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Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln

Título: Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln

Trabajo , 2006 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lea Sedlmayr (Autor)

Pedagogía - General
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In dieser Arbeit wird die Intuition als Erkenntnisform und ihre Bedeutung für das pädagogische Handeln betrachtet. Ausgehend von Eggenbergers Definition als Destillat lexikalischer Untersuchungen wird der Intuitionsbegriff konkretisiert und genauer beleuchtet. Es wird ein pragmatisches Konzept für die Intuition im pädagogischen Alltag vorgestellt, anhand von Praxisbeispielen überprüft und mit theoretischen Ergänzungen von Professions- und Lerntheorien sowie der philosophischen Pädagogik für brauchbar und sinnvoll befunden. Rein funktionale Überlegungen zur intuitiven Kompetenz im Beratungskontext werden auf Grund der methodischen Einengung kritisch betrachtet. Genauere Untersuchungen im Bereich der Intuition und deren Integration in die Pädagogik werden gefordert und als Chance für das Theorie-Praxis-Problem betrachtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMSTELLUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 Der Intuitionsbegriff

2.2 Eggenbergers pragmatisches Konzept

2.3 Intuition in der Praxis

Konkrete Beispiele

Diskussion anhand des Konzepts von Eggenberger

2.4 Theoretische Ergänzungen

Das Theorie-Praxis-Problem

Verstehen als Grundlage pädagogischen Handelns

2.5 Intuition als Methode

3. AUSBLICK

4. LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Intuition als eine bedeutsame Erkenntnisform im pädagogischen Handeln, mit dem Ziel, ihr Potenzial jenseits rein rationaler oder theoretischer Konzepte für die tägliche Praxis nutzbar zu machen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Integration intuitiver Kompetenzen in den pädagogischen Alltag, deren theoretische Fundierung sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen diskursivem Denken und intuitivem Handeln.

  • Die Konkretisierung des Intuitionsbegriffs für den Bildungskontext.
  • Die Vorstellung eines pragmatischen Konzepts nach Eggenberger.
  • Die praktische Anwendung und Reflexion intuitiven Handelns in pädagogischen Situationen.
  • Die theoretische Einbettung in Professions- und Lerntheorien.
  • Die Untersuchung der Intuition als Methode im Beratungskontext.

Auszug aus dem Buch

Konkrete Beispiele

Am einfachsten ist es nun die Intuition in Abgrenzung zum Diskursiven zu erkennen, sprich, in allen Situationen, in denen kein diskursives Handeln erkannt wird, wird auf intuitives Handeln hin betrachtet. Unser stark prozessorientierte Vorgehen, sowie die emotionale Spannung der Thematik bei den Schülern verlangen hier oft eine intuitive Handlungsweise.

Ist der Lärmpegel in der Anfangssituation eines Trainings sehr hoch, ob durch die ungewohnte Situation, Unsicherheiten in der Klasse oder den für sie hohen kognitiven Anforderungen des Seminars, ist es den Schülern nicht möglich selbstständig arbeitsfähig zu werden. Für mich als Konflikttrainerin ist es unerlässlich eine Kommunikationsfähigkeit in der Klasse herzustellen, nicht nur, damit sich die Schüler gegenseitig zuhören können, sondern auch um eine gewisse innere Ruhe in die Schüler zu bekommen um Gesagtes auch verarbeiten zu können. In meinen ersten Seminaren habe ich diese Ruhe oft durch rational durchdachte Mittel zu erzeugen versucht, zum Beispiel bewusst gesetzte Disziplinierungen und Grenzziehungen sowie körperlicher und stimmlicher Präsenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Thema Intuition im pädagogischen Handeln, wobei die Diskrepanz zwischen wissenschaftlich-rationalem Anspruch und der notwendigen intuitiven Kompetenz im Lehreralltag dargelegt wird.

2. HAUPTTEIL: Umfassende Untersuchung der Intuition, die den Begriff definiert, ein pragmatisches Konzept von Eggenberger vorstellt, dieses anhand von Praxisbeispielen überprüft und durch theoretische Ansätze ergänzt.

