Number
V77544
ISBN (eBook)
9783638743846
Language
German
Tags
Wirkung Methoden Veränderung Lehr- Lernstrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Miriam Biritz (Author), 2003, Die Wirkung handlungsorientierter Methoden zur Veränderung von Lehr- und Lernstrategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77544
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