Das Thema meiner Hausarbeit ist zum einen die Notwendigkeit und zum anderen die Berechnung von Lagerkennziffern.
„Der Lagerung kommt heute noch eine beträchtliche Bedeutung zu, obwohl die ständige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse einen Abbau der Lagerhaltung ermöglicht und die Lagerfunktion auf selbständige Lagerhalter übertragen werden kann.“
„Die Lagerhaltung ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Beschaffung, Produktion und Absatz.“
„Unter einem Lager versteht man zum einen die Menge gelagerter Güter und zum anderen den Ort beziehungsweise den Raum, an welchem die Lagerung erfolgt.“
Neben der Inanspruchnahme von Preisvorteilen durch die Ausnutzung von Sonderangeboten und Mengenrabatten und der Ausgleichsfunktion, welche den zeitlichen und mengenmäßigen Ausgleich zwischen Beschaffung und Verbrauch beziehungsweise zwischen Produktion und Absatz beinhaltet, stellt die Sicherung der Liefer- und Produktionsbereitschaft die wichtigste Aufgabe der Lagerhaltung dar.
Da die Lagerung für ein Unternehmen enorme Kosten verursacht, ist es wichtig die Lagerhaltung effizient zu gestalten, indem so wenig wie möglich Kosten entstehen.
Das ist letztendlich das Ziel meines Lehrvortrages, den Auszubildenden verständlich zu machen, wie man mit Hilfe der Berechnung der Kennziffern die Wirtschaftlichkeit im Lager überprüfen kann.
Die Kosten, welche für die Lagereinrichtung und Hilfsmittel sowie für die Lagerverwaltung anfallen, sind in hohem Maße „fixe Kosten“, deren Höhe von der Menge der gelagerten Güter völlig unabhängig ist. Im Gegenzug dazu gibt es aber zusätzlich noch die Kosten der Lagervorräte, die auch als „variablen Kosten“ bezeichnet werden. Letztere sind dann davon abhängig, wie viel gelagerte Güter im Lager zu verzeichnen sind. Ein weiterer Aspekt, der hierbei zu erwähnen wäre, ist die Tatsache, dass die Lagerung dem Unternehmen auch Liquidität kostet.
Denn je mehr Materialien im Lager gehortet werden, desto mehr „totes Kapital“ verweilt im Unternehmen, was schließlich die Zahlungsbereitschaft hemmt.
Als Lehrmethode für mein Thema wähle ich den Lehrvortrag, da es mir dadurch möglich ist, innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl wichtiger und notwendiger Informationen an mehrere Auszubildende gleichzeitig weiterzugeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Fachliche Analyse und Lernziele
1.1 Ausgangssituation für die Wahl des Themas
1.2 Beschreibung der Ausbildungsziele
1.2.1 Beschreibung Richtlernziel
1.2.2 Beschreibung Groblernziel
1.2.3 Beschreibung Feinlernziele
1.3 Adressatenbeschreibung
2. Ablaufbeschreibung
2.1 Vorbereitung und Einleitung
2.2 Durchführung des Lehrvortrages
2.3 Ausführungen zum aktuellen Thema
2.3.1 Allgemeine Definition von Lagerkennzahlen
2.3.2 Lagerbestandsgrößen
2.3.3 Lagermesszahlen
2.4 Auswertungen der Lagerkennziffern
3. Lernerfolgskontrolle
3.1 Soll-/ Ist-Vergleich der Lernziele
3.2 Fazit und Verallgemeinerungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit sowie der mathematischen Berechnung von Lagerkennziffern. Das primäre Ziel ist es, Auszubildenden im Bereich Industriekaufmann/Industriekauffrau zu vermitteln, wie die Wirtschaftlichkeit im Lager mittels Kennzahlen objektiv überprüft und optimiert werden kann.
- Grundlagen der Lagerhaltung und ihre Bedeutung für den Unternehmenserfolg.
- Differenzierung zwischen Lagerbestandsgrößen und Lagermesszahlen.
- Methoden zur Berechnung von Melde-, Höchst- und Durchschnittsbeständen.
- Einfluss der Umschlagshäufigkeit und Lagerdauer auf Kapitalbindung und Liquidität.
