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Inneres Training im Sport

Title: Inneres Training im Sport

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Manuel Kuss (Author)

Sport - Sport Psychology
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Jedes Spiel besteht aus zwei Teilen: Einem äußeren und einem inneren Spiel.
Das äußere Spiel wird gegen einen äußeren Gegner gespielt, um äußere Hindernisse zu überwinden und ein äußeres Ziel zu erreichen.
Der Spieler des inneren Spiels gelangt dahin, die Kunst der entspannten Konzentration über alle Fähigkeiten zu stellen. Er entdeckt eine verlässliche Basis für sein Selbstvertrauen und er lernt, dass das Geheimnis, irgendein Spiel zu gewinnen, darin liegt, sich nicht zu große Mühe zu geben. Sein Ziel ist eine spontane Leistung, die sich nur dann einstellt, wenn das Denken ruhig ist und sich im Einklang mit dem Körper befindet.
Als Spieler muss man sich zwangsläufig auch mit den oft vernachlässigten Fähigkeiten des inneren Spiels und dessen Hindernissen (Konzentrationsschwäche, Nervosität, Selbstzweifel und Selbstkritik) beschäftigen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Problemen, sowie der Optimierung des Inneren Spiels durch Inner Training.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Psychologie auf dem Tennisplatz

3 Die Entdeckung von Selbst 1 und Selbst 2

3.1 Einklang herstellen

3.2. Selbst 2 programmieren

4 Das Potential

5 Inner Coaching Fähigkeiten

5.1 Konzentration

5.1.1 Erlebnis-Konzentration

5.1.2 Kopf-Konzentration

5.1.3 Sinnes-Entwicklung

5.2 Entspannung

5.2.1 Hindernisse

5.2.2 Vertrauen und Loslassen

5.2.3 Atmen

5.2.4 Entspannung lernen

5.3 Die innere Stimme

5.3.1 Die Stimme als Störung

5.3.2 Die Stimme nutzen

5.4 Einstellung/Programmierung

5.4.1 Offenheit

5.4.2 Einstellungsebenen

5.4.3 Bild-Programmierung

5.4.4 Wort-Programmierung

5.5 Kreativität und Spontaneität

5.5.1 Regeln loslassen

5.5.2 Keine Angst vor Fehlern

5.5.3 Sport als Weg

5.6 Selbstbewusstsein

5.6.1 Ehrlichkeit

6 Inner Coaching Prinzipien

6.1 Das Sein ist veränderbar

6.2 Die Ganzheit

6.3 Das neue Zeit-Bewusstsein

6.3.1 Der Rückspiegel und die Zukunfts-Fixierung

6.3.2 Zeitstruktur und Zeitharmonie

6.3.3 Der Ziel-Prozess

6.3.4 Barrieren

6.3.5 Ungünstige Mechanismen

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Probleme des "Inneren Spiels" im Sport und zeigt auf, wie durch gezieltes Inner Training mentale Blockaden überwunden und die eigene Leistungsfähigkeit optimiert werden kann.

  • Die psychologischen Grundlagen der sportlichen Leistung.
  • Unterscheidung und Harmonisierung von Selbst 1 (Bestimmer) und Selbst 2 (Macher).
  • Entwicklung wesentlicher Inner Coaching Fähigkeiten wie Konzentration, Entspannung und bewusste Einstellung.
  • Anwendung von Visualisierungs- und Programmierungstechniken zur Potenzialentfaltung.
  • Bedeutung von Zeitbewusstsein und dem Loslassen von starren Regeln für kreatives Handeln.

Auszug aus dem Buch

3. Die Entdeckung von Selbst 1 und Selbst 2

Gallwey trennt das „Ich“ und das „Selbst“ in „ein Selbst 1 und ein Selbst 2“ (Gallwey, 1974, S. 19). Das Selbst 1 stellt dabei den „Bestimmer“ dar und das Selbst 2 wird von Gallwey als „Macher“ bezeichnet.

Das wichtigste Ziel des Inner Trainings resultiert daraus, die Beziehung zwischen Selbst 1 (dem bewussten Bestimmer) und Selbst 2 (dem unbewussten automatischen Macher) zu verbessern um die Fähigkeiten und die Technikkenntnisse des Spielers in wirkungsvolle Handlungen/Bewegungen umzusetzen.