2.1 Der Intuitionsbegriff: Differenzierung des Intuitionsbegriffs in philosophische, psychologische und pädagogische Bereiche zur Klärung seiner Spannweite und Bedeutung.

2.2 Eggenbergers pragmatisches Konzept: Darstellung eines Fünf-Phasen-Modells des Intuitionsprozesses, das eine wissenschaftlich fundierte Integration der Intuition in die pädagogische Arbeit anstrebt.

2.3 Intuition in der Praxis: Analyse von subjektiven Erfahrungsberichten aus Konfliktinterventionstrainings zur Reflexion von intuitiven Handlungsweisen im direkten pädagogischen Alltag.

2.4 Theoretische Ergänzungen: Diskussion des Theorie-Praxis-Problems und der Bedeutung des Verstehens als Grundlage pädagogischen Handelns unter Einbezug relevanter Erziehungstheoretiker.

2.5 Intuition als Methode: Einblick in die Forschung zur Intuition in der Organisationsberatung und Betrachtung der Intuition als entwickelbare Kompetenz.

3. AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Ambivalenzen des Intuitionsphänomens und Plädoyer für eine weiterführende Forschung zur Verbesserung pädagogischer Praxis.

4. LITERATUR: Verzeichnis der herangezogenen wissenschaftlichen Werke und Quellen.

Schlüsselwörter

Intuition, pädagogisches Handeln, Erkenntnisform, Eggenberger, Theorie-Praxis-Problem, pädagogische Kunst, Konfliktintervention, Menschenverstehen, Sachverstehen, Intuitionsprozess, pädagogische Kompetenz, Handlungsfähigkeit, diskursives Denken, Reflexion, Erziehungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Intuition als eine wesentliche, aber oft vernachlässigte Erkenntnisform im professionellen pädagogischen Handeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Intuition, ein pragmatisches Phasenmodell ihrer Anwendung, die praktische Reflexion intuitiven Handelns sowie die theoretische Fundierung durch Erziehungswissenschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Intuition aus ihrem Schattendasein zu holen und aufzuzeigen, wie sie als pädagogische Schlüsselqualifikation begriffen und methodisch in den professionellen Alltag integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und der subjektiven Reflexion eigener Erfahrungen als Konflikttrainerin, um das pragmatische Konzept von Eggenberger zu überprüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Vorstellung eines fünfstufigen Modells, praxisnahe Fallbeispiele, theoretische Ergänzungen zur Verbindung von Theorie und Praxis sowie einen Exkurs zur Intuition in der Organisationsberatung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Intuition, pädagogisches Handeln, Theorie-Praxis-Verhältnis, pädagogische Kunst, Konfliktintervention und reflexive Kompetenz.

Wie unterscheidet sich intuitives von diskursivem Handeln laut der Autorin?

Intuitives Handeln wird als unmittelbare, ganzheitliche Erkenntnisform beschrieben, während diskursives Handeln methodisch, systematisch und intersubjektiv nachvollziehbar, aber zeitintensiver ist.

Kann Intuition laut dieser Arbeit erlernt werden?

Die Autorin deutet, gestützt auf die Literatur, an, dass Intuition als Kompetenz und Ressource betrachtet werden kann, die durch Reflexion und gezielte Vorbereitung im Sinne einer pädagogischen Professionalisierung förderbar ist.

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Detalles

Título
Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln
Universidad
LMU Munich  (Institut für Pädagogik)
Curso
Gemütsbildung. Vergessene Zusammenhänge über den Sinn und die Möglichkeiten moralischer Erziehung
Calificación
1,0
Autor
Lea Sedlmayr (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
28
No. de catálogo
V79144
ISBN (Ebook)
9783638856850
ISBN (Libro)
9783638853620
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bedeutung Intuition Handeln Gemütsbildung Vergessene Zusammenhänge Sinn Möglichkeiten Erziehung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lea Sedlmayr (Autor), 2006, Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79144
Leer eBook
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