- Ermittlung von Lagerzinsen zur Kostenkontrolle.
Auszug aus dem Buch
1.1 Ausgangssituation für die Wahl des Themas
Das Thema meiner Hausarbeit ist zum einen die Notwendigkeit und zum anderen die Berechnung von Lagerkennziffern. „Der Lagerung kommt heute noch eine beträchtliche Bedeutung zu, obwohl die ständige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse einen Abbau der Lagerhaltung ermöglicht und die Lagerfunktion auf selbständige Lagerhalter übertragen werden kann.“ „Die Lagerhaltung ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Beschaffung, Produktion und Absatz.“ „Unter einem Lager versteht man zum einen die Menge gelagerter Güter und zum anderen den Ort beziehungsweise den Raum, an welchem die Lagerung erfolgt.“
Neben der Inanspruchnahme von Preisvorteilen durch die Ausnutzung von Sonderangeboten und Mengenrabatten und der Ausgleichsfunktion, welche den zeitlichen und mengenmäßigen Ausgleich zwischen Beschaffung und Verbrauch beziehungsweise zwischen Produktion und Absatz beinhaltet, stellt die Sicherung der Liefer- und Produktionsbereitschaft die wichtigste Aufgabe der Lagerhaltung dar.
Da die Lagerung für ein Unternehmen enorme Kosten verursacht, ist es wichtig die Lagerhaltung effizient zu gestalten, indem so wenig wie möglich Kosten entstehen. Das ist letztendlich das Ziel meines Lehrvortrages, den Auszubildenden verständlich zu machen, wie man mit Hilfe der Berechnung der Kennziffern die Wirtschaftlichkeit im Lager überprüfen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Fachliche Analyse und Lernziele: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Lagerhaltung für Unternehmen und definiert die Lernziele sowie die Zielgruppe für den geplanten Lehrvortrag.
2. Ablaufbeschreibung: Hier wird der methodische Aufbau des Lehrvortrags beschrieben, von der organisatorischen Vorbereitung bis zur inhaltlichen Vermittlung der verschiedenen Lagerkennzahlen.
3. Lernerfolgskontrolle: Dieses Kapitel widmet sich der Überprüfung des erlernten Wissens durch einen Soll-Ist-Vergleich der Lernziele sowie einem abschließenden Fazit des Autors.
Schlüsselwörter
Lagerhaltung, Lagerkennziffern, Wirtschaftlichkeit, Kapitalbindung, Meldebestand, Höchstbestand, Lagerumschlagshäufigkeit, Lagerdauer, Lagerzinsen, Industriekaufmann, Ausbildungsziele, Lagerverwaltung, Materialwirtschaft, Liquidität, Lagerbestandsgrößen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit und die mathematische Berechnung von Lagerkennziffern im Rahmen der Ausbildung zum Industriekaufmann.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit deckt Lagerbestandsgrößen, Lagermesszahlen, die Berechnung von Umschlagshäufigkeiten sowie die Ermittlung von Lagerzinsen ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die didaktische Aufbereitung des Themas Lagerwirtschaft, um Auszubildenden die Fähigkeit zur wirtschaftlichen Überprüfung des Lagers zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt die Methode des strukturierten Lehrvortrags, ergänzt durch praktische Rechenbeispiele und ein begleitendes Skript.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert spezifische Lagerkennzahlen wie Meldebestand, Höchstbestand und Lagerdauer sowie deren Auswirkungen auf die Unternehmensliquidität.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Lagerhaltung, Kapitalbindung, Lagerumschlagshäufigkeit, Wirtschaftlichkeit und Materialverwaltung.
Warum ist der Meldebestand höher als der Mindestbestand?
Der Meldebestand enthält zusätzlich zum Mindestbestand den voraussichtlichen Verbrauch während der Lieferzeit, um das Unterschreiten des Sicherheitsbestands zu verhindern.
Welche Auswirkung hat eine Erhöhung der Umschlagshäufigkeit?
Eine höhere Umschlagshäufigkeit reduziert die Lagerdauer, senkt die Zinskosten und verringert den Kapitalbedarf im Unternehmen.
- Quote paper
- Denise Hoffmann (Author), 2007, Die Notwendigkeit und die Berechnung von Lagerkennziffern (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78855