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Das Seniorenstudium. Motive der Teilnehmer, Formen der Organisation und historische Entwicklung

Title: Das Seniorenstudium. Motive der Teilnehmer, Formen der Organisation und historische Entwicklung

Term Paper , 2000 , 33 Pages

Autor:in: Bernd Hoffmann (Author)

Social Work
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Ich wollte mir selbst einen Überblick über das Gebiet des Seniorenstudiums verschaffen und fand durch umfassende Recherchen in der Bibliothek der Universität Siegen sowie nicht zuletzt Dank der Literaturliste der betreuenden Dozentin Frau Dipl.-Päd. Christel Ruback einige interessante Titel, auf deren Inhalt ich mich im Folgenden stütze. Eine ausführliche Literaturangabe findet sich im Abschluß dieser Hausarbeit.

Während der Arbeit an dieser Hausarbeit habe ich mir, durch meinen geweckten „Wissensdurst“ angetrieben, darüber hinaus durch das Internet Informationen verschafft, auf die ich ebenfalls im Rahmen dieser Arbeit eingehen werde.

Durch meine Tätigkeit (im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung) in einer Tagespflegeeinrichtung des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein sehe ich mich ohnehin oftmals mit Fragen des Alter(n)s konfrontiert. Das Studium der hier verarbeiteten Literatur unterstützte diese sensiblen Reflexionsphasen noch umso mehr. Ich möchte mich früh genug mit dem Thema "persönliches Altern" auseinandersetzen, um nicht in 3-4 Jahrzehnten meinen persönlichen „Pensionierungsbankrott“ durchleben zu müssen.

Die vorliegende Arbeit soll keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben ; mittlerweile existieren hunderte, vielleicht sogar tausende Bücher, die sich mit dem Thema des Seniorenstudiums auseinandersetzen – darüber hinaus bestehen oftmals fließende Übergänge zu anderen Bildungsinstitutionen und Formen der Altenbildung, die hier nicht aufgegriffen wurden. Dem interessierten Leser wird vielmehr ein umfassender Überblick als Einstieg in die Thematik angeboten.

Ich wünsche nun viel Spaß bei der Lektüre dieses Textes und hoffe, dass ich zumindest einige grundlegende Informationen vermitteln kann, die als Anregung zu einem selbständigen, gründlicheren Studium des Themengebietes aufgefasst werden können und sollen.

Excerpt


Gliederung

1. Vorwort

2. Seniorenstudium – Motive

2.1 Motiv der Aufklärung

2.2 Das „völkische“ Motiv

2.3 Das „soziale“ Motiv

2.4 Das „lebensweltliche“ Motiv

2.5 Das Motiv der „allgemeinen Bildung“

2.6 Das „politische“ Motiv

3. Etappen der Hochschulöffnung für Ältere

3.1 Die „Universitäts-Ausdehnungs-Bewegung“ (1871-1918)

3.2 Die „Volkshochschulbewegung“ in der Weimarer Republik (1918-1933)

3.3 Erste Öffnungsinitiativen nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1960)

3.4 Die „realistische Wende“ der univers. Erwachsenenbildung (1960-1976)

3.5 Die Ausbreitung der akademischen Seniorenbildung (1973-1992)

4. Wozu im Alter studieren ?

5. Inhalte eines Studiums

6. Lern- und Lehrformen

6.1 Dialektisches Lernen

6.2 Bedeutungslernen

6.3 Gruppenlernen

6.4 Austauschlernen

7. Lokaler Exkurs: die „Mittwochsakademie“

7.1 Allgemeines / Information

7.2 Ziele

7.3 Arbeitsweise

7.4 Finanzierung

7.5 Programm Wintersemester 2000/01

8. „Zukunftsmusik“ – Senioren und Internet

8.1 SeniorenNet

8.2 Virtuelles Studium

9. Literatur- und Internetverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die aktuellen Motive des Seniorenstudiums, um die Relevanz lebenslangen Lernens für ältere Menschen in einer Leistungsgesellschaft zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Hochschulöffnung für Ältere
  • Motive für den Übergang in ein Seniorenstudium
  • Spezifische Lern- und Lehrformen in der Seniorenbildung
  • Bedeutung von Bildung für die Lebensqualität im Alter
  • Integration digitaler Medien und virtueller Studienangebote für Senioren

Auszug aus dem Buch

2. Seniorenstudium – Motive

Dem heutigen Seniorenstudium ging in der Tradition die Öffnungsbewegung der Hochschulen voraus, die damals schon und heute noch immer verschiedenen Motiven unterlag, die ich nun nacheinander kurz umschreiben möchte. Hierbei orientiere ich mich sinngemäß an Lothar Zahn und seinen Ausführungen zu diesem Thema.

2.1 Motiv der Aufklärung

Leitgedanke: Jeder Mensch hat das Recht und die Pflicht, am Fortschritt des Wissens teilzuhaben.

