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Die Ausgangslage für die Entwicklung moderner Sozialarbeit - Industrialisierung und Urbanisierung als Wendepunkt in der sozialen Ordnung

Title: Die Ausgangslage für die Entwicklung moderner Sozialarbeit - Industrialisierung und Urbanisierung als Wendepunkt in der sozialen Ordnung

Seminar Paper , 2006 , 11 Pages

Autor:in: Anita Weißflog (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Sozialpädagogik – ein Begriff, welcher Beruf, Berufung und Wissenschaft miteinander verbindet und verinnerlicht. Wie jede wissenschaftliche Disziplin hat auch diese Lehre eine Geschichte und durch ihre soziale Ausrichtung spezielle gesellschaftliche Hintergründe. Allein schon der hier bestehende Zusammenhang von Semantik und
Gesellschaftsstruktur bietet eine interessante Möglichkeit zu einer Reise in die Vergangenheit; in eine Zeit, in der dieses Wort noch nicht existierte bis hin zu jenen Veränderungen in der Zeitgeschichte, welche eine Herausbildung pädagogischer Neuorientierungen und Formulierungen fordern sollten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER STRUKTURWANDEL DURCH INDUSTRIALISIERUNG IN 19. JAHRHUNDERT

2.1. AUSGANGSSITUATION

2.2. DER BEGINN DER INDUSTRIALISIERUNG IM 19. JAHRHUNDERT

2.3. DIE INDUSTRIALISIERUNG IN DEUTSCHLAND

2.3.1. DAS ERFURTER HANDWERK IN DER ZEIT DER INDUSTRIALISIERUNG

2.3.2. DIE ALLGEMEINE SOZIALE SITUATION IM DEUTSCHLAND DES 19. JAHRHUNDERTS

3. FAZIT

4. LITERATURLISTE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die sozialgeschichtlichen Hintergründe und den gesellschaftlichen Strukturwandel während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu analysieren, um die Entstehung der modernen Sozialarbeit als Reaktion auf diese Umbrüche zu verdeutlichen.

  • Zusammenhang zwischen Industrialisierung und sozialem Wandel
  • Einfluss der Urbanisierung auf die Lebensbedingungen
  • Soziale Auswirkungen der Massenproduktion auf das Handwerk
  • Die Entwicklung des Erfurter Handwerks im 19. Jahrhundert
  • Entstehung der sozialen Frage und der Sozialpolitik

Auszug aus dem Buch

2.1. Ausgangssituation

Die bestehende gesellschaftliche Lebenswelt hängt nicht nur von natürlichen Einflussfaktoren ab, sondern wird auch außerordentlich von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Strömungen und Wahrheiten geprägt. Dies wiederum schlägt sich auf die Gesellschaft nieder – was als allgemein richtig und logisch gilt, wird als gültig übernommen. Da der Mensch stetig bestrebt ist, seinen festen Platz in der Gesellschaft inne zu haben, passt er sich im Allgemeinen seinem Umfeld an. Dass neue Lehren und Theorien für Aufruhr und Ablehnung sorgen können, weil sie das bestehende Weltbild in Frage stellen und die eigene Existenz ins Wanken bringen, zeigt die Weltgeschichte immer wieder.

So gab es auch für die Industrialisierung im 19. Jh. eine bestimmte Ausgangssituation, welche den Weg für die weitere Entwicklung bereitete. Bevölkerungsdichte und -struktur sind hierbei ein wesentlicher Faktor für Anforderungen der Gesellschaft und Alltagsqualität. Bereits Mitte des 15. Jh. fand eine erste Bevölkerungsexplosion in Ostasien und Europa statt, sodass um 1700 die Bevölkerungszahl weltweit bei mindestens 600 Millionen Menschen lag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Begriff der Sozialpädagogik und führt in die sozialgeschichtliche Untersuchung des Strukturwandels durch Industrialisierung ein.

2. DER STRUKTURWANDEL DURCH INDUSTRIALISIERUNG IN 19. JAHRHUNDERT: Dieses Kapitel analysiert die gesellschaftliche Ausgangslage sowie den Prozess der Industrialisierung und deren Folgen für die Arbeitswelt und die soziale Ordnung.

