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Journalistische Schreibformen. Untersuchung zu vier Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005

Title: Journalistische Schreibformen. Untersuchung zu vier Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005

Seminar Paper , 2005 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Science Sarah Wulle (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Unbestritten ist, dass Journalisten, sofern sie ihre Arbeit ernst nehmen, ganz wesentlich zum Funktionieren unserer demokratischen Gesellschaft beitragen. Je nachdem, aus welcher Perspektive sie ein Ereignis betrachten und es für ihre Rezipienten aufbereiten wollen, stehen ihnen verschiedene journalistische Schreibformen zur Verfügung. Der Frage, welche strukturellen und sprachlichen Merkmale diese Schreibformen kennzeichnen, wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen. Sämtliche Charakteristika werden dabei anhand von vier Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die sich den journalistischen Schreibformen des Berichtes, des Leitartikels und des Essays zuordnen lassen, exemplarisch belegt. Alle vier Artikel erschienen in der FAZ vom 11. Oktober 2005, dem Datum an dem bekannt wurde, dass Angela Merkel die nächste Bundeskanzlerin werden würde.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bericht

3. Leitartikel

4. Essay

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die strukturellen und sprachlichen Merkmale verschiedener journalistischer Schreibformen anhand von vier ausgewählten Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005. Ziel ist es, die spezifischen Charakteristika von Berichten, Leitartikeln und Essays zu identifizieren und diese anhand der Praxisbeispiele im Kontext der damaligen politischen Ereignisse um die Kanzlerschaft Angela Merkels zu erläutern.

  • Analyse der journalistischen Schreibformen Bericht, Leitartikel und Essay
  • Untersuchung von Struktur, Sprachstil und Intention der jeweiligen Textgattungen
  • Beispielhafte Anwendung der Kriterien auf tagesaktuelle FAZ-Artikel
  • Gegenüberstellung von objektiver Faktenvermittlung und subjektiver Kommentierung
  • Herausarbeitung der unterschiedlichen Anforderungen an den Leser

Auszug aus dem Buch

Bericht

Ein Bericht ist eine rein faktenorientierte journalistische Schreibform, die Tatsachen auf Grund dokumentarisch gesicherten Materials 2 und damit so objektiv wie möglich darstellt. Die Intention des Berichtes ist es, Leser umfassend über ein Ereignis zu informieren. Die FAZ-Artikel „SPD und CDU einig: Merkel wird Kanzlerin“ von der Titelseite und „Wirtschaft fordert rasche Reformen“ aus dem Wirtschaftsteil lassen sich dieser Schreibform zuordnen.

Bezüglich ihrer Gliederung sind sich die beiden FAZ-Berichte ähnlich. Beide bestehen nicht nur aus rein faktenorientierten, sondern auch aus kommentarähnlichen Elementen, was allgemein ein häufiges Merkmal von Berichten ist. Der Artikel „SPD und CDU einig: Merkel wird Kanzlerin“ berichtet im ersten Teil über die Tatsache, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin wird und über die kommenden Koalitionsverhandlungen. In einem zweiten Teil werden dann Stellungnahmen in Form von Zitaten aufgeführt. Angela Merkel wird hier indirekt in Sätzen wie „es sei um eine ‚faire’ Aufteilung gegangen“ zitiert. Der Leser liest hier die Einschätzung der Verhandlungen aus der Sicht Angela Merkels.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Auswahl der vier Zeitungsartikel der FAZ vom 11. Oktober 2005 als exemplarische Grundlage zur Untersuchung journalistischer Schreibformen.

Bericht: Dieses Kapitel definiert den Bericht als faktenorientierte Schreibform, analysiert dessen Aufbau nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide und untersucht die Verwendung von Zitaten und Sprachstil anhand der FAZ-Berichte.

Leitartikel: Hier werden die Merkmale des Leitartikels wie Länge, argumentative Tiefe, der klare Standpunkt des Autors und dessen Rolle als kommentierende Auslegung eines vorausgegangenen Berichts herausgearbeitet.

Essay: Das Kapitel charakterisiert das Essay als stilistisch anspruchsvolle, reflektierende Textform, die durch subjektive Gedankengänge, indirekte Anspielungen und eine höhere Deutungsebene den Leser zum Mitdenken auffordert.

Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die wesentlichen Erkenntnisse über die drei untersuchten Schreibformen und deren unterschiedliche Herangehensweise an die Vermittlung von Informationen und Meinungen.

Schlüsselwörter

Journalistische Schreibformen, Bericht, Leitartikel, Essay, FAZ, Angela Merkel, Faktenorientierung, Kommentar, Objektivität, Argumentation, Koalitionsverhandlungen, Medienanalyse, journalistische Sprache, Rezipient, Deutungsebene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung und Analyse von drei spezifischen journalistischen Schreibformen: Bericht, Leitartikel und Essay.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die strukturellen Merkmale, der sprachliche Ausdruck, die Intention der Texte sowie die Art der Informationsaufbereitung für den Leser.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich diese drei Textgattungen voneinander unterscheiden und welche spezifischen Charakteristika (z.B. Objektivität vs. Subjektivität) sie kennzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse anhand von vier konkreten Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005 als Praxisbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der jeweiligen Schreibformen, wobei jeweils auf Titel, Sprache, Aufbau und die Identifizierbarkeit des Autors eingegangen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie journalistische Schreibformen, Objektivität, Kommentar, Argumentation und Medienanalyse charakterisiert.

Warum wurde das Datum 11. Oktober 2005 für die Artikelauswahl gewählt?

An diesem Tag wurde bekannt gegeben, dass Angela Merkel die nächste Bundeskanzlerin werden würde; dies diente als aktueller Anlass für die Berichterstattung in der FAZ.

Wie unterscheidet sich der Leitartikel formal vom Bericht?

Während der Bericht faktenorientiert und additiv aufgebaut ist, zeichnet sich der Leitartikel durch eine argumentative Struktur, einen namentlich genannten Autor und einen persönlichen Standpunkt aus.

Welche Rolle spielt das Essay im Vergleich zu den anderen Formen?

Das Essay ist laut der Arbeit die reflektierendste Form, die Themen abstrahiert und hohe Ansprüche an die Bildung und die Transferleistung des Lesers stellt.

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Details

Title
Journalistische Schreibformen. Untersuchung zu vier Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005
College
University of Duisburg-Essen
Course
Schriftliche Kommunikation
Grade
1,3
Author
Master of Science Sarah Wulle (Author)
Publication Year
2005
Pages
10
Catalog Number
V77557
ISBN (eBook)
9783638818957
ISBN (Book)
9783656527015
Language
German
Tags
Journalistische Schreibformen Untersuchung Artikeln Frankfurter Allgemeinen Zeitung Oktober Schriftliche Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Science Sarah Wulle (Author), 2005, Journalistische Schreibformen. Untersuchung zu vier Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Oktober 2005, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77557
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