Megastädte und ihre verschiedenen Ausprägungen


Hausarbeit, 2007
37 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Eine thematische Einführung

2. Megastädte – der Versuch einer Definition

3. Die Megastädte der Industrie- und Entwicklungsländer im Vergleich

4. Megastädte zwischen Globalisierung und Disparitäten
4.1. Wohnraum und Segregation
4.2. Beschäftigung und Armut

5. Megastädte im Vergleich – New York und Kairo
5.1. Die Primacy-Funktion
5.2. Bevölkerung und Wohnraum in New York und Kairo
5.3. Ungleichheit und Armut

6. Megastädte – Eine Zusammenfassung

Anhang

Bibliographische Angaben

1. Eine thematische Einführung

Diese Arbeit für das Hauptseminar in Kulturgeographie widmet sich den Megastädten und ihren verschiedenen Ausprägungen. Dieses Forschungsfeld wird im Zeitalter weltweiter Verstädterung von immer größerer Bedeutung, was ein Blick auf die Fülle der Publikationen zum Thema Megastädte verdeutlicht. Geographen und Soziologen, Historiker und Kulturgeschichtler, Ökonomen oder Politikwissenschaftler, für sämtliche Forschungs-richtungen ist der „Durchlauf-Erhitzer“ Megastadt ein interessantes Forschungsfeld.

In dieser Arbeit soll eher der geographisch-soziologische Aspekt der Megastadt im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es soll darum gehen, Megastädte zu definieren, ihre unterschiedliche Ausprägung in Industrie- und Entwicklungsländern zu beleuchten, verschiedene Aspekte wie Wohnraum oder Armut zu bearbeiten und schließlich zwei Megastädte gegenüberzustellen: Kairo als Megastadt des (semi-)peripheren Raums und New York, die Megastadt der westlichen, hochentwickelten Welt. Aufgrund der eher querschnittartigen Bearbeitung des Themas können die einzelnen Aspekte natürlich nicht erschöpfend behandelt werden. Es kann lediglich darum gehen, auf den folgenden 25 Seiten in das Thema „Megastädte“ einzuführen und Grundlegendes zu klären.

2. Megastädte – der Versuch einer Definition

Gegenstand von Interesse sollen in dieser Arbeit Megastädte sind. 1950 gab es erst zwei – London und New York. 2015 werden es bereits 22 sein, 17 davon außerhalb der hoch entwickelten Industriestaaten[1]. Wir haben es also mit einem globalen, sich verstärkenden Phänomen zu tun. Oder wie Fuchs sagt: „Mankind’s future will unfold largely in urban settings.“ (FUCHS 1994, S.1). Doch schon hier beginnt das Problem: „Urban settings“. Was ist das? Ist „Urban“ gleichzusetzen mit megastädtischer Entwicklung, oder findet man in den Hamptons oder in Starnberg nicht ebenso urbanes Leben wie in London oder Chicago? Was also ist eine Megastadt?

