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Organisation von Telearbeit

Titre: Organisation von Telearbeit

Dossier / Travail , 2002 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Claudia Wenke (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

So wie die Erfindung der Dampfmaschine, welche die Industrielle Revolution ins Rollen brachte und Erwerbsarbeit grundlegend veränderte, wird Telearbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts als die Arbeitsform der Zukunft diskutiert.
Telearbeit als Begriff ist schwer zu fassen, da die unterschiedlichsten organisatorischen und technischen Ausprägungen existieren.

Die klassische Definition der Telearbeit könnte verkürzt heißen:
Tätigkeiten an einem Computerarbeitsplatz außerhalb eines Unternehmens, der in der Regel eine Kommunikationsanbindung hat.
Telearbeit ist in Anlehnung an eCommerce bzw. eBusiness, als eWork zu sehen.

Laut einer Informationsschrift des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ,, Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts"1 ist ,,das Potential von Telearbeit in Deutschland bei weitem noch nicht erschlossen. Bisher gibt es erst rund 800.000 Telearbeitsplätze. Dem steht ein Gesamtvolumen von 2 bis 4 Millionen möglichen Telearbeitsplätzen gegenüber. Telearbeiterinnen und Telearbeiter machen in der Bundesrepublik nach einer Studie der Frauenhofer-Gesellschaft erst einen Anteil von 2,2 % am Arbeitskräftepotential aus, im Vergleich zu einem Anteil von 14 % in Großbritannien/ Irland und 8,7 % in den USA/ Kanada. Dabei ist auch hier die Beteiligung von Frauen unterproportional. Nur etwa 40 % der Telearbeiter sind Frauen."

Neben den offiziell initiierten Telearbeitsprojekten, vor allem in größeren Firmen (wie zum Beispiel die Deutsche Telekom und der deutsche Personaldienstleister timepower - Personal - Dienstleistungen, die im Januar 1999 das erste Telearbeit Service Center in Stendal(Sachsen - Anhalt) eröffnet haben2), ist festzustellen, dass Telearbeit häufig nicht offen auftritt. Gerade kleinere Unternehmen wollen den Begriff Telearbeit vermeiden, um rechtliche und organisatorische Aufwendungen möglichst gering zu halten.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Aspekte der Telearbeit

1.1 Klassische Definition der Telearbeit

1.2 Differenzierungsmerkmale von Telearbeit

1.3 Formen der Telearbeit

1.3.1 Teleheimarbeit

1.3.2 Alternierende Arbeit

1.3.3 Mobile Telearbeit

1.3.4 Telecenter

1.3.4.1 Satellitenbüro

1.3.4.2 Nachbarschaftsbüro

3. Organisatorische und personelle Aspekte der Telearbeit

3.1 Welche Vorteile bietet Telearbeit?

3.1.1 Perspektiven für den Telearbeiter

3.1.2 Perspektiven für das Unternehmen

3.1.3 Perspektiven für die Region

3.2 Welche Befürchtungen bestehen?

3.2.1 Mögliche soziale Isolation

3.2.2 Schlechtere Karrieremöglichkeiten

3.2.3 Fehlende Trennung von Beruf und Privatleben

3.3 Wie erhält man die Kommunikation zwischen den Beteiligten?

3.4 Wer ist für Telearbeit geeignet?

3.4.1 Welcher Mitarbeiter eignet sich für Telearbeit?

3.4.2 Welcher Vorgesetzte eignet sich für Telearbeit?

3.5 Wie befähigt man die Beteiligten zur Telearbeit?

3.5.1 Befähigung der Telearbeiter

3.5.2 Befähigung der Vorgesetzten

3.6 Welche Tätigkeiten sind für Telearbeit geeignet?

4. Umsetzung von Telearbeit in Unternehmen

1.4 Wie wird Telearbeit eingeführt?

4.1.1 Wie gestaltet man die Arbeitsteilung?

1.5 Anforderungen an Telearbeitsplätze

1.6 Die Wirtschaftlichkeit von Telearbeit

5. Zusammenfassung

5.1 Summery

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die organisatorischen und personellen Aspekte von Telearbeit sowie deren praktische Implementierung in Unternehmen. Das primäre Ziel besteht darin, ein strukturiertes Verständnis für diese moderne Arbeitsform zu entwickeln, die Herausforderungen bei der Einführung zu analysieren und Kriterien für die erfolgreiche Gestaltung von Telearbeitsplätzen abzuleiten.

