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Die kommunale Selbstverwaltung in Bayern und die Gemeindegebietsreform vom 16. Dezember 1971

Title: Die kommunale Selbstverwaltung in Bayern und die Gemeindegebietsreform vom 16. Dezember 1971

Presentation (Elaboration) , 2002 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Schön (Author)

Social Work
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Der Freistaat Bayern ist ein auf freiheitlich-demokratischen Grundsätzen aufbauendes Staatsgebilde, in dem die Bürger die größtmögliche Freiheit z. B. bei der Verwaltung und Organisation ihrer eigenen, unmittelbaren Belange haben sollen.
In Bayern wird deshalb der kommunalen Selbstverwaltung ein ganz erheblicher Stellenwert beigemessen.
Wie die kommunale Selbstverwaltung in Bayern funktioniert, arbeitet und welche Kompetenzen sie hat, wird in diesem Referat erläutert. Abschließend wird auch noch die Gemeindegebietsreform von 1972 und die Auswirkungen im heutigen Bayern kurz beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Strukturen der kommunalen Selbstverwaltung

3. Gemeinden

3.a. Gemeindestrukturen

3.b. Gemeindeorgane

3.c. Selbstverwaltung - Aufgaben und Pflichten

3.d. Wahlen

4. Landkreise

5. Bezirke

6. Gebietsreform vom 16. Dezember 1971

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kommunale Selbstverwaltung in Bayern mit einem besonderen Fokus auf deren strukturellen Aufbau und die historischen sowie funktionalen Hintergründe der Gebietsreform von 1971, um das Verständnis für die verschiedenen Verwaltungsebenen zu vertiefen.

  • Strukturelle Gliederung der bayerischen Verwaltung in drei Ebenen.
  • Aufgaben, Pflichten und Organe der Gemeinden, Landkreise und Bezirke.
  • Historische Entwicklung und Einordnung der Gebietsreform.
  • Demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene.
  • Wahlsysteme und kommunale Rechtsstellung.

Auszug aus dem Buch

Definition:

Die Gemeinde ist gekennzeichnet durch lokale Gebundenheit an einen bestimmten und abgegrenzten Raum und durch die räumliche Nähe der in ihr lebenden Menschen. Sie ist ein Geflecht sozialer Beziehungen zwischen Menschen, die in einem mehr oder weniger großen lokal begrenzten Raum wohnen und in derart mannigfaltigen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bindungen zusammenleben, dass ein wesentlicher Teil ihrer Bedürfnisse und Interessen innerhalb dieses Rahmens befriedigt werden kann. Die Gemeinde umschließt im wesentlichen alle Einrichtungen, die als Voraussetzung für die persönliche Entfaltung anzusehen sind. Dem Menschen begegnen in seiner Entwicklung die meisten sozialen Zusammenhänge, die über den engsten Kreis der Familie hinausgehen, zuerst in der Gemeinde, die damit das bedeutendste Sozialgebilde zwischen Familie und gesellschaftlichen Großgebilden darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung im Freistaat Bayern und ihre Verankerung in der Bayerischen Verfassung als Element demokratischer Mitbestimmung.

2. Strukturen der kommunalen Selbstverwaltung: Hier wird die dreistufige Gliederung der bayerischen Verwaltung in Gemeinden, Landkreise und Bezirke skizziert und die Aufteilung in Verwaltungsbezirke erklärt.

3. Gemeinden: Dieses Kapitel definiert die Gemeinde als soziales Gebilde und Verwaltungseinheit, beschreibt deren Organe wie Gemeinderat und Bürgermeister sowie ihre spezifischen Pflicht- und Freiwilligenaufgaben.

4. Landkreise: Das Kapitel beschreibt den Landkreis als mittlere Verwaltungsebene, dessen Entstehung und Aufgaben sich von der Gemeinde durch ein überörtliches Einzugsgebiet unterscheiden.

5. Bezirke: Hier wird die Funktion der sieben bayerischen Bezirke als staatliche Mittelbehörde und Gebietskörperschaft für Aufgaben, die über das Leistungsvermögen der Landkreise hinausgehen, dargelegt.

6. Gebietsreform vom 16. Dezember 1971: Das Kapitel analysiert die Gründe für die Notwendigkeit der Gebietsreform und bewertet deren Erfolg bei der Stärkung der Verwaltungseffizienz und Wirtschaftlichkeit.

Schlüsselwörter

Kommunale Selbstverwaltung, Bayern, Gemeindegebietsreform, Gemeinderat, Bürgermeister, Landkreis, Bezirk, Regierungsbezirke, Verwaltungseinheit, Daseinsvorsorge, Demokratie, Wahlrecht, Gebietskörperschaft, Pflichtaufgaben, Satzungsautonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Aufbau und die Struktur der kommunalen Selbstverwaltung in Bayern sowie die Auswirkungen der bedeutenden Gemeindegebietsreform von 1971.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die drei Verwaltungsebenen (Gemeinden, Landkreise, Bezirke), deren rechtlicher Status, Aufgabenbereiche und demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine detaillierte Beleuchtung der bayerischen Verwaltungsstruktur und die historische Einordnung der Neugliederung Bayerns zur Effizienzsteigerung.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse relevanter Fachliteratur, Gesetzestexte (wie die Gemeindeordnung) und offizielle Dokumente der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der einzelnen Verwaltungsebenen sowie eine tiefgehende Betrachtung der Ziele und Ergebnisse der Gebietsreform.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem kommunale Selbstverwaltung, Gebietskörperschaft, Verwaltungseinheit und Daseinsvorsorge.

Warum war die Gebietsreform von 1971 für Bayern notwendig?

Aufgrund gestiegener Bevölkerungszahlen und komplexerer Verwaltungsanforderungen konnten viele Kleinstgemeinden ihre Versorgungsaufgaben nicht mehr eigenständig bewältigen, was eine Reform unausweichlich machte.

Was unterscheidet eine Gemeinde von einer Verwaltungseinheit?

Während die Gemeinde als soziales Gebilde durch räumliche Nähe der Menschen definiert wird, bezeichnet die Verwaltungseinheit den organisatorischen Rahmen, der auch in Ballungszentren Teile einer Gemeinde umfassen kann.

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Details

Title
Die kommunale Selbstverwaltung in Bayern und die Gemeindegebietsreform vom 16. Dezember 1971
College
University of Bamberg
Course
Politik
Grade
1,3
Author
Michael Schön (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V77621
ISBN (eBook)
9783638833288
ISBN (Book)
9783638833301
Language
German
Tags
Selbstverwaltung Bayern Gemeindegebietsreform Dezember Politik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schön (Author), 2002, Die kommunale Selbstverwaltung in Bayern und die Gemeindegebietsreform vom 16. Dezember 1971, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77621
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