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Wurde das Ziel Chancengleichheit in der Bildung in der BRD erreicht?

Titre: Wurde das Ziel  Chancengleichheit in der Bildung  in der BRD erreicht?

Dossier / Travail , 2002 , 16 Pages , Note: bestanden

Autor:in: Angelika Buske (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Da Bildung in der modernen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt wurde die zentrale Forderung nach Chancengleichheit in der Bildung schon vor 40 Jahren gestellt. Nachdem Mitte der 60er Jahre eine breite Diskussion um den Ausbau des deutsche Bildungssystems begann und eine wahre Bildungsexpansion zur Folge hatte, erlebte das Thema der Chancengleichheit in der Bildung Mitte der 80er Jahre eine wahre Degression In meiner Arbeit stelle ich die Entwicklung des deutschen Bildungswesen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland
und Bildungsreformen, immer unter dem Aspekt der Chancengleichheit, dar, versuche zu erörtern, welche Auswirkungen die Bildungsexpansion hatte und inwieweit sich Chancengleichheit in der Bildung bewahrheitet hat.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Deutsches Bildungswesen und Bildungsreformen

III. Bildungsexpansion

IV. Soziale Schichtung und Bildungschancen

V. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des deutschen Bildungswesens seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland unter der zentralen Fragestellung, ob das bildungspolitische Ziel der Chancengleichheit erreicht werden konnte und welche Auswirkungen die Bildungsexpansion auf dieses Ziel hatte.

  • Historische Analyse des westdeutschen Bildungssystems und seiner Reformphasen.
  • Untersuchung der Bildungsexpansion seit den 1960er Jahren und deren Folgen.
  • Analyse des Einflusses der sozialen Herkunft auf den schulischen Bildungserfolg.
  • Evaluation der geschlechtsspezifischen und regionalen Disparitäten im Bildungssystem.
  • Kritische Reflexion der Wirksamkeit bildungspolitischer Modernisierungsmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

II. Deutsches Bildungswesen und Bildungsreformen

Die Bildungsstruktur der Gesamtbevölkerung zeigte schon in der Phase der Hochindustrialisierung ein relativ stabiles Muster. Die meisten Menschen besaßen eine elementare Volksbildung, so dass sich schon hier eine kleine Bildungselite mit höheren oder höchsten Bildungsabschlüssen herauskristallisierte und der Aufstieg aus den Unterschichten ins Bildungsbürgertum war nur in Ausnahmefällen möglich. Diese Strukturen, gekennzeichnet durch Aufstiegsbarrieren der Unterschichten, gerieten erst nach dem 2. Weltkrieg durch die Bildungsreformen in der DDR und der Bundesrepublik in Bewegung. Als am 7. 9. 1949 die Bundesrepublik gegründet wurde, war die Restauration des westdeutschen Bildungswesens bereits in vollem Gange.

Für die Bildungspolitiker der Bundesrepublik ergab sich, nach 1950 die Möglichkeit, dass Bildungssystem weitgehend in der Gestalt wieder herzustellen, in der es Ende der 30er Jahre vor allem in Preußen bereits existierte”(Tenorth, 1988 S. 267)Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind die Länder für das berufliche Schulwesen zuständig.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Chancengleichheit in der Bildung ein, skizziert die Entwicklung seit den 1960er Jahren und formuliert das Forschungsziel der Arbeit.

II. Deutsches Bildungswesen und Bildungsreformen: Das Kapitel beschreibt die bildungspolitische Ausgangslage in der Nachkriegszeit sowie die darauf folgenden Strukturveränderungen und Reformversuche zur Horizontalisierung des Schulsystems.

III. Bildungsexpansion: Hier wird der Prozess der zunehmenden Bildungsbeteiligung beleuchtet, die bildungspolitische Debatte der 60er Jahre analysiert und die zwiespältige Bilanz der Bildungsabschlüsse hinsichtlich der Chancengleichheit gezogen.

IV. Soziale Schichtung und Bildungschancen: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen sozialer, regionaler sowie geschlechtsspezifischer Herkunft und dem individuellen Bildungserfolg unter Berücksichtigung von Lehrerurteilen und Familienstrukturen.

V. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengeführt, die Erfolge der Bildungsreformen gewürdigt und die Notwendigkeit zukünftiger bildungspolitischer Anstrengungen betont.

Schlüsselwörter

Chancengleichheit, Bildungsexpansion, Bildungswesen, Soziale Schichtung, Bildungsreformen, Bildungschancen, Schulsystem, Leistungsprinzip, Bildungssoziologie, Selektivität, Gesamtschule, Bildungsabschluss, Bundesrepublik Deutschland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des deutschen Bildungssystems hinsichtlich des Ziels der Chancengleichheit für alle sozialen Schichten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf Bildungsreformen, der Bildungsexpansion seit den 1960er Jahren, dem Einfluss sozialer Herkunft auf Bildungschancen und der Rolle des gegliederten Schulsystems.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit das bildungspolitische Versprechen der Chancengleichheit in der Bundesrepublik Deutschland eingelöst werden konnte.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine bildungshistorische und -soziologische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und bildungspolitischer Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Struktur des Schulwesens, den Anstieg der Bildungsabschlüsse sowie die bleibende Bedeutung der sozialen Schichtzugehörigkeit für den Bildungserfolg.

Welche Begriffe charakterisieren den Inhalt der Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bildungsexpansion, soziale Selektivität, Chancengleichheit, Bildungsreform und horizontale sowie vertikale Schulformen.

Warum haben Kinder aus der Unterschicht trotz Reformen weiterhin Nachteile?

Die Arbeit verweist auf den starken Einfluss des Elternhauses, schichtspezifische Sprachunterschiede und das Ausleseverhalten der Lehrkräfte, das oft den Status quo der sozialen Schichtung reproduziert.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Bildungschancen?

Frauen werden als klare Gewinner der Bildungsexpansion identifiziert; geschlechtsspezifische Benachteiligungen konnten im allgemeinbildenden Schulwesen weitgehend abgebaut werden.

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Résumé des informations

Titre
Wurde das Ziel Chancengleichheit in der Bildung in der BRD erreicht?
Université
University of Hagen  (Pädagogik)
Note
bestanden
Auteur
Angelika Buske (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
16
N° de catalogue
V8026
ISBN (ebook)
9783638151139
Langue
allemand
mots-clé
Chancengleichheit Bildung Bildungsreformen Bildungssystem in der BRD
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Angelika Buske (Auteur), 2002, Wurde das Ziel Chancengleichheit in der Bildung in der BRD erreicht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8026
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Extrait de  16  pages
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