Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna

Das höhere Schulwesen Berlins 1500 bis 1800

Título: Das höhere Schulwesen Berlins 1500 bis 1800

Trabajo de Seminario , 2001 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Marc Castillon (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Konnte Berlin um 1500 eine Pflegestätte eines innerlich freien Geist- und Kunstlebens sein, das von mittelalterlichen Bindungen gelöst war, wenn schon Luther sich ablehnend über die Bezirke östlich seines Wittenberg geäußert hat? Diese Frage soll in diesem Büchlein anhand des höheren Schulwesens in Berlin beantwortet werden. Dabei soll auch der Blick für die Entwicklung der Stadt Berlin, die durch ihren Residenzstadtstatus immerhin eine übergeordnete Bedeutung innehatte, nicht verloren werden. Einerseits wird die Lage Berlins um 1500 bezüglich der Stadt und des Schulwesens thematisiert, andererseits die Gründungsakte der höheren Schulen, sowie die dahinter stehenden Absichten. Vor diesem Hintergrund soll aufgezeigt werden, wie sich das geistige Leben im Schulwesen entwickeln konnte. In einem zweiten Bereich werden pädagogische Lehrinhalte erklärt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Strukturen des Unterrichtes an den höheren Schulen Berlins, vornehmlich im als Bildungsjahrhundert bezeichneten 18. Jahrhundert, dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Person Friedrich Gedike zuteil.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Berlin um 1500

1. Die Berliner Stadt um 1500

2. Das Berliner Schulwesen um 1500

II. Gründungsakte und -intentionen von Berliner Gymnasien nach 1500

1. Das Gymnasium zum Grauen Kloster

2. Das Joachimsthalsche Gymnasium

3. Das Friedrichs-Werdersche Gymnasium

4. Das Französische Gymnasium

III. Entwicklung des höheren Schulwesens Berlins

1. Schulstruktur

2. Schulunterricht und Lehrinhalt

3. Friedrich Gedike als Schulpädagoge und Bildungspolitiker

Fazit

Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des höheren Schulwesens in Berlin im Zeitraum von 1500 bis 1800. Ziel ist es, die stadtgeschichtlichen und bildungspolitischen Voraussetzungen für die Entstehung von Gymnasien sowie deren strukturelle und didaktische Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Reformen von Friedrich Gedike darzustellen.

  • Historische Ausgangslage Berlins und des Schulwesens um 1500
  • Gründungsgeschichte und Intentionen der Berliner Gymnasien
  • Strukturelle Organisation und Lehrinhalte im Wandel der Zeit
  • Die Rolle Friedrich Gedikes als Bildungsreformer und Schulpädagoge
  • Entwicklung des preußischen Schulwesens im 18. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

1. Gymnasium zum Graues Kloster

Nach dem Tode Joachims II. im Jahre 1571, ließ Kurfürst Johann Georg eine neue Visitationsordnung erstellen. Der ungenügende Befund dieser Überprüfung war wohl sehr ernüchtert. Angeprangert wurden unter anderem die ungeeignete Beschaffenheit des Schulhauses und der Lehrzimmer, „welche die Leistungen der Schule beeinträchtigten“. Nach Ersuchen der Visitatoren, u.a. des Joachim Steinbrechers, beschloss der Kurfürst in den fast unbewohnten Räumen des Grauen Klosters eine Lateinschule einzurichten.

Heidemann und Mauermann verweisen besonders darauf, dass es nicht an einer geringen Anzahl von Gegnern dieser Umwandlung der Nikolaischule in ein Gymnasium mangelte und in Folge dessen es erhebliche, von Joachim Steinbrecher wiederholt und namentlich vorgetragene Vorwürfe gegen die Geistlichen Berlins gab, dass diese in unberechtigter Weise gegen eine Reorganisation der Schule Opposition machen würden und „die alten Parochialschulen wieder aufgerichtet wissen wollten“.

