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Erfolgsbeteiligung als ein System der materiellen Mitarbeiterbeteiligung

Title: Erfolgsbeteiligung als ein System der materiellen Mitarbeiterbeteiligung

Seminar Paper , 2007 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Papesch (Author), David Noak (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Ein Impuls zur ständigen Veränderungsbereitschaft, der gleichzeitig eine Herausforderung an die Unternehmensführung darstellt, ist die hohe Dynamik und Komplexität des Um- und Infeldes der Unternehmung sowie ein zunehmender Innovations- und Kostenwettbewerb. In diesem Zusammenhang stellen Konzepte wie Lean Management, Kaizen oder Total Quality Management eine Steigerung der Produktivität bei gleichzeitiger Senkung der Kosten dar. Sind jedoch die entsprechenden Potentiale ausgeschöpft, sinkt der Fokus zur Rationalisierung. Dieser Tatbestand und eine zunehmende Bedeutung des Humankapitals haben den Stellenwert personalorientierter Handlungsmaßnahmen erhöht.

Um talentierte und gute Mitarbeiter in Zeiten hohen Wettbewerbs an sich zu binden, versuchen Unternehmen ein interessantes leistungs- und erfolgsorientiertes Entgeltsystem zu schaffen. Eine Binsenweisheit besagt, dass beteiligte Mitarbeiter oft bessere Mitarbeiter sind als Unbeteiligte. Zu klären bleibt nur, wie viel Beteiligung sinnvoll für die Unternehmen und interessant für die Mitarbeiter ist. Kaum ein Unternehmen kann es sich heute erlauben ein anreizorientiertes Entgeltsystem nicht einzuführen und zu gestalten, da als Konsequenz einer Nichteinführung die Loyalität der Mitarbeiter sinken und ein Mangel an motiviertem Personal herrschen würde. Während in den Vereinigten Staaten leistungsbezogene Entgeltsysteme Mitarbeiter aller Hierarchiestufen berücksichtigen, betrifft es in europäischen Unternehmen nur das Top-Management. Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung der Humanressourcen erhöht sich der Druck auf die Unternehmen neue Maßnahmen der Personalpolitik zu entwickeln. Im Rahmen dieser Veränderungsnotwendigkeit wird die Erneuerung betrieblicher Anreizsysteme immer wichtiger, obwohl dies lange Zeit als Tabuthema gesehen wurde. Heute geht die Entwicklung dahin, Mitarbeiter aller Hierachiestufen im Leistungs- und erfolgsorientierten Entgeltsystem zu berücksichtigen. Dies gilt als positives Argument für die Unternehmen am Arbeitsmarkt sowie als Indikator für Mitarbeiter zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze und Demonstration der wirtschaftlichen Stärke ihres Unternehmens.

Zielsetzung dieser Arbeit ist die ausführliche Darstellung der erfolgskritischen Faktoren eines Anreizsystems am Beispiel der Erfolgsbeteiligung als ein System der materiellen Mitarbeiterbeteiligung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2 Rahmenbedingungen materieller Mitarbeiterbeteiligung

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Historische Entwicklung

2.3 Ziele und Auswirkungen

3 Theoretische Grundlagen betrieblicher Anreizsysteme

3.1 Grundmerkmale von Anreizsystemen

3.2 Modellannahmen des Anreizsystems

3.3 Anreizsysteme als Elemente eines Führungssystems

3.4 Anforderungen an die Gestaltung von Anreizsystemen

3.4.1 Intersubjektive Überprüfbarkeit

3.4.2 Anreizkompatibilität

3.4.3 Gerechtigkeit

3.4.4 Stabilität

3.4.5 Wirtschaftlichkeit

4 Mitarbeiterbeteiligung als Teil eines Anreizsystems

4.1 Materielle Mitarbeiterbeteiligung

4.1.1 Erfolgsbeteiligung

4.1.2 Kapitalbeteiligung

4.2 Immaterielle Mitarbeiterbeteiligung

5 Ausgestaltungsformen der Erfolgsbeteiligung

5.1 Leistungsorientierte Erfolgsbeteiligung

5.2 Ertragsorientierte Erfolgsbeteiligung

5.3 Gewinnorientierte Erfolgsbeteiligung

5.3.1 Ausgangsbasis der Bilanzgewinnbeteiligung

5.3.2 Ermittlung des verteilungsfähigen Gewinns

5.3.3 Gewinnverteilung auf Arbeit und Kapital

5.3.4 Gewinnverteilung auf die einzelnen Mitarbeiter

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Gestaltung von materiellen Mitarbeiterbeteiligungssystemen, insbesondere der Erfolgsbeteiligung, als essenzielles Anreizinstrument in modernen Unternehmen. Ziel ist es, die erfolgskritischen Faktoren für die Implementierung solcher Systeme zu analysieren, um sowohl die Mitarbeitermotivation als auch die Unternehmensbindung nachhaltig zu stärken.

