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Bewertungssysteme und Schülerleistungen im Vergleich ausgewählter europäischer PISA – Teilnehmerländer

Title: Bewertungssysteme und Schülerleistungen im Vergleich ausgewählter europäischer PISA – Teilnehmerländer

Intermediate Examination Paper , 2003 , 46 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Antje Kurzmann (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die Idee zu diesem Vergleich entstand im Verlauf des Seminars Leistungserziehung und Leistungsbewertung in der Schule an der Universität Potsdam. Hinsichtlich des Leistungsbegriffes gibt es viele Aspekte, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Ein wichtiger Punkt ist dabei die PISA – Studie, deren Ergebnisse die Diskussion über die Bildungssysteme der einzelnen Ländern wieder entfachte. Da diese Studie auf internationaler Ebene stattfand, kam mir die Idee zu untersuchen, ob es zwischen den Bewertungssystemen der Länder und den Ergebnissen der PISA – Studie einen Zusammenhang geben könnte.
Aufgrund der nicht gerade üppig vorzufindenden Quellen und der Tatsache, dass man Bewertungssysteme nie ohne den Zusammenhang mit den Schulsystemen sehen kann, wurde der Bereich Schulsysteme als ein Schwerpunkt mit einbezogen.
Der Fokus liegt auf der Untersuchung ausgewählter europäischer PISA – Teilnehmerländer. Somit besitzt die Arbeit keinen empirischen Status. Vielmehr soll sie mögliche Tendenzen oder Zusammenhänge zwischen Merkmalen der Schulsysteme, der Bewertungssysteme und der Stellung im PISA – Ranking aufzeigen.
Ziel ist es Hypothesen aufzustellen, die möglicherweise als Anregung für vertiefende Arbeiten dienen.
Es wird sich außerdem insbesondere auf die Schul- und Bewertungssysteme der Primarstufe und der Sekundarstufe I konzentriert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Grundlegende Begriffe

1.1. Bildung

1.2. Lernkompetenz

1.3. Schlüsselqualifikationen

1.4. Schulischer Lernbegriff

1.5. Leistungsbegriff

2. Die PISA – Studie – Ein kurzer Überblick

2.1. Anliegen

2.2. Aufbau

2.3. Teilnehmer

2.4. Bezug zum Thema

3. Präsentation ausgewählter Länder

3.1. Begründung der Auswahl

3.2. Präsentation der Bildungssysteme

3.2.1. Dänemark

3.2.1.1. Schulsystem

3.2.1.2. Bewertungssystem

3.2.1.3. PISA – Resultat

3.2.2. Deutschland

3.2.2.1. Schulsystem

3.2.2.2. Bewertungssystem

3.2.2.3. PISA – Resultat

3.2.3. Finnland

3.2.3.1. Schulsystem

3.2.3.2. Bewertungssystem

3.2.3.3. PISA – Resultat

3.2.4. Griechenland

3.2.4.1. Schulsystem

3.2.4.2. Bewertungssystem

3.2.4.3. PISA – Resultat

3.2.5. Norwegen

3.2.5.1. Schulsystem

3.2.5.2. Bewertungssystem

3.2.5.3. PISA – Resultat

3.2.6. Schweden

3.2.6.1. Schulsystem

3.2.6.2. Bewertungssystem

3.2.6.3. PISA – Resultat

4. Auswertung

4.1. Gliederung der Schulsysteme

4.2. Einheitsschule und Klassenverband

4.3. Vorschulische Erziehung

4.4. Verwaltung und Organisation der Schulen

4.5. Abschlussprüfungen

4.6. Benotungssystem

4.7. Zeitpunkt der Notengebung

4.8. Zeugnisse und Versetzung

4.9. Förderung

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis der PISA 2000-Studie mögliche Zusammenhänge zwischen den Schul- und Bewertungssystemen ausgewählter europäischer Länder und deren Abschneiden im PISA-Ranking aufzuzeigen sowie Hypothesen für weiterführende Studien zu formulieren.

  • Vergleich der Bildungssysteme in Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Norwegen und Schweden.
  • Analyse der Struktur von Schul- und Bewertungssystemen im Kontext von Leistung und Bildungsbegriffen.
  • Untersuchung des Einflusses von Dezentralisierung, Einheitsschulmodellen und individueller Förderung.
  • Kritische Reflexion der PISA-Ergebnisse in Bezug auf das individuelle Noten- und Bewertungswesen der Länder.

Auszug aus dem Buch

1.2. Lernkompetenz

Ganzheitliche Lernkompetenz ist ein weiterer wichtiger Begriff, der keine einheitliche Definition besitzt. Eiko Jürgens definiert die ganzheitliche Lernkompetenz als „Zusammenführung von Sach-, Ich-, Methoden- und sozialen sowie emotionalen Kompetenzfeldern.“ (Jürgens 2000a, S. 7). Dieses Zusammenführen soll durch das Ineinandergreifen von sachlich-fachlichen und überfachlichen Lehrplaninhalten geschehen.

