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Darf es etwas Werbung sein? Permission Marketing - Werbung mit Erlaubnis

Grundlagen, Anwendung sowie Vor- und Nachteile des Permission Marketing

Title: Darf es etwas Werbung sein? Permission Marketing - Werbung mit Erlaubnis

Seminar Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Carsten Becker (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die klassische Werbung, z. B. in Form von Plakaten und Fernsehwerbung, ist für jedes Unternehmen ein wichtiges Instrument um den Bekanntheitsgrad, das Image und den Absatz von Produkten zu erhöhen. Aufgrund einer vielfältigen und steigenden Anzahl von Produkten und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck wird Werbung vermehrt von Unternehmen eingesetzt. „Das Bombardement mit Werbung, dem wir täglich ausgesetzt sind, wird ständig intensiver. Im Fernsehen, im Radio, auf der Straße und beim Lesen der Zeitung werden wir ständig bewusst und unbewusst auf den Konsum von Gütern und Dienstleistungen gedrillt.“ Diese Form der Werbung wird als Massenmarketing bezeichnet und von vielen Unternehmen betrieben. Allerdings hat das Massenmarketing zu einer Reizüberflutung und zu einer Abstumpfung der Wahrnehmung von Werbebotschaften beim Kunden geführt. Damit eine Werbebotschaft überhaupt noch vom Kunden wahrgenommen wird, müssen die Unternehmen den Umfang, die Frequenz und die Auffälligkeit ihrer Werbemaßnahmen ständig erhöhen. Hierbei entwickelte sich in letzter Zeit auch die Form des Ambient Media (wie z. B. „Artfields“, „Floorgraphics“ oder den „Traffic Light Postern) um die Aufmerksamkeit beim Endverbraucher wieder zu erhöhen. Das steigende Werbebombardement führte trotz allem zu einer zunehmenden Wirkungslosigkeit und einem ständigen Kampf den Untergang der eigenen Werbemaßnahmen im Wettbewerb zu verhindern.
Neben den allgemeinen und klassischen Werbemaßnahmen stellt das Direktmarketing und die damit verbundene Bildung von Zielgruppen ein wichtiges Instrument für viele Unternehmen dar. Das wesentlichste Element des Direktmarketing ist der direkte Kontakt zum Kunden. Die zunehmende Verbreitung und Nutzung des Internets führte zu neuen und einfacheren Formen des Direktmarketing wie z. B. die kostengünstige Variante der Email Werbung. Jedoch führte auch der erhöhte Einsatz der Email Werbung schnell zu einer Werbungsüberflutung und Belästigung der Kunden. Robinsonlisten, elektronische Werbeblocker und Email-Filter zeigten somit auch dem Direktmarketing in seiner neuen Form Grenzen auf. Diese Situation der Marketingkommunikation führte zur Entstehung des Permission Marketing. Dabei soll eine Werbebotschaft vom Kunden gewünscht werden und diesem einen Nutzen erfüllen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vom Massenmarketing zum Permission Marketing

2 Grundlagen des Permission Marketing

2.1 Definition: Permission Marketing

2.2 Kernelemente des Permission Marketing

2.3 Einordnung in das Direkt- und Beziehungsmarketing

3 Anwendung des Permission Marketing

3.1 Die Permission-Leiter

3.2 Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden

3.2.1 Die wichtigsten Kommunikationsinstrumente

3.2.2 Werbung mit Erlaubnis

3.2.3 Gewinnung von Emailadressen

3.3 Schaffung von Vertrauen und Anreizen

3.4 Das Modell von Krishnamurthy

3.5 Direkte Anwendung: Die Amazon-Plattform

4 Kritische Würdigung des Permission Marketing

4.1 Vor- und Nachteile für das Unternehmen

4.2 Vor- und Nachteile für den Kunden

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des Permission Marketing als Antwort auf die Reizüberflutung durch klassisches Massenmarketing. Ziel ist es, die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten dieser Strategie zu analysieren sowie die Vor- und Nachteile aus Sicht von Unternehmen und Kunden kritisch zu bewerten.

  • Abgrenzung von Massenmarketing und Permission Marketing
  • Kernelemente und strategische Einordnung
  • Methoden der Kommunikation und Kundenbindung
  • Kritische Analyse der Chancen und Risiken

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition: Permission Marketing

Permission Marketing bedeutet zu Deutsch: Marketing mit Erlaubnis. „Turn strangers into friends and friends into customers. Das ist die Quintessenz von Permission Marketing, dem Buch des Amerikaners Seth Godin, der den Begriff Permission Marketing prägte.“ Das deutlichste Merkmal von Permission Marketing liegt somit in der Erlaubnis einer fortlaufenden Kommunikation und Interaktion zwischen Anbieter und Empfänger. Hierbei soll das Vertrauen und die Loyalität des Empfängers gewonnen und aus diesem ein Kunde werden.

