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Edward J. Flanagans "Boys Town"

Titre: Edward J. Flanagans "Boys Town"

Dossier / Travail , 2007 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anja Hofmann (Auteur)

Pédagogie - Général
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Résumé Extrait Résumé des informations

"Wo waren ähnliche Ideen wie die der „Positive Peer Culture“ schon einmal vorhanden?" - Vor allem mit Blick auf die USA stößt man auf zahlreiche Einrichtungen, bei denen gegenseitige Fürsorge und Selbstverantwortlichkeit an oberster Stelle stehen:

Das Thema meiner Arbeit stellt die Darstellung der US-amerikanischen Einrichtung „Boys Town“ dar, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Edward Joseph Flanagan ins Leben gerufen wurde. Es sei erwähnt, dass hierbei die historischen Hintergründe wie etwa der soziale Wandel, die Industrialisierung und Urbanisierung, die große Zahl an Einwanderern in die USA sowie die Progressive Erziehungsbewegung, die zu dieser Zeit stattfand, nicht näher beschrieben werden. Nachdem ich anfangs auf Flanagans Biographie eingehe, gebe ich anschließend einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung von Boys Town. Daraufhin befasse ich mich mit Flanagans Menschenbild. Den größten Teil dieser Arbeit bildet die Vorstellung des Erziehungskonzepts, welches Flanagan in Boys Town anwandte. Schließlich gehe ich auf den Zusammenhang zwischen dieser Erziehungskonzeption und dem Ansatz der Positive Peer Culture ein. Die Arbeit wird durch eine kurze Zusammenfassung des Gesamtthemas abgerundet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Edward J. Flanagans Biographie

3 Boys Town

3.1 Die Anfangszeit

3.2 Soziale Stellung und Strukturierung des Heims

3.3 Heutige Situation und Zusammensetzung

4 Flanagans Menschenbild

5 Erziehungskonzepte und Methoden in Boys Town

5.1 Das soziale Umfeld

5.2 Das Selbstverwaltungsprinzip

5.3 Die soziale Bindung

5.4 Beratung und Führung

6 Zusammenhang zwischen Flanagans Erziehungskonzept und Positive Peer Culture

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die US-amerikanische Einrichtung „Boys Town“ und deren Gründer Edward Joseph Flanagan im Kontext pädagogischer Ansätze, mit dem primären Ziel, Ähnlichkeiten und Verbindungen zum Konzept der „Positive Peer Culture“ herauszuarbeiten.

  • Historische Entwicklung und Strukturierung von Boys Town
  • Flanagans pädagogische Anthropologie und Menschenbild
  • Die Rolle des Selbstverwaltungsprinzips in der Heimerziehung
  • Soziale Bindung und beratende Erziehungsmethoden
  • Vergleichende Analyse mit der Positive Peer Culture (PPC)

Auszug aus dem Buch

4 Flanagans Menschenbild

„Es gibt keinen schlechten Jungen!“ (Martens 1998: 91). Diese berühmt gewordene Aussage bildet den Kern der pädagogischen Anthropologie Flanagans und ist gleichzeitig die Grundlage seiner Erziehungskonzeption, auf die ich unter Punkt 5 näher eingehen werde.

Flanagan kannte neben menschlicher Größe auch menschliches Elend und wusste von dem Bösen im Menschen. Er war jedoch nicht bereit, diese Tatsache zur Grundlage seiner Einschätzung des Menschen und zum Ausgangspunkt seiner Erziehung zu machen. „Hinter jeder jugendlichen Verfehlung steht eine Geschichte erschütternder Vernachlässigung.“ (März 2003: 735) Zwar gibt es den in Delikte verstrickten bzw. gestrauchelten Jugendlichen, doch gibt es seiner Ansicht nach keinen einzigen Jungen, auch wenn er noch so sehr mit den Gesetzen in Konflikt geraten ist, der wirklich bösartig oder radikal verderbt ist (Ebd.: 734/735).