Kompetenzen stellen eine Art des Urteilsvermögens des Individuums dar, das heißt sie befähigen den Menschen sein Leben verantwortlich zu führen und Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Man kann Kompetenzen nicht einfach so erlernen, vielmehr entwickeln sie sich ein Leben lang kontinuierlich weiter. Jeder Mensch befindet sich durch seine individuelle Entwicklung und Erfahrung auf einer anderen Kompetenzstufe, was allerdings keinen Stillstand bedeutet. In der Schule soll der Prozess der Kompetenzenentwicklung so gut wie möglich durch Förderung der Kompetenzen im Unterricht und in der allgemeinen Erziehung unterstützt werden (vgl. PLIB).

Es zeigt sich, dass das ganzheitliche Lernkompetenzmodell (vgl. Abbildung 1) verschiedene Partialkompetenzen integriert, die immer im Zusammenhang gesehen und auch entwickelt werden. Man kann sie nicht isoliert „trainieren“. Dies sind die Selbst- bzw. Persönlichkeitskompetenz, die Sach- bzw. Fachkompetenz, die Methodenkompetenz und die Sozial- und emotionale Kompetenz.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Entstehung der Arbeit aus dem PISA-Kontext und erläutert die methodische Beschränkung auf ausgewählte europäische Länder ohne empirischen Anspruch.

1. Grundlegende Begriffe: Dieses Kapitel definiert zentrale pädagogische Konzepte wie Bildung, Lernkompetenz, Schlüsselqualifikationen, schulischen Lernbegriff und Leistungsbegriff als theoretische Basis.

2. Die PISA – Studie – Ein kurzer Überblick: Es erfolgt eine knappe Vorstellung der PISA-Studie, ihres Aufbaus und der Teilnehmer sowie deren Relevanz für das Thema dieser Arbeit.

3. Präsentation ausgewählter Länder: Detaillierte Darstellung der Schul- und Bewertungssysteme sowie der PISA-Resultate für Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Norwegen und Schweden.

4. Auswertung: Analyse und Vergleich der länderspezifischen Bildungsmerkmale unter Aufstellung von Hypothesen zu deren Zusammenhang mit PISA-Ergebnissen.

5. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Erkenntnisse und betont die Bedeutung individueller Förderung für ein erfolgreiches Bildungssystem.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Bildungssysteme, Leistungsbewertung, Lernkompetenz, Schulsysteme, Einheitsschule, individuelle Förderung, Notengebung, Schülerleistungen, Sekundarstufe, Lesekompetenz, pädagogische Ansätze, internationale Vergleichsstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen nationalen Schul- und Bewertungssystemen und den Ergebnissen der PISA 2000-Studie in ausgewählten europäischen Ländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der strukturellen Gliederung von Schulsystemen, unterschiedlichen Bewertungsmodellen und Ansätzen zur individuellen Förderung von Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Hypothesen aufzustellen, wie bestimmte schulische Merkmale (wie Autonomie oder Einheitsschule) die Leistungen beeinflussen können, um Anregungen für weitere Forschungen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse auf theoretischer Basis unter Verwendung existierender Materialien zur PISA 2000-Studie sowie länderspezifischer Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Bildungssysteme von Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Norwegen und Schweden detailliert porträtiert und anschließend im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie PISA-Studie, Bildungs- und Bewertungssysteme, individuelle Förderung und Leistungsvergleich charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Einheitsschule in der Argumentation der Autorin?

Die Autorin stellt die Hypothese auf, dass ein weniger gegliedertes Schulsystem (Einheitsschule) eher zu besseren Leistungen führt als ein stark differenziertes System wie in Deutschland.

Warum schneidet laut der Autorin Finnland im PISA-Ranking besonders gut ab?

Die Autorin hebt neben dem Schulsystem vor allem die starke individuelle Förderung durch spezialisiertes Personal und die hohe Autonomie der Schulen als Erfolgsfaktoren hervor.

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Details

Title
Bewertungssysteme und Schülerleistungen im Vergleich ausgewählter europäischer PISA – Teilnehmerländer
College
University of Potsdam  (Institut für Pädagogik)
Grade
2,0
Author
Antje Kurzmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
46
Catalog Number
V77655
ISBN (eBook)
9783638820752
ISBN (Book)
9783638820974
Language
German
Tags
Bewertungssysteme Schülerleistungen Vergleich PISA Teilnehmerländer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Kurzmann (Author), 2003, Bewertungssysteme und Schülerleistungen im Vergleich ausgewählter europäischer PISA – Teilnehmerländer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77655
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