Beginnen werde ich mit dem Hintergrund zur Entstehung der amerikanischen Verfassung und deren Inhalte, um im anschließenden Teil die Kompetenzen und Grenzen des Präsidenten, Senates und Kongresses sowie ferner deren Verhältnis untereinander darlegen zu können.
In meinem Fazit werde ich die Ergebnisse meiner Recherchen zunächst betrachten und darauf folgend meine individuelle Anschauung zu der Problematik anhand mehrerer Beispiele verdeutlichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Geschichtliche Hintergründe
2.1 System of checks and balances
2.2 Bill of Rights
3. Der Präsident
4. Der Kongress
4.1 Der Senat
4.2 Das Repräsentantenhaus
5. Supreme Court
6. Macht und Ohnmacht im amerikanischen Föderalismus
7. Fazit
Zielsetzung und Themenfelder
Die Arbeit untersucht das politische System der USA, insbesondere das Machtgefüge zwischen Präsident und Kongress unter Berücksichtigung des „system of checks and balances“. Ziel ist es, die Machtfülle des amerikanischen Präsidenten zu analysieren, seine Rolle im Föderalismus zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, inwiefern seine Entscheidungsbefugnisse eine Bedrohung für das parlamentarische Gleichgewicht darstellen.
- Historische Entwicklung der amerikanischen Verfassung
- Funktionsweise der Gewaltenteilung und das System der gegenseitigen Kontrolle
- Kompetenzen und Entscheidungsvollmachten des amerikanischen Präsidenten
- Die Rolle und legislative Bedeutung des Kongresses (Senat und Repräsentantenhaus)
- Spannungsfeld zwischen exekutiver Macht und einzelstaatlicher Autonomie
Auszug aus dem Buch
3. Der Präsident
Der amerikanische Präsident wird nicht direkt durch die US-Bürger bestimmt, sondern nur mittelbar durch die so genannten Wahlmänner (Electors).Diese wählen im Auftrag der Bürger bzw. Wähler letztendlich den Präsidenten.
Dies geschieht althergebracht am ersten Dienstag des Monats November. Jeder Bürger, der das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, ist wahlberechtigt. Im Gegenzug dazu ist nur wählbar, wer gebürtiger Staatsbürger ist, das fünfunddreißigste Lebensjahr vollendet hat und vierzehn Jahre in den USA wohnhaft gewesen ist.
Die Amtsperiode des gewählten Präsidenten beträgt vier Jahre; die Wiederwahl ist auf eine weitere Amtsperiode beschränkt.
In Artikel II der amerikanischen Verfassung wird der Präsident als Zentrum der politischen Macht erfasst. Er vereinigt die beiden Funktionen als Staatsoberhaupt und Regierungschef (präsidiales Regierungssystem).Ihm obliegt die Befugnis, als Staatsoberhaupt neuen ausländischen Staaten die Anerkennung zu gewähren, aber auch Staatsverträge abzuschließen oder Botschafter zu entsenden bzw. zu empfangen. Jedoch überschneiden sich die beiden Kompetenzen, da er als Regierungschef nicht nur der Regierung vorsteht, sondern auch alle exekutiven Befugnisse, einschließlich der Ernennung und Entlassung der einzelnen Regierungsmitglieder, in sich vereinigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob die amerikanische Regierungsform tatsächlich die „glückbringendste“ ist und beleuchtet die Rolle des „system of checks and balances“.
2. Geschichtliche Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der US-Verfassung, das System der Gewaltenteilung sowie die Bedeutung der „Bill of Rights“.
3. Der Präsident: Hier werden die Wahlmechanismen, die Amtszeit sowie die vielfältigen Entscheidungskompetenzen des Präsidenten als Regierungs- und Staatschef analysiert.
4. Der Kongress: Das Kapitel beschreibt den Aufbau und die Aufgaben der Legislative, bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus, sowie deren Rolle bei der Gesetzgebung und Kontrolle.
5. Supreme Court: Dieser Abschnitt thematisiert die Rolle des Obersten Gerichtshofs bei der Überwachung der Verfassungskonformität staatlichen Handelns.
6. Macht und Ohnmacht im amerikanischen Föderalismus: Es wird das Spannungsfeld zwischen den Kompetenzen der Bundesregierung und der Autonomie der Einzelstaaten untersucht.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Machtstellung des Präsidenten in der Außen- und Innenpolitik kritisch.
Schlüsselwörter
Präsident, Kongress, Verfassung, Gewaltenteilung, system of checks and balances, Föderalismus, Gesetzgebung, Exekutive, Legislative, Judikative, Machtmissbrauch, Supreme Court, Außenpolitik, Senat, Repräsentantenhaus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit im Kern?
Die Arbeit untersucht das amerikanische Regierungssystem und analysiert das Machtverhältnis zwischen Präsident und Kongress unter Anwendung des Kontrollsystems „checks and balances“.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der US-Verfassung, der Struktur der drei Staatsgewalten sowie den aktuellen Machtbefugnissen des Präsidenten.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Es wird untersucht, ob die Machtfülle des US-Präsidenten, insbesondere im Kontext außenpolitischer Entscheidungen, eine Bedrohung für das demokratische System und die Rolle des Kongresses darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung verfassungsrechtlicher Grundlagen und politischer Ereignisse der jüngeren US-Geschichte.
Welche Bereiche deckt der Hauptteil ab?
Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, die spezifischen Befugnisse der Exekutive und Legislative, die Rolle der Judikative sowie die Dynamik im US-Föderalismus.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Gewaltenteilung, präsidiales Regierungssystem, Föderalismus und das politische Machtgefüge in Washington.
Warum wird das Handeln von George W. Bush im Irak-Krieg kritisiert?
Die Arbeit kritisiert, dass der Präsident militärische Maßnahmen ohne die verfassungsmäßig erforderliche Kriegserklärung des Kongresses eingeleitet hat.
Wie wirkt sich die „Bill of Rights“ auf das System aus?
Die „Bill of Rights“ dient als grundlegende Ergänzung der Verfassung zum Schutz individueller Freiheitsrechte gegenüber einem zu mächtigen Zentralstaat.
Welche Bedeutung hat der „pocket veto“-Mechanismus?
Das „pocket veto“ ist ein Instrument, mit dem der Präsident Gesetzesvorlagen des Kongresses durch einfache Nichtunterzeichnung kurz vor einer Vertagung unwirksam machen kann.
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- Katrin Rogalski (Author), 2005, Das Verhältnis von US-Präsident zu Senat und Kongress - Das "System of Checks and Balances", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78532