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Kapazitätsorientiertes Arbeitszeitmanagement

Title: Kapazitätsorientiertes Arbeitszeitmanagement

Diploma Thesis , 2002 , 49 Pages , Grade: sehr gut (1,0)

Autor:in: Markus Kotzur (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Tenor dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung verschiedenster Arbeitszeitmodelle auf deren Eignung als Instrumente des kapazitätsorientierten Arbeitszeitmanagements. Neben dem historischen Hintergrund sowie den Grundlagen des Arbeitszeitmanagements werden auch die Zusammenhänge zwischen Personalwirtschaft und Produktionswirtschaft beschrieben, die den Ansatz für eine Kapazitätsorientierung bilden. Dem folgt eine genaue Betrachtung der einzelnen Arbeitszeitmodelle und etwaigen Probleme, die eine Flexibilisierung der Arbeitszeit mit sich bringen kann. Es werden sowohl Ansätze der ersten Stunde als auch neue innovative Formen der flexiblen Arbeitszeit, wie z. B. Altersteilzeit und Vertrauensarbeitszeit erörtert. Abschließend erfolgt eine Bewertung der möglichen psychologischen und sozialen Auswirkungen, die sich als Folge einer Flexibilisierung der Arbeitszeit ergeben können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begriffsbestimmung

1.2 Historischer Hintergrund

2. Grundlagen des Arbeitszeitmanagements

2.1 Zeiterfassung

2.2 Zeitbewertung

2.3 Zeitauswertung

2.3.1 Arbeitszeitkonten

2.3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen von Arbeitszeitkonten

2.3.3 Kurzzeit- und Langzeitkonten

2.4 Personaleinsatzplanung

3. Zusammenhänge zwischen Personal- und Produktionswirtschaft

3.1 Kurzfristige Störungen im Produktionsbereich

3.2 Vermeidung und Beseitigung von kurzfristigen Störungen

4. Instrumente des kapazitätsorientierten Arbeitszeitmanagements

4.1 Chronometrische Arbeitszeitmodelle

4.1.1 Teilzeitarbeit

4.1.1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen der Teilzeitarbeit

4.1.1.2 Anwendungsgebiete der Teilzeitarbeit

4.1.1.3 Vor- und Nachteile der Teilzeitarbeit

4.1.2 Altersteilzeit

4.1.2.1 Rechtliche Grundlage der Altersteilzeit

4.1.2.2 Altersteilzeit am Beispiel der HEW AG

4.1.2.3 Altersteilzeit am Beispiel der Aesculap AG & Co. KG

4.1.2.4 Vor- und Nachteile der Altersteilzeit

4.2 Chronologische Arbeitszeitmodelle

4.2.1 Gleitende Arbeitszeit

4.2.1.1 Anwendungsgebiete der gleitenden Arbeitszeit

4.2.1.2 Vor- und Nachteile der gleitenden Arbeitszeit

4.2.2 Schichtarbeit

4.2.2.1 Anwendungsgebiete der Schichtarbeit

4.2.2.2 Vor- und Nachteile der Schichtarbeit

4.3 Kombinierte Arbeitszeitmodelle

4.3.1 Job-Sharing

4.3.1.1 Anwendungsgebiete des Job-Sharings

4.3.1.2 Vor- und Nachteile des Job-Sharings

4.3.2 Zeitautonome Arbeitsgruppen

4.3.2.1 Anwendungsgebiete zeitautonomer Arbeitsgruppen

4.3.2.2 Vor- und Nachteile zeitautonomer Arbeitsgruppen

4.3.3 Kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit (KAPOVAZ)

4.3.3.1 Anwendungsgebiete der KAPOVAZ

4.3.3.2 Vor- und Nachteile der KAPOVAZ

4.3.4 Das Baukastenmodell

4.3.5 Das Modell der Jahresarbeitszeit

4.3.6 Das Modell der Lebensarbeitszeit

4.3.6.1 Anwendungsgebiete des Lebensarbeitszeitmodells

4.3.6.2 Vor- und Nachteile des Lebensarbeitszeitmodells

4.3.7 Vertrauensarbeitszeit

4.3.7.1 Anwendungsgebiete der Vertrauensarbeitszeit

4.3.7.2 Vor- und Nachteile der Vertrauensarbeitszeit

5. Psychologische und soziale Dimensionen des Arbeitszeitmanagements

5.1 Psychologische Aspekte

5.2 Soziale Aspekte

6. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht verschiedene Arbeitszeitmodelle hinsichtlich ihrer Eignung als Instrumente für ein kapazitätsorientiertes Arbeitszeitmanagement, um betriebliche Erfordernisse effizient mit den Interessen der Beschäftigten in Einklang zu bringen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Zusammenhänge zwischen Personal- und Produktionswirtschaft sowie der Bewertung innovativer und klassischer Flexibilisierungsformen unter Berücksichtigung psychologischer und sozialer Auswirkungen.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen des Arbeitszeitmanagements
  • Wechselwirkungen zwischen Personal- und Produktionswirtschaft
  • Klassifizierung und Eignungsanalyse chronometrischer und chronologischer Arbeitszeitmodelle
  • Bewertung kombinierter Arbeitszeitmodelle (z. B. Job-Sharing, KAPOVAZ, Vertrauensarbeitszeit)
  • Psychologische und soziale Konsequenzen der Flexibilisierung