Eine genaue Definition von Permission Marketing liefert dabei Torsten Schwarz in seinem Buch: „Permission Marketing macht Kunden süchtig“:

Permission Marketing ist eine auf dem Einverständnis des Empfängers basierende Direktmarketing-Strategie. Mit interaktiven Kommunikations-technologien – vorwiegend Email – werden Nachrichten versandt, die ausdrücklich erwünscht sind. Die Erlaubnis dazu kann vom Empfänger jederzeit widerrufen werden. Ziel des Permission Marketing ist es, eine nachhaltige Beziehung aufzubauen, indem – im Einverständnis mit dem Empfänger – Wissen über diesen gesammelt wird, um damit Angebote zu personalisieren.

Daraus folgt, dass die Strategie des Permission Marketing einen langfristigen Prozess darstellt. Zuerst wird die Zustimmung (Erlaubnis) des Empfängers benötigt um mit diesen in Kontakt treten zu dürfen. Dabei stellt sich die Frage: Welcher Kunde erteilt die Erlaubnis Werbebotschaften zu erhalten?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vom Massenmarketing zum Permission Marketing: Dieses Kapitel erläutert die Grenzen klassischer Werbeformen durch Reizüberflutung und führt Permission Marketing als lösungs- und kundenorientierten Ansatz ein.

2 Grundlagen des Permission Marketing: Hier wird der theoretische Rahmen definiert und Permission Marketing als ein auf Einverständnis und langfristigen Beziehungsaufbau basierendes Konzept verortet.

3 Anwendung des Permission Marketing: Dieser Abschnitt beschreibt praktische Instrumente wie Newsletter und Webformulare sowie Modelle zur strategischen Steuerung der Kundenbeziehung.

4 Kritische Würdigung des Permission Marketing: Das Kapitel analysiert die Chancen und Risiken des Konzepts, insbesondere im Hinblick auf Kosten, Nutzen und Datenschutzanforderungen.

5 Resümee: Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Notwendigkeit von Permission Marketing als komplementäres Instrument neben klassischen Medien hervorhebt.

Schlüsselwörter

Permission Marketing, Massenmarketing, Email-Marketing, Kundenbindung, Direktmarketing, Beziehungsmarketing, Opt-In, Online-Kommunikation, Kundenvertrauen, CRM, Kundenloyalität, Segmentierung, Datenschutz, Werbebotschaft, One-to-One Marketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Permission Marketing, das als Reaktion auf die zunehmende Werbeüberflutung und die abnehmende Wirksamkeit klassischer Massenwerbung entwickelt wurde.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Schwerpunkte sind die Definition und Kernelemente des Konzepts, die praktische Umsetzung mittels elektronischer Medien sowie die kritische Reflexion der Vor- und Nachteile für die beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Analyse darüber, wie Unternehmen durch den bewussten Erwerb einer Erlaubnis eine nachhaltige und vertrauensvolle Kundenbeziehung aufbauen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte deskriptive Analyse, um bestehende Marketingtheorien und Modelle mit aktuellen Praxisbeispielen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die operative Anwendung – einschließlich der Gestaltung von Kommunikationsprozessen – sowie die Einordnung in bestehende Marketingkonzepte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Permission Marketing, Kundenbeziehung, Einverständnis und Online-Dialog charakterisieren.

Was genau ist die „Permission-Leiter“?

Es ist ein von Torsten Schwarz entwickeltes Konzept zur Gestaltung der Kommunikation, das beschreibt, wie Kunden schrittweise von einer ersten Interaktion, wie der Angabe einer Email-Adresse, zum langfristigen Ziel des Kaufabschlusses geführt werden.

Wie unterscheidet sich „Opt-In“ von „Double Opt-In“?

Während beim einfachen Opt-In keine Überprüfung der Daten stattfindet, stellt das Double Opt-In sicher, dass die angegebene Email-Adresse tatsächlich existiert und der Empfänger den Erhalt von Werbung explizit bestätigt hat.

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Details

Title
Darf es etwas Werbung sein? Permission Marketing - Werbung mit Erlaubnis
Subtitle
Grundlagen, Anwendung sowie Vor- und Nachteile des Permission Marketing
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (FB03)
Course
Marketingseminar
Grade
1,7
Author
Carsten Becker (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V80627
ISBN (eBook)
9783638879040
ISBN (Book)
9783638879170
Language
German
Tags
Darf Werbung Permission Marketing Werbung Erlaubnis Marketingseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Becker (Author), 2005, Darf es etwas Werbung sein? Permission Marketing - Werbung mit Erlaubnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80627
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