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Bürgertum in Deutschland - anhand der Jugenderinnerungen Georg Alexanders von Kügelgen

Titre: Bürgertum in Deutschland - anhand der Jugenderinnerungen Georg Alexanders von Kügelgen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Morgana Perkow (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - 1848, Empire, Impérialisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen wurde 1802 in Russland geboren und starb 1867 in Ballenstedt. Er wuchs als Sohn des Malers Georg von Kügelgen in Dresden auf, wo er später ebenfalls an der Kunstakademie studierte. Er versuchte sein Leben lang der Kunst seines Vaters so nahe wie möglich zu kommen. Diese entsprach jedoch nicht mehr der Zeit, so dass Wilhelm von Kügelgen sich als Maler keinen besonders großen Namen machte. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich seinen Memoiren. Die „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ wurden 1922 veröffentlicht und zu einem der Lieblingsbücher des deutschen Bürgertums.
Die Memoiren sind in sieben Teile gegliedert, welche die markanten Lebensabschnitte Kügelgens kennzeichnen. Diese Arbeit behandelt den ersten dieser Teile, der sich mit den frühen Kindheitserinnerungen, den „ersten ungeschulten Maitagen seiner Jugend“1 beschäftigt. Die Aspekte der Familie, Religion und Natur bilden hierin den Kern seiner Erzählungen, so dass auf diese und ihre Bedeutung für Kügelgen im Einzelnen eingegangen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Familie

1. Die Großeltern

2. Familie und Freunde

III. Bedeutung der Religion

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Kindheitserinnerungen von Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen, um den Einfluss von familiärer Erziehung, religiöser Prägung und gesellschaftlichen Umbrüchen auf seine Entwicklung im Kontext des deutschen Bürgertums zwischen 1750 und 1850 zu untersuchen.

  • Die Rolle der Familie und die Bedeutung der Erziehung im 19. Jahrhundert
  • Einfluss von Religion und Spiritualität auf die kindliche Weltsicht
  • Die Auswirkungen gesellschaftlicher und politischer Wirren auf das bürgerliche Familienleben
  • Die prägende Kraft von Vorbildfunktionen der Eltern und Großeltern
  • Verhältnis von Naturerleben und philosophischer Bildung in der Kindheit

Auszug aus dem Buch

II. Familie

Die Schilderungen Wilhelm von Kügelgens beginnen mit Wilhelms Vater und dessen Entschluss nach Russland zu gehen. Während der Wirren der Französischen Revolution und den bald folgenden Auswirkungen insbesondere auf seine Heimat, das Rheinland, begann Georg Kügelgen sein Studium der Malerei in Rom. Es war damals üblich, an namenhaften Universitäten im Ausland zu studieren, um nicht nur Geist und Wissen zu schulen, sondern auch um den Horizont zu erweitern. Nicht allein das Studium, sondern Welterfahrung galt als Bildungsziel. Man sollte die Vielseitigkeit der Welt und ihrer Menschen selber erleben, um sie zu verstehen und um darin leben zu können.

Nach seinem Studium zog es ihn jedoch nicht mehr nach Deutschland zurück. Deutschlands Niederlage gegen Napoleon ließ sein Ehrgefühl leiden und so wollte er vor der Schmach fliehen. Sein Leben lang hatte er eine stark ausgeprägt anti-französische Einstellung. Dieses Verurteilen einer ganzen Nation lebte er seinem Sohn Wilhelm stets vor. Eine Erinnerung Wilhelms hat mit einer Puppe zu tun, die ein damaliger Bekannter ihm schenkte, kurz nachdem der Kurfürst von Sachsen 1806 Napoleons Bundesgenossenschaft beigetreten war um vor der Plünderung bayrischer Soldaten sicher zu sein. Diese Puppe war in bayrischer Uniform gekleidet und der Vater ermutigte Wilhelm, diese Puppe mit einem Säbel zu vernichten. Jene Szene hatte sein Vater sogar zur besonderen Erinnerung als Familienportrait festgehalten.

In Deutschland hielt den Vater nichts mehr, so dass er sich auf den Weg in den Norden machte. In Reval lernte er seine Frau kennen und zog mit ihr nach St. Petersburg. In Russland hatte im Jahr 1801 gerade Zar Alexander I., der Enkel Katharina der Großen, den russischen Thron bestiegen. Kügelgen nennt diesen in seinen Erinnerungen „die Hoffnung aller dortigen Menschenfreunde“.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Person Wilhelm von Kügelgen ein und erläutert den Fokus der Arbeit auf die frühen Kindheitserinnerungen aus seinen Memoiren.

II. Familie: Hier werden die Erziehungsmethoden der Eltern, die Bedeutung von Vorbildern und das Aufwachsen in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche detailliert beschrieben.

III. Bedeutung der Religion: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss christlicher Glaubenssätze, religiöser Fabeln und existentieller Fragen auf die kindliche Psyche Kügelgens.

IV. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie das bürgerliche Milieu, familiäre Bindungen und äußere Einflüsse Kügelgens Charakter und seine spätere Entwicklung prägten.

Schlüsselwörter

Wilhelm von Kügelgen, Jugenderinnerungen, Deutsches Bürgertum, Familienerziehung, 19. Jahrhundert, Religion, Sozialisation, Napoleonische Kriege, Kindheit, Bildungsziel, Vaterbild, Mutterbild, Naturverständnis, Identitätsbildung, Memoiren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ von Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen mit dem Ziel, die prägenden Einflüsse auf seine Kindheit im 19. Jahrhundert zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der familiäre Zusammenhalt, die Bedeutung von Erziehung, der Einfluss von Religion sowie die Rolle des Bürgertums in einer politisch unruhigen Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie die frühen Kindheitserfahrungen und die engen familiären Bindungen den Charakter Kügelgens formten und ihn in seinem späteren Leben als Maler beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literatur- und inhaltsanalytische Methode angewandt, die den Quellentext der Memoiren unter Einbeziehung historischer und erziehungswissenschaftlicher Kontexte auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des familiären Umfelds, inklusive der Rollen von Eltern und Großeltern, sowie die tiefgreifende Analyse der religiösen Prägung Kügelgens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen u.a. Familienerziehung, Bürgertum, religiöse Sozialisation, Identität und historische Kontextualisierung der napoleonischen Ära.

Welche Rolle spielt die Natur für Kügelgen?

Die Natur dient für Kügelgen als Rückzugsort und Symbol der Reinheit, wobei seine tiefe Naturverbundenheit stark durch die mütterliche Erziehung und philosophische Einflüsse geprägt wurde.

Warum hinterfragte Kügelgen die religiösen Aussagen seines Vaters?

Aufgrund seines schon früh ausgeprägten logischen Verstandes und der in den Memoiren reflektierten Mischung aus kindlichem Glauben und kritischem Zweifeln hinterfragte er Dogmen, wie etwa die genaue Beschaffenheit Gottes.

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Résumé des informations

Titre
Bürgertum in Deutschland - anhand der Jugenderinnerungen Georg Alexanders von Kügelgen
Université
University of Wuppertal
Cours
Seminar: Deutsches Bürgertum 1750-1850
Note
1,3
Auteur
Morgana Perkow (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
16
N° de catalogue
V78413
ISBN (ebook)
9783638834551
ISBN (Livre)
9783656065111
Langue
allemand
mots-clé
Bürgertum Deutschland Jugenderinnerungen Georg Alexanders Kügelgen Seminar Deutsches Bürgertum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Morgana Perkow (Auteur), 2006, Bürgertum in Deutschland - anhand der Jugenderinnerungen Georg Alexanders von Kügelgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78413
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Extrait de  16  pages
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