2.1. AUSGANGSSITUATION: Es werden die Faktoren diskutiert, die das Weltbild und die gesellschaftliche Struktur vor der Industrialisierung prägten, insbesondere der Einfluss von Bevölkerungsdynamiken.

2.2. DER BEGINN DER INDUSTRIALISIERUNG IM 19. JAHRHUNDERT: Hier wird der Prozess der Industrialisierung als Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft definiert und die Bedeutung der Fabrikarbeit erläutert.

2.3. DIE INDUSTRIALISIERUNG IN DEUTSCHLAND: Die Übertragung des Industrialisierungsprozesses auf Deutschland und die damit verbundenen Reformen stehen hier im Mittelpunkt.

2.3.1. DAS ERFURTER HANDWERK IN DER ZEIT DER INDUSTRIALISIERUNG: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Fallstudie zur Situation des Handwerks in Erfurt unter dem Druck von Gewerbefreiheit und Industrialisierung.

2.3.2. DIE ALLGEMEINE SOZIALE SITUATION IM DEUTSCHLAND DES 19. JAHRHUNDERTS: Die Auswirkungen auf die Arbeiterklasse, wie Massenarbeitslosigkeit und soziale Not, werden hier als Geburtsstunde der Sozialpolitik dargestellt.

3. FAZIT: Das Fazit fasst die Neuordnung der gesellschaftlichen Verhältnisse zusammen und betont die Notwendigkeit der Sozialarbeit zur Integration benachteiligter Gruppen.

4. LITERATURLISTE: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Industrialisierung, Sozialarbeit, Sozialgeschichte, Urbanisierung, Erfurter Handwerk, Gesellschaftsstruktur, Massenproduktion, Soziale Frage, Strukturwandel, Lohnarbeit, Armut, Sozialpolitik, Fabrikarbeit, Agrargesellschaft, Industriegesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozialhistorischen Ursprünge der modernen Sozialarbeit im Kontext der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft, die Folgen der Urbanisierung und die Entstehung sozialer Notlagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Umbrüche im 19. Jahrhundert die heutige moderne Sozialpolitik und Sozialarbeit begründet haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sozialgeschichtliche Analyse, die historische Fachliteratur und Quellen nutzt, um einen historischen Strukturwandel aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangssituation, den technologischen Wandel, die spezifische Entwicklung des Erfurter Handwerks und die daraus resultierende soziale Krise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Industrialisierung, Sozialarbeit, Strukturwandel, Urbanisierung und Soziale Frage sind die prägenden Begriffe.

Warum wird das Erfurter Handwerk als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als konkretes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie sich kleine Handwerksbetriebe unter dem Einfluss von Industrialisierung und Gewerbefreiheit veränderten.

Welche Rolle spielt die Urbanisierung für die Entstehung der Sozialarbeit?

Durch die Landflucht und das Entstehen anonymer Stadtstrukturen gingen traditionelle Sicherungssysteme verloren, was den Ruf nach staatlicher Fürsorge laut werden ließ.

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Details

Title
Die Ausgangslage für die Entwicklung moderner Sozialarbeit - Industrialisierung und Urbanisierung als Wendepunkt in der sozialen Ordnung
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Soziapädagogik/ Sozialarbeit: Traditionslinien und Aktuelle Diskurse
Author
Anita Weißflog (Author)
Publication Year
2006
Pages
11
Catalog Number
V78584
ISBN (eBook)
9783638846431
ISBN (Book)
9783638845304
Language
German
Tags
Ausgangslage Entwicklung Sozialarbeit Industrialisierung Urbanisierung Wendepunkt Ordnung Soziapädagogik/ Sozialarbeit Traditionslinien Aktuelle Diskurse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anita Weißflog (Author), 2006, Die Ausgangslage für die Entwicklung moderner Sozialarbeit - Industrialisierung und Urbanisierung als Wendepunkt in der sozialen Ordnung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78584
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