  • Definition und verschiedene Formen der Telearbeit
  • Perspektiven und Befürchtungen für Mitarbeiter, Unternehmen und Regionen
  • Kommunikationsformen und Führungskonzepte in dislozierten Teams
  • Anforderungen an Telearbeiter, Vorgesetzte und die notwendige IT-Ausstattung
  • Phasenmodell zur methodischen Einführung von Telearbeit
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse und Anreizsysteme

Auszug aus dem Buch

Die Wirtschaftlichkeit von Telearbeit

Der Begriff der Wirtschaftlichkeit ist nicht einheitlich definiert. Im Allgemeinen wird darunter der Quotient aus bewertetem Output(Leistungen bzw. Nutzen) und bewertetem Input(Kosten bzw. Aufwand) verstanden. Bei der engeren Sichtweise finden hierbei lediglich solche Maßgrößen Berücksichtigung, deren Auswirkungen sich in Geldeinheiten messen lassen.

Für die Einführung von Telearbeit gilt jedoch: Das Nutzenpotential wird erst dann in vollem Umfang ersichtlich, wenn insbesondere auch die qualitativen, nicht monetären Faktoren in die Kosten-Nutzen-Analyse mit einbezogen werden.

Bewertungsmaßstab sind die langfristigen Unternehmensziele:

Kosten & Erlöse

Zeit: Erreichbarkeit, Fehlzeiten, Bearbeitungszeit, Reaktionszeit

Qualität: Aufgabenqualität, Qual. der Informationen, Servicequalität

Flexibilität: Anpassungsfähigkeit, Mitarbeiterflexibilität, Planungsflexibilität

Mitarbeitersituation: Kompetenz, Soziale Kontakte, Motivation, Identifikation, Produktivität

Externe Effekte: Image, Attraktivität als Arbeitgeber, Verkehrsreduzierung, Umwelt

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel verortet Telearbeit als bedeutende Arbeitsform der Zukunft und diskutiert Begriffsdefinitionen sowie die aktuelle statistische Verbreitung in Deutschland.

2. Aspekte der Telearbeit: Hier werden unterschiedliche Ausprägungen wie Teleheimarbeit, alternierende Telearbeit und mobile Telearbeit detailliert klassifiziert und abgegrenzt.

3. Organisatorische und personelle Aspekte der Telearbeit: Dieses Kapitel beleuchtet Chancen und Risiken für alle Beteiligten, diskutiert die notwendige Kommunikationskultur und legt Eignungskriterien für Personal und Führung fest.

4. Umsetzung von Telearbeit in Unternehmen: Der Fokus liegt auf der methodischen Einführung durch Phasenmodelle, der praktischen Gestaltung der Arbeitsteilung sowie den technischen Anforderungen an die Arbeitsplatzumgebung.

5. Zusammenfassung: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die notwendige strategische Neuausrichtung von Arbeitssystemen zur erfolgreichen Implementierung von Telearbeit.

Schlüsselwörter

Telearbeit, Teleheimarbeit, Mobile Telearbeit, Telearbeitszentren, Arbeitsorganisation, Personalmanagement, Kommunikation, Führung, Management by Objectives, Wirtschaftlichkeit, IT-Ausstattung, Selbstmanagement, Arbeitsteilung, Telematik, Arbeitsplatzgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Telearbeit als moderne Organisationsform und untersucht, wie diese technisch und organisatorisch erfolgreich in Unternehmen implementiert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und den Formen der Telearbeit, den organisatorischen Auswirkungen, der Gestaltung der Kommunikation sowie der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Komplexität der Telearbeit aufzuzeigen und einen strukturierten Leitfaden für Unternehmen bereitzustellen, um sowohl die Vorteile zu nutzen als auch die Herausforderungen zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse, kombiniert mit organisationstheoretischen Ansätzen, um Handlungsfelder für die Einführung von Telearbeit zu systematisieren.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Perspektiven der Beteiligten, Eignungskriterien für Mitarbeiter und Führungskräfte, sowie ein phasenbasiertes Vorgehensmodell zur Einführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Telearbeit, Arbeitsorganisation, Personalmanagement, Kommunikation, Führung und Wirtschaftlichkeit.

Was bedeutet die "Alpen"-Methode in diesem Kontext?

Die Alpen-Methode dient der Befähigung der Telearbeiter, ihren Arbeitsalltag eigenverantwortlich durch Planung von Aufgaben, Priorisierung und Pufferzeiten zu strukturieren.

Wie verändert sich die Rolle der Führungskraft bei Telearbeit?

Der Vorgesetzte wandelt sich vom autoritären Überwacher zum Moderator und Koordinator, wobei er vermehrt auf kooperative Führungsinstrumente wie Management by Objectives setzt.

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Résumé des informations

Titre
Organisation von Telearbeit
Université
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf  (Diploma)
Note
2,0
Auteur
Claudia Wenke (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
21
N° de catalogue
V7989
ISBN (ebook)
9783638150798
Langue
allemand
mots-clé
Organisation Telearbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Wenke (Auteur), 2002, Organisation von Telearbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7989
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Extrait de  21  pages
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