Historisches Haupthindernis: traditionelle Abschottung der Universitäten vom „gemeinen Leben“.

Prinzipielle Zugangsberechtigung aller zu Universitäten erfüllte die aufklärerische Forderung nach freier Teilhabe keineswegs.

Nach dem 2. Weltkrieg gewann die Forderung nach Teilhabe am geistigen Leben vor allem auch politische Bedeutung. („In einem demokratischen Gemeinwesen dürfe unter kompliziert gewordenen, allerorten verwissenschaftlichten Verhältnissen hänge die aktive Mitbestimmung als Bürger von der Qualität der Unterrichtung ab“)

In die gesetzlich verpflichtend gemachte „wissenschaftliche Weiterbildung“, bezog man auch die allgemeinbildenden Studienangebote für Senioren ein, da auch von politischer Seite her eingesehen wurde, daß die Menschen immer früher in Rente gingen und die älteren Menschen einen stetigen Zuwachs an der Gesamtbevölkerung zu verzeichnen hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Entstehung der Arbeit im Rahmen eines Seminars und beschreibt seine persönliche Motivation, sich frühzeitig mit dem Thema Altern auseinanderzusetzen.

2. Seniorenstudium – Motive: Dieses Kapitel analysiert verschiedene historische und gesellschaftliche Beweggründe für die Öffnung der Hochschulen, wie Aufklärung, soziale Teilhabe und lebensweltliche Orientierung.

3. Etappen der Hochschulöffnung für Ältere: Es wird ein tabellarischer Überblick über die fünf wesentlichen Phasen der Öffnung von Universitäten für die Allgemeinheit und Ältere von 1871 bis 1992 gegeben.

4. Wozu im Alter studieren ?: Hier werden die psychosozialen Vorteile des Lernens im Alter sowie die Bedeutung für die Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit und sozialer Kontakte diskutiert.

5. Inhalte eines Studiums: Der Abschnitt bietet einen Überblick über typische Lehrangebote, mit einem Fokus auf geisteswissenschaftliche Fächer und spezifische Einführungskurse.

6. Lern- und Lehrformen: Die Arbeit beleuchtet unterschiedliche methodische Ansätze wie dialektisches Lernen, Bedeutungslernen, Gruppen- und Austauschlernen in der Seniorenbildung.

7. Lokaler Exkurs: die „Mittwochsakademie“: Am Beispiel der Universität-Gesamthochschule Siegen werden Ziele, Organisation und Programm einer konkreten Institution für Senioren vorgestellt.

8. „Zukunftsmusik“ – Senioren und Internet: Dieses Kapitel untersucht die Chancen, die das Internet als Medium zur sozialen Teilhabe und für virtuelle Studiengänge bietet.

9. Literatur- und Internetverzeichnis: Zusammenstellung der verwendeten Fachliteratur und weiterführender Online-Quellen.

Schlüsselwörter

Seniorenstudium, Geragogik, lebenslanges Lernen, Hochschulöffnung, Bildungsbiografie, soziale Teilhabe, SeniorenNet, Mittwochsakademie, Erwachsenenbildung, kognitive Leistungsfähigkeit, virtuelles Studium, Altersbildung, digitale Medien, universitäre Weiterbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und die Bedeutung des Seniorenstudiums als Form der wissenschaftlichen Weiterbildung für ältere Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historischen Motive der Hochschulöffnung, die psychosozialen Gründe für ein Studium im Alter sowie moderne Ansätze durch digitale Lernformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Seniorenstudium die Lebensqualität verbessern und der Vereinsamung im Alter entgegenwirken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem lokalen Exkurs, der durch Internetrecherchen und Dokumentationen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung, eine Erörterung der Lernmotive, die Vorstellung von Lehrformen und einen Praxisteil über die Mittwochsakademie sowie das Internet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Seniorenbildung, lebenslanges Lernen, soziale Integration und wissenschaftliche Weiterbildung.

Welchen Stellenwert nimmt die „Mittwochsakademie“ in der Arbeit ein?

Sie dient als konkretes Fallbeispiel einer regionalen Einrichtung, um die Organisation und die inhaltliche Ausrichtung eines Seniorenstudiums exemplarisch zu illustrieren.

Warum ist das Internet laut Autor für Senioren relevant?

Der Autor sieht im Internet eine Möglichkeit zur sozialen Teilhabe und zum lebenslangen Lernen, insbesondere für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder unter sozialer Isolation leiden.

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Details

Title
Das Seniorenstudium. Motive der Teilnehmer, Formen der Organisation und historische Entwicklung
College
University of Siegen
Course
Altenbildung / Geragogik
Author
Bernd Hoffmann (Author)
Publication Year
2000
Pages
33
Catalog Number
V79654
ISBN (eBook)
9783638872218
ISBN (Book)
9783638920063
Language
German
Tags
Seniorenstudium Altenbildung Geragogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Hoffmann (Author), 2000, Das Seniorenstudium. Motive der Teilnehmer, Formen der Organisation und historische Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79654
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