Wer sich der Literatur zu diesem Thema widmet, sieht einer Flut von Begrifflichkeiten entgegen: Megastadt, Metropole, Großagglomeration, Megalopolis, Ballungszentrum Verdichtungsgebiet, Global City oder einfach nur Millionenstadt, um nur einige zu nennen. Wenn man aber nach einer Definition für den Begriff der Megastadt sucht, macht es Sinn nach Kriterien zu forschen, die (zumindest überwiegend) singulär dem Phänomen der Megastadt zuzuordnen sind. Daraus ergibt sich, dass Begriffe wie Verdichtungsgebiet, Ballungsraum oder Agglomeration zwar bedeutende Attribute der zu definierenden Megastädte sind, jedoch eben keine singulären Merkmale, mit dem sich New York von dem Rhein-Ruhr-Gebiet unterscheidet. Weiter macht es kaum Sinn, eine Begriffsbestimmung zu wählen, die auf eine gesamtkulturelle, Funktion und Struktur mit einbeziehende Betrachtungsweise abhebt. Dies liegt in erster Linie daran, dass die verschiedenen Bereiche wie Topographie, Prozess oder auch strukturell-physiognomische Aspekte - um hier nur einige zu nennen - bei einer weltweit vergleichenden Betrachtung kaum quantitativ operationalisierbar sind[2]. Gerade daher ist es nicht verwunderlich, dass bis heute keine Forschungsmethodik vorliegt, die eine weltumspannende Definition der Megastadt ermöglicht. Dennoch muss versucht werden für eine Untersuchung eine gewisse Übereinstimmung, einen „common sense“ zu finden: „The way in which the mega-cities themselves are delineated must be clarified.“ (GOLDSTEIN 1994, S.39). Eingedenk dieser Tatsache ist es daher wohl eher eine aus der Not geborene Definition, mit der viele Autoren die Megastadt charakterisieren: Als prägendes Merkmal wird die Einwohnerzahl herangeführt. Wie hoch diese Zahl anzulegen ist, ist dabei in der Fachliteratur Schwankungen unterworfen. Die zwei meistgenannten Zahlen sind fünf bzw. zehn Millionen Einwohner (manchmal auch acht Millionen), so z.B. bei Feldbauer/Husa/Pilz/Stacher: „Mega-Cities“ (fünf Mio.) oder den World Urbanisation Prospects der UN für 2005 (zehn Mio.). Um die Schärfe der Definition auszuweiten werden von verschiedenen Seiten weitere Definitionskriterien angeführt, wie etwa eine bestimmte Einwohnerdichte. Doch auch die Einwohnerzahl, kombiniert mit einer Mindesteinwohnerdichte bezogen auf das Gesamtgebiet, bleibt nicht unproblematisch. In vielen ostasiatischen Verdichtungsräumen zieht sich die oft angewendete Maßzahl von 1000 Einw./km² weit in ein rural geprägtes Hinterland[3], das mit der für eine Megastadt erwarteten Urbanität nicht mehr übereinstimmt. Generell ist eine klare Abgrenzung schwierig, da zugrunde gelegte Areale und deren Bevölkerungsdichte und Struktur international unterschiedlich ausgelegt werden. Häufig zeigt sich, dass Metropolitanregionen „overbounded“ ausgewiesen sind: So sind in Japan oder den Philippinen of agrarisch genutzte Flächen mit einbezogen, in den USA oft weitläufige Bebauungsstrukturen[4].

Ein starres Festhalten an Einwohnerzahlen erscheint somit wenig sinnvoll. Dies mag auch folgendes Beispiel verdeutlichen: Legt man die Mindesteinwohnerzahl auf acht Millionen, wie dies die UN etwa 1980 tat, so fiel eine Stadt wie London mit damals 7,7 Millionen Einwohnern aus der Statistik, während aber Moskau berücksichtigt wurde[5]. Der Zeitpunkt ist dabei zu vernachlässigen, da ähnliche Probleme bis heute bestehen bleiben. Viele Autoren gehen daher über eine rein statistisch-demographische Charakterisierung hinaus. Bronger fügt beispielsweise eine „monozentrische Struktur“ als ein weiteres Definitionskriterium an. Diese definiert sich in erster Linie durch sog. „Primacy“-Funktionen, zum einen im Hinblick auf eine demographische Primacy in Bezug auf den Bevölkerungsanteil der Megastadt im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (also der Metropolisierungsquote), wichtiger aber noch durch die funktionale Primacy: Bei ihr „wird die bereits besonders hohe Bevölkerungskonzentration von den Werten der Indices aller übrigen Bereiche, d.h. des ökonomischen (naturgemäß mit Ausnahme des primären Sektors), sozialen, kulturellen und politisch-administrativen Sektors weit übertroffen.“ (BRONGER 2004, S.35). Es wird sich im weiteren Verlauf dieser Arbeit zeigen, dass gerade diese funktionale Primacy in ihrem Ausmaß schwankt. Während sie in Megastädten der „less developed countries“ (LDC) die Hegemonialstellung unterstreicht, hat sich die funktionale Primacy in den Megastädten der „high developed countries“ (HDC) teilweise abgeschwächt oder sich auf eine internationale, manchmal sogar globale Arena verlagert. Um also der Definition der Megastadt mehr Schärfe zu verleihen, macht es durchaus Sinn, bei einer Untersuchung des Phänomens Megastadt in diesem Punkt eine Differenzierung zwischen den Megastädten der hochentwickelten Staaten (beispielsweise der OECD-Welt) und denen der wenig entwickelten Länder vorzunehmen.

