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Selbsthilfe bei Angst. Methoden zur Angstbewältigung

Title: Selbsthilfe bei Angst. Methoden zur Angstbewältigung

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tobias Battenberg (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Viele Menschen in unserer Gesellschaft leiden unter den verschiedensten Ängsten. Angst kann viele verschiedene Ausdrucksformen mit sich bringen. So sitzt sie manchem Menschen „im Nacken“, dem anderen „schlägt sie auf den Magen“, die meisten haben Herzklopfen und andere wiederum empfinden Schwindelgefühle. Oft ist es allein schon der Schwindel, der die Angst bezeichnet. Viele betroffene Menschen werden von einem betreuenden Arzt zum nächsten geschickt, da manche Ängste oft nicht konkret als Ängste und einer damit evtl. notwendigen Verhaltenstherapie diagnostiziert werden. Andere Betroffene wiederum versuchen in unserer schnelllebigen Zeit aufkommende negative Gefühle und Körperreaktionen mit Medikamenten in den Griff zu bekommen. Dies führt in der Regel aber meist nur zur Unterdrückung der Gefühle, nicht jedoch zur Klärung der Ursache selbst.

Fast jeder Mensch hat kleinere Ängste. Bei einigen Betroffenen können diese Ängste im Laufe der Zeit Panikattacken auslösen und machen damit den normalen Alltag nahezu unmöglich.

Die vorliegende Arbeit soll Methoden an die Hand geben, die in Selbsthilfe erlernt werden, mit denen Ängste und aufkommende Angstattacken in ihrer Intensität verringert, oder aber auch gänzlich abgeschaltet werden können. Selbsthilfe zur Angstbewältigung kann helfen, kleinere Ängste zu beherrschen, kann aber auch therapiebegleitend ihre Wirkung entfalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methoden zur Angstbewältigung

2.1 Einleitung

2.2.1 Angst wahrnehmen

2.2.2 Angst erklärbar machen

2.2.3 Der Angst bewusst begegnen

2.2.4 Angst kontrollieren

2.2.5 Von Stress befreien

3. Prävention

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Betroffenen praxisorientierte Methoden zur Selbsthilfe bei Ängsten und Panikattacken an die Hand zu geben, um deren Intensität zu verringern oder diese langfristig zu bewältigen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, welche konkreten Verhaltensweisen und Übungen im Alltag genutzt werden können, um angstauslösende Situationen besser zu kontrollieren und den Heilungsprozess unterstützend zu begleiten.

  • Systematische Erfassung und Beobachtung von Angstsymptomen durch ein Angsttagebuch.
  • Methoden der kognitiven Umstrukturierung und der bewussten Konfrontation mit der Angst.
  • Einsatz von Konzentrations- und Sinnesübungen zur Bewältigung akuter Panikzustände.
  • Physiologische Ansätze durch Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung.
  • Präventive Strategien zur langfristigen Stabilisierung und Stresstoleranz.

Auszug aus dem Buch

1. Übung: Ich stelle mir die Situation vor

Der Betroffene begibt sich entspannt in eine sitzende Position und atmet ca. zwei Minuten bewusst tief ein und aus. Dann beginnt er sich eine angstauslösende Situation wie z.B. in Stufe 1 (siehe Tab. 2) detailliert vorzustellen und seine Atemfrequenz zu steigern. Die Situation und die aufkommenden Bilder stellt er sich sehr genau vor und achtet besonders darauf, welche Gefühle sich im Körper ausbreiten. Als nächsten Schritt fängt die Person an sich in der vorgestellten Situation zu bewegen oder auch darin zu agieren – egal ob Angst oder ein anderes Gefühl aufkommt.

Falls dann im Innern der Person bewertende Kommentare aufkommen, sollen diese genau analysiert werden. Im Besonderen daraufhin, ob diese die Angstintensität schwächen oder stärken.

Wenn dies jedoch alles nicht gelingt, kann es sein, dass der Betroffene über mangelndes Vorstellungsvermögen verfügt. Dann empfiehlt Butollo, dass die Person versuchen soll sich der Realsituation bewusst und langsam anzunähern.

Butollo stellt heraus, dass das Wichtigste an dieser Übung sei, dass der Betroffene die Situation bewusst erspürt und die Gefühle und inneren Zustände genau analysiert und diese vor allem versuchen soll länger auszuhalten als er es üblicherweise tun würde. Selbst wenn die Angst käme. Denn es könne ja eigentlich nichts passieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Verbreitung von Ängsten in der Gesellschaft und stellt die Zielsetzung dar, Methoden zur eigenständigen Angstbewältigung aufzuzeigen.

2. Methoden zur Angstbewältigung: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Ansätze, von der Dokumentation durch Angsttagebücher bis hin zu Konfrontationsübungen und Entspannungstechniken, um Ängste aktiv anzugehen.

3. Prävention: Hier werden weiterführende Tipps und präventive Verhaltensweisen dargestellt, um langfristig stabil zu bleiben und Rückfällen in Angstzustände entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Selbsthilfe, Angstbewältigung, Panikattacken, Angsttagebuch, Konfrontationstherapie, progressive Muskelentspannung, Stressmanagement, kognitive Umstrukturierung, Vermeidung, Bewältigungsstrategien, Angst, Psychologie, Atemtechnik, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von praktischen Selbsthilfemethoden für Menschen, die unter Ängsten und Panikattacken leiden, um den Alltag besser bewältigen zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wahrnehmung der Angst, der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen, der Kontrolle von Panikmomenten sowie Entspannungstechniken.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Betroffenen Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Angstintensität verringern und ihre Handlungsfähigkeit in Angstsituationen durch eigene Übungen wiederherstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse verhaltenstherapeutischer Ansätze und einschlägiger psychologischer Fachliteratur zur Selbsthilfe bei Angststörungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Übungen vorgestellt, darunter das Führen von Angsttagebüchern, verschiedene Stufen der Konfrontationsvorstellung sowie physiologische Hilfsmittel wie die progressive Muskelentspannung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Angstbewältigung, Panikattacken, Selbsthilfe, Konfrontation, Stressmanagement und Entspannungstechniken.

Was genau ist der Zweck des "Angsttagebuchs"?

Es dient dazu, Zusammenhänge zwischen bestimmten Situationen, den daraus resultierenden Paniksymptomen und den eigenen Gedanken zu erkennen, um eine realistischere Interpretation der Angst zu ermöglichen.

Warum wird in den Übungen empfohlen, die Angst länger auszuhalten?

Das Ziel ist es, die Erfahrung zu machen, dass die Angst bei längerem Aushalten ohne Flucht nicht zur Katastrophe führt, was den Lernprozess zur Bewältigung der Situation unterstützt.

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Details

Title
Selbsthilfe bei Angst. Methoden zur Angstbewältigung
College
Academy for Design Cologne
Grade
1,3
Author
Tobias Battenberg (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V77754
ISBN (eBook)
9783638822237
ISBN (Book)
9783638822817
Language
German
Tags
Selbsthilfe Angst Methoden Angstbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Battenberg (Author), 2007, Selbsthilfe bei Angst. Methoden zur Angstbewältigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77754
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