Selbst 2 ist in der Lage einmalig ausgeführte Bewegungen für immer abzuspeichern und jederzeit darauf zurückzugreifen. Selbst 2 umfasst das unbewusste sowie das Nervensystem und vergisst somit niemals etwas und ist alles andere als dumm. Trotzdem wird Selbst 2 ständig von Selbst 1 getadelt und bekommt fälschlicherweise ein schlechtes Gedächtnis und Dummheit unterstellt. Selbst 1 vertraut Selbst 2 nicht, obwohl das unbewusste automatische Selbst in hohem Maße dazu befähigt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt das Konzept des inneren Spiels und die Notwendigkeit, Konzentration und geistige Ruhe über reine physische Anstrengung zu stellen.

2 Psychologie auf dem Tennisplatz: Analysiert, warum Sportler ihr theoretisches Wissen oft nicht in konkrete Bewegungen umsetzen können und identifiziert innere Blockaden als Hindernis.

3 Die Entdeckung von Selbst 1 und Selbst 2: Führt die Unterscheidung zwischen dem kontrollierenden "Bestimmer" und dem automatischen "Macher" ein, um die Grundlage für effektives Lernen zu legen.

4 Das Potential: Erläutert die Formel "Performance = Potential minus Störungen" und betont die Wichtigkeit der Störungsfreiheit.

5 Inner Coaching Fähigkeiten: Detaillierte Darstellung von Fertigkeiten wie Konzentration, Entspannung, Arbeit mit der inneren Stimme und Programmierungstechniken.

6 Inner Coaching Prinzipien: Befasst sich mit grundlegenden Prinzipien der Selbstentwicklung, Ganzheitlichkeit und dem bewussten Umgang mit den Zeitebenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

7 Zusammenfassung: Resümiert, dass sportliche Entwicklung eine ganzheitliche Pflege von Körper, Geist und Seele erfordert.

Schlüsselwörter

Inner Training, Sportpsychologie, Selbst 1, Selbst 2, Konzentration, Entspannung, Selbstbewusstsein, Potentialentfaltung, Leistungsoptimierung, Visualisierung, Programmierung, Inner Coaching, Mentale Stärke, Spontaneität, Kreativität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Inner Training im Sport, um durch den Abbau mentaler Blockaden eine bessere Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Psychologie der sportlichen Leistung, die Interaktion zwischen bewusstem Denken und unbewusstem Handeln sowie Techniken zur mentalen Steuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Harmonisierung von Selbst 1 und Selbst 2, um durch eine ruhige, entspannte Konzentration das volle sportliche Potential auszuschöpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Analyse und Anwendung sportpsychologischer Ansätze, insbesondere der Konzepte von Gallwey und Schaffelhuber zum "Inner Game".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Identifikation innerer Hindernisse, praktische Übungen zur Konzentration und Entspannung sowie Strategien der Selbstprogrammierung und Zielsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Inner Training, Selbst 1/2, Konzentration, Entspannung, Potential, Programmierung und Leistungsoptimierung.

Was bedeutet der Begriff "Quatschie" in diesem Kontext?

Als "Quatschie" wird die innere Stimme bezeichnet, die häufig als störender Zweifler oder Besserwisser auftritt und den Sportler durch ständige negative Korrekturen verunsichert.

Warum ist "Mühe geben" laut der Arbeit oft kontraproduktiv?

Zu bewusste Mühe führt zu Anspannung und Muskelverkrampfungen, wodurch der natürliche, spontane Bewegungsablauf von Selbst 2 blockiert und die Leistung verschlechtert wird.

Was unterscheidet "Erlebnis-Konzentration" von der "Kopf-Konzentration"?

Die Erlebnis-Konzentration ist auf das unmittelbare "Hier und Jetzt" gerichtet, während die Kopf-Konzentration analytisch mit Vergangenheit und Zukunft arbeitet.

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Details

Title
Inneres Training im Sport
College
University of Koblenz-Landau
Course
Hauptseminar Sportpsychologie
Grade
1,0
Author
Manuel Kuss (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V78666
ISBN (eBook)
9783638841474
ISBN (Book)
9783638841467
Language
German
Tags
Inneres Training Sport Hauptseminar Sportpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Kuss (Author), 2004, Inneres Training im Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78666
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