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Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Title: Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung

Seminar Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Eugen Luja (Author)

Business economics - Controlling
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Für die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind in der Kostenrechnung unterschiedlichste Systeme entwickelt worden. Im Rahmen dieser Arbeit wird insbesondere auf die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen. Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Grundlagen und Merkmale der oben genannten Rechensysteme zu verschaffen und diese wiederum anhand von Unterschieden von einander abzugrenzen.
Die Arbeit kann in zwei Schwerpunkte eingeteilt werden, welche den Hauptteil bilden. Zum Einstieg in das Thema soll die Einleitung verhelfen. Diese beginnt mit einer kurzen Beschreibung der drei meist verbreiteten Controllingansätze, wobei der Schwerpunkt auf die Eingliederung des Arbeitsthemas in einem dieser Ansätze gelegt wird. Zusätzlich erfolgt die Einbettung dieser Rechensysteme im Führungssystem eines Unternehmens. Des Weiteren folgt eine kleine Orientierungshilfe, um die genannten Kostenrechensysteme in einem sehr umfangreichen Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens einordnen zu können. Daraufhin folgt der erste Schwerpunkt der Arbeit. Hierbei werden zunächst die Kosten- und Leistungsrechnung und der Kostenbegriff definiert. Als nächstes folgen eine Beschreibung der Aufgaben und eine Erläuterung der Grundstruktur der traditionellen KLR. Im Anschluss daran werden die einzelnen Teilbereiche der KLR und ihrer Bestandselemente vorgestellt. Der zweite Schwerpunkt der Arbeit beschäftigt sich mit der Erläuterung des Konzeptes der „relativen Einzel-kosten- und Deckungsbeitragsrechnung“ nach Riebel bei gleichzeitiger Gegenüberstellung der beiden Kostenrechensysteme. Hier werden die wesentlichen Merkmale Riebel’schen Konzeptes zusammengefasst, erläutert und mit denen der traditionellen KLR verglichen. Schließlich werden die Ergebnisse in einer Tabelle zusammengefasst. Im Schlussteil erfolgt eine kritische Würdigung des Konzepts der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und dessen Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gang der Untersuchung und Abgrenzung des Themas

1.2 Einordnung des Themas im Rahmen des Controllings

1.3 Einordnung des Themas im betrieblichen Rechnungswesen

2 KLR

2.1 Definitionen

2.2 Aufgaben der KLR

2.3 Einteilung der KLR

2.4 Grundstruktur der KLR

3 Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung als Vergleich zur traditionellen KLR

4 Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit hat das Ziel, einen fundierten Überblick über die Grundlagen der traditionellen Kosten- und Leistungsrechnung sowie der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung nach Riebel zu geben und beide Systeme anhand ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede voneinander abzugrenzen.

  • Vergleich zweier zentraler Kostenrechnungssysteme
  • Eingliederung der Kostenrechnung in den Controlling-Kontext
  • Analyse des Identitätsprinzips nach Riebel
  • Gegenüberstellung von Voll- und Teilkostenrechnungsansätzen
  • Kritische Würdigung der Praxistauglichkeit der Ansätze

Auszug aus dem Buch

3 Die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung als Vergleich zur traditionellen KLR

Kurz nachdem in Deutschland das amerikanische Direct Costing und die Grenzplankostenrechnung bekannt geworden waren, hat P. Riebel das Konzept „Rechnen mit relativen Einzelerlösen, Einzelkosten und Deckungsbeiträgen“ oder besser bekannt unter dem Kürzel „die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung“ entwickelt (vgl. Kilger/Pampel/Vikas, 2002, S. 74). Ziel dieses Konzeptes ist, die Auswirkungen von Entscheidungen auf den Erfolg eines Unternehmens offen zu legen, welches ebenfalls dem Ziel der Grenzplankostenrechnung entspricht. Somit wird nach Riebel die betriebliche Entscheidung als Ursache von Kosten definiert. In der traditionellen Kostenrechnung dagegen wird die Beschäftigung oder Ausbringungsmenge als Haupteinflussgröße genannt (vgl. Schneck, 2002, S. 850). Die relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung ist ein System der Teilkostenrechnung, bei dem den betrieblichen Leistungen keine fixen Kosten zugerechnet, in der Erfolgsanalyse Deckungsbeiträge verwendet werden und pagatorische Rechengrößen zu Grunde liegen. Kern des Riebel’schen Kostenrechnungssystems ist die wirklichkeitsgetreue Abbildung der Realität.

