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Friedrich Nietzsche und die Tradition des europäischen Aphorimus

Titel: Friedrich Nietzsche und die Tradition des europäischen Aphorimus

Referat (Ausarbeitung) , 2007 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nils Priewe (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung des Referats „Friedrich Nietzsche und die Tradition des europäischen Aphorismus“ soll einen Überblick über die Entwicklung und Tradition des Aphorismus, dieser kleinen literarischen Form und Gattung, ermöglichen. Anschließend soll geprüft werden, wie Nietzsche zur Tradition steht. Dabei wird zuerst die europäische Tradition (Entwicklung) der aphoristischen Form umfassend dargestellt und in einem zweiten Teil der Versuch unternommen, Nietzsches Aphorismen in diese Tradition einzuordnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Aphorismus
    • Der wissenschaftliche Einfluss
    • Der Aphorismus als literarische Gattung
      • Die europäische Tradition des Aphorismus
      • Die Entwicklung und Tradition des deutschen Aphorismus
    • Nietzsche und die europäische Tradition
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die Entwicklung und Tradition des Aphorismus als literarische Form und Gattung. Insbesondere soll untersucht werden, wie Friedrich Nietzsche zur Tradition des europäischen Aphorismus steht.

  • Die historische Entwicklung der aphoristischen Form
  • Die wissenschaftlichen und literarischen Einflüsse auf den Aphorismus
  • Die Bedeutung des Aphorismus in der europäischen Literatur
  • Nietzsches Beitrag zur aphoristischen Tradition
  • Die Einordnung von Nietzsches Aphorismen in den europäischen Kontext

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung gibt einen kurzen Überblick über die Themen und Ziele der Arbeit. Sie stellt die Frage nach der Entwicklung und Tradition des Aphorismus und nach Nietzsches Verhältnis zu dieser Tradition.

Der Aphorismus

Dieses Kapitel untersucht die gattungsästhetische Kunstform des Aphorismus und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte. Es beleuchtet den wissenschaftlichen Einfluss des Aphorismus, insbesondere im Kontext der antiken Medizin. Außerdem wird die literarische Entwicklung der aphoristischen Form dargestellt und die Bedeutung von Begriffen wie Maximen, Sentenz, Essay und Fragment erläutert.

Der wissenschaftliche Einfluss

Dieses Kapitel befasst sich mit den Wurzeln des Wortes „Aphorismus“ im Griechischen und seiner Bedeutung in der antiken Medizin. Es wird das Corpus Hippokratikum als Hauptwerk der griechischen Aphoristik vorgestellt und die Bedeutung des Begriffs Aphorismus als kurze, medizinische Einzelerkenntnisse und -ratschläge hervorgehoben. Der Einfluss der antiken Medizin auf die Bedeutung des Wortes Aphorismus wird deutlich gemacht.

Der Aphorismus als literarische Gattung

Dieses Kapitel verdeutlicht, dass die Wurzeln des Aphorismus als literarische Form zwar in der Antike liegen, aber die wissenschaftliche Prägung des Begriffs „Aphorismus“ zunächst dominierte. Es wird gezeigt, dass bereits bei Hippokrates medizinische Lehren mit Lebenslehren verbunden waren und der Wille zu thematischer Kürze erkennbar war.

Die europäische Tradition des Aphorismus

Dieses Kapitel befasst sich mit der Entwicklung des modernen Aphorismus in der Renaissance. Es wird gezeigt, dass der Aphorismus in dieser Zeit Sprachform des Neubeginns, Eigensinns und Widerspruchs gegen die Tradition wurde. Das Werk „Adagia“ von Erasmus von Rotterdam wird als Beispiel für aphoristische Züge in der Renaissance vorgestellt. Es wird auch die thematische Erweiterung der Form bei Francis Bacon und William Hazlitt beleuchtet.

Schlüsselwörter

Aphorismus, Tradition, Literaturgeschichte, europäische Literatur, Friedrich Nietzsche, antike Medizin, Corpus Hippokratikum, Renaissance, Erasmus von Rotterdam, Francis Bacon, William Hazlitt, gattungsästhetische Kunstform, prägnanter Ausspruch, Maximen, Sentenz, Essay, Fragment, wissenschaftlicher Einfluss, literarische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Aphorismus?

Ein Aphorismus ist eine kurze, prägnante literarische Form, die eine Einzelerkenntnis oder einen philosophischen Gedanken pointiert ausdrückt.

Welchen Ursprung hat der Aphorismus in der Wissenschaft?

Der Begriff stammt aus der antiken griechischen Medizin (Corpus Hippokratikum), wo Aphorismen als kurze medizinische Lehrsätze und Ratschläge dienten.

Wie prägte Friedrich Nietzsche die aphoristische Tradition?

Nietzsche nutzte den Aphorismus als zentrales Stilmittel, um seine Philosophie des Widerspruchs und der Umwertung aller Werte in einer un-systematischen Form darzustellen.

Was änderte sich für den Aphorismus während der Renaissance?

In der Renaissance wurde der Aphorismus zur Sprachform des Neubeginns und des Eigensinns, wie etwa bei Erasmus von Rotterdam in seinen „Adagia“.

Was ist der Unterschied zwischen Aphorismus, Maxime und Fragment?

Die Arbeit erläutert diese Begriffe als verwandte Formen der Kürze, wobei der Aphorismus oft durch seinen individuellen Erkenntnischarakter und seine literarische Ästhetik besticht.

Welche englischen Autoren beeinflussten die Gattung?

Es werden Francis Bacon und William Hazlitt als wichtige Vertreter der europäischen Aphoristik-Tradition genannt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Friedrich Nietzsche und die Tradition des europäischen Aphorimus
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für deutsche Sprache und Literatur II)
Veranstaltung
Nietzsches aphoristische Schriften
Note
1,7
Autor
Nils Priewe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
16
Katalognummer
V78305
ISBN (eBook)
9783638837507
ISBN (Buch)
9783638837514
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich Nietzsche Tradition Aphorimus Nietzsches Schriften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nils Priewe (Autor:in), 2007, Friedrich Nietzsche und die Tradition des europäischen Aphorimus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78305
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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