3. Die Megastädte der Industrie- und Entwicklungsländer im Vergleich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie bereits angedeutet, zeigt sich bei der funktionalen Primacy das deutlichste Unterscheidungsmerkmal zwischen den Megastädten der hoch und niedriger entwickelten Länder (nach Definition des Human Developement Report 2006[7] ). Demnach ist das Gefälle zwischen der Megastadt und dem Umland, dem Staat als solchem oder der subkontinentalen Ebene in wenig entwickelten Ländern deutlich höher als dies in hochentwickelten Staaten der Fall ist. Exemplarisch zeigt sich das etwa bei der PKW-Nutzung: Lebten in den vier Megastädten Indiens (Mumbai [Bombay], Kolkata [Calcutta], Dilli [Delhi], Chennai [Madras]) im Jahr 1999 zusammen 5% der Bevölkerung, so entfielen auf sie 31% der PKW. Im Vergleich dazu nutzte die Bevölkerung von New York, Philadelphia, Chicago und Los Angeles – immerhin 15,3% der Gesamtbevölkerung der USA – nur 14,1% des gesamten PKW Aufkommens[8]. Wird durch dieses Beispiel verdeutlicht, dass sich die regionale/nationalstaatliche Primacy in weniger entwickelten Ländern weitaus stärker bemerkbar macht, so unterstreicht dies Tabelle 1 besonders deutlich. Verglichen wird dort die regionale funktionale Primacy der Megastadt Mumbai bezogen auf die Region Maharashtra in der Mumbai liegt. Besonders die ökonomische Primacy tritt deutlich hervor (Produktionswert der Industrie, Bankeinlagen pro Mitglied, investiertes Industriekapital). Darüber hinaus wird diese quantitative Vorrangstellung auch noch qualitativ untermauert. So sind beispielsweise Krankenhäuser besser eingerichtet, die Handhabbarkeit des Telefonnetzes ist zuverlässiger, generell die Infrastruktur der des Umlandes um ein vielfaches überlegen[9]. Diese Hegemonialstellung innerhalb einer Region oder eines Staates bleibt oft auch im Vergleich mit anderen Megastädten oder Metropolen desselben Raums bestehen, während dies in hoch entwickelten Industriestaaten kaum, oder zumindest abgeschwächt, der Fall ist. Anhand der Daten aus Tabelle2[10] erkennt man deutlich die funktionale Hegemonie von Sao Paulo, bezogen auf die zwei bedeutendesten nachfolgenden Städte. Im Vergleich zu dieser monozentrischen Struktur lässt sich im Raum der EU eine polyzentrische Dynamik erkennen. Im Bereich der Börsen- und Bankenumsätze hat selbst Frankfurt a.M. mit lediglich 640.000 Einwohnern teilweise eine höhere Primacy-Rate als die Megastädte London oder Paris.

Tabelle 2: Funktionale Primacy in verschiedenen Kulturräumen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bronger 2000. S. 180

Abgesehen von dem geringen Bedeutungsunterschied zwischen den Großstädten divergiert auch der Lebensstandart zwischen Zentrum und Peripherie in den hoch entwickelten Regionen nicht stark. Teilweise lassen sich sogar gegenläufige Tendenzen erkennen, in denen dem Umland ein höherer Lebensstandart zugeschrieben wird. So lag in Berlin das Pro-Kopf-Einkommen im Jahr 1991 hinter dem bundesdeutschen Durchschnitt (11.963 Euro bzw. 12.138 Euro). Bis zum Jahr 2000 hatte sich dieser Unterschied noch weiter ausgeweitet (14.505 Euro bzw. 15.828 Euro)[11]. Nahezu gegensätzlich ist dies in den weniger entwickelten Ländern. Der wichtigste Grund für diesen Unterschied ist wohl die meist durchweg agrarisch geprägte Lebensweise, weshalb die Metropolen als Zentren der Verarbeitenden und Dienstleistungsindustrie eine deutlich höhere sozioökonomische Stellung inne haben. Dies wurde in dem Maß verstärkt, als sich die traditionellen Anbauweisen veränderten. Konnten früher Agrarprodukte für den Eigenverbrauch und lokale Märkte genügend Nahrung und Arbeitsplätze bereitstellen, wurden die Menschen mit der Umstellung auf eine vermeidlich exportfähige Landwirtschaft vielfach ihrer Nahrungs- und Einkommensgrundlage beraubt. Dadurch wurde wiederum die Abwanderung in die Megastädte befördert um dort in Lohn und Brot zu gelangen. Im Gegensatz dazu ist in den Industriestaaten mit ihrer hoch arbeitsteiligen Wirtschaft im zweiten und dritten Sektor der Lebensstandart in Zentrum und Peripherie beinahe gleich, oder wie das Beispiel Berlin zeigt, in Ballungsräumen manchmal sogar niedriger.

Das deutlichste Charakteristikum der Megastädte in wenig entwickelten Ländern ist also die überproportional dominante funktionale Primacy. Dieses Phänomen ist dabei auch immer ein Spiegelbild des nationalen Entwicklungsstandes, in dem die Megastadt oft der einzige „Hot-Spot“ sekundärer und tertiärer Beschäftigung in einem ansonsten agrarisch geprägten Land ist. Dieser Zusammenhang zwischen Entwicklungsstand und megastädtischer Funktion ist dabei jedoch nicht auf die wenig entwickelten Ländet beschränkt. Die funktionale Primacy der Megastädte in der weniger entwickelten Welt wird in den Megastädten der „Ersten Welt“ in zunehmenden Maße durch eine globale Primacy ersetzt bzw. ergänzt, wenn man sich die aktuelle Diskussion um sogenannte „Global Cities“[12] vergegenwärtigt. Betrachtet man die Megastädte des Nordens, nehmen viele (New York, Tokio, London, Los Angeles, u.a.) die Rolle „transnationaler Marktplätze“[13] ein, und spielen so ebenso wie die Megastädte des Südens eine spezifische Rolle im jeweils vorherrschenden Wirtschaftsregime. Im postfordistischen Zeitalter sind Megastädte, die die Funktion einer Global City einnehmen, demnach „zentrale Standorte für hochentwickelte Dienstleistungen und Telekommuni-kationseinrichtungen, wie sie für die Durchführung und das Management globaler Wirtschaftsaktivitäten erforderlich sind.“ (SASSEN 1997, S.39). So lässt sich in dem Maße, in dem Unternehmen ihre verschiedenen Aktivitäten (Forschung und Entwicklung, Produktion, Werbung, u.v.m.) weltweit streuen, eine Konzentration der Firmensitze an Orten finden, in denen die verschiedenen Arbeitsfelder der Firmenzentrale ebenfalls auf Spezialbetriebe ausgegliedert werden können. Besonders Firmen die auf dem Weltmarkt eingebunden sind oder sich mit „non-routine-operations“[14] beschäftigen, sind auf Agglomerationen angewiesen, die es ihnen ermöglichen, auf ein komplexes Dienstleistungs-angebot zurückzugreifen um ihrer Produkte und Dienstleistungen in der heute geforderten Schnelligkeit anbieten zu können. Sassen geht demnach davon aus, dass „the key sector specifying the destinctive production advantages of global cities is the highly specialized and networked services sector.” (SASSEN 2005, .29). Der hoch spezialisierte Service-Sektor konzentriert sich dabei auf eine bestimmte Zone der Megastadt, meist den CBD, wirkt sich mit seinen Synergieeffekten also keineswegs auf den gesamten Raum der Megastadt aus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Abbildung 1 zeigt dabei am Beispiel der Konzentration von Auslandsbüros US-amerikanischer Anwaltsfirmen aus dem Jahr 1997, wie sehr sich solche hoch spezialisierten und netzwerk-orientierten Dienstleistungszweige auf die Megastädte der hoch entwickelten Staaten konzentrieren. Keine einzige Niederlassung mit mehr als zehn Anwälten fand sich dabei in einer Megastadt oder einer anderen Metropole Afrikas oder Südamerikas. Eine ähnliche Konzentration zeigt auch Tabelle 3. Die Städte, die mindestens vier von fünf Kriterien (stark vernetzte Weltstädte, stark vernetzte Finanzzentren, dominante Zentren, globale Kommandozentren und regionale Kommandozentren) aufweisen sind allesamt Megastädte der OECD-Staaten: New York, Tokio, London, Paris und Chicago. Einzig Hongkong gesellt sich zu dieser illustren Runde hinzu – ist jedoch wegen seiner Geschichte (ehemaliger Stadtstaat und Kronkolonie Großbritanniens) schwerer einem bestimmten Kultur- oder Wirtschaftsraum zuzuordnen.

Gemein ist also den Megastädten der hoch entwickelten Welt, dass der CBD zunehmend die Zentralen weltweit agierender Unternehmen beherbergen und somit zu Zentren der globalisierten Welt werden. Diese weltweit bedeutende Primacy ist auf nationalstaatlicher, besonders aber regionaler Ebene bei weitem nicht so stark ausgebildet, wie dies bei den Megastädten der wenig entwickelten Welt der Fall ist. Idealtypisch konstruiert, lässt sich so durchaus eine dichotome Zweiteilung der Megastädte ausmachen: Die Megastadt in HDC, stark verflochten innerhalb der Weltwirtschaft und hier insbesondere im Bereich des mobilen Kapitals, und auf der anderen Seite die Megastadt in LDC, deren Primacy sich besonders deutlich bei den Daseinsgrundfunktionen (Universitäten, Krankenhäuser, Arbeitsplätze im zweiten und dritten Sektor, u.a.) und oft einer Hegemonialstellung (politisch-administrativ, kulturell, wirtschaftlich) auf nationaler Ebene äußert.

[...]


[1] http://www.un.org/esa/population/publications/WUP2005/2005WUP_FS7.pdf

[2] Bronger, D.: „Metropolen, Megastädte, Global Cities“; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2004, S.31

[3] ebd. S.32

[4] Bähr J., Jürgens U.: „Stadtgeographie II“; Bildungshaus Schulbuchverlage GmbH, Braunschweig, 2005, S. 28

[5] Goldstein, S.: “Demographic issues and data needs for mega-city research”; erschienen in: Fuchs R., Brennan E., Chamie J., u.a.: “Mega-city growth and the future”; United Nations University Press, Tokio, New York, Paris, 1994, S. 43;

[6] „argricultural & non argricultural credit apex and central institutions“

[7] http://hdr.undp.org/hdr2006/statistics/

[8] Bronger, D.:„Metropolen, Megastädte, Global Cities“; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2004, S. 91;

[9] Bronger, D.: „Metropolen, Megastädte, Global Cities“; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2004, S. 95;

[10] Methode: Der jeweils höchste Wert erhält die Indexzahl 100, die übrigen Werte werden proportional umgerechnet;

[11] Statistisches Landesamt Berlin; http://www.statistik-berlin.de/pms2000/sg21/2002/02-07-11.html

[12] Der Terminus „Global City“ ist kein singuläres Merkmal von Megastädten. Durch die Definition der Global City als Zentrum von Finanz- und Wirtschaftsbranchen die sich um das Kapital konzentrieren ist Frankfurt oder auch Zürich (als Off-Shore Bankenzentrum) ebenso eine Global City. Entscheidend für die Verwendung in dieser Arbeit ist jedoch die Tatsache, dass die Funktionen einer Global City, angewendet auf die Maßstabsebene der Megastadt, im Vergleich zwischen Nord und Süd nahezu ausschließlich in den Megastädten der hoch entwickelten Länder anzutreffen sind.

[13] Sassen, S.: „Metropolen des Weltmarkts“; Campus Verlag, Frankfurt/Main, New York, 1997, S. 40;

[14] Sassen, S.: „The Global City: Introducing a Concept“; erschienen in „The Brown Journal of World Affairs, Volume XI, Issue 2, 2005, S. 29;

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Megastädte und ihre verschiedenen Ausprägungen
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
37
Katalognummer
V80219
ISBN (eBook)
9783638863421
ISBN (Buch)
9783638863483
Dateigröße
1111 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit für das Hauptseminar in Kulturgeographie widmet sich den Megastädten und ihren verschiedenen Ausprägungen. Dieses Forschungsfeld wird im Zeitalter weltweiter Verstädterung von immer größerer Bedeutung, was ein Blick auf die Fülle der Publikationen zum Thema Megastädte verdeutlicht. Geographen und Soziologen, Historiker und Kulturgeschichtler, Ökonomen oder Politikwissenschaftler, für sämtliche Forschungsrichtungen ist der „Durchlauf-Erhitzer“ Megastadt ein interessantes Forschungsfeld. In dieser Arbeit soll eher der geographisch-soziologische Aspekt der Megastadt im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es soll darum gehen, Megastädte zu definieren, ihre unterschiedliche Ausprägung in Industrie- und Entwicklungsländern zu beleuchten, verschiedene Aspekte wie Wohnraum oder Armut zu bearbeiten und schließlich zwei Megastädte gegenüberzustellen: Kairo als Megastadt des (semi-)peripheren Raums und New York, die Megastadt der westlichen, hochentwickelten Welt. Aufgrund der eher querschnittartigen Bearbeitung des Themas können die einzelnen Aspekte natürlich nicht erschöpfend behandelt werden. Es kann lediglich darum gehen, auf den folgenden 25 Seiten in das Thema „Megastädte“ einzuführen und Grundlegendes zu klären.
Schlagworte
Megastädte, Ausprägungen, Kairo, New York, Mega-Cities, Metropolen, Slums, Squatter, Globalisierung
Arbeit zitieren
Andreas Herz (Autor), 2007, Megastädte und ihre verschiedenen Ausprägungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80219

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