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The concept of Homo Economicus helps us understand human motivations in economic transactions

Título: The concept of Homo Economicus helps us understand human motivations in economic transactions

Ensayo , 2007 , 7 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mara Pankau (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Der Essay beschäftigt sich mit dem Konzept des Homo Oeconomicus. Zuerst wird hierzu die historische Entwicklung des Konzeptes Homo Oeconomicus angerissen, um die nötigen Grundlagen für die dann folgende Diskussion zu schaffen. Dann werden Vor- und Nachteile des Konzepts beleuchtet und diskutiert. Im Mittelpunkt steht hierbei die Fragestellung „Ist die Vorstellung vom Menschen als ein ausschließlich an wirtschaftlichem Nutzen orientierten Subjekt hilfreich für die Wirtschaftswissenschaft?“ Argumentiert wird hierbei für die These „Das Konzept des Homo Oeconomicus ist ein defizitäres, aber dennoch sinnvolles Modell in der Wirtschaftswissenschaft.“

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Homo Oeconomicus

3. Kritik am Modell des Homo Oeconomicus

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Relevanz des Homo Oeconomicus als Modell des wirtschaftenden Menschen. Ziel ist es zu analysieren, ob das Konzept trotz seiner Reduzierung auf rein wirtschaftliche Interessen und trotz zahlreicher Kritikpunkte als hilfreiches Werkzeug für die moderne Wirtschaftswissenschaft dienen kann.

  • Historische Entwicklung des Homo Oeconomicus
  • Annahmen der klassischen Ökonomie nach Adam Smith und John Stuart Mill
  • Kritik an der Komplexitätsreduktion und Annahmen der Rationalität
  • Gegenüberstellung von individueller und kollektiver Rationalität
  • Bedeutung von Modellen für die wissenschaftliche Forschung

Auszug aus dem Buch

Die Kritik am Konzept des Homo Oeconomicus

Und dennoch gibt es Kritikpunkte am Konzept des Homo Oeconomicus, die nicht so leicht von der Hand zu weisen sind. So weist Leibnitz Preisträger Axel Ockenfels darauf hin, dass das Modell das menschliche Ungerechtigkeitsempfinden nicht mit einbezieht. Seiner Meinung nach handeln Menschen nur dann rational, wenn sie sich einigermaßen fair behandelt fühlen. Haben sie das Gefühl, übervorteilt zu werden und es ergibt sich die Chance, den Schuldigen dafür zu bestrafen, so werden sie dies tun, auch wenn sie selbst dabei ihren Gewinn nicht maximieren können (vgl. DEUTSCHE WELLE 2005). Er verweist hierbei auf das Ultimatum-Spiel.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass rationales Handeln zu irrationalen Ergebnissen führen kann, ist die Situation des Gefangenen-Dilemmas (vgl. SAUTTER). Zum Beispiel „dort, wo jeder einzelne Produzent einer bestimmten Branche seine Kosten dadurch senken kann, dass er nichtverwertbare Produktionsrückstände in den Abfluss kippt. (...) Aus der Perspektive der individuellen Gewinnmaximierung ist dies rational; wenn aber alle in diesem Sinne rational handeln, versinken sie schließlich gemeinsam im Dreck“ (SAUTTER. S.4). Sautter schließt aus seinen Ausführungen zum Gefangenen-Dilemma, dass zu dem rationalen Interesse der Akteure auch ein gewissen Vertrauen vorausgesetzt werden muss. Vertrauen in den Staat, der „den Unterschied zwischen individueller und kollektiver Rationalität beseitigt“ (SAUTTER. S.4), oder Vertrauen in den Mitgefangenen, der hoffentlich nicht versucht seinen Nutzen auf Kosten des anderen zu maximieren.

Ein weiterer Kritikpunkt am Konzept des Homo Oeconomicus ist die fehlende Voraussicht des Individuums, was Ökologie und Ressourcen-Begrenztheit angeht. Zwar waren zu Mills Zeiten diese Gefahren noch wenig bekannt, heute sind sie aber aus der Ökonomie nicht mehr wegzudenken. Unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum ist nicht mehr vorstellbar und weist den Homo Oeconomicus daher in seine Schranken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Homo Oeconomicus als idealtypisches Konstrukt und leitet die Fragestellung ab, ob das Modell trotz seiner Vereinfachungen weiterhin einen wissenschaftlichen Mehrwert bietet.

2. Die Entwicklung des Homo Oeconomicus: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung des Konzepts nach, insbesondere durch John Stuart Mill und die Einflüsse klassischer Ökonomen wie Adam Smith.

3. Kritik am Modell des Homo Oeconomicus: Hier werden zentrale Kritikpunkte wie das Ultimatum-Spiel, das Gefangenen-Dilemma sowie ökologische Grenzen der Ressourcennutzung gegen das rationale Menschenbild abgewogen.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit bewertet den Homo Oeconomicus als notwendiges, wenngleich nicht allumfassendes Werkzeug der Wirtschaftswissenschaft, das menschliche Motivationen in wirtschaftlichen Zusammenhängen punktuell verständlich macht.

Schlüsselwörter

Homo Oeconomicus, Wirtschaftswissenschaft, John Stuart Mill, Adam Smith, Rationalität, Nutzenmaximierung, Wirtschaftsmodell, Gefangenen-Dilemma, Ultimatum-Spiel, Methodenstreit, Klassische Ökonomie, Neoklassik, Menschenbild, Wirtschaftsdenken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem wirtschaftstheoretischen Konstrukt des Homo Oeconomicus und dessen Bedeutung für die moderne Wirtschaftswissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Genese des Konzepts, die Annahmen zur Rationalität sowie die Kritik durch verhaltensökonomische Experimente und ökologische Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob der Homo Oeconomicus trotz seiner Simplifizierung des Menschen ein sinnvolles Analyseinstrument bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die historische Quellen und zeitgenössische ökonomische Debatten diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Wurzeln bei Mill und Smith sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der rationalen Nutzenmaximierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Homo Oeconomicus sind Begriffe wie Rationalität, Nutzenmaximierung und ökonomische Modelle essenziell für das Verständnis der Arbeit.

Inwiefern spielt das Ultimatum-Spiel eine Rolle?

Das Ultimatum-Spiel dient als Fallbeispiel, um zu zeigen, dass Menschen nicht rein nutzenmaximierend, sondern auch unter Gerechtigkeitsaspekten handeln, was dem Modell widerspricht.

Warum ist das Modell des Homo Oeconomicus laut der Autorin trotz Kritik sinnvoll?

Die Autorin argumentiert, dass eine wissenschaftliche Forschung ohne ein vereinfachtes Menschenbild kaum praktikabel wäre, solange man sich der Begrenztheit des Modells bewusst bleibt.

Final del extracto de 7 páginas  - subir

Detalles

Título
The concept of Homo Economicus helps us understand human motivations in economic transactions
Universidad
Free University of Berlin  (John F. Kennedy Institut)
Curso
Seminar
Calificación
1,0
Autor
Mara Pankau (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
7
No. de catálogo
V78423
ISBN (Ebook)
9783638837132
Idioma
Alemán
Etiqueta
Homo Economicus Seminar
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mara Pankau (Autor), 2007, The concept of Homo Economicus helps us understand human motivations in economic transactions, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78423
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