  • Theorie und Rahmenbedingungen betrieblicher Anreizsysteme
  • Klassifizierung materieller und immaterieller Beteiligungsformen
  • Methoden und Herausforderungen der leistungsorientierten Erfolgsbeteiligung
  • Analyse ertragsorientierter Beteiligungsmodelle
  • Strukturen und Bilanzierungsfragen der Gewinnbeteiligung

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Intersubjektive Überprüfbarkeit

Das Prinzip der intersubjektiven Überprüfbarkeit fordert, dass die Ausgestaltung der Elemente des Anreizsystems von allen beteiligten Parteien, also von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und im Streitfall auch von Dritten, in nachvollziehbarer Weise verifiziert werden können. Diese Bedingung ist vor allem im Hinblick auf die gewählte Bemessungsgrundlage von Bedeutung. Wird die Bedingung verletzt, entstehen Kontrollkosten, die größer sind als der Nutzen des Anreizsystems. Weiterhin ist die Bedingung verletzt, wenn keine oder nur eine der beteiligten Parteien die Ausprägungen der Bemessungsgrundlagen nachvollziehen und kontrollieren kann.

Wird der Mitarbeiter am erzielten Erfolg beteiligt, so muss nach der intersubjektiven Überprüfbarkeit eine eindeutige Vereinbarung darüber getroffen werden, nach welcher Bemessungsgrundlage der Erfolg ermittelt werden soll. Da es zahlreiche Konzepte der Erfolgsmessung gibt, wird in den nachfolgenden Kapiteln auf die wesentlichen Formen der Erfolgsmessung eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Wettbewerbsdruck und die Bedeutung des Humankapitals, wodurch die Erneuerung von Anreizsystemen zur Mitarbeiterbindung zentral wird.

2 Rahmenbedingungen materieller Mitarbeiterbeteiligung: Dieses Kapitel definiert Mitarbeiterbeteiligung und skizziert ihre historische Entwicklung sowie die damit verbundenen Ziele für Unternehmen und Arbeitnehmer.

3 Theoretische Grundlagen betrieblicher Anreizsysteme: Hier werden die theoretischen Anreiztheorien erläutert und die Anforderungen wie Gerechtigkeit, Anreizkompatibilität und Wirtschaftlichkeit für deren Gestaltung abgeleitet.

4 Mitarbeiterbeteiligung als Teil eines Anreizsystems: Das Kapitel differenziert zwischen materiellen (Erfolgs- und Kapitalbeteiligung) sowie immateriellen Beteiligungsformen und ordnet diese in den Kontext des Führungssystems ein.

5 Ausgestaltungsformen der Erfolgsbeteiligung: Eine detaillierte Betrachtung der verschiedenen Beteiligungsarten, von leistungsorientierten über ertragsorientierte bis hin zur detaillierten Bilanzgewinnbeteiligung.

6 Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass materielle Beteiligung als Teil einer gelebten Unternehmenskultur unverzichtbar ist und in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbeteiligung, Erfolgsbeteiligung, Anreizsysteme, Kapitalbeteiligung, Gewinnbeteiligung, Unternehmenskultur, Leistungsbereitschaft, Personalführung, Anreizkompatibilität, Bilanzgewinn, Personalmanagement, Motivation, Mitunternehmertum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Systeme der materiellen Mitarbeiterbeteiligung und ihre Rolle als Motivations- und Steuerungsinstrument innerhalb moderner betrieblicher Anreizsysteme.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen, die Abgrenzung von Beteiligungsformen (materiell vs. immateriell) sowie spezifische Modelle der Erfolgs- und Gewinnbeteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung erfolgskritischer Faktoren bei der Gestaltung von Beteiligungssystemen, um diese effektiv in die Unternehmensführung zu integrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse sowie der wissenschaftlichen Aufbereitung von Modellen betrieblicher Anreizsysteme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Anforderungen an Anreizsysteme, klassifiziert die Beteiligungsformen und detailliert die verschiedenen Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfolgsbeteiligung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Erfolgsbeteiligung, Anreizkompatibilität, materielle Beteiligung, Mitunternehmertum und Unternehmenserfolg.

Warum ist die Bilanzgewinnbeteiligung in der Praxis oft bevorzugt?

Sie gilt aufgrund der Prüfung durch das Finanzamt oder externe Wirtschaftsprüfer als objektiv und genießt daher bei der Belegschaft eine hohe Akzeptanz.

Warum ist die intersubjektive Überprüfbarkeit so wichtig?

Ohne eine für beide Seiten nachvollziehbare Bemessungsgrundlage entstehen Akzeptanzprobleme und hohe Kontrollkosten, die den Nutzen des Anreizsystems gefährden.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Erfolg?

Erfolgsbeteiligung ist laut den Autoren nur dann nachhaltig wirksam, wenn sie nicht isoliert eingeführt, sondern fest in die Unternehmenskultur verankert wird.

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Details

Title
Erfolgsbeteiligung als ein System der materiellen Mitarbeiterbeteiligung
College
University of applied sciences, Munich
Course
Unternehmensführung im Mittelstand
Grade
1,7
Authors
Matthias Papesch (Author), David Noak (Author)
Publication Year
2007
Pages
30
Catalog Number
V78266
ISBN (eBook)
9783638829632
ISBN (Book)
9783638832380
Language
German
Tags
Erfolgsbeteiligung System Mitarbeiterbeteiligung Unternehmensführung Mittelstand
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Papesch (Author), David Noak (Author), 2007, Erfolgsbeteiligung als ein System der materiellen Mitarbeiterbeteiligung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78266
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