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Teilzeitarbeit

Ist das Volumen der vereinbarten Arbeitszeit geringer als die regelmäßige Arbeitszeit vergleichbarer Vollzeitbeschäftigter, dann liegt Teilzeitarbeit vor. Der Zeitraum für einen solchen Vergleich kann einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr betragen. Auch die Leistung der Teilzeitarbeit kann stunden-, halbtags-, tage- oder wochenweise erfolgen. Möglich ist aber auch eine kontinuierliche oder in Intervallen zu leistende Teilzeitarbeit. Es wird recht schnell deutlich, welchen Grad an Arbeitszeitindividualisierung die Teilzeitarbeit ermöglicht. Diese Individualisierung der Arbeitszeit kommt sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern zu Gute. Weiter unten wird explizit auf die sich durch Teilzeitarbeit ergebenden Vorteile für Arbeitgeber und Beschäftigte eingegangen. Betrachtet man die Entwicklung der Teilzeitquote für Deutschland in den 90er Jahren, so wird ein eindeutiger Trend zu mehr Teilzeitarbeit deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Ziel der Arbeit, Arbeitszeitmodelle auf ihre Eignung für kapazitätsorientiertes Management zu prüfen und deren soziale sowie psychologische Folgen zu bewerten.

2. Grundlagen des Arbeitszeitmanagements: Definiert die Zeitwirtschaft und erläutert deren Grundpfeiler wie Zeiterfassung, Zeitbewertung, Zeitauswertung (inkl. Arbeitszeitkonten) und Personaleinsatzplanung.

3. Zusammenhänge zwischen Personal- und Produktionswirtschaft: Analysiert die Interdependenzen zwischen Kapazitätsbedarf und -angebot und erläutert Maßnahmen zur Bewältigung kurzfristiger Störungen.

4. Instrumente des kapazitätsorientierten Arbeitszeitmanagements: Detaillierte Betrachtung verschiedener Arbeitszeitmodelle, unterteilt in chronometrische, chronologische und kombinierte Modelle, hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile.

5. Psychologische und soziale Dimensionen des Arbeitszeitmanagements: Untersucht die Auswirkungen der Arbeitszeitflexibilisierung auf die psychische Leistungsfähigkeit sowie auf soziale Aspekte und das Betriebsklima.

6. Abschließende Bemerkungen: Fasst zusammen, dass kein einzelnes Modell universell ist, und betont die Notwendigkeit, betriebsspezifische Mix-Strategien zu entwickeln, während der Trend zu zunehmender Flexibilität und Zeitsouveränität anhält.

Schlüsselwörter

Arbeitszeitmanagement, Kapazitätsorientierung, Zeitwirtschaft, Teilzeitarbeit, Altersteilzeit, Gleitzeit, Schichtarbeit, Job-Sharing, KAPOVAZ, Jahresarbeitszeit, Lebensarbeitszeit, Vertrauensarbeitszeit, Flexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Personaleinsatzplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht verschiedene Arbeitszeitmodelle auf deren Eignung als Instrumente eines kapazitätsorientierten Arbeitszeitmanagements in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Zeitwirtschaft, die Zusammenhänge zwischen Personal- und Produktionsplanung, eine detaillierte Analyse diverser Arbeitszeitmodelle sowie deren psychologische und soziale Konsequenzen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Modelle zu identifizieren, die eine effiziente Anpassung des Arbeitszeitsystems an einen schwankenden Arbeitszeitbedarf ermöglichen, ohne dabei die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die bestehende Modelle und deren praktische Anwendungsbeispiele sowie empirische Erkenntnisse aus der Fachliteratur zusammenführt und bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von chronometrischen, chronologischen und kombinierten Arbeitszeitmodellen, deren rechtliche Rahmenbedingungen sowie deren Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitszeitmanagement, Kapazitätsorientierung, Flexibilisierung, Zeitsouveränität, Arbeitszeitkonten und verschiedene spezifische Arbeitszeitmodelle wie Vertrauensarbeitszeit oder Lebensarbeitszeit.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Kurzzeit- und Langzeitkonten wichtig?

Kurzzeitkonten dienen dem laufenden Zeitausgleich von Abweichungen, während Langzeitkonten eine längerfristige Ausgleichsperspektive bieten, etwa um Sabbaticals oder einen früheren Renteneintritt zu ermöglichen.

Warum eignet sich die starre Halbtagsarbeit oft nicht für ein kapazitätsorientiertes Management?

Die starre Halbtagsarbeit bietet zu wenig Flexibilität, um auf kurzfristige Schwankungen des Kapazitätsbedarfs effizient reagieren zu können, weshalb Unternehmen eher flexiblere Alternativen bevorzugen.

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Details

Title
Kapazitätsorientiertes Arbeitszeitmanagement
College
Mangement School Bochum
Grade
sehr gut (1,0)
Author
Markus Kotzur (Author)
Publication Year
2002
Pages
49
Catalog Number
V8029
ISBN (eBook)
9783638151153
ISBN (Book)
9783638882590
Language
German
Tags
Arbeitszeitmanagement Arbeitszeitkonten Arbeitszeitmodelle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Kotzur (Author), 2002, Kapazitätsorientiertes Arbeitszeitmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8029
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