Trotz dieser Wiederstände sei die Eröffnung des Gymnasiums zu Berlin ein Ereignis gewesen sein, welche Freude und Erwartung am kurfürstlichen Hof und in der Stadt geweckt haben soll. Johann Georg brachte seine Hoffnung und Erwartung mit den Worten zur Geltung, dass die Schule „ein solch fürnehm Gymnasium werden würde, daran dem ganzen Lande gelegen sei“. Die Lateinschule zum Grauen Kloster sollte also als „Landesschule“ der ganzen Mark Brandenburg angesehen werden, jedoch in ihrer Intention wohl auch der Stadt im besonderen dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Berlin um 1500: Dieses Kapitel beleuchtet die stadtgeschichtliche Entwicklung Berlins und den Zustand des lokalen Schulwesens vor der Reformation.

II. Gründungsakte und -intentionen von Berliner Gymnasien nach 1500: Hier werden die Hintergründe und Ziele bei der Gründung der wichtigsten Berliner Gymnasien (Graues Kloster, Joachimsthalsches, Friedrichs-Werdersches und Französisches Gymnasium) analysiert.

III. Entwicklung des höheren Schulwesens Berlins: Dieser Abschnitt untersucht die schulische Organisation, die Lehrinhalte sowie das wegweisende Wirken von Friedrich Gedike als Reformer des Schulwesens.

Schlüsselwörter

Berlin, höheres Schulwesen, Gymnasium, 16. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, Reformation, Friedrich Gedike, Bildungsgeschichte, Schulstruktur, Unterrichtsinhalte, Brandenburg-Preußen, Residenzstadt, Humanismus, Aufklärung, Oberschulkollegium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung des höheren Berliner Schulwesens über einen Zeitraum von 300 Jahren, beginnend bei der Ausgangslage um 1500 bis hin zum ausgehenden 18. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Gründung von Gymnasien, die Veränderung der Schulstrukturen, die Entwicklung der Unterrichtsinhalte sowie den Einfluss politischer und religiöser Akteure auf die Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie aus den spätmittelalterlichen Anfängen durch gezielte Stiftungen der Landesherren und pädagogische Reformen ein strukturiertes höheres Schulwesen in Berlin entstehen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die sich auf die Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Quellen, Visitationsprotokollen und Biographien bedeutender Pädagogen stützt.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Gründungsurkunden der vier großen Gymnasien, der Organisation des Schulalltags, der Rolle des Lehrpersonals und den weitreichenden Bildungsreformen des späten 18. Jahrhunderts.

Welche Keywords beschreiben den Inhalt am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Berliner Schulgeschichte, Friedrich Gedike, Gymnasialbildung, Preußische Bildungsreformen und Bildungsentwicklung in der Frühen Neuzeit charakterisieren.

Welchen Einfluss hatte das Gymnasium zum Grauen Kloster auf die Bildungslandschaft?

Als erstes humanistisches Gymnasium Berlins und geplante "Landesschule" setzte es neue Maßstäbe in der schulischen Ausbildung, trotz anfänglicher Widerstände gegen seine Reorganisation.

Inwiefern nimmt Friedrich Gedike eine Sonderrolle in dieser Abhandlung ein?

Friedrich Gedike wird als treibende Kraft der Aufklärung im preußischen Schulwesen dargestellt, insbesondere durch die Einführung des Abiturs und die Gründung des ersten pädagogischen Seminars zur Lehrerbildung.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Das höhere Schulwesen Berlins 1500 bis 1800
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaften)
Curso
Proseminar: Schulwesen in der Frühen Neuzeit
Calificación
1,0
Autor
Marc Castillon (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
20
No. de catálogo
V7929
ISBN (Ebook)
9783638150286
ISBN (Libro)
9783638746328
Idioma
Alemán
Etiqueta
Höhere Schulen Bildung Berlin 1500 - 1800 Schulwesen Stadt Cölln Gymnasien Graues Kloster Joachimsthalsche Gymnasium Friedrichs-Werdersche Gymnasium Französische Gymnasium Friedrich Gedike Schulpädagoge Bildungspolitiker
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Castillon (Autor), 2001, Das höhere Schulwesen Berlins 1500 bis 1800, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7929
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  20  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint