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Chancen und Möglichkeiten von geschlechtshomogen geteilten Unterrichtssequenzen im Fach NMM an der Realschule

Title: Chancen und Möglichkeiten von geschlechtshomogen geteilten Unterrichtssequenzen im Fach NMM an der Realschule

Diploma Thesis , 2007 , 98 Pages , Grade: "keine"

Autor:in: Dominik Häusermann (Author), Martin Frei (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Koedukation bzw. Seedukation im Unterricht und speziell im Fach NMM. Vergleichende Untersuchung des Unterrichtsverhaltens der Lernenden in ge-schlechtshomogen geteilten bzw. koedukativ gestalteten Unterrichtssequenzen. Befragung von Lehr-personen und Lernenden zur subjektiven Wahrnehmung des Unterrichtsverhaltens der Lernenden während der beiden Settings. Beurteilung und Bewertung der untersuchten Unterrichtsanlagen. Refle-xion über Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen des bernischen Volksschullehr-planes.

Gibt es Unterschiede im Unterrichtsverhalten der Lernenden während koedukativ und seedukativ ges-talteten Unterrichtseinheiten? Stimmen die von den Lehrpersonen und Lernenden subjektiv wahrge-nommenen Besonderheiten mit den beobachteten überein? Welche Chancen bieten seedukative Un-terrichtssequenzen im NMM-Unterricht?


Erhebungen zum Unterrichtsverhalten der Lernenden:
• Beobachtung von einzelnen Lernenden (je 4 Schülerinnen und 4 Schülern während je 4 Lektionen (je 2 in koedukativen bzw. seedukativen Halbklassen)
• Eigensicht und Aussensicht der Lernenden (offener und geschlossener Fragebogen für alle Ler-nenden der Klasse)
• Aussensicht der Lehrpersonen (geschlossener Fragebogen für 3 Lehrpersonen)


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage

1.1. Motivation

1.2. Erfahrungen und Alltagstheorien der unterrichtenden Lehrpersonen

1.3. Problematisches Unterrichtsverhalten der Lernenden

1.4. Abteilungsweiser NMM-Unterricht in der 8. Realklasse

1.5. Fragestellungen

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Reflexive Koedukation und partielle Seedukation

2.1.1. Koedukationsdebatten

2.1.2. Geschlechtergerechter Unterricht im Fach NMM

2.1.3. Koedukativer Unterricht mit seeduzierten Phasen

2.2. Koedukation und geschlechtergerechter Unterricht im Lehrplan Volksschule des Kantons Bern

2.3. Unterrichtsverhalten der Lernenden

2.3.1. Frage- und Antwortverhalten

2.3.2. Reagieren auf Beiträge anderer Lernenden

2.3.3. Unterrichtsstörungen

3. Hypothese

4. Empirischer Teil

4.1. Überblick zu den vorgesehenen Erhebungen

4.2. Beobachtung von einzelnen Lernenden

4.2.1. Erhebungssituation / Kontext

4.2.2. Methode / Instrument

4.2.3. Vorgehen / Durchführung

4.2.4. Darstellung und Beschreibung der Daten

4.2.5. Interpretation der Daten

4.3. Befragung von Lernenden und Unterrichtenden

4.3.1. Erhebungssituation / Kontext

4.3.2. Methode / Instrument

4.3.3. Vorgehen / Durchführung

4.3.4. Darstellung und Beschreibung der Daten

4.3.5. Interpretation der Daten

5. Zusammenzug / Fazit

5.1. Ergebnisse der Erhebungen im Vergleich

5.2. Schlussfolgerungen

5.3. Konsequenzen für unseren Schulalltag

6. Verzeichnisse

6.1. Literaturverzeichnis

6.2. Abbildungsverzeichnis

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob sich das Unterrichtsverhalten von Realschülerinnen und Realschülern in geschlechtshomogenen NMM-Unterrichtssequenzen im Vergleich zum koedukativen Unterricht verändert. Die Arbeit stellt die Forschungsfrage, ob seedukative Phasen neue Chancen für das Lernverhalten bieten und wie sich diese in Bezug auf Interaktion und Störungsanfälligkeit auswirken.

  • Reflexive Koedukation als theoretische Grundlage
  • Einfluss von Geschlechtertrennung auf das Frage- und Antwortverhalten
  • Analyse von Unterrichtsstörungen in koedukativen versus seedukativen Settings
  • Subjektive Wahrnehmung der Lernenden und Lehrpersonen durch Befragungen
  • Ableitung von Konsequenzen für den schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

Zeitweise monoedukative Angebote sind eine neue Lernchance für Mädchen und Jungen

Die Einführung der Koedukation war mit der Hoffnung verbunden, mit der Abschaffung der Geschlechtertrennung auch unterschiedliche Rollenzuweisungen und Dominanz zu beseitigen - ein, wie wir inzwischen wissen, riesiger Trugschluss. Schule als Spiegel der Gesellschaft produziert weiterhin Rollenstereotypen und Geschlechterhierarchie. […]

Anfangsunterricht in Physik fällt häufig mit dem Beginn der Pubertät zusammen, also einem Alter, wo viele Mädchen einen Entwicklungsvorsprung haben, unter dem die gleichaltrigen Jungen leiden. Umso mehr reklamieren die Jungen die Männerdomäne Physik für sich und bringen die Mädchen durch Vorpreschen und Dominanzgebaren zum Schweigen. […] Die meisten Mädchen überlassen den Jungen kampflos das Feld, denn "Schweigen" oder "Sich-Verweigern" der Physik und Technik gegenüber hat langfristig auch seine bequemen Seiten. (Sie sitzt gemütlich im warmen Auto - er liegt im Matsch und zieht die Schneeketten auf.)

Das gemeinsame Lernen in der Schule hat die gegenseitigen Zerrbilder der Geschlechter kleiner werden lassen. Jungen begegnen auch leistungsstarken und selbstbewussten Mädchen, Mädchen lernen die Vorstellung vom Traumprinzen zu relativieren. Nur im gemeinsamen Miteinander erhalten die Geschlechter eine Chance der gegenseitigen Einschätzung und Wertschätzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage: Die Autoren beschreiben ihre Motivation für das Thema und führen in die schulischen Rahmenbedingungen sowie das problematische Unterrichtsverhalten in ihrer Realklasse ein.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erörtert die Konzepte der reflexiven Koedukation und partiellen Seedukation im Kontext des aktuellen Forschungsstandes und des Lehrplans.

3. Hypothese: Auf Basis der Theorie wird die Hypothese formuliert, dass geschlechtshomogene Gruppen das Unterrichtsverhalten positiv beeinflussen.

4. Empirischer Teil: Die Autoren erläutern die Methodik ihrer Beobachtungen und Befragungen zur Datengewinnung in Halbklassen.

5. Zusammenzug / Fazit: Die erhobenen Daten werden verglichen, interpretiert und in Bezug auf die Hypothese sowie für den Schulalltag diskutiert.

Schlüsselwörter

Koedukation, Seedukation, reflexive Koedukation, Unterrichtsverhalten, Geschlechtertrennung, NMM-Unterricht, Realschule, Aktionsforschung, Unterrichtsstörungen, Frageverhalten, Gender, Chancengleichheit, geschlechtergerechter Unterricht, Schülerbeobachtung, Partielle Seedukation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von zeitweise geschlechtergetrenntem Unterricht (Seedukation) auf das Verhalten von Schülerinnen und Schülern einer 8. Realklasse im Fach Natur-Mensch-Mitwelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen das Frage- und Antwortverhalten, die Art der Reaktion auf Mitschülerbeiträge sowie die Häufigkeit und Art von Unterrichtsstörungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu überprüfen, ob sich durch eine temporäre Trennung der Geschlechter ein entspannteres Lernklima schaffen lässt und ob Lernende dadurch aktiver am Unterricht teilnehmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus Beobachtungen einzelner Lernender durch die Lehrpersonen sowie eine mehrstufige Befragung (offene und geschlossene Fragebögen) von Lernenden und beteiligten Lehrpersonen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Koedukationsdebatten und einen empirischen Teil, in dem die erhobenen Daten detailliert dargestellt und interpretiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Koedukation, Seedukation, Geschlechtergerechtigkeit, Unterrichtsstörungen und Lernverhalten klassifizieren.

Welche Rolle spielt der Lehrplan des Kantons Bern in dieser Arbeit?

Der Lehrplan dient als normative Grundlage, wobei die Autoren kritisch beleuchten, wie die Forderungen nach Gleichstellung und die Möglichkeit zu seedukativen Phasen in der Praxis umgesetzt werden.

Welches Fazit ziehen die Autoren bezüglich der "Koedukation"?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Koedukation kein Auslaufmodell ist, aber durch seedukative Sequenzen weiterentwickelt werden sollte, um individuelle Potenziale besser zu fördern.

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Details

Title
Chancen und Möglichkeiten von geschlechtshomogen geteilten Unterrichtssequenzen im Fach NMM an der Realschule
Grade
"keine"
Authors
Dominik Häusermann (Author), Martin Frei (Author)
Publication Year
2007
Pages
98
Catalog Number
V80264
ISBN (eBook)
9783638829144
ISBN (Book)
9783638832748
Language
German
Tags
Chancen Möglichkeiten Unterrichtssequenzen Fach Realschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Häusermann (Author), Martin Frei (Author), 2007, Chancen und Möglichkeiten von geschlechtshomogen geteilten Unterrichtssequenzen im Fach NMM an der Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80264
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