Folglich sah Flanagan die eigentliche Ursache für „abwegiges“ Verhalten in den negativen Auswirkungen des Lebens, d.h. der komplexen Gesellschaft, die dem Jungen übergeordnet ist und die ihm Anforderungen stellt, auf die er (noch) keine Antwort weiß. Durch unangemessene Lebensumstände war der Heranwachsende der Gefahr ausgesetzt, durch Nachahmung eines sozial abweichenden Verhaltens seine Qualität zu verlieren und schlechte Verhaltensweisen anzunehmen. Deshalb sah Flanagan seine Aufgabe darin, die Jungen möglichst lange vor den negativen Einflüssen der Umwelt zu schützen, „bis sie selbst in der Lage waren, in der Erwachsenenwelt zu bestehen.“ (vgl. Martens 1998: 91-96)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Interesse an Boys Town ausgehend vom Seminar zur Positive Peer Culture und legt den methodischen Aufbau der Arbeit dar.

2 Edward J. Flanagans Biographie: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg Flanagans vom Priesterstudium bis hin zur Gründung seines Lebenswerks unter dem Einfluss der gesellschaftlichen Bedingungen der USA nach.

3 Boys Town: Hier wird die historische Gründung von Boys Town, seine soziale Struktur und die heutige Ausrichtung als moderne, familienorientierte Einrichtung beschrieben.

4 Flanagans Menschenbild: Dieses Kapitel erläutert das zentrale Paradigma Flanagans, dass kein Kind von Natur aus schlecht sei, und verbindet dieses mit seinem christlichen Menschenbild.

5 Erziehungskonzepte und Methoden in Boys Town: Hier werden die Kernprinzipien wie das soziale Umfeld, die Selbstverwaltung, soziale Bindungen sowie Beratungsmethoden detailliert analysiert.

6 Zusammenhang zwischen Flanagans Erziehungskonzept und Positive Peer Culture: Das Kapitel stellt Parallelen zwischen Flanagans Praxis und den Grundzügen der Positive Peer Culture hinsichtlich Gruppensozialisation und Verantwortungsübertragung her.

7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die Bedeutung der Selbstverwaltung und die zeitlose Relevanz von Flanagans Erziehungsansätzen.

Schlüsselwörter

Boys Town, Edward J. Flanagan, Positive Peer Culture, Selbstverwaltung, Heimerziehung, Jugendhilfe, Menschenbild, Sozialisation, Pädagogik, Reformpädagogik, soziale Bindung, Gemeinschaftsbindung, USA.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der US-amerikanischen Einrichtung „Boys Town“ und dem pädagogischen Ansatz ihres Gründers Edward Joseph Flanagan.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biographie Flanagans, der historischen Entwicklung von Boys Town, seinem pädagogischen Menschenbild und den angewandten Erziehungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Flanagans Erziehungskonzept und dem Ansatz der „Positive Peer Culture“ wissenschaftlich zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von seminarbegleitenden Materialien und Internetquellen zur Geschichte und Pädagogik von Boys Town.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Selbstverwaltungsprinzip, die soziale Umgebung, die Rolle der Peergroup und beratende Maßnahmen bei der Erziehung der Jugendlichen detailliert vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Boys Town, Selbstverwaltung, Positive Peer Culture, Jugendhilfe und Edward J. Flanagan.

Warum betont Flanagan, dass es keinen schlechten Jungen gibt?

Er ist überzeugt, dass delinquentes Verhalten eine Folge von Vernachlässigung und schlechten Umwelteinflüssen ist, nicht jedoch einer angeborenen Boshaftigkeit des Kindes.

Inwieweit war die Selbstverwaltung in Boys Town tatsächlich demokratisch?

Die Arbeit zeigt auf, dass die Selbstverwaltung eher ein strukturiertes System mit pädagogischer Kontrolle durch Priester war, bei dem die Jungen zwar tätig, aber in ihrer Mitbestimmung eingeschränkt blieben.

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Résumé des informations

Titre
Edward J. Flanagans "Boys Town"
Université
University of Bamberg
Note
1,0
Auteur
Anja Hofmann (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V80175
ISBN (ebook)
9783638864794
ISBN (Livre)
9783638864602
Langue
allemand
mots-clé
Edward Flanagans Boys Town
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anja Hofmann (Auteur), 2007, Edward J. Flanagans "Boys Town", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80175
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Extrait de  18  pages
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