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Märchenworkshop

Title: Märchenworkshop

Term Paper , 2001 , 11 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Syzane Berisha (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Summary Excerpt Details

1. Was versteht man unter „Psychodrama“?

Ein Psychodrama ist eine technische Methode welche in der Psychotherapie verwendet wird, in der sich psychoanalytische Konzeptionen und gruppendynamische Erkenntnisse verbinden. Die
Methode macht vom freiem dramatischem Spiel Gebrauch und das Ziel ist es, die Spontaneität der Betreffenden zu lockern. Das Psychodrama kann bei Kindern aber auch bei Erwachsenen eingesetzt werden.
Die Patienten werden aufgefordert, Situationen des Alltags mit ihren Beziehungen zur Umwelt oder auch besondere, konfliktbesetzte Situationen schauspielerisch darzustellen. Anschließend werden die Darstellungen in einem Gespräch besprochen und einer Analyse unterzogen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis des Märchenworkshops

1. Was versteht man unter „Psychodrama“?

2. Welche Varianten des Psychodramas gibt es?

3. Wie kam das Psychodrama zustande?

4. Der Märchenworkshop

4.1. Das Spiel „Blinde Zigeunerin“

4.2. Meditationsübung

4.3. Zeichnen und Erklärung des Bildes nach der Meditationsübung

5. Das Märchen „Die sieben Geißlein“

5.1. Das Spiel

5.2. Das Rollenfeedback

5.3. Persönlicher Eindruck

5.4. Eigene Meinung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten und die Wirkung des Psychodramas im Kontext eines praktischen Märchenworkshops. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch kreative, spontane Rollenspiele psychologische Konzepte erfahrbar gemacht werden und welche gruppendynamischen Prozesse dabei entstehen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Psychodramas nach Moreno
  • Einsatz von Meditationsübungen zur Vorbereitung auf psychodramatische Arbeit
  • Durchführung und Analyse spontaner Rollenspiele in einer Gruppe
  • Reflexion persönlicher Erfahrungen und Rollenidentifikationen im therapeutischen Spiel
  • Auswertung von Feedbackprozessen innerhalb der Gruppe

Auszug aus dem Buch

5.1. Das Spiel

Es war einmal eine alte Geiß, welche sieben junge Geißlein hatte. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen um Futter zu holen. Sie rief ihre Kinder zusammen und sprach: „Liebe Kinder, ich will hinaus in den Wald, seid auf der Hut vor dem Wolf, denn wenn er ins Haus hereinkommt, frisst er euch alle mit Haut und Haar. Den Wolf erkennt ihr an seiner tiefen Stimme und seinen schwarzen Pfoten. Macht ja nicht die Türe auf, wenn er kommt.“ Die Kinder versicherten der Mutter, sie bräuchte sich keine Sorgen machen. Und so machte sich die Mutter der sieben Geißlein getrost auf den Weg. Schon einige Zeit später klopfte es an der Tür. Die Geißlein hören eine tiefe, rauhe Stimme. Da sie aber gleich erkennen, dass es sich um den Wolf handelt, öffnen sie die Türe nicht. Deshalb ging der Wolf zu einem Kaufmann, bei diesem kaufte er sich ein großes Stück Kreide, damit seine Stimme nicht so rauh klingt.

Nach vollzogener Tat klopfte der Wolf wiederum an der Tür der Geißlein, doch die Geißlein waren schlau und ließen ihn nicht rein, da sie seine schwarze Pfote sahen und gleich wussten, dass es wieder der böse Wolf war. Der Wolf lief zum Bäcker um Mehl zu kaufen, welches er auf seine Pfote tat, um sie weiß zu machen. Wiederum klopfte er an der Tür und versuchte es erneut. Nachdem die Geißlein nicht erkannten, dass es der Wolf war, sondern dachten, es wäre die Mutter, wegen der feinen Stimme und den weißen Pfoten. Und schon war der Wolf im Haus und fraß alle Geißlein auf, bis auf das Jüngste, das siebte Geißlein, dieses war schlau und versteckte sich gleich im Uhrkasten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was versteht man unter „Psychodrama“?: Das Kapitel definiert das Psychodrama als technische Methode, die psychoanalytische und gruppendynamische Ansätze durch freies, dramatisches Spiel verbindet, um die Spontaneität zu fördern.

2. Welche Varianten des Psychodramas gibt es?: Hier werden diverse Ausprägungen wie das Sozio- oder Physiodrama sowie die Kombination mit anderen schöpferischen Künsten vorgestellt und deren diagnostischer Nutzen erläutert.

3. Wie kam das Psychodrama zustande?: Der Ursprung der Methode in den 1920er Jahren durch den Wiener Psychiater Iacov Moreno Levi wird beschrieben, wobei der Einfluss des Stegreiftheaters betont wird.

4. Der Märchenworkshop: Dieses Kapitel führt in den praktischen Workshop ein, der durch Spiele wie „Blinde Zigeunerin“ und Meditationsübungen Elemente des Psychodramas erlebbar macht.

5. Das Märchen „Die sieben Geißlein“: Der Hauptteil beschreibt die detaillierte Durchführung des Rollenspiels, das anschließende Feedback der Beteiligten sowie die persönliche Reflexion über die gruppendynamischen Erfahrungen.

Schlüsselwörter

Psychodrama, Märchenworkshop, Rollenspiel, Gruppendynamik, Moreno, Spontaneität, Theater, Psychotherapie, Rollenfeedback, Identifikation, Ausdruckstherapie, Meditationsübung, Selbsterfahrung, Interaktion, Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Anwendung psychodramatischer Methoden im Rahmen eines Märchenworkshops und reflektiert die dabei gewonnenen Erfahrungen der Teilnehmer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Grundlagen des Psychodramas, dessen praktische Umsetzung in Rollenspielen sowie die Reflexion der therapeutischen bzw. gruppendynamischen Effekte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, durch einen praktischen Workshop zu zeigen, wie das Psychodrama als Mittel der Psychotherapie und Selbsterfahrung eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Darstellung und persönlichen Reflexion des durchgeführten Workshops, wobei die Erfahrungen der Teilnehmer systematisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem „Märchenworkshop“, konkret der spielerischen Umsetzung des Märchens „Die sieben Geißlein“, dem Rollenfeedback und der Analyse individueller Erfahrungen in den jeweiligen Rollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Psychodrama, Rollenspiel, Gruppendynamik, Iacov Moreno Levi, Selbsterfahrung und Reflexion.

Warum ist das Rollenfeedback für den Workshop so essenziell?

Das Rollenfeedback ist entscheidend, um die Diskrepanz zwischen dem Erleben innerhalb der Rolle und dem realen Selbst zu klären und um den Umgang mit Emotionen, die während des Spiels entstanden sind, aufzuarbeiten.

Wie beeinflussen persönliche Erfahrungen die Rollenwahl und -gestaltung?

Wie das Beispiel des ältesten Geißleins zeigt, übernehmen Teilnehmer oft unbewusst Rollen, die ihrem realen Leben entsprechen, oder kämpfen mit der Identifikation, wenn die zugewiesene Rolle stark von ihrer Persönlichkeit abweicht.

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Details

Title
Märchenworkshop
College
Klagenfurt University  (Fachbereich Psychologie)
Course
Dramatische und humanistische Ansätze der Psychotherapie
Grade
Sehr gut
Author
Syzane Berisha (Author)
Publication Year
2001
Pages
11
Catalog Number
V789
ISBN (eBook)
9783638105101
Language
German
Tags
Märchenworkshop Dramatische Ansätze Psychotherapie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Syzane Berisha (Author), 2001, Märchenworkshop, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/789
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