Die Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung beruht auf der Trennung der Kosten und Erlöse nach der Disponierbarkeit und Zurechenbarkeit nach dem Identitätsprinzip. Das Identitätsprinzip, eine Präzisierung des Verursachungsprinzips aus der traditionellen KLAR, (siehe Abb. 5) besagt, dass zwei Größen nur dann gegenübergestellt werden können, wenn sie auf einen identischen Entscheidungszusammenhang zurückgehen (vgl. Riebel, 1994, S. 627f). Daraus ergibt sich zwangsläufig die Formulierung des entscheidungsorientierten Kostenbegriffs: „Kosten sind die durch die Entscheidung über das betrachtete Objekt ausgelösten zusätzlichen Ausgaben“ (Riebel, 1994, S. 427). Dementsprechend wird auch der entscheidungsorientierte Erlösbegriff definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, grenzt den Untersuchungsumfang ein und bettet die Kostenrechnung in den Controlling-Rahmen sowie das betriebliche Rechnungswesen ein.

2 KLR: Hier werden die Grundlagen der traditionellen Kosten- und Leistungsrechnung definiert, deren Aufgaben skizziert und die Grundstruktur sowie die Einteilung in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung erläutert.

3 Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung als Vergleich zur traditionellen KLR: Dieses Kapitel stellt das Konzept von Riebel vor und vergleicht es systematisch mit der traditionellen KLR, insbesondere unter Berücksichtigung des Identitätsprinzips.

4 Schluss: Hier erfolgt eine kritische Würdigung des Konzepts von Riebel vor dem Hintergrund sich wandelnder Rahmenbedingungen der betrieblichen Leistungserstellung.

Schlüsselwörter

Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Riebel, Deckungsbeitragsrechnung, Identitätsprinzip, Einzelkosten, Gemeinkosten, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Entscheidungsorientierung, Kostenrechnungssysteme, betriebliches Rechnungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und Unterschiede zwischen der traditionellen Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) und der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung nach P. Riebel.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Einordnung der Kostenrechnung in das Controlling, die methodischen Grundlagen der Voll- und Teilkostenrechnung sowie die spezifischen Prinzipien der Deckungsbeitragsrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die beiden genannten Rechensysteme zu verschaffen und diese anhand ihrer spezifischen Merkmale sowie der verwendeten Kostenbegriffe voneinander abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse zur Definition der Grundlagen und eine komparative Methode (Gegenüberstellung), um die Unterschiede zwischen der traditionellen KLR und Riebel's Konzept herauszuarbeiten.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundbegriffe und Aufgaben der traditionellen KLR definiert und anschließend das System der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung erläutert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen das Identitätsprinzip, Deckungsbeitrag, Kostenstellen, Kostenträger, pagatorische Kosten und die Unterscheidung von Einzel- und Gemeinkosten.

Wie definiert Riebel Kosten in seinem Modell?

Riebel definiert Kosten entscheidungsorientiert als zusätzliche Ausgaben, die durch die Entscheidung über ein betrachtetes Objekt ausgelöst werden.

Warum wird die traditionelle KLR im Modell von Riebel kritisiert?

Kritikpunkte sind unter anderem die Schlüsselung von Gemeinkosten und die Orientierung an der Beschäftigungsmenge anstelle der tatsächlichen betrieblichen Entscheidungszusammenhänge.

Was versteht man unter dem Identitätsprinzip?

Das Identitätsprinzip besagt, dass Kosten und Erlöse nur dann direkt gegenübergestellt werden dürfen, wenn sie auf einen identischen Entscheidungszusammenhang zurückzuführen sind.

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Details

Title
Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung
Subtitle
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
College
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg  (Fachbereich Wirtschaft )
Grade
1,7
Author
Eugen Luja (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V80104
ISBN (eBook)
9783638865333
ISBN (Book)
9783638865401
Language
German
Tags
Relative Einzelkosten- Deckungsbeitragsrechnung Kosten- Leistungsrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eugen Luja (Author), 2